Elektroautos gelten als sauberste Alternative zum Verbrenner.
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@st3fan @SheDrivesMobility Hier ist es etwas bergig. Praktisch alle hier fahren E-Bike, oder halt Auto (nur ich fahre hier mit dem Biobike die Hügel hoch). Sagen wir so: ohne E-Bike wäre das Fahrradfahren hier inexistent, so ist es zwar nicht Hauptverkehrsmittel, aber vorhanden, und das Netz aus Radwegen ist vollständig.
@forthy42
Wenn es da ist, wo ich denke, kenne ich die Gegend von Radtouren zum Bodensee ganz gut.
Ich war auch mal jünger und skeptischer und habe das EBike als Cheaten, Hilfsmittel für Senior:innen verstanden.
Als dann das zweite Kind da war und ich wirklich heftige Steigungen täglich mit Kindersitz + Kinderanhänger bewältigt habe, war ich von der Anstrengung mit der Zeit so kaputt, dass ich zu viele Ruhepausen und zu viele Extrakalorien verbraucht habe, zu viel Zeit mit mehrfach täglich Duschen und Umziehen verbracht habe (einfache Pendelstrecke aus dem Vorland von Sindelfingen in die Stuttgarter Innenstadt sind 28 km, das ist mit und ohne Motor immer eine Anstrengung, vor allem mit viel Gepäck wie Laptop, Wechselkleidung und Schuhe etc.. Mein Puls liegt da auch mit Motor gerne im Durchschnitt von 130 Schlägen pro Minute mit Spitzen von 160 und Tälern von 110 = das ist immer noch Sport und Anstrengung).An der Stelle ist Radfahren für mich ein reines Fortbewegungsmittel, kein Sportgerät und ich wollte einen Teil der aufgewendeten Energie & Zeit lieber in meine bevorzugten sportlichen Aktivitäten und in meine Familie investieren.
Manchmal bin ich auch durch das Training in meiner Kampfkunstschule auch leicht verletzt, z.B. am Knie und bin dann froh, wenn ich dann dank Motor auf höchster Stufe dennoch radfahren kann. Wir leben ja Eigen-Auto-frei, d.h. ich kann auch nicht so leicht morgens das Auto nehmen, wenn ich mich mal nicht topfit zum Radfahren fühle.
Ich habe auch ein Rad ohne Motor und ein normales Faltrad.
Je nach Anlass nehme ich für den Kindertransport, Großeinkauf, Genußfahrt, Sporteinheit, Kombination von Bahn&Bike etc. das passende Zweirad (ich weiß, ich habe auch mal mit nur einem Rad begonnen und bin sehr privilegiert, mir mehrere Räder und den Abstellplatz leisten zu können). -
Elektroautos gelten als sauberste Alternative zum Verbrenner. Dabei wird ein noch klimafreundlicheres Fahrzeug oft vergessen: das E-Bike. Studien zeigen: E-Bikes sparen mehr Ressourcen, verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen und beschleunigen die Verkehrswende stärker als die Elektrifizierung des Autoverkehrs.
E-Bikes ersetzen fast jede zweite Autofahrt.
@SheDrivesMobility wird es wirklich vergessen? Das Fahrrad wird grundsätzlich als Mobilitätsform nicht ernst genommen. Beispiel: der Begriff "Fahrradsaison".
Daher statt vergessen eher ignoriert.
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@forthy42
Wenn es da ist, wo ich denke, kenne ich die Gegend von Radtouren zum Bodensee ganz gut.
Ich war auch mal jünger und skeptischer und habe das EBike als Cheaten, Hilfsmittel für Senior:innen verstanden.
Als dann das zweite Kind da war und ich wirklich heftige Steigungen täglich mit Kindersitz + Kinderanhänger bewältigt habe, war ich von der Anstrengung mit der Zeit so kaputt, dass ich zu viele Ruhepausen und zu viele Extrakalorien verbraucht habe, zu viel Zeit mit mehrfach täglich Duschen und Umziehen verbracht habe (einfache Pendelstrecke aus dem Vorland von Sindelfingen in die Stuttgarter Innenstadt sind 28 km, das ist mit und ohne Motor immer eine Anstrengung, vor allem mit viel Gepäck wie Laptop, Wechselkleidung und Schuhe etc.. Mein Puls liegt da auch mit Motor gerne im Durchschnitt von 130 Schlägen pro Minute mit Spitzen von 160 und Tälern von 110 = das ist immer noch Sport und Anstrengung).An der Stelle ist Radfahren für mich ein reines Fortbewegungsmittel, kein Sportgerät und ich wollte einen Teil der aufgewendeten Energie & Zeit lieber in meine bevorzugten sportlichen Aktivitäten und in meine Familie investieren.
Manchmal bin ich auch durch das Training in meiner Kampfkunstschule auch leicht verletzt, z.B. am Knie und bin dann froh, wenn ich dann dank Motor auf höchster Stufe dennoch radfahren kann. Wir leben ja Eigen-Auto-frei, d.h. ich kann auch nicht so leicht morgens das Auto nehmen, wenn ich mich mal nicht topfit zum Radfahren fühle.
Ich habe auch ein Rad ohne Motor und ein normales Faltrad.
Je nach Anlass nehme ich für den Kindertransport, Großeinkauf, Genußfahrt, Sporteinheit, Kombination von Bahn&Bike etc. das passende Zweirad (ich weiß, ich habe auch mal mit nur einem Rad begonnen und bin sehr privilegiert, mir mehrere Räder und den Abstellplatz leisten zu können).@st3fan @SheDrivesMobility In China fahren inzwischen etwa ¾ der Leute mit den dort als Fahrrad zugelassenen E-Vespas. Da tritt man gar nicht, ist aber auf 25km/h limitiert.
Ich glaube, wenn man das hier auch so jandhaben würde, und diese Dinger hier zollfrei für 300-400€ zu haben wären, hätten wir noch deutlich mehr Zweirad-Verkehr.
Mit Kinderanhänger (hier auch vorhanden) geht das bei mir auch in die Richtung „ok, den könnte der Elektromotor ziehen“.
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@SheDrivesMobility Die sauberste Alternative ist immer noch ÖPNV. Invalidiert deinen Punkt natürlich nicht.
Wohl kaum. Beim e-Bike kommen nur 20 bis 30kg Fahrrad zum Körpergewicht dazu, die bewegt werden müssen. Bei einem Linienbus sind es - vollbesetzt - 100 kg und mehr pro Passagier. Das e-Bike wird zumindest zum Teil mit eigener Muskelkraft betrieben.
Dagegen kommt kein ÖPNV an.
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