Mastodon Skip to content
  • Home
  • Aktuell
  • Tags
  • Über dieses Forum
Einklappen
Grafik mit zwei überlappenden Sprechblasen, eine grün und eine lila.
Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

Kostenlos. Werbefrei. Menschlich. Dein Abnehmforum.

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. ❓Was ist Autismus❓

❓Was ist Autismus❓

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
ndnetzwerkneurodivergentesnetzwerkneurodivergentautismusautismusspektrumstorung
53 Beiträge 12 Kommentatoren 0 Aufrufe
  • Älteste zuerst
  • Neuste zuerst
  • Meiste Stimmen
Antworten
  • In einem neuen Thema antworten
Anmelden zum Antworten
Dieses Thema wurde gelöscht. Nur Nutzer mit entsprechenden Rechten können es sehen.
  • hunderoute@ruhr.socialH hunderoute@ruhr.social

    @nd_netzwerk

    Ich bin hier ohne Bezug reingestolpert, glaube aber, daß "Störung" tatsächlich ein offiziell verwendetes Wort ist. Bestimmt gibt es hier Wissende, die im Originaltext nachschauen.

    Weil mich das Wort "Behinderung" bei anderen Einschränkungen immer wieder beschäftigt ("Darf man das noch sagen?" vs. "Betroffene werden behindert durch die Konstruktion, in der sie sich finden"), bleibe ich erstmal neugierig dabei.
    😃

    @danimo

    erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
    erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
    erdstern@nrw.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #10

    @hunderoute @nd_netzwerk @danimo

    „Offiziell verwendet“ ist kein Argument. Auch „Hysterie“ war lange ein anerkannter medizinischer Fachbegriff bei psychischen Erkrankungen von Frauen. Mit entsprechenden (operativen) „Behandlungen“.

    Gerade als Autist:innen sollten wir gängige „fachliche“ Begriffe und Konzepte besonders gründlich auf den Prüfstand stellen. Und „Störung“ fällt da nun mal ganz klar durch.

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

      @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
      Eine andere neurologische Entwicklung
      die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
      und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

      Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

      somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
      somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
      somlu1968@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #11

      @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

      erdstern@nrw.socialE nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
      0
      • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

        @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
        erdstern@nrw.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #12

        @somlu1968 @nd_netzwerk

        Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.

        somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • erdstern@nrw.socialE erdstern@nrw.social

          @somlu1968 @nd_netzwerk

          Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.

          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
          somlu1968@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #13

          @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

          nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

            @nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.

            nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
            nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
            nd_netzwerk@kanoa.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #14

            @somlu1968 @erdstern
            Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
            Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

            somlu1968@mastodon.socialS erdstern@nrw.socialE 2 Antworten Letzte Antwort
            0
            • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

              @somlu1968 @erdstern
              Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
              Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

              somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
              somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
              somlu1968@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #15

              @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

              Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

              So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

              somlu1968@mastodon.socialS nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
              0
              • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                @somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
                Eine andere neurologische Entwicklung
                die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
                und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).

                Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.

                erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                erdstern@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #16

                @nd_netzwerk @somlu1968
                @danimo
                @Aubrieta

                Unterstützungsbedarf kann man auch anders und nicht-abwertend ausdrücken.

                Zu sagen, wenn wir ein Problem damit haben, als gestört bezeichnet zu werden, würde das an unserem eigenen internalisierten Ableismus liegen, ist eine komplette Umkehr der Tatsachen und zementiert eine Hierarchie der Deutungshoheit, die in der Eugenikbewegung ihren Ursprung hat.

                Ich lehne das ab.

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                  @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                  Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                  So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

                  somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                  somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                  somlu1968@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #17

                  @nd_netzwerk b) ohne Analyse und Widerstand wäre aber "Hysterie" oder die "Geschlechtsidentitätsstörung" (im Kontext mit lgbtqi#) nicht verschwunden. Deswegen ist es wichtig, den Umgang mit Begriffen wie "Störung" im autistischen Kontexten wichtig. Das wiederrum lehnt ihr ab, weil es grad "fachlich" ist. @erdstern

                  somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                    ❓Was ist Autismus❓

                    🧠 Autismus ist eine tiefgreifende neuronale Entwicklungsstörung, die ein Leben lang fortbesteht.

                    1️⃣ Hauptkriterium bei Autismus sind Defizite in der sozialen Interaktion und Kommunikation.

                    2️⃣ Nebenkriterien bei Autismus sind u.a. Über- oder Untersensibilität auf Reize, Probleme mit Veränderungen und intensive Spezialinteressen.

                    📌 Früher hat man Autismus in 3 Typen eingeteilt: frühkindlicher Autismus, Asperger und atypischer Autismus.

                    👨🏼‍⚕️ Auch heute werden noch Diagnosen nach diesen Kategorien vergeben, da in Deutschland noch nach der ICD 10 diagnostiziert wird.

                    ♾️ Wissenschaftlich gelten sie aber als veraltet. In der ICD 11 wird deshalb von Autismus Spektrum Störung (ASS) gesprochen.

                    ☝🏼Autismus ist genetisch bedingt. Autismus ist nicht heilbar. Autismus hat kein Aussehen.

                    ➡️ Du möchtest mehr Fakten zu Autismus, ADHS und Neurodivergenz? Dann folge unseren Kanälen

                    #ndnetzwerk #neurodivergentesnetzwerk #neurodivergent #autismus #Autismusspektrumstörung

                    franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
                    franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
                    franz_e@libori.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #18

                    @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                    hunderoute@ruhr.socialH nd_netzwerk@kanoa.deN 2 Antworten Letzte Antwort
                    0
                    • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                      @erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk

                      nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                      nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                      nd_netzwerk@kanoa.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #19

                      @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                      Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                      somlu1968@mastodon.socialS fedinaut@friendica.deF 2 Antworten Letzte Antwort
                      0
                      • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                        @somlu1968 @erdstern
                        Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
                        Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.

                        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                        erdstern@nrw.socialE This user is from outside of this forum
                        erdstern@nrw.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #20

                        @nd_netzwerk @somlu1968
                        @danimo

                        Jeder medizinische Fachbegriff und jedes medizinische Konzept, das einer Überprüfung mit aktuellen Erkenntnissen nicht mehr standhält, sollte abgelehnt werden, in der Tat. Das nennt man Wissenschaft und Forschung.

                        Beispiel: „Autistics don’t have Theory of Mind”. War von Anfang an falsch. Hat viel Schaden angerichtet.

                        https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6959478/

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                          @somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
                          Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.

                          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                          somlu1968@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #21

                          @nd_netzwerk

                          Sagen wir doch, noch nicht lange her. ich hatte mit 14 Jahren mein Coming out und musste mit der offiziellen Definition noch gut 8 Jahre leben.

                          Ich finde, dass du/ihr einen sehr unerbittlichen Standpunkt einnehmt, der unangenehm ist.

                          Wo wären wir heute, wenn wir die Definitionen über uns einfach hingenommen hätten?

                          @erdstern

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                            @nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.

                            Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.

                            So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern

                            nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                            nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                            nd_netzwerk@kanoa.de
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #22

                            @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                            Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

                            somlu1968@mastodon.socialS pando@inne.cityP 2 Antworten Letzte Antwort
                            0
                            • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                              @somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.

                              Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.

                              somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                              somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                              somlu1968@mastodon.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #23

                              @nd_netzwerk

                              Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:

                              https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung

                              https://www.duden.de/rechtschreibung/Stoerung

                              @erdstern

                              nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                                @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                                hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                                hunderoute@ruhr.socialH This user is from outside of this forum
                                hunderoute@ruhr.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #24

                                @franz_e

                                Danke.

                                Eine Diskussion für
                                Begriffsbestimmungen ist ja in vielen Lebensbereichen hilfreich.

                                @nd_netzwerk

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

                                  @nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
                                  Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.

                                  pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                  pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                  pando@inne.city
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #25

                                  @danimo @nd_netzwerk
                                  Mag sein, das Du das als "Abwertend wahr nimmst, wissenschaftlich ist es eben eine Störung, da die recht und linke Hirnhälte nicht in dem Maaße zusammenarbeitet wie bei Neurotypischen Menschen.

                                  Dein sogenanntes "Framing" ist eine auf Emotionen und Selbstwahrnemung berunhende Ablehung der Bezeichnung, und durchaus verständlich.

                                  Die Benennung als Störung, wie sie in dem Beitrag gemeint ist, beruht auf Wissenschaflicher Benennung der Fakten.
                                  Dies kann man durchaus unangenehm empfinden, ändert aber nichts daran, das durch eine Genetische Veranlagung das Gehirn sich nicht entwickelt wie bei Menschen , ohne die Genetische disposition.

                                  Beispiel:
                                  Studien zeigen eine verminderte linksgerichtete funktionelle Asymmetrie im Sprachnetzwerk bei Personen mit Autismus.
                                  Während bei nicht-autistischen Personen die Asymmetrie über verschiedene Altersgruppen hinweg variiert, bleibt sie bei Autisten stabil – was auf veränderte Entwicklungsverläufe hindeutet.
                                  Ergo, eine Entwicklungsstörung.
                                  Neurotypische Menschen lernen und entwickeln sich so z.B. auch subtile Merkmale zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen etc..

                                  Bei Autismus ist dies eben in unterschiedlichen Ausprägungen gestört. Damit kommt eben jeder unterschiedlich klar. Manchen stört es kaum, manche Leiden darunter.

                                  So wie bei allen Symptomen die Auftreten können.
                                  Manche nehmen es als behinderung wahr, weil sie im Alltag behindert werden.
                                  Andere kommen gut klar, weil z.B. die Symptomatik nicht sehr ausgeprägt ist.
                                  Dementsprechend empfindet jeder es anders als "Störend" oder eben Nicht.

                                  Informations Quelle:
                                  mpg.de/20766067/funktionale-or…

                                  newstrujew@autistics.lifeN 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                                    @nd_netzwerk

                                    Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:

                                    https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung

                                    https://www.duden.de/rechtschreibung/Stoerung

                                    @erdstern

                                    nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                                    nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                                    nd_netzwerk@kanoa.de
                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #26

                                    @somlu1968 @erdstern schön dass du die Definition vom Duden als Quelle anführst. Dort steht etwas von beeinträchtigter Funktionstüchtigkeit. Und ich weiß ja nicht ob du Autismus als etwas siehst was quirky oder eine Superpower ist, aber ich bin in meiner Funktion als Mensch mit Autismus und ADHS beeinträchtigt. Ich kann nicht leben wie ich will und das liegt nicht nur an der Gesellschaft. Ja die Gesellschaft schadet mir massiv. Es wäre definitiv einfacher wenn die Gesellschaft anders wäre. Aber auch wenn sie es wäre, wäre ich immer noch in meiner Funktion beeinträchtigt denn ich kann nicht leben wie ich möchte aufgrund meiner Beeinträchtigung.

                                    erdstern@nrw.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
                                    0
                                    • franz_e@libori.socialF franz_e@libori.social

                                      @nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.

                                      nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                                      nd_netzwerk@kanoa.deN This user is from outside of this forum
                                      nd_netzwerk@kanoa.de
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #27

                                      @franz_e das ist eine wirklich absurde Schlussfolgerung. Dann haben Kinder die aufgrund einer genetischen Erkrankung vielleicht nur wenige Monate leben also auch nur eine "andere Eigenschaft"?

                                      franz_e@libori.socialF 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • danimo@mastodon.socialD danimo@mastodon.social

                                        @nd_netzwerk
                                        ach so ein profil bist du. lol.
                                        ja. nein. nichts davon.
                                        Aber ein liebgemeintes "Fick dich, Arschloch". Ich werde die community davon in Kenntnis setzen, dass du ein toxischer Fake bist.

                                        pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                        pando@inne.cityP This user is from outside of this forum
                                        pando@inne.city
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #28
                                        @danimo @nd_netzwerk
                                        Diese Antwort und diese Wortwahl liest sich für mich sehr Toxisch, unangebracht und unsachlich und zeigt eine nicht bereitschaft zu einer sachlichen diskussion. Sich war/wirkt die Antwort von ND-Netzwerk etwas harsch. dennoch eine Beleidigung zu unterstellen in dieser Wortwahl sagt mehr über Dich aus, als über die Gegenseite!
                                        1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • nd_netzwerk@kanoa.deN nd_netzwerk@kanoa.de

                                          @franz_e das ist eine wirklich absurde Schlussfolgerung. Dann haben Kinder die aufgrund einer genetischen Erkrankung vielleicht nur wenige Monate leben also auch nur eine "andere Eigenschaft"?

                                          franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
                                          franz_e@libori.socialF This user is from outside of this forum
                                          franz_e@libori.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #29

                                          @nd_netzwerk Eben darum geht es *nicht*. Das ist m. E. etwas völlig anderes. Von Autismus Betroffene Menschen müssen sich genau so wenig krank fühlen, wie rothaarige Menschen, wohingegen das sehr kurze Leben von genetisch kranken Kindern sehr großes Leid verursacht, für die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen. Hinzu kommt, dass genetische Varianten, die sich halten, meist auch evolutionäre Vorteile haben.

                                          @hunderoute

                                          nd_netzwerk@kanoa.deN 1 Antwort Letzte Antwort
                                          0
                                          Antworten
                                          • In einem neuen Thema antworten
                                          Anmelden zum Antworten
                                          • Älteste zuerst
                                          • Neuste zuerst
                                          • Meiste Stimmen



                                          Copyright (c) 2025 abSpecktrum (@abspecklog@fedimonster.de)

                                          Erstellt mit Schlaflosigkeit, Kaffee, Brokkoli & ♥

                                          Impressum | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen

                                          • Anmelden

                                          • Du hast noch kein Konto? Registrieren

                                          • Anmelden oder registrieren, um zu suchen
                                          • Erster Beitrag
                                            Letzter Beitrag
                                          0
                                          • Home
                                          • Aktuell
                                          • Tags
                                          • Über dieses Forum