In Deutschland gab es schon mal ein kapitalgedecktes Rentensystem.
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In Deutschland gab es schon mal ein kapitalgedecktes Rentensystem. Nach dem ersten Weltkrieg und infolge der Weltwirtschaftskrise ab 1929 wurden die Renten durch Hyperinflationen jedoch fast völlig entwertet. Das half den Faschisten.
Die Unsicherheiten der Kapitaldeckung brachte Adenauer und seine Regierung 1957 auf die Idee, auf die Umlagenfinanzierung umzustellen. Sie ist auch bei veränderter Demografie das stabilere System.
@LThiry #neoliberalismus gebiert #faschismus
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L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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@LThiry ein reines Umlagesystem hat den Vorteil, dass es besser recovered nach einer Krise. Beide Systeme gehen runter in der Leistung wenn eine Krise kommt. Aber das kapitalgedeckte System kommt dann nicht mehr richtig hoch. Beispiele sind alle Krisen der jüngeren Vergangenheit in den USA.
Ein Umlagesystem plus staatliche Transfers kann Krisen noch besser meistern, weil es Löcher abmildern kann. Damit erhält man auch Kaufkraft. 1/2
theoretisch kann man zwar Geld und Aktien anhäufen, aber Essen, Wärme, Strom und allgemeine Dienstleistungen nicht. Die müssen immer von den gerade Arbeitenden für alle erbracht werden und deshalb macht alles andere als ein Umlagesystem keinen Sinn. War ja auch mindestens schon die letzten 500.000 Jahre so.
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theoretisch kann man zwar Geld und Aktien anhäufen, aber Essen, Wärme, Strom und allgemeine Dienstleistungen nicht. Die müssen immer von den gerade Arbeitenden für alle erbracht werden und deshalb macht alles andere als ein Umlagesystem keinen Sinn. War ja auch mindestens schon die letzten 500.000 Jahre so.
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theoretisch kann man zwar Geld und Aktien anhäufen, aber Essen, Wärme, Strom und allgemeine Dienstleistungen nicht. Die müssen immer von den gerade Arbeitenden für alle erbracht werden und deshalb macht alles andere als ein Umlagesystem keinen Sinn. War ja auch mindestens schon die letzten 500.000 Jahre so.