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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  • 》Versprochen

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    》Versprochen„Sie hätten nicht extra kommen müssen.“ Die Ladenbesitzerin lächelte, als Herr Kreidl eintrat. „Doch. Ich habe ihnen mein Wort gegeben. Und Wort halten ist wie Atmen – man merkt erst, wie wichtig es ist, wenn es fehlt.“Er nahm eine Schere, öffnete Kartons, sortierte Stifte nach Farben, Notizbücher nach Größen.Später auf dem Heimweg fühlte er sich leicht. „Wort halten, ist eine stille Form von Anstand. Sie macht die Welt ein kleines Stück verlässlicher.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Zehn Minuten Stille

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    》Zehn Minuten StilleHerr Kreidl fand ein stilles Plätzchen im Park, wo selbst der Wind leiser zu sprechen schien. Kein Telefon, keine Ohrhörer, kein Gespräch. Nur zehn Minuten in Stille. Zuerst drängten Gedanken: Einkauf, Arzttermin, Erinnerungen. Sie kamen, sie gingen. Dann wurde es ruhiger. Die Geräusche der Stadt traten zurück, die Vögel, der Wind, das eigene Atmen wurde hörbar.Als die zehn Minuten vorbei waren, war die Welt nicht anders, aber Herr Kreidl war es.#KreidlsNotizbuch
  • 》Der erste Schnee

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    》Der erste SchneeAls die ersten Flocken fielen, zog sich Herr Kreidl warm an, ging hinaus in den Park, wo die Welt sich bereits in ein leises Weiß kleidete.Auf einer Bank saß ein Kind, die Augen weit, die Hände ausgestreckt, als wolle es den Schnee fangen. Er setzte sich daneben. „Der erste Schnee?“ Das Kind nickte.Herr Kreidl dachte: „Wenn ein Kind zum ersten Mal Schnee sieht, und ein alter Mann sich erinnert, dann begegnen sich zwei Zeiten – und beide lernen etwas.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Winterlandschaft

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    》WinterlandschaftEs war ein stiller Tag. Herr Kreidl trat aus dem Haus, ohne Ziel, mit dem Wunsch zu gehen, dorthin, wo die Geräusche leiser werden, und die Gedanken klarer.Am Rand eines gefrorenen Sees blieb er stehen. Das Eis war klar, und darunter: Stille.Herr Kreidl setzte sich auf eine Bank, zog die Mütze tiefer und sah. Nicht auf etwas Bestimmtes, sondern auf das Ganze.Denn manchmal ist das, was man sieht, nicht das, was man sucht –aber genau das, was man braucht.#KreidlsNotizbuch
  • 》Wieviel Zeit noch bleibt

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    》Wieviel Zeit noch bleibtHerr Kreidl ging langsam, blieb öfters stehen, schaute in das fahle Licht und dachte: „Wieviel Zeit noch bleibt, weiß keiner.“ Aber er spürte, dass es nicht die Menge ist, die zählt, sondern die Art, wie man sie trägt.Ein Kind lief vorbei, lachte, verlor einen Handschuh. Herr Kreidl hob ihn auf, reichte ihn zurück, und das Kind strahlte.Ein kleiner Moment, kaum der Rede wert: und doch fühlte er, wie warm Zeit sein kann, selbst wenn sie kürzer wird.#KreidlsNotizbuch
  • 》Das silberne Auge

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    》Das silberne AugeDer Mond hing im samtenen Blau, wie ein silbernes Auge.Herr Kreidl stand am Fenster, die Nacht war still. Nicht leer, nur ohne Geräusche.„Ich sehe den Mond nicht zum ersten Mal“, dachte er. Kein Gedicht fiel ihm ein, kein Gebet, kein Gedanke, der größer war als der Moment. Nur ein Atemzug. Ein Blinzeln. Ein Dasein.Herr Kreidl legte sich hin und löschte das Licht.Ein letzter Nachhall blieb: wie still man sein kann, wenn nichts mehr gesagt werden muss.#KreidlsNotizbuch
  • 》Die Spur

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    》Die SpurEs war ein früher Wintermorgen, die Welt war weiß – und still. Herr Kreidl ging den Waldweg entlang, die Schritte vorsichtig, als wolle er die Stille nicht stören.Der Schnee war frisch gefallen, und doch war da eine Spur: nicht von Menschen, sondern leicht, geschwungen, fast tänzerisch. „Ein Fuchs“, murmelte Herr Kreidl. „Er war vor mir da.“Und plötzlich war der Weg kein Weg mehr, sondern eine Geschichte, die jemand ohne Worte in den Schnee geschrieben hatte.#KreidlsNotizbuch
  • 》Neujahrsgruß

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    》NeujahrsgrußDas alte Jahr lag noch wie ein Schatten im Zimmer, das neue stand schon leise in der Tür.Herr Kreidl öffnete Mastodon, sah die vielen kleinen Beiträge, Wünsche, Gedanken – manche laut, manche zögerlich.Er dachte an die Menschen, die er dort kannte, und an jene, die er nur flüchtig streifte, wie Stimmen im Vorübergehen.Dann schrieb er, langsam, fast wie ein Atemzug: „Ein frohes neues Jahr euch allen. Möge es freundlich zu euch sein, und ihr zu euch selbst.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Der Schneekristall

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    》Der SchneekristallEs war ein Morgen, so still, dass selbst der Atem vorsichtig wurde. Herr Kreidl trat aus dem Haus, die Welt war weiß, nicht grell, aber gedämpft.Ein Schneekristall fiel langsam, und landete auf seiner Hand: ganz allein, ganz filigran. Und für eine Sekunde war er vollkommen.Herr Kreidl betrachtete die winzige Struktur, die Ordnung im Chaos, die Geometrie des Vergänglichen.Dann schmolz sie, lautlos, wie ein Vers, der sich nicht wiederholt.#KreidlsNotizbuch
  • 》Adventsminiaturen [24]

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    》Adventsminiaturen [24]Herr Kreidl öffnete das vierundzwanzigste Türchen. Darin ein flüchtiger Gedanke.„Vielleicht ist Mastodon das ganze Jahr wie ein Adventskalender: Jeden Tag ein Türchen, das jemand öffnet – und dahinter ein Gruß, ein Foto, ein Stück Menschlichkeit.“Frohe Weihnachten euch allen #KreidlsNotizbuch
  • 》Dunkelheit ist auch Licht

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    》Dunkelheit ist auch LichtHerr Kreidl saß auf seiner Bank, und betrachtete die helle Mondsichel. Ein Kind kam vorbei. „Ich mag die Dunkelheit nicht,“ sagte es, „alles verschwindet“.Herr Kreidl lächelte. „Es zeigt aber auch Dinge, die man bei Licht nicht sieht.“ Er zeigte zum Himmel. „Siehst du die Sterne? Die sind immer da. Aber erst die Dunkelheit macht sie sichtbar.“Das Kind sah hinauf. „Also ist Dunkelheit wie ein Schalter – für ein anderes Licht.“Herr Kreidl nickte.#KreidlsNotizbuch