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  3. Ich versuche, 1984 als Hörbuch zu hören.

Ich versuche, 1984 als Hörbuch zu hören.

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  • vger@gts.necronomi.coV vger@gts.necronomi.co

    @PippiPunkstrumpf Sehr guter Punkt. Das ist vermutlich kein gutes Buch für die Schule. Wenns um Faschismus gehen soll, dann gibt es andere Möglichkeiten.

    Generell finde ich es wichtig, solche Werke vor dem Lesen einordnen zu können. Was erwartet mich da? Welche Themen werden problematisch beschrieben?

    Ich hab mir gerade "Orlando" von Virginia Woolfe geholt. Der allererste Satz in dem Buch ist so extrem rassistisch, dass ich erstmal nachgeschlagen hab, wie das Thema im Buch weiter geht. Überraschung: Ist ein großes Problemfeld darin. Mal gucken, wie weit ich lesen kann.

    pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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    pippipunkstrumpf@todon.eu
    schrieb zuletzt editiert von
    #20

    @vger ich hab schon ganz oft gehört, dass sie Rassistin war. Erzähl bitte, ob du es zuende geschafft hast. Ich hab noch gar nichts von ihr gelesen. Lohnt es sich überhaupt?

    vger@gts.necronomi.coV 1 Antwort Letzte Antwort
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    • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

      @pmj ja, hab mich vertippt. Hab's schon korrigiert 😂

      pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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      schrieb zuletzt editiert von
      #21

      @PippiPunkstrumpf

      ah oke
      ja, das ganze spielt halt in einer patriarchischen dystopie
      da wäre die ganze geschichte ziemlich unglaubwürdig wenn sie nicht frauenfeindlich wäre

      die botschaft des buches ist ja "dort gehen wir hin wenn wir uns nicht ändern"

      pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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      • pitch@social.flipdot.orgP pitch@social.flipdot.org

        @PippiPunkstrumpf
        Verkürzt:
        Im Kern sind Orwells Werke vollkommen unkritisch gegenüber der Gesellschaft. Alles was da passiert is ohne systematischen Grund. In dieser Logik kann es friedlichen privatsphären-freundlichen Kapitalismus geben, wenn die doofen Herrscher das machen. Braucht nur nen benevolent Leader der es tut.
        Orwell is son Type der Sexismus schreit, wenns gegen Männer geht und rafft es nicht.

        Kurznachrichtendienst, politische Analyse.... grml....

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        pippipunkstrumpf@todon.eu
        schrieb zuletzt editiert von
        #22

        @pitch er beschreibt aber auch manche Dinge ganz gut.
        Die Veränderung der Sprache
        Die Kinder als Spizel
        Die Angst, dass die Gedanken erkannt werden/ doppeldenk-oder wie nennt er das nochmal

        Ich find ihn aber eh arschig, deshalb will ich ihn auf keinen Fall verteidigen.

        pitch@social.flipdot.orgP 1 Antwort Letzte Antwort
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        • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

          @PippiPunkstrumpf

          ah oke
          ja, das ganze spielt halt in einer patriarchischen dystopie
          da wäre die ganze geschichte ziemlich unglaubwürdig wenn sie nicht frauenfeindlich wäre

          die botschaft des buches ist ja "dort gehen wir hin wenn wir uns nicht ändern"

          pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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          pippipunkstrumpf@todon.eu
          schrieb zuletzt editiert von
          #23

          @pmj man kann eine patriarchale Gesellschaft beschreiben, ohne selbst misogyn zu sein.
          Wenn er rassistisch schreiben würde, dann würde es Männern schneller auffallen als wenn es frauenfeindlich ist- weil wir immernoch in einer frauenfeindlichen Welt leben.

          pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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          • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

            Ich versuche, 1984 als Hörbuch zu hören.
            Junge, ist das frauenfeindlich. Ich weiss echt nicht, ob ich das aushalte.
            Ich wünschte, ich hätte das vorher gewusst.

            rostundrad@mastodon.socialR This user is from outside of this forum
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            rostundrad@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #24

            @PippiPunkstrumpf nun, George Orwell lebte von 1903 bis Anfang 1950. Kann man da ein progressives Frauenbild erwarten?

            pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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            • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

              @vger ich hab schon ganz oft gehört, dass sie Rassistin war. Erzähl bitte, ob du es zuende geschafft hast. Ich hab noch gar nichts von ihr gelesen. Lohnt es sich überhaupt?

              vger@gts.necronomi.coV This user is from outside of this forum
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              vger@gts.necronomi.co
              schrieb zuletzt editiert von
              #25

              @PippiPunkstrumpf Ob es sich lohnt, weiß ich noch nicht

              Es ist zumindest ein sehr ungewohnter Schreibstil. Ich versuche zu berichten.

              pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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              • rostundrad@mastodon.socialR rostundrad@mastodon.social

                @PippiPunkstrumpf nun, George Orwell lebte von 1903 bis Anfang 1950. Kann man da ein progressives Frauenbild erwarten?

                pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
                pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
                pippipunkstrumpf@todon.eu
                schrieb zuletzt editiert von
                #26

                @rostundrad mir ist klar, dass männer damals wie heute Frauen nicht als gleichwertige Menschen wahrnehmen. Aber auch 1940 haben nicht alle männer so über Frauen gedacht und diese Gedanke auf Papier gebracht.

                Bei Astrid Lindgren war es möglich, Worte zu ändern, bei Orwell ist es scheinbar einfach OK, weil damals...

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                • vger@gts.necronomi.coV vger@gts.necronomi.co

                  @PippiPunkstrumpf Ob es sich lohnt, weiß ich noch nicht

                  Es ist zumindest ein sehr ungewohnter Schreibstil. Ich versuche zu berichten.

                  pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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                  pippipunkstrumpf@todon.eu
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #27

                  @vger bitte tagge mich auf jeden Fall🤗🙏🏼

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

                    @pitch er beschreibt aber auch manche Dinge ganz gut.
                    Die Veränderung der Sprache
                    Die Kinder als Spizel
                    Die Angst, dass die Gedanken erkannt werden/ doppeldenk-oder wie nennt er das nochmal

                    Ich find ihn aber eh arschig, deshalb will ich ihn auf keinen Fall verteidigen.

                    pitch@social.flipdot.orgP This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #28

                    @PippiPunkstrumpf Ich weiss schon was zu meinst. Deswegen ja die Bemerkung Künstler/Werk.

                    Am Ende sind Kulturdinge ja auch Plattform für Auseinandersetzung. Ich gegen das Buch, wir über das Buch, wir gegen andere mithilfe des Buchs und so weiter.

                    pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

                      @pmj man kann eine patriarchale Gesellschaft beschreiben, ohne selbst misogyn zu sein.
                      Wenn er rassistisch schreiben würde, dann würde es Männern schneller auffallen als wenn es frauenfeindlich ist- weil wir immernoch in einer frauenfeindlichen Welt leben.

                      pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #29

                      @PippiPunkstrumpf

                      fair point

                      allerdings darf man nicht vergessen dass das buch in den 1940ern geschrieben wurde und wäre wohl schon 20 jahre später anders geschrieben worden
                      man muss kunst immer im kontext ihrer entstehung betrachten - imo

                      pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • pitch@social.flipdot.orgP pitch@social.flipdot.org

                        @PippiPunkstrumpf Ich weiss schon was zu meinst. Deswegen ja die Bemerkung Künstler/Werk.

                        Am Ende sind Kulturdinge ja auch Plattform für Auseinandersetzung. Ich gegen das Buch, wir über das Buch, wir gegen andere mithilfe des Buchs und so weiter.

                        pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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                        pippipunkstrumpf@todon.eu
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #30

                        @pitch Lebende Künstler*innen unterstützt man ja immer finanziell durch den Konsum. "Werk und Künstler" trennen hat den eigentlichen Sinn ja in unserer Zeitlinie verloren. Zu verstehen, dass das Literarische Ich nicht dem Charakter des Autors entspricht.
                        Aber der Schreibstil ist ja der*die Autor*in selbst.
                        Und JKRowling zB kann schreiben was sie will, sie ist ein Monster.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                          @PippiPunkstrumpf

                          fair point

                          allerdings darf man nicht vergessen dass das buch in den 1940ern geschrieben wurde und wäre wohl schon 20 jahre später anders geschrieben worden
                          man muss kunst immer im kontext ihrer entstehung betrachten - imo

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                          pippipunkstrumpf@todon.eu
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #31

                          @pmj nein. Er schreibt wirklich ganz entsetzliche Dinge.

                          pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

                            @pmj nein. Er schreibt wirklich ganz entsetzliche Dinge.

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                            schrieb zuletzt editiert von pmj@social.pmj.rocks
                            #32

                            @PippiPunkstrumpf

                            ja, für die heutige zeit, wo wir mehr wissen
                            der schinken ist 80 jahre alt

                            pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • pmj@social.pmj.rocksP pmj@social.pmj.rocks

                              @PippiPunkstrumpf

                              ja, für die heutige zeit, wo wir mehr wissen
                              der schinken ist 80 jahre alt

                              pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #33

                              @pmj hast du es gelesen?

                              pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

                                @pmj hast du es gelesen?

                                pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #34

                                @PippiPunkstrumpf

                                teilweise aber hab den film gesehen
                                fand beides mühsam und langatmig

                                wäre nicht das hauptthema diese dystopische überwachungsgesellschaft direkt nach dem krieg gegen den faschismus und dem kollaps des british empire hätte es wohl nie einen solchen impact gehabt

                                heute würde weder das buch noch der film so veröffentlich werden ausser vlt bei so "alternativen" medien wie nius oder so

                                pippipunkstrumpf@todon.euP 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  @PippiPunkstrumpf

                                  teilweise aber hab den film gesehen
                                  fand beides mühsam und langatmig

                                  wäre nicht das hauptthema diese dystopische überwachungsgesellschaft direkt nach dem krieg gegen den faschismus und dem kollaps des british empire hätte es wohl nie einen solchen impact gehabt

                                  heute würde weder das buch noch der film so veröffentlich werden ausser vlt bei so "alternativen" medien wie nius oder so

                                  pippipunkstrumpf@todon.euP This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #35

                                  @pmj es geht schon darum, wie er schreibt, nicht, was die Leute vom Film daraus gemacht haben.
                                  Du kannst seine misogynen Mord/Vergewaltigungsohantasien nicht verteidigen, wenn du sie nicht gelesen/gehört hast.

                                  pmj@social.pmj.rocksP 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • pippipunkstrumpf@todon.euP pippipunkstrumpf@todon.eu

                                    @pmj es geht schon darum, wie er schreibt, nicht, was die Leute vom Film daraus gemacht haben.
                                    Du kannst seine misogynen Mord/Vergewaltigungsohantasien nicht verteidigen, wenn du sie nicht gelesen/gehört hast.

                                    pmj@social.pmj.rocksP This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #36

                                    @PippiPunkstrumpf

                                    ich verteidige sie nicht, ich sage nur, man muss das buch im kontext der zeit in der es entstanden ist lesen und nicht als wäre es 202X geschrieben worden

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