Wenn euch jemand erzählen will, man könnte das Bildungssystem in Deutschland besser machen, wenn statt 16 Ländern zentral die Bundesregierung und Bundestag entscheiden sollten überlegt warum nach dem 2.
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@kalkbrenner @energisch_ @uli ja nun - es liegt in der Hand der Wähler, Schulpolitik einzufordern. Und es liegt in der Freiheit der Eltern, Bayern für die Schulzeit der Kinder zu verlassen, oder Zeit und Geld für eine Kompensation zu investieren.
Jeder, der in Bayern leben will, weiss doch nun, wie der politische Kontext dort ist.@Reinald
Sehr weltfremder Kommentar.
1) Die Bildungshoheit der Länder ist die Ursache für die 16teilige Zersplitterung. Die muss weg.
2) Klar, die Familie zieht während der Schulzeit um … Geht's noch?
3) Es geht darum, wie Schule in BY institutionell gestaltet ist. Wie willst du das kompensieren?
4) Wer in Bayern „leben will“? Du sitzt auf einem sehr hohen Ross. Das ist nicht die Vorhölle.Was ist an dir empathisch? (dein Profil!)
@kalkbrenner @energisch_ @uli -
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An der Stelle frag ich ich dann aber auch, welches Schulsystem Herr Merz wohl einführen würde. An der Stelle verliert Zentralismus schon etwas seinen Reiz.
Dazu kommt, dass der Verwaltungsteil (Gebäudesubstanz, Personal) weiter unten besser aufgehoben ist. Ginge also kaum komplett ohne Landesministerien.
Ich sehs eher kritisch, dass es nicht gelingt den pädagogischen Teil wie Lehrerausbildung, Lehrpläne etc. an ein länderübergreifendes Institut auszulagern.
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@Reinald
Sehr weltfremder Kommentar.
1) Die Bildungshoheit der Länder ist die Ursache für die 16teilige Zersplitterung. Die muss weg.
2) Klar, die Familie zieht während der Schulzeit um … Geht's noch?
3) Es geht darum, wie Schule in BY institutionell gestaltet ist. Wie willst du das kompensieren?
4) Wer in Bayern „leben will“? Du sitzt auf einem sehr hohen Ross. Das ist nicht die Vorhölle.Was ist an dir empathisch? (dein Profil!)
@kalkbrenner @energisch_ @uli@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Es gibt schon gute Gründe dort leben zu wollen, das ist doch unbestritten. Aber ebenso weiss man doch, dass man damit einen politischen Kontext bekommt, der maßgeblich aus der Staatskanzlei in München bestimmt wird, selbst wenn kommunal andere Parteien gewählt sind.
Wenn das meinem Kind Nachteile bedeutet, dann habe ich als Erwachsener Mensch Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen und das Leben zu gestalten. Was ist an dieser Feststellung unempathisch?
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@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Es gibt schon gute Gründe dort leben zu wollen, das ist doch unbestritten. Aber ebenso weiss man doch, dass man damit einen politischen Kontext bekommt, der maßgeblich aus der Staatskanzlei in München bestimmt wird, selbst wenn kommunal andere Parteien gewählt sind.
Wenn das meinem Kind Nachteile bedeutet, dann habe ich als Erwachsener Mensch Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen und das Leben zu gestalten. Was ist an dieser Feststellung unempathisch?
@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Bei der Zersplitterung der Bildungshoheit steht im Moment eher zu befürchten, dass die bayrische enschittification weiter verbreitet wird. Wollen wir das?
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@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Bei der Zersplitterung der Bildungshoheit steht im Moment eher zu befürchten, dass die bayrische enschittification weiter verbreitet wird. Wollen wir das?
@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Familien haben schon aus viel banaleren Gründen den Wohnort gewechselt, als nur für ihre Kinder eine gute Zukunft zu gestalten.
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Wenn euch jemand erzählen will, man könnte das Bildungssystem in Deutschland besser machen, wenn statt 16 Ländern zentral die Bundesregierung und Bundestag entscheiden sollten überlegt warum nach dem 2. Weltkrieg die Bildung bewusst NICHT zentralisiert wurde.
Wenn man wichtige Dinge wie die Bildung zentral steuern kann, brauchen radikale Kräfte nur eine Wahl zu gewinnen um alles nach ihrem gusto auf rechts zu drehen.
Aktuell müssen sie dafür 16 Landtagswahlen gewinnen.@uli Moin Uli, vielleicht können wir das mal in der @AG_Bildung besprechen? Dienstags ab 19 Uhr im BigBlueButton.
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@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Es gibt schon gute Gründe dort leben zu wollen, das ist doch unbestritten. Aber ebenso weiss man doch, dass man damit einen politischen Kontext bekommt, der maßgeblich aus der Staatskanzlei in München bestimmt wird, selbst wenn kommunal andere Parteien gewählt sind.
Wenn das meinem Kind Nachteile bedeutet, dann habe ich als Erwachsener Mensch Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen und das Leben zu gestalten. Was ist an dieser Feststellung unempathisch?
@Reinald
Was an dir unempathisch ist? Dass du aus einer privilegierten Haltung sprichst & das offenbar nicht merkst.Man wird da geboren und dann wächst man da auf und wohnt dort bei den Eltern, mindestens die ersten 16 bis 18 Jahre. Die Eltern haben ihren Job, ihr soziales Umfeld, eigene Eltern, um die sich kümmern, und vielleicht ein Haus, möglicherweise kommen sie gerade so über die Runden.
Und du sagst „Wandert aus, wenn euch die Schule nicht passt“!?
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@Reinald
Was an dir unempathisch ist? Dass du aus einer privilegierten Haltung sprichst & das offenbar nicht merkst.Man wird da geboren und dann wächst man da auf und wohnt dort bei den Eltern, mindestens die ersten 16 bis 18 Jahre. Die Eltern haben ihren Job, ihr soziales Umfeld, eigene Eltern, um die sich kümmern, und vielleicht ein Haus, möglicherweise kommen sie gerade so über die Runden.
Und du sagst „Wandert aus, wenn euch die Schule nicht passt“!?
Wir reden nicht von Gewalt, Krieg, Hungersnöten. Sondern von einem nicht mehr zeitgemäßen Schulsystem, das aber bundesweit mit Dysfunktionalitäten und Mangel kämpft. Auch in NRW und Hessen.
Also sollten Eltern für die Zeit der Schulpflicht ihrer Kinder in die Schweiz auswandern oder nach GB und die Kleinen dort in Privatschulen schicken.
Oder besser: nach Finnland. Die haben das beste öffentliche Schulsystem.
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@Reinald
Was an dir unempathisch ist? Dass du aus einer privilegierten Haltung sprichst & das offenbar nicht merkst.Man wird da geboren und dann wächst man da auf und wohnt dort bei den Eltern, mindestens die ersten 16 bis 18 Jahre. Die Eltern haben ihren Job, ihr soziales Umfeld, eigene Eltern, um die sich kümmern, und vielleicht ein Haus, möglicherweise kommen sie gerade so über die Runden.
Und du sagst „Wandert aus, wenn euch die Schule nicht passt“!?
@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli Aber das ist doch eine Entscheidung, die Du triffst. Wenn Du Dich entscheidest, dort zu bleiben, ist das auch ok - Du hast die Konsequenzen abgewogen! Ja, nicht jeder ist der Familie so verhaftet, dass er die Zukunft seiner Kinder opfert. Aber es ist eine Entscheidung, und kein Schicksal.
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Wir reden nicht von Gewalt, Krieg, Hungersnöten. Sondern von einem nicht mehr zeitgemäßen Schulsystem, das aber bundesweit mit Dysfunktionalitäten und Mangel kämpft. Auch in NRW und Hessen.
Also sollten Eltern für die Zeit der Schulpflicht ihrer Kinder in die Schweiz auswandern oder nach GB und die Kleinen dort in Privatschulen schicken.
Oder besser: nach Finnland. Die haben das beste öffentliche Schulsystem.
@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli das Fass mit dem Auswandern ins Ausland hast Du selber aufgemacht - davon habe ich weder gesprochen noch im Ansatz das angeregt.
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@unionista @kalkbrenner @energisch_ @uli das Fass mit dem Auswandern ins Ausland hast Du selber aufgemacht - davon habe ich weder gesprochen noch im Ansatz das angeregt.
Stilmittel der Übertreibung und Ironie. Schon davon gehört?
Das Schulsystem in D ist generell schwer überarbeitungsbedürftig. Und wenn die Kinder in Bayern in die Schule gehen, dann ist das im schlechten System nicht die optimale Lösung, aber kostet deine Kinder nicht generell die Zukunft. Ich kenne nur Eltern, die wegen des Jobs das Bundesland gewechselt haben bzw. wechseln mussten. Aber nie wegen des Schulsystems. Die Kinder wurden nie gefragt, ob sie das wollen.
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Stilmittel der Übertreibung und Ironie. Schon davon gehört?
Das Schulsystem in D ist generell schwer überarbeitungsbedürftig. Und wenn die Kinder in Bayern in die Schule gehen, dann ist das im schlechten System nicht die optimale Lösung, aber kostet deine Kinder nicht generell die Zukunft. Ich kenne nur Eltern, die wegen des Jobs das Bundesland gewechselt haben bzw. wechseln mussten. Aber nie wegen des Schulsystems. Die Kinder wurden nie gefragt, ob sie das wollen.
@unionista dass Schule überarbeitet gehört - 100%. Meine Antwort wäre allerdings nicht Zentralisierung.
Wenn Eltern mit Kindern deswegen nicht umziehen - dann ist es ihnen wohl nicht so wichtig. Aber sie könnten, wenn sie wollten. Es ist eine Entscheidung, und kein Schicksal.
Wenn Kinder deswegen nicht gefragt werden? Was hindert die Eltern daran, zu fragen?
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@unionista dass Schule überarbeitet gehört - 100%. Meine Antwort wäre allerdings nicht Zentralisierung.
Wenn Eltern mit Kindern deswegen nicht umziehen - dann ist es ihnen wohl nicht so wichtig. Aber sie könnten, wenn sie wollten. Es ist eine Entscheidung, und kein Schicksal.
Wenn Kinder deswegen nicht gefragt werden? Was hindert die Eltern daran, zu fragen?
@unionista Menschen treffen Entscheidungen. Mich ärgert es nur immer, wenn Entscheidungen als Schicksal und unausweichlich geframed werden - das sind sie ganz ganz oft nicht. Dieses "ja, soll ich etwa a, b, c aufgeben, nur weil xy?" Ist eine Entscheidung über Prioritäten, und kein Schicksal. Wem Geburtsort, Familie und soziale Einbindung wichtig sind, hat sich dafür entschieden. Aber nichts hindert sie, ausser sie selber, sich anders zu entscheiden.
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@unionista dass Schule überarbeitet gehört - 100%. Meine Antwort wäre allerdings nicht Zentralisierung.
Wenn Eltern mit Kindern deswegen nicht umziehen - dann ist es ihnen wohl nicht so wichtig. Aber sie könnten, wenn sie wollten. Es ist eine Entscheidung, und kein Schicksal.
Wenn Kinder deswegen nicht gefragt werden? Was hindert die Eltern daran, zu fragen?
Auch in Bayern wird in den Schulen weder mit Prügelstrafe noch mit Schwur auf die Bayernfahne gearbeitet. Haben mir Freunde und ehemalige Mitschüler*innen versichert, die als Lehrkräfte arbeiten.
Die beschweren sich eher über Unterfinanzierung und fachfremde Überlastung..Meine Nichten entwickeln sich schulisch ganz prächtig (sind im „bayerischen“ Fürth an der Schule), aber sie haben auch gebildete Eltern, denen ihre Kinder nicht egal sind und trotz Schulsystem bleiben.
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Wir reden nicht von Gewalt, Krieg, Hungersnöten. Sondern von einem nicht mehr zeitgemäßen Schulsystem, das aber bundesweit mit Dysfunktionalitäten und Mangel kämpft. Auch in NRW und Hessen.
Also sollten Eltern für die Zeit der Schulpflicht ihrer Kinder in die Schweiz auswandern oder nach GB und die Kleinen dort in Privatschulen schicken.
Oder besser: nach Finnland. Die haben das beste öffentliche Schulsystem.
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@energisch_
Keine Ahnung. -
@energisch_
Keine Ahnung.@unionista @energisch_ mit dem Entfall der DDR und des Ostblocks konnte die Gesellschaft von "sozialer Marktwirtschaft" und finanziellem Aufstieg für Alle auf einen nackten Vernichtungskapitalismus umgestellt werden.
Irgend wann gehört alles Geld weltweit nur noch Einem. Alle anderen sind in Schuldknechtschaft. Wenn wir diese 100k Superreichen nicht vorher enteignen, und das Geld wieder umverteilen.
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@unionista @energisch_ mit dem Entfall der DDR und des Ostblocks konnte die Gesellschaft von "sozialer Marktwirtschaft" und finanziellem Aufstieg für Alle auf einen nackten Vernichtungskapitalismus umgestellt werden.
Irgend wann gehört alles Geld weltweit nur noch Einem. Alle anderen sind in Schuldknechtschaft. Wenn wir diese 100k Superreichen nicht vorher enteignen, und das Geld wieder umverteilen.
@Reinald
Danke, dass du mir erzählst, was ich schon weiß.Die Frage war, warum immer die gewählt werden, die uns Steine für eine fortschrittliche, soziale Politik in den Weg legen. Das weiß ich nicht.
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@Reinald
Danke, dass du mir erzählst, was ich schon weiß.Die Frage war, warum immer die gewählt werden, die uns Steine für eine fortschrittliche, soziale Politik in den Weg legen. Das weiß ich nicht.
@unionista @energisch_ Den Menschen kann man alles verkaufen - und die Medien(konzerne) gehören reichen Menschen. Da wird dann mehr oder weniger offensiv die Richtung vorgegeben.
Das Ergebnis sind Kampagnen, die Wähler in die passende Richtung schubsen, auch wenn sie damit gegen ihre ureigenen Interessen wählen.Hat bislang überall funktioniert, funktioniert auch mit der Basisdemokratie der Schweiz. Kampagnen bestimmen Ergebnis.
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@Reinald
Danke, dass du mir erzählst, was ich schon weiß.Die Frage war, warum immer die gewählt werden, die uns Steine für eine fortschrittliche, soziale Politik in den Weg legen. Das weiß ich nicht.
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