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  3. ❓Was ist Autismus❓

❓Was ist Autismus❓

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53 Beiträge 12 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

    @nd_netzwerk
    ach so ein profil bist du. lol.
    ja. nein. nichts davon.
    Aber ein liebgemeintes "Fick dich, Arschloch". Ich werde die community davon in Kenntnis setzen, dass du ein toxischer Fake bist.

    erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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    erdstern@nrw.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #6

    @danimo @nd_netzwerk

    thanks for the heads up, much appreciated!

    Will ich auch nicht auf meiner Timeline haben. Immer noch in den eigenen Reihen kämpfen müssen, ich bin es so, so leid.

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    • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

      @danimo Störung ist fachlich korrekt. Wenn du das Wort als Abwertung definierst, liegt das aber vllt an deinem eigenen internalisiertem Ableismus.
      Wir können uns hier gerne über die Schwierigkeiten von neurodivergenten Menschen in einer neurotypischen Welt austauschen, aber wir werden nicht über fachlich korrekte Begriffe diskutieren, noch werden wir zulassen, dass der Leidensdruck von neurodivergenten Menschen heruntergespielt wird auf "charakterliche Eigenschaften". So einfach oder schwarz-weiß ist das Thema nämlich nicht.
      Wir werden übrigens auch öfter das Wort Behinderung verwenden. Und da ebenfalls nicht drüber diskutieren.

      hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
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      hunderoute@ruhr.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #7

      @nd_netzwerk

      Ich bin hier ohne Bezug reingestolpert, glaube aber, daß "Störung" tatsächlich ein offiziell verwendetes Wort ist. Bestimmt gibt es hier Wissende, die im Originaltext nachschauen.

      Weil mich das Wort "Behinderung" bei anderen Einschränkungen immer wieder beschäftigt ("Darf man das noch sagen?" vs. "Betroffene werden behindert durch die Konstruktion, in der sie sich finden"), bleibe ich erstmal neugierig dabei.
      😃

      @danimo

      erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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      • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

        @nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
        Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.

        somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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        somlu1968@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #8

        @danimo

        Zumal "Störung" indiziert, dass es eine unerwünschte Abweichung wäre, während ich inzwischen häufiger gelesen habe, dass Autismus Teil der menschlichen Entwicklung was und ist.

        Es ist auch egal, ob irgendwelche "Fachgruppen" den Begriff immer noch verwenden.

        Assoziativ: Ent-Stören, Ge-Stört

        Ne, der Hinweis ist richtig und wichtig. Nur weil diese Gesellschaft eine "Norm" definiert hat, heißt es noch nicht, dass wir alle das mittragen müssen.

        @nd_netzwerk

        nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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        • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

          @danimo

          Zumal "Störung" indiziert, dass es eine unerwünschte Abweichung wäre, während ich inzwischen häufiger gelesen habe, dass Autismus Teil der menschlichen Entwicklung was und ist.

          Es ist auch egal, ob irgendwelche "Fachgruppen" den Begriff immer noch verwenden.

          Assoziativ: Ent-Stören, Ge-Stört

          Ne, der Hinweis ist richtig und wichtig. Nur weil diese Gesellschaft eine "Norm" definiert hat, heißt es noch nicht, dass wir alle das mittragen müssen.

          @nd_netzwerk

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          nd_netzwerk@kanoa.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #9

          @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
          Eine andere neurologische Entwicklung
          die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
          und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

          Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

          somlu1968@mastodon.socialS erdstern@nrw.socialE 2 Antworten Letzte Antwort
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          • hunderoute@ruhr.socialH hunderoute@ruhr.social

            @nd_netzwerk

            Ich bin hier ohne Bezug reingestolpert, glaube aber, daß "Störung" tatsächlich ein offiziell verwendetes Wort ist. Bestimmt gibt es hier Wissende, die im Originaltext nachschauen.

            Weil mich das Wort "Behinderung" bei anderen Einschränkungen immer wieder beschäftigt ("Darf man das noch sagen?" vs. "Betroffene werden behindert durch die Konstruktion, in der sie sich finden"), bleibe ich erstmal neugierig dabei.
            😃

            @danimo

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            schrieb zuletzt editiert von
            #10

            @hunderoute @nd_netzwerk @danimo

            „Offiziell verwendet“ ist kein Argument. Auch „Hysterie“ war lange ein anerkannter medizinischer Fachbegriff bei psychischen Erkrankungen von Frauen. Mit entsprechenden (operativen) „Behandlungen“.

            Gerade als Autist:innen sollten wir gängige „fachliche“ Begriffe und Konzepte besonders gründlich auf den Prüfstand stellen. Und „Störung“ fällt da nun mal ganz klar durch.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

              @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
              Eine andere neurologische Entwicklung
              die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
              und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

              Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

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              somlu1968@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #11

              @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

              erdstern@nrw.socialE nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
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              • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

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                erdstern@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #12

                @somlu1968 @nd_netzwerk

                Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.

                somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

                  @somlu1968 @nd_netzwerk

                  Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.

                  somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                  somlu1968@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #13

                  @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

                  nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                    @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

                    nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
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                    nd_netzwerk@kanoa.de
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #14

                    @somlu1968 @erdstern
                    Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
                    Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

                    somlu1968@mastodon.socialS erdstern@nrw.socialE 2 Antworten Letzte Antwort
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                    • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                      @somlu1968 @erdstern
                      Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
                      Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

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                      somlu1968@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #15

                      @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                      Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                      So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

                      somlu1968@mastodon.socialS nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
                      0
                      • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                        @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
                        Eine andere neurologische Entwicklung
                        die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
                        und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

                        Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

                        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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                        erdstern@nrw.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #16

                        @nd_netzwerk @somlu1968
                        @danimo
                        @Aubrieta

                        Unterstützungsbedarf kann man auch anders und nicht-abwertend ausdrücken.

                        Zu sagen, wenn wir ein Problem damit haben, als gestört bezeichnet zu werden, würde das an unserem eigenen internalisierten Ableismus liegen, ist eine komplette Umkehr der Tatsachen und zementiert eine Hierarchie der Deutungshoheit, die in der Eugenikbewegung ihren Ursprung hat.

                        Ich lehne das ab.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                          @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                          Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                          So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

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                          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                          somlu1968@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #17

                          @nd_netzwerk b) ohne Analyse und Widerstand wäre aber "Hysterie" oder die "Geschlechtsidentitätsstörung" (im Kontext mit lgbtqi#) nicht verschwunden. Deswegen ist es wichtig, den Umgang mit Begriffen wie "Störung" im autistischen Kontexten wichtig. Das wiederrum lehnt ihr ab, weil es grad "fachlich" ist. @erdstern

                          somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                            ❓Was ist Autismus❓

                            🧠 Autismus ist eine tiefgreifende neuronale Entwicklungsstörung, die ein Leben lang fortbesteht.

                            1️⃣ Hauptkriterium bei Autismus sind Defizite in der sozialen Interaktion und Kommunikation.

                            2️⃣ Nebenkriterien bei Autismus sind u.a. Über- oder Untersensibilität auf Reize, Probleme mit Veränderungen und intensive Spezialinteressen.

                            📌 Früher hat man Autismus in 3 Typen eingeteilt: frühkindlicher Autismus, Asperger und atypischer Autismus.

                            👨🏼‍⚕️ Auch heute werden noch Diagnosen nach diesen Kategorien vergeben, da in Deutschland noch nach der ICD 10 diagnostiziert wird.

                            ♾️ Wissenschaftlich gelten sie aber als veraltet. In der ICD 11 wird deshalb von Autismus Spektrum Störung (ASS) gesprochen.

                            ☝🏼Autismus ist genetisch bedingt. Autismus ist nicht heilbar. Autismus hat kein Aussehen.

                            ➡️ Du möchtest mehr Fakten zu Autismus, ADHS und Neurodivergenz? Dann folge unseren Kanälen

                            #ndnetzwerk #neurodivergentesnetzwerk #neurodivergent #autismus #Autismusspektrumstörung

                            franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #18

                            @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                            hunderoute@ruhr.socialH nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
                            0
                            • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                              @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #19

                              @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                              Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                              somlu1968@mastodon.socialS fedinaut@friendica.deF 2 Antworten Letzte Antwort
                              0
                              • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                @somlu1968 @erdstern
                                Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
                                Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

                                erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #20

                                @nd_netzwerk @somlu1968
                                @danimo

                                Jeder medizinische Fachbegriff und jedes medizinische Konzept, das einer Überprüfung mit aktuellen Erkenntnissen nicht mehr standhält, sollte abgelehnt werden, in der Tat. Das nennt man Wissenschaft und Forschung.

                                Beispiel: „Autistics don’t have Theory of Mind”. War von Anfang an falsch. Hat viel Schaden angerichtet.

                                https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6959478/

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                  @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                                  Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                                  somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                                  somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #21

                                  @nd_netzwerk

                                  Sagen wir doch, noch nicht lange her. ich hatte mit 14 Jahren mein Coming out und musste mit der offiziellen Definition noch gut 8 Jahre leben.

                                  Ich finde, dass du/ihr einen sehr unerbittlichen Standpunkt einnehmt, der unangenehm ist.

                                  Wo wären wir heute, wenn wir die Definitionen über uns einfach hingenommen hätten?

                                  @erdstern

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                                    @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                                    Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                                    So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

                                    nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #22

                                    @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                                    Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

                                    somlu1968@mastodon.socialS pando@inne.cityP 2 Antworten Letzte Antwort
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                                    • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                      @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                                      Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

                                      somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                                      somlu1968@mastodon.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #23

                                      @nd_netzwerk

                                      Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:

                                      https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung

                                      https://www.duden.de/rechtschreibung/Stoerung

                                      @erdstern

                                      nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                                        @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                                        hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                                        hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                                        hunderoute@ruhr.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #24

                                        @franz_e

                                        Danke.

                                        Eine Diskussion für
                                        Begriffsbestimmungen ist ja in vielen Lebensbereichen hilfreich.

                                        @nd_netzwerk

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

                                          @nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
                                          Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.

                                          pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                          pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                          pando@inne.city
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #25

                                          @danimo @nd_netzwerk
                                          Mag sein, das Du das als "Abwertend wahr nimmst, wissenschaftlich ist es eben eine Störung, da die recht und linke Hirnhälte nicht in dem Maaße zusammenarbeitet wie bei Neurotypischen Menschen.

                                          Dein sogenanntes "Framing" ist eine auf Emotionen und Selbstwahrnemung berunhende Ablehung der Bezeichnung, und durchaus verständlich.

                                          Die Benennung als Störung, wie sie in dem Beitrag gemeint ist, beruht auf Wissenschaflicher Benennung der Fakten.
                                          Dies kann man durchaus unangenehm empfinden, ändert aber nichts daran, das durch eine Genetische Veranlagung das Gehirn sich nicht entwickelt wie bei Menschen , ohne die Genetische disposition.

                                          Beispiel:
                                          Studien zeigen eine verminderte linksgerichtete funktionelle Asymmetrie im Sprachnetzwerk bei Personen mit Autismus.
                                          Während bei nicht-autistischen Personen die Asymmetrie über verschiedene Altersgruppen hinweg variiert, bleibt sie bei Autisten stabil – was auf veränderte Entwicklungsverläufe hindeutet.
                                          Ergo, eine Entwicklungsstörung.
                                          Neurotypische Menschen lernen und entwickeln sich so z.B. auch subtile Merkmale zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen etc..

                                          Bei Autismus ist dies eben in unterschiedlichen Ausprägungen gestört. Damit kommt eben jeder unterschiedlich klar. Manchen stört es kaum, manche Leiden darunter.

                                          So wie bei allen Symptomen die Auftreten können.
                                          Manche nehmen es als behinderung wahr, weil sie im Alltag behindert werden.
                                          Andere kommen gut klar, weil z.B. die Symptomatik nicht sehr ausgeprägt ist.
                                          Dementsprechend empfindet jeder es anders als "Störend" oder eben Nicht.

                                          Informations Quelle:
                                          mpg.de/20766067/funktionale-or…

                                          newstrujew@autistics.lifeN 1 Antwort Letzte Antwort
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