Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss.
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@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre. -
U unionista@mastodon.social shared this topic
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@Chaotica @NeussWave


Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht.@Fischblog
Sitzt Du gerade auf der Palme? Die Verständigung erscheint mir gerade sehr schwierig.Nicht freiwillig. Sonder: zahle… was weiß ich… 30€ im Monat und bekomme dafür 20 Artikel aus diesen Medien [Liste] zur freien Auswahl.
Oder 50€ für 50 Artikel.Wie ein Zeitungsabo. Nur dass man halt selbst zusammenstellen kann, weil man den Wirtschaftsteil von Medium A, den Kulturteil von B und Wissenschaft am liebsten von Spektrum liest.
@NeussWave -
@Fischblog Du wirfst MIR Albernheit vor? Schade. Wo wurde das probiert? Es gab mal eine Art News-Flatrate. Was dort albern war, war das Sortiment, überwiegend Boulevard-Magazine. Und sorry, aber die Technik ist oft nervig. Und zwar sehr. (Vielleicht nicht bei euch. Ausnahme?) Zum Beispiel bei der StZ (sorry to shame), einige derjenigen, die ich abonniert habe. Die kriegen es seit Jahren nicht hin, dass man sich nicht 3x am Tag neu einloggen und dann Xx reloaden muss. Albern.
@ujay68
Glaub das letzte Angebot, das die Biege gemacht hat, war Blendle. Aber gab auch ganze Medien, die single pay für Artikel probiert haben. Die Leute, die's versucht hben, haben bis heute hohe Schulden.Unsere Technik ist auch extrem nervig, keine Frage. Ich weiß nicht warum es nicht geht. Ich abonniere englischsprachige Zeitungen, da gehts auch. Aber ändern würds nix.
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@Fischblog @Nephele
Ich hab aber auch mitbekommen, wie ein Modell EIN gemeinsames Abo über mehrere Verlage anzubieten um den Kunden mehr Auswahl zu bieten, genau von diesen Verlagen abgelehnt wurde.Ich habe immer schon ein (manchmal zwei) Zeitungsabos. Lese aber meist nur 1/3 der Artikel. Ich würde sehr gern die anderen 2/3 auf andere Medien verteilen können.
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@Fischblog @Chaotica Ich fände eine "Kultur-Flatrate" interessant. Am Anfang vom Monat wird ein Betrag bezahlt, damit gibt es dann Zugang zu allen teilnehmenden Verlagen und das Geld wird dann auf alle geklickten Artikel verteilt.
Da müsste dann nur noch Klickbait hart bestraft werden. Auch die Idee hatte ich schonmal: https://neuss.social/@NeussWave/115742409152938887
@NeussWave ist das nicht dein Bibliotheksausweis?
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Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss.
OK.
Und ganz ehrlich, niemand, wirklich niemand glaubt euch, dass "es euch nicht darum geht, alles kostenlos zu kriegen".
Wenn das stimmte, wäre die Situation heute nicht, wie sie eben ist.Mich ärgert maßlos, dass man ZUERST allem zustimmen muss, um DANACH (nach Anlicken der Zustimmung) zu erfahren, dass der Artikel, den man lesen will, hinter einer Paywall ist.
Nicht die Paywall selber ärgert mich. Für die hab ich Verständnis.
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@Fischblog @Nephele
Ich hab aber auch mitbekommen, wie ein Modell EIN gemeinsames Abo über mehrere Verlage anzubieten um den Kunden mehr Auswahl zu bieten, genau von diesen Verlagen abgelehnt wurde.Ich habe immer schon ein (manchmal zwei) Zeitungsabos. Lese aber meist nur 1/3 der Artikel. Ich würde sehr gern die anderen 2/3 auf andere Medien verteilen können.
@Chaotica @Fischblog exakt. Der sportteil interessiert mich eigentlich gar nicht, den politikteil will ich nicht von unserer (inzwischen funke medien) lokalzeitung, sondern von nem tiefer recherchierendem und einordnenden medium und im Feuilleton gibts auch extreme Unterschiede in Schwerpunkt und Qualität.
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@NeussWave ist das nicht dein Bibliotheksausweis?
@FraumitFahrrad
Ja, wobei das vermutlich zu wenig ist um die Verlage am Leben zu halten.
Meist decken die Bibliotheksgebühren ja nicht mal den Betrieb vor Ort.
@NeussWave @Fischblog -
@Fischblog @theVedek @ojelabii
"Ich vermute, das ist ein Fehler" - der zieht sich dann aber duch sehr viele Medien.
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@Fischblog
Sitzt Du gerade auf der Palme? Die Verständigung erscheint mir gerade sehr schwierig.Nicht freiwillig. Sonder: zahle… was weiß ich… 30€ im Monat und bekomme dafür 20 Artikel aus diesen Medien [Liste] zur freien Auswahl.
Oder 50€ für 50 Artikel.Wie ein Zeitungsabo. Nur dass man halt selbst zusammenstellen kann, weil man den Wirtschaftsteil von Medium A, den Kulturteil von B und Wissenschaft am liebsten von Spektrum liest.
@NeussWave@Chaotica @NeussWave Ich finde die Argumentation einfach völlig absurd. Irgendwie sollen alle Zugriff auf möglichst viele Medien für den Preis eines einzelnen Abos haben. Aber dass dann weder A noch B noch Spektrum genug Einnahmen zum Überleben haben, scheint nicht klar zu sein.
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@Chaotica @NeussWave Ich finde die Argumentation einfach völlig absurd. Irgendwie sollen alle Zugriff auf möglichst viele Medien für den Preis eines einzelnen Abos haben. Aber dass dann weder A noch B noch Spektrum genug Einnahmen zum Überleben haben, scheint nicht klar zu sein.
@Fischblog @Chaotica @NeussWave
Also von mir bekäme Spektrum dann deutlich mehr als bisher, weil ich meinen wissenschaftsteil dann ebenfalls da lesen würde.
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@funbaker @nik
Naja, man könnte einfach wie früher n Nachrichtenmedium plus ein, zwei persönliche Favoriten abonnieren.Es gibt ne Lösung, die sich ganz natürlich einstellen wird: ein paar wenige Medien haben genug Abos zum Überleben, der Rest verschwindet und wird durch KI-Zusammenfassungen ersetzt.
Pluspunkt: die sind dann ohne Paywall.@Fischblog @nik die Regeln des Marktes muten natürlich an, sind aber gleichzeitig ziemlich menschengemachter Unfug.
"So wie früher" ist leider keine Lösung.
Es ist bereits mit freier Verfügbarkeit von Informationen schon schwer genug, der Verbreitung von Unsinn entgegenzuwirken. Mich überzeugt keine der Lösungen, die dies irgendwie einschränken.
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@Chaotica @NeussWave Ich finde die Argumentation einfach völlig absurd. Irgendwie sollen alle Zugriff auf möglichst viele Medien für den Preis eines einzelnen Abos haben. Aber dass dann weder A noch B noch Spektrum genug Einnahmen zum Überleben haben, scheint nicht klar zu sein.
@Fischblog @NeussWave
Und ich finde es absurd, zu fordern: zahlt gefälligst genug und dann auf die Wünsche der Kunden überhaupt nicht einzugehen.Wenn es so ein Modell gäbe, würden ja möglicherweise deutlich mehr Menschen so ein Abo kaufen. Zum Beispiel all diejenigen, die bisher keins haben, weil sie ja eh nur 1/3 lesen würden - und dafür ist es ihnen dann zu teuer.
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@ojelabii Ich kenn den Song: Ich würd ja bezahlen wenn irgendwas irgendwie anders etc.
Aber das stimmt schlicht nicht. Der Kern der Sache ist, dass zu wenig Leute zu wenig Geld für Journalismus zu zahlen bereit sind.@Fischblog @ojelabii Ich zahle für die öffentlich-rechtlichen gerne. Allerdings sollten die unabhängiger sein und sich stärker auf Journalismus konzentrieren.
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@Chaotica @Fischblog exakt. Der sportteil interessiert mich eigentlich gar nicht, den politikteil will ich nicht von unserer (inzwischen funke medien) lokalzeitung, sondern von nem tiefer recherchierendem und einordnenden medium und im Feuilleton gibts auch extreme Unterschiede in Schwerpunkt und Qualität.
@Nephele @Chaotica @Fischblog taz für tagesaktuelles, Riffreporter und Krautreporter für Deep Dives, Blätter für Politik.
Aktiv lese ich davon gefühlt nix

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@Chaotica @NeussWave


Ein freiwilliger Beitrag? Srsly?
Wenn die Leute freiwillig zahlen würden, hätten wir die Diskussion nicht.@Fischblog @Chaotica @NeussWave
Was macht die TAZ denn dann so anders, dass es da funktioniert? Klar, die sind größer und so, aber die stehen ja nicht grade vor der Insolvenz.
Abgesehen davon finde ich, dass diese Diskussion einen wichtigen Punkt übersieht: den signifikanten Anteil der Menschen, die von Armut betroffen sind - rund 16 Mio.
Die fallen nämlich grundsätzlich dabei hinten runter und können sich diese ganzen Abos und Artikelkäufe gar nicht leisten.
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@Fischblog @NeussWave
Und ich finde es absurd, zu fordern: zahlt gefälligst genug und dann auf die Wünsche der Kunden überhaupt nicht einzugehen.Wenn es so ein Modell gäbe, würden ja möglicherweise deutlich mehr Menschen so ein Abo kaufen. Zum Beispiel all diejenigen, die bisher keins haben, weil sie ja eh nur 1/3 lesen würden - und dafür ist es ihnen dann zu teuer.
@Chaotica @Fischblog @NeussWave Ich finde die Lösung über Bibliotheken immer noch am vernünftigsten. Nur ist die Auswahl an Medien in Stadtbibliotheken nicht immer groß. Gerade Wissenschaft kommt mE zu kurz. Über Bibliotheken ließe sich auch ein besseres Zusatzangebot für Zeitungen/Magazine arrangieren. Denn die haben sowieso den Verwaltungsaufwand.
z.B. Extra was für Pressreader bezahlen und dafür mehrere Wissenschaftsmagazine lesen dürfen. -
@Fischblog @Chaotica
Zugespitzt kann man das so sagen. Bei Streamingdiensten haben wir ja auch nicht alle Dienste abonniert, weil das schlicht unbezahlbar ist. Da entscheidet man sich für einen oder zwei, ggf wird dan mal für n monat n dritter dazu genommen weil man deren exklusive Serie schauen will, aber das wars. Bei print ist es dann halt die örtliche Tageszeitung, ggf noch eine Wochenzeitung wie Spiegel oder Zeit, und der Rest guckt in die röhre.@Nephele
Hier gibt es viele Zeitungen/Zeitschriften/Magazine im digitalen Angebot der Bibliothek - genau dort finde ich die Artikel, die mich in nicht selbst abonnierten Zeitschriften interessieren - wie “früher” analog.
Aus meiner Sicht gab es “früher” aufgrund fehlender Verlinkungsmöglichkeiten weniger Hinweise auf interessante Artikel - deshalb war das Bedürfnis, einzelne Artikel zu lesen, nicht so groß.Rosinenpicken ging noch nie.
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@Nephele
Hier gibt es viele Zeitungen/Zeitschriften/Magazine im digitalen Angebot der Bibliothek - genau dort finde ich die Artikel, die mich in nicht selbst abonnierten Zeitschriften interessieren - wie “früher” analog.
Aus meiner Sicht gab es “früher” aufgrund fehlender Verlinkungsmöglichkeiten weniger Hinweise auf interessante Artikel - deshalb war das Bedürfnis, einzelne Artikel zu lesen, nicht so groß.Rosinenpicken ging noch nie.
@Nephele
Es wurde da wirklich viel ausprobiert - flattr, verschiedene digitale Kioske.Aktuell gibt es Readly für eine Monatsgebühr - dort gibt es auch Spektrum und internationale Magazine (und viel Kram, von dem man lieber nicht wüsste, dass es den gibt).
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@Fischblog @Chaotica @NeussWave
Was macht die TAZ denn dann so anders, dass es da funktioniert? Klar, die sind größer und so, aber die stehen ja nicht grade vor der Insolvenz.
Abgesehen davon finde ich, dass diese Diskussion einen wichtigen Punkt übersieht: den signifikanten Anteil der Menschen, die von Armut betroffen sind - rund 16 Mio.
Die fallen nämlich grundsätzlich dabei hinten runter und können sich diese ganzen Abos und Artikelkäufe gar nicht leisten.
@jumpfruit
Die TAZ war sehr sehr früh in Richtung Digital unterwegs und hat sich da offenbar einen stabilen Kundenstamm aufgebaut.Und auch die TAZ hat schon sehr lange einen Solidarpreis, der armutsbetroffenen den Zugang zumindest erleichtert.
Natürlich kann ein Verlag nicht die soziale Schieflage einer ganzen Gesellschaft abfedern.