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❓Was ist Autismus❓

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53 Beiträge 12 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

    @somlu1968 @nd_netzwerk

    Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.

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    #13

    @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

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    • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

      @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

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      #14

      @somlu1968 @erdstern
      Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
      Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

      somlu1968@mastodon.socialS erdstern@nrw.socialE 2 Antworten Letzte Antwort
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      • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

        @somlu1968 @erdstern
        Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
        Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #15

        @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

        Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

        So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

        somlu1968@mastodon.socialS nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
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        • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

          @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
          Eine andere neurologische Entwicklung
          die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
          und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

          Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #16

          @nd_netzwerk @somlu1968
          @danimo
          @Aubrieta

          Unterstützungsbedarf kann man auch anders und nicht-abwertend ausdrücken.

          Zu sagen, wenn wir ein Problem damit haben, als gestört bezeichnet zu werden, würde das an unserem eigenen internalisierten Ableismus liegen, ist eine komplette Umkehr der Tatsachen und zementiert eine Hierarchie der Deutungshoheit, die in der Eugenikbewegung ihren Ursprung hat.

          Ich lehne das ab.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

            @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

            Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

            So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

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            somlu1968@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #17

            @nd_netzwerk b) ohne Analyse und Widerstand wäre aber "Hysterie" oder die "Geschlechtsidentitätsstörung" (im Kontext mit lgbtqi#) nicht verschwunden. Deswegen ist es wichtig, den Umgang mit Begriffen wie "Störung" im autistischen Kontexten wichtig. Das wiederrum lehnt ihr ab, weil es grad "fachlich" ist. @erdstern

            somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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            • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

              ❓Was ist Autismus❓

              🧠 Autismus ist eine tiefgreifende neuronale Entwicklungsstörung, die ein Leben lang fortbesteht.

              1️⃣ Hauptkriterium bei Autismus sind Defizite in der sozialen Interaktion und Kommunikation.

              2️⃣ Nebenkriterien bei Autismus sind u.a. Über- oder Untersensibilität auf Reize, Probleme mit Veränderungen und intensive Spezialinteressen.

              📌 Früher hat man Autismus in 3 Typen eingeteilt: frühkindlicher Autismus, Asperger und atypischer Autismus.

              👨🏼‍⚕️ Auch heute werden noch Diagnosen nach diesen Kategorien vergeben, da in Deutschland noch nach der ICD 10 diagnostiziert wird.

              ♾️ Wissenschaftlich gelten sie aber als veraltet. In der ICD 11 wird deshalb von Autismus Spektrum Störung (ASS) gesprochen.

              ☝🏼Autismus ist genetisch bedingt. Autismus ist nicht heilbar. Autismus hat kein Aussehen.

              ➡️ Du möchtest mehr Fakten zu Autismus, ADHS und Neurodivergenz? Dann folge unseren Kanälen

              #ndnetzwerk #neurodivergentesnetzwerk #neurodivergent #autismus #Autismusspektrumstörung

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              franz_e@libori.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #18

              @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

              hunderoute@ruhr.socialH nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
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              • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

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                nd_netzwerk@kanoa.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #19

                @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                somlu1968@mastodon.socialS fedinaut@friendica.deF 2 Antworten Letzte Antwort
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                • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                  @somlu1968 @erdstern
                  Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
                  Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #20

                  @nd_netzwerk @somlu1968
                  @danimo

                  Jeder medizinische Fachbegriff und jedes medizinische Konzept, das einer Überprüfung mit aktuellen Erkenntnissen nicht mehr standhält, sollte abgelehnt werden, in der Tat. Das nennt man Wissenschaft und Forschung.

                  Beispiel: „Autistics don’t have Theory of Mind”. War von Anfang an falsch. Hat viel Schaden angerichtet.

                  https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6959478/

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                    @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                    Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #21

                    @nd_netzwerk

                    Sagen wir doch, noch nicht lange her. ich hatte mit 14 Jahren mein Coming out und musste mit der offiziellen Definition noch gut 8 Jahre leben.

                    Ich finde, dass du/ihr einen sehr unerbittlichen Standpunkt einnehmt, der unangenehm ist.

                    Wo wären wir heute, wenn wir die Definitionen über uns einfach hingenommen hätten?

                    @erdstern

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                      @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                      Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                      So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #22

                      @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                      Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

                      somlu1968@mastodon.socialS pando@inne.cityP 2 Antworten Letzte Antwort
                      0
                      • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                        @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                        Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

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                        somlu1968@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #23

                        @nd_netzwerk

                        Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:

                        https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung

                        https://www.duden.de/rechtschreibung/Stoerung

                        @erdstern

                        nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                          @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                          hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
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                          hunderoute@ruhr.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #24

                          @franz_e

                          Danke.

                          Eine Diskussion für
                          Begriffsbestimmungen ist ja in vielen Lebensbereichen hilfreich.

                          @nd_netzwerk

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

                            @nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
                            Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.

                            pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                            pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                            pando@inne.city
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #25

                            @danimo @nd_netzwerk
                            Mag sein, das Du das als "Abwertend wahr nimmst, wissenschaftlich ist es eben eine Störung, da die recht und linke Hirnhälte nicht in dem Maaße zusammenarbeitet wie bei Neurotypischen Menschen.

                            Dein sogenanntes "Framing" ist eine auf Emotionen und Selbstwahrnemung berunhende Ablehung der Bezeichnung, und durchaus verständlich.

                            Die Benennung als Störung, wie sie in dem Beitrag gemeint ist, beruht auf Wissenschaflicher Benennung der Fakten.
                            Dies kann man durchaus unangenehm empfinden, ändert aber nichts daran, das durch eine Genetische Veranlagung das Gehirn sich nicht entwickelt wie bei Menschen , ohne die Genetische disposition.

                            Beispiel:
                            Studien zeigen eine verminderte linksgerichtete funktionelle Asymmetrie im Sprachnetzwerk bei Personen mit Autismus.
                            Während bei nicht-autistischen Personen die Asymmetrie über verschiedene Altersgruppen hinweg variiert, bleibt sie bei Autisten stabil – was auf veränderte Entwicklungsverläufe hindeutet.
                            Ergo, eine Entwicklungsstörung.
                            Neurotypische Menschen lernen und entwickeln sich so z.B. auch subtile Merkmale zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen etc..

                            Bei Autismus ist dies eben in unterschiedlichen Ausprägungen gestört. Damit kommt eben jeder unterschiedlich klar. Manchen stört es kaum, manche Leiden darunter.

                            So wie bei allen Symptomen die Auftreten können.
                            Manche nehmen es als behinderung wahr, weil sie im Alltag behindert werden.
                            Andere kommen gut klar, weil z.B. die Symptomatik nicht sehr ausgeprägt ist.
                            Dementsprechend empfindet jeder es anders als "Störend" oder eben Nicht.

                            Informations Quelle:
                            mpg.de/20766067/funktionale-or…

                            newstrujew@autistics.lifeN 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                              @nd_netzwerk

                              Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:

                              https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung

                              https://www.duden.de/rechtschreibung/Stoerung

                              @erdstern

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #26

                              @somlu1968 @erdstern schön dass du die Definition vom Duden als Quelle anführst. Dort steht etwas von beeinträchtigter Funktionstüchtigkeit. Und ich weiß ja nicht ob du Autismus als etwas siehst was quirky oder eine Superpower ist, aber ich bin in meiner Funktion als Mensch mit Autismus und ADHS beeinträchtigt. Ich kann nicht leben wie ich will und das liegt nicht nur an der Gesellschaft. Ja die Gesellschaft schadet mir massiv. Es wäre definitiv einfacher wenn die Gesellschaft anders wäre. Aber auch wenn sie es wäre, wäre ich immer noch in meiner Funktion beeinträchtigt denn ich kann nicht leben wie ich möchte aufgrund meiner Beeinträchtigung.

                              erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                                @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                                nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #27

                                @franz_e das ist eine wirklich absurde Schlussfolgerung. Dann haben Kinder die aufgrund einer genetischen Erkrankung vielleicht nur wenige Monate leben also auch nur eine "andere Eigenschaft"?

                                franz_e@libori.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

                                  @nd_netzwerk
                                  ach so ein profil bist du. lol.
                                  ja. nein. nichts davon.
                                  Aber ein liebgemeintes "Fick dich, Arschloch". Ich werde die community davon in Kenntnis setzen, dass du ein toxischer Fake bist.

                                  pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #28
                                  @danimo @nd_netzwerk
                                  Diese Antwort und diese Wortwahl liest sich für mich sehr Toxisch, unangebracht und unsachlich und zeigt eine nicht bereitschaft zu einer sachlichen diskussion. Sich war/wirkt die Antwort von ND-Netzwerk etwas harsch. dennoch eine Beleidigung zu unterstellen in dieser Wortwahl sagt mehr über Dich aus, als über die Gegenseite!
                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                    @franz_e das ist eine wirklich absurde Schlussfolgerung. Dann haben Kinder die aufgrund einer genetischen Erkrankung vielleicht nur wenige Monate leben also auch nur eine "andere Eigenschaft"?

                                    franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
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                                    franz_e@libori.social
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #29

                                    @nd_netzwerk Eben darum geht es *nicht*. Das ist m. E. etwas völlig anderes. Von Autismus Betroffene Menschen müssen sich genau so wenig krank fühlen, wie rothaarige Menschen, wohingegen das sehr kurze Leben von genetisch kranken Kindern sehr großes Leid verursacht, für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen. Hinzu kommt, dass genetische Varianten, die sich halten, meist auch evolutionäre Vorteile haben.

                                    @hunderoute

                                    nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                      @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                                      Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                                      fedinaut@friendica.deF This user is from outside of this forum
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                                      fedinaut@friendica.de
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #30

                                      @nd_netzwerk @somlu1968 @erdstern

                                      Man darf auch nicht vergessen, dass Homosexualität nur deshalb in die internationale Klassifikation der Erkrankungen aufgenommen wurde, um Homosexualität zu entkriminalisieren. Damals galt Homosexualität noch als strafbar. Es ist ganz lohnenswert, sich da geschichtlich einzulesen. Wenn man darüber etwas nachdenkt, kann man zu keinem anderen Schluss kommen als dass die Einstufung als seelische Störung, die über Jahrzehnte geführt wurde, wissenschaftlich falsch war.

                                      erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                        @somlu1968 @erdstern schön dass du die Definition vom Duden als Quelle anführst. Dort steht etwas von beeinträchtigter Funktionstüchtigkeit. Und ich weiß ja nicht ob du Autismus als etwas siehst was quirky oder eine Superpower ist, aber ich bin in meiner Funktion als Mensch mit Autismus und ADHS beeinträchtigt. Ich kann nicht leben wie ich will und das liegt nicht nur an der Gesellschaft. Ja die Gesellschaft schadet mir massiv. Es wäre definitiv einfacher wenn die Gesellschaft anders wäre. Aber auch wenn sie es wäre, wäre ich immer noch in meiner Funktion beeinträchtigt denn ich kann nicht leben wie ich möchte aufgrund meiner Beeinträchtigung.

                                        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                                        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                                        erdstern@nrw.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #31

                                        @nd_netzwerk @somlu1968

                                        Du trittst hier nicht als Individuum auf, sondern als Organisation.

                                        Damit geht eine besondere Verantwortung einher.

                                        Ich sage es nochmal: wer die Deutungshoheit über die Begriffe hat, die uns beschreiben, ist wichtig. Wenn ein Großteil von Autist:innen nicht als “gestört” bezeichnet werden will, sollte uns das nicht von “der Medizin” übergestülpt werden.

                                        Nothing about us without us.

                                        Das ist nicht internalisierter Ableismus, sonder Selbstbestimmung.

                                        nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                                          @nd_netzwerk Eben darum geht es *nicht*. Das ist m. E. etwas völlig anderes. Von Autismus Betroffene Menschen müssen sich genau so wenig krank fühlen, wie rothaarige Menschen, wohingegen das sehr kurze Leben von genetisch kranken Kindern sehr großes Leid verursacht, für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen. Hinzu kommt, dass genetische Varianten, die sich halten, meist auch evolutionäre Vorteile haben.

                                          @hunderoute

                                          nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #32

                                          @franz_e @hunderoute ich habe hier lediglich deine Argumentation aufgegriffen das ist ja keine Störung sein kann wenn es genetisch ist.
                                          Und nein autistische Menschen müssen sich nicht krank fühlen, weil Autismus keine Krankheit ist, sondern eine Störung.
                                          Und auch Autismus verursacht Leid. Und genau das ist mein Problem dass ich nämlich das Gefühl habe dass uns Betroffenen hier das Leid abgesprochen wird in dieser Diskussion.

                                          franz_e@libori.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
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