❓Was ist Autismus❓
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@danimo Störung ist fachlich korrekt. Wenn du das Wort als Abwertung definierst, liegt das aber vllt an deinem eigenen internalisiertem Ableismus.
Wir können uns hier gerne über die Schwierigkeiten von neurodivergenten Menschen in einer neurotypischen Welt austauschen, aber wir werden nicht über fachlich korrekte Begriffe diskutieren, noch werden wir zulassen, dass der Leidensdruck von neurodivergenten Menschen heruntergespielt wird auf "charakterliche Eigenschaften". So einfach oder schwarz-weiß ist das Thema nämlich nicht.
Wir werden übrigens auch öfter das Wort Behinderung verwenden. Und da ebenfalls nicht drüber diskutieren.Ich bin hier ohne Bezug reingestolpert, glaube aber, daß "Störung" tatsächlich ein offiziell verwendetes Wort ist. Bestimmt gibt es hier Wissende, die im Originaltext nachschauen.
Weil mich das Wort "Behinderung" bei anderen Einschränkungen immer wieder beschäftigt ("Darf man das noch sagen?" vs. "Betroffene werden behindert durch die Konstruktion, in der sie sich finden"), bleibe ich erstmal neugierig dabei.

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@nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.Zumal "Störung" indiziert, dass es eine unerwünschte Abweichung wäre, während ich inzwischen häufiger gelesen habe, dass Autismus Teil der menschlichen Entwicklung was und ist.
Es ist auch egal, ob irgendwelche "Fachgruppen" den Begriff immer noch verwenden.
Assoziativ: Ent-Stören, Ge-Stört
Ne, der Hinweis ist richtig und wichtig. Nur weil diese Gesellschaft eine "Norm" definiert hat, heißt es noch nicht, dass wir alle das mittragen müssen.
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Zumal "Störung" indiziert, dass es eine unerwünschte Abweichung wäre, während ich inzwischen häufiger gelesen habe, dass Autismus Teil der menschlichen Entwicklung was und ist.
Es ist auch egal, ob irgendwelche "Fachgruppen" den Begriff immer noch verwenden.
Assoziativ: Ent-Stören, Ge-Stört
Ne, der Hinweis ist richtig und wichtig. Nur weil diese Gesellschaft eine "Norm" definiert hat, heißt es noch nicht, dass wir alle das mittragen müssen.
@somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
Eine andere neurologische Entwicklung
die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.
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Ich bin hier ohne Bezug reingestolpert, glaube aber, daß "Störung" tatsächlich ein offiziell verwendetes Wort ist. Bestimmt gibt es hier Wissende, die im Originaltext nachschauen.
Weil mich das Wort "Behinderung" bei anderen Einschränkungen immer wieder beschäftigt ("Darf man das noch sagen?" vs. "Betroffene werden behindert durch die Konstruktion, in der sie sich finden"), bleibe ich erstmal neugierig dabei.

@hunderoute @nd_netzwerk @danimo
„Offiziell verwendet“ ist kein Argument. Auch „Hysterie“ war lange ein anerkannter medizinischer Fachbegriff bei psychischen Erkrankungen von Frauen. Mit entsprechenden (operativen) „Behandlungen“.
Gerade als Autist:innen sollten wir gängige „fachliche“ Begriffe und Konzepte besonders gründlich auf den Prüfstand stellen. Und „Störung“ fällt da nun mal ganz klar durch.
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@somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
Eine andere neurologische Entwicklung
die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.
@nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.
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@nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.
Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.
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Dass Homosexualität ganz offiziell als Erkrankung eingestuft wurde, ist auch noch nicht lang her.
@erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk
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@nd_netzwerk Ja, wie @erdstern sagte, Hysterie war auch mal fachlich.
@somlu1968 @erdstern
Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen. -
@somlu1968 @erdstern
Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.@nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.
Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.
So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern
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@somlu1968 Bei Autismus-Spektrum-Störung meint „Störung“ fachlich:
Eine andere neurologische Entwicklung
die in bestimmten Lebensbereichen zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann
und deshalb eine Diagnosekategorie bildet (z. B. für Unterstützung, Therapie, Nachteilsausgleiche).Es geht also um Funktionsunterschiede und Unterstützungsbedarf, nicht um moralische Bewertung.
@nd_netzwerk @somlu1968
@danimo
@AubrietaUnterstützungsbedarf kann man auch anders und nicht-abwertend ausdrücken.
Zu sagen, wenn wir ein Problem damit haben, als gestört bezeichnet zu werden, würde das an unserem eigenen internalisierten Ableismus liegen, ist eine komplette Umkehr der Tatsachen und zementiert eine Hierarchie der Deutungshoheit, die in der Eugenikbewegung ihren Ursprung hat.
Ich lehne das ab.
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@nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.
Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.
So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern
@nd_netzwerk b) ohne Analyse und Widerstand wäre aber "Hysterie" oder die "Geschlechtsidentitätsstörung" (im Kontext mit lgbtqi#) nicht verschwunden. Deswegen ist es wichtig, den Umgang mit Begriffen wie "Störung" im autistischen Kontexten wichtig. Das wiederrum lehnt ihr ab, weil es grad "fachlich" ist. @erdstern
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Was ist Autismus
🧠 Autismus ist eine tiefgreifende neuronale Entwicklungsstörung, die ein Leben lang fortbesteht.
1️⃣ Hauptkriterium bei Autismus sind Defizite in der sozialen Interaktion und Kommunikation.
2️⃣ Nebenkriterien bei Autismus sind u.a. Über- oder Untersensibilität auf Reize, Probleme mit Veränderungen und intensive Spezialinteressen.
Früher hat man Autismus in 3 Typen eingeteilt: frühkindlicher Autismus, Asperger und atypischer Autismus.
️ Auch heute werden noch Diagnosen nach diesen Kategorien vergeben, da in Deutschland noch nach der ICD 10 diagnostiziert wird.♾️ Wissenschaftlich gelten sie aber als veraltet. In der ICD 11 wird deshalb von Autismus Spektrum Störung (ASS) gesprochen.

Autismus ist genetisch bedingt. Autismus ist nicht heilbar. Autismus hat kein Aussehen.
️ Du möchtest mehr Fakten zu Autismus, ADHS und Neurodivergenz? Dann folge unseren Kanälen#ndnetzwerk #neurodivergentesnetzwerk #neurodivergent #autismus #Autismusspektrumstörung
@nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.
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@erdstern "Geschlechtsidentiätsstörung" @nd_netzwerk
@somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde. -
@somlu1968 @erdstern
Hysterie wurde bereits vor 40 Jahren aus der medizinischen Terminologie gestrichen.
Und meiner Ansicht nach ist es auch keine argumentative Basis zu sagen dass ein anderer Begriff, der jetzt als veraltet gilt, auch mal ein medizinischer Fachbegriff war. Mit dem Argument könnte ich jeden medizinischen Fachbegriff ablehnen.@nd_netzwerk @somlu1968
@danimoJeder medizinische Fachbegriff und jedes medizinische Konzept, das einer Überprüfung mit aktuellen Erkenntnissen nicht mehr standhält, sollte abgelehnt werden, in der Tat. Das nennt man Wissenschaft und Forschung.
Beispiel: „Autistics don’t have Theory of Mind”. War von Anfang an falsch. Hat viel Schaden angerichtet.
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@somlu1968 @erdstern es gibt keine Geschlechtsidentitätsstörung mehr in der ICD11 und die bildet den aktuellen wissenschaftlichen Stand ab. So viel dazu. Ich bin übrigens selber trans, liebe Grüße daher.
Und das ist nicht lange her ist dass Homosexualität als Krankheit gegolten hat, ich weiß ja nicht wie man "nicht lange her" hier definiert aber das sind 36 Jahre seit es abgeschafft wurde.Sagen wir doch, noch nicht lange her. ich hatte mit 14 Jahren mein Coming out und musste mit der offiziellen Definition noch gut 8 Jahre leben.
Ich finde, dass du/ihr einen sehr unerbittlichen Standpunkt einnehmt, der unangenehm ist.
Wo wären wir heute, wenn wir die Definitionen über uns einfach hingenommen hätten?
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@nd_netzwerk a) Diese "Schwierigkeiten" sind doch nur da, weil wir in einer Welt leben (müssen) in der es uns nicht gelingt in Akzeptanz ggü allen zu leben und eine Norm geschaffen haben, die die Personen, die da reinpasse, selbst zu reduzierten Personen macht.
Die Störung ist das System in dem wir leben, nicht die Menschen.
So lange ihr diesen Perspektivwechsel nicht vollzieht, seid ihr Teil des Problems und reproduziert damit die Norm und die von ihr abgeleiteten "Störungen".@erdstern
@somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.
Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.
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@somlu1968 @erdstern ist dir eigentlich bewusst dass du Störung hier gerade als beleidigenden Begriff verwendest also als Abwertung? Das ist aber genau NICHT die Definition von Störung im wissenschaftlichen Kontext. Es liegt also nicht an dem Begriff, sondern an deiner Definition davon.
Das ist genauso wie Menschen die Behinderung als Beleidigung verwenden oder kennen und dann behaupten man dürfte nicht von behinderten Menschen sprechen weil das so ein schlimmes Wort ist.
Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:
https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung
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@nd_netzwerk Wenn Autismus "genetisch bedingt" ist (wie es im ursprünglichen Post heißt), dann ist er auch keine Störung, sondern einfach eine Eigenschaft. Rote Haare sind ja auch keine Störung.
Danke.
Eine Diskussion für
Begriffsbestimmungen ist ja in vielen Lebensbereichen hilfreich. -
@nd_netzwerk möchte dazu anmerken, dass “Störung“ in diesem Kontext eine klischeehafte und unhinterfragte pauschale Abwertung aus einem neurotypischen Framing heraus darstellt.
Unter Autisten stören diese Dinge zum Beispiel viel weniger und können daher eher als die charakterliche Eigenschaften betrachtet werden, die sie sind und weniger als störende Aberration von neurotypischen Normen.@danimo @nd_netzwerk
Mag sein, das Du das als "Abwertend wahr nimmst, wissenschaftlich ist es eben eine Störung, da die recht und linke Hirnhälte nicht in dem Maaße zusammenarbeitet wie bei Neurotypischen Menschen.Dein sogenanntes "Framing" ist eine auf Emotionen und Selbstwahrnemung berunhende Ablehung der Bezeichnung, und durchaus verständlich.
Die Benennung als Störung, wie sie in dem Beitrag gemeint ist, beruht auf Wissenschaflicher Benennung der Fakten.
Dies kann man durchaus unangenehm empfinden, ändert aber nichts daran, das durch eine Genetische Veranlagung das Gehirn sich nicht entwickelt wie bei Menschen , ohne die Genetische disposition.Beispiel:
Studien zeigen eine verminderte linksgerichtete funktionelle Asymmetrie im Sprachnetzwerk bei Personen mit Autismus.
Während bei nicht-autistischen Personen die Asymmetrie über verschiedene Altersgruppen hinweg variiert, bleibt sie bei Autisten stabil – was auf veränderte Entwicklungsverläufe hindeutet.
Ergo, eine Entwicklungsstörung.
Neurotypische Menschen lernen und entwickeln sich so z.B. auch subtile Merkmale zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen etc..Bei Autismus ist dies eben in unterschiedlichen Ausprägungen gestört. Damit kommt eben jeder unterschiedlich klar. Manchen stört es kaum, manche Leiden darunter.
So wie bei allen Symptomen die Auftreten können.
Manche nehmen es als behinderung wahr, weil sie im Alltag behindert werden.
Andere kommen gut klar, weil z.B. die Symptomatik nicht sehr ausgeprägt ist.
Dementsprechend empfindet jeder es anders als "Störend" oder eben Nicht.Informations Quelle:
mpg.de/20766067/funktionale-or… -
Es ist ein abwertender Begriff, der auch nicht nicht abwertend gemacht werden kann:
https://www.dwds.de/wb/St%C3%B6rung
@somlu1968 @erdstern schön dass du die Definition vom Duden als Quelle anführst. Dort steht etwas von beeinträchtigter Funktionstüchtigkeit. Und ich weiß ja nicht ob du Autismus als etwas siehst was quirky oder eine Superpower ist, aber ich bin in meiner Funktion als Mensch mit Autismus und ADHS beeinträchtigt. Ich kann nicht leben wie ich will und das liegt nicht nur an der Gesellschaft. Ja die Gesellschaft schadet mir massiv. Es wäre definitiv einfacher wenn die Gesellschaft anders wäre. Aber auch wenn sie es wäre, wäre ich immer noch in meiner Funktion beeinträchtigt denn ich kann nicht leben wie ich möchte aufgrund meiner Beeinträchtigung.