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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  • 》Der Wert eines Tages

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    kristaposch@mastodon.socialK
    @carlklopse Wie schön deine Betrachtungen, Carl Flockig leicht …
  • 》Omas Hollywoodschaukel

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    H
    @carlklopse Ja, kenne ich auch noch...
  • 》Früher Schlaf mit Absicht

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    carlklopse@troet.cafeC
    @villon Danke Dir von Herzen. Es freut mich sehr, wenn meine Texte ein kleines Innehalten im Tag sein dürfen. Genau dafür schreibe ich sie.
  • 》Die Welt ruft

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    carlklopse@troet.cafeC
    @Hope
  • 》Die Erinnerung, die Regen braucht

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Die Erinnerung, die Regen brauchtHerr Kreidl lauschte dem monotonen Klopfen am Fenster – Regentropfen fielen auf Gedanken, die sich sonst nicht zeigten.„Du bist nicht nur Wetter“, flüsterte er, „du bist ein Schlüssel zu Räumen, die sich nur öffnen, wenn es draußen weint.“Die Tropfen rannen am Glas entlang, und mit ihnen kam ein Lachen, das nach Sommer roch.„Von Zeit zu Zeit“, überlegte Herr Kreidl, „brauchen Erinnerungen das richtige Geräusch, um zurückzukehren.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Sternenstaub

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    bibimama@norden.socialB
    @carlklopse 🥰
  • 》Die alte Heidelberger

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Die alte HeidelbergerHerr Kreidl betrat die alte Druckerei, deren Fenster blind waren und deren Maschinen seit Jahren schwiegen.Der Raum roch nach Metall, nach Tinte, nach Papier; nach Geschichten, die nie zu Ende erzählt wurden. Er ging vorbei an Setzkästen, deren Buchstaben sich nicht mehr drängten.Vor der alten Heidelberger blieb Herr Kreidl etwas länger stehen: „Manche Maschinen sind nicht erschöpft – nur still, weil niemand mehr fragt, was sie noch sagen wollen.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Alt werden

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Alt werdenHerr Kreidl saß mit Freunden zusammen. Sie sprachen über Werbung, in der niemand Falten hat. Über Jobmärkte, in denen Erfahrung weniger zählt als Tempo.Herr Kreidl sagte: „Alt werden ist kein Mangel, es ist ein anderes Wissen. Und Erfahrung ist kein Rest, sondern ein Fundament.“Mehr sagte Herr Kreidl nicht. Doch der Gedanke hatte bereits Platz genommen, zwischen den Gläsern, zwischen den Jahren, und wartete geduldig darauf, ernst genommen zu werden.#KreidlsNotizbuch
  • 》Gemeinsame Jahre

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    bibimama@norden.socialB
    @carlklopse 🥰
  • 》Etwas Neues lernen

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Etwas Neues lernenHerr Kreidl hatte sich vorgenommen, etwas Neues zu lernen, nicht um etwas zu erreichen, sondern um sich zu bewegen: im Kopf, im Herzen, im Leben.Er las über Sternbilder, über Pilzarten, über Gedichte, die er nie zuvor gehört hatte. Er kaufte sich eine Jahreskarte für die Alte Pinakothek und ein Buch über Amigurumi.„Opa, du lernst aber viel,“ sagten die Enkelkinder.„Ich lerne gern,“ antwortete Herr Kreidl, „denn solange ich frage, bin ich nicht fertig.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Die Kunst des gesunden Fluchens

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Die Kunst des gesunden FluchensHerr Kreidl rutschte das Glas aus der Hand, prallte auf den Tisch, blieb heil – aber sein Geduldsfaden nicht.„Himmelherrgottsakelzefiz“ fuhr es aus ihm heraus. Laut, klar, befreiend.Er hob das Glas auf, drehte, und plötzlich öffnete es sich mit einem leisen Plopp, als hätte es nur auf das richtige Wort gewartet. Er stellte das Glas beiseite und dachte: „Fluchen ist wie ein Sicherheitsventil. Es lässt Druck raus, bevor etwas anderes platzt.“#KreidlsNotizbuch
  • 》Im höheren Alter

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    carlklopse@troet.cafeC
    》Im höheren AlterHerr Kreidl trat aus dem Haus. Ein junger Nachbar winkte ihm zu und rief: „Na, Herr Kreidl, wie fühlt man sich so im höheren Alter?“Herr Kreidl lächelte. Er kannte diesen Ton, und winkte zurück: „Es fühlt sich an wie ein gut eingetragener Mantel. Warm. Verlässlich. Und voller Geschichten.“Und während die Sonne über den Häusern aufging, spürte Herr Kreidl eine stille Dankbarkeit: für die Jahre, für die Narben, für die Klarheit, die nur die Zeit schenkt.#KreidlsNotizbuch
  • 》Mit Blick nach vorne

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    bibimama@norden.socialB
    @carlklopseHerzlichen Glückwunsch
  • 》Die unsichtbaren Dinge

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    bibimama@norden.socialB
    @carlklopseDanke, das brauchte ich heute
  • 》Die alte Baumallee

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    》Die alte BaumalleeHerr Kreidl trat durch ein rostiges Tor in die Allee. Die Bäume standen wie Wächter, alt, knorrig, und voller Geschichten. Ihre Äste berührten sich über dem Weg.Er ging langsam. Denn hier war Zeit nicht vergangen, sie war gewachsen. In jedem Stamm, in jeder Wurzel.In der Mitte der Allee blieb Herr Kreidl stehen. Ein Vogel sang – vielleicht für ihn.Doch er war nur ein Gast in einer Geschichte, die vor ihm begonnen hatte und nach ihm weitergehen würde.#KreidlsNotizbuch
  • 》Wartezeit

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    》WartezeitDas Wartezimmer war fast voll, niemand sprach. Hier und da ein Rascheln, ein Hüsteln, ein Blick zur Uhr. Ein Mann blätterte in einer Zeitung, ohne zu lesen. Eine Frau schaute ins Leere, als wäre dort etwas zu sehen.Herr Kreidl hörte nichts – und doch alles. Die Stille war nicht leer. Sie war gefüllt mit Gedanken, die niemand aussprach.Nach einer Weile faltete er seine Gedanken zusammen wie ein Blatt Papier und legte sie still zu dem, was unausgesprochen blieb.#KreidlsNotizbuch
  • 》Nur eine Nuance

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    》Nur eine NuanceHerr Kreidl sortierte ein paar Notizen. Dabei fiel ihm ein Satz ein. Ein gewöhnlicher Satz, aber mit einer Nuance, die ihn nicht losließ.Er dachte darüber nach: „Eine Nuance entscheidet, ob ein Wort wärmt oder sticht, ob ein Blick öffnet oder schließt, ob ein Moment bleibt oder verrinnt.“Er nahm seine Brille ab und lächelte. Dann stand er auf, schaltete die kleine Lampe an und spürte, wie der Raum ein wenig heller wurde. Nur ein bisschen.Eine Nuance eben.#KreidlsNotizbuch
  • 》Der Jahresanfangsblues

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    》Der JahresanfangsbluesDie ersten Tage des neuen Jahres fühlten sich immer ein wenig an wie ein zu großer Mantel.„Jahresanfangsblues,“ dachte Herr Kreidl und lächelte müde. Er blätterte im Kalender, sah die leeren Seiten und spürte den Druck, den sie ausübten: Mach was. Plane was. Sei bereit. Doch er war noch nicht bereit. Noch nicht ganz.Er zog die Jacke an und trat hinaus. Die Luft war kalt, aber klar, und irgendwo in ihm regte sich ein winziger Faden von Zuversicht.#KreidlsNotizbuch
  • 》Schön, dass sie da sind

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    》Schön, dass sie da sindEs klingelte, vor der Tür stand die Nachbarin mit einer Tüte Äpfel. „Ich dachte, Sie mögen Boskop“. Herr Kreidl nickte. „Ich mag vor allem, wenn jemand an mich denkt.“Sie setzten sich, sprachen über das Wetter, über das Gefühl, dass man manchmal zu wenig vorkommt in seinem eigenen Leben.„Es ist schön, dass Sie da sind“, sagte Herr Kreidl. Die Nachbarin sah ihn an. „Das sagt mir sonst niemand“.„Dann sagen Sie es sich selbst“, antwortete Herr Kreidl.#KreidlsNotizbuch
  • 》Spaziergang

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    》SpaziergangHerr Kreidl ging ruhig. Die Sonne warf lange Schatten, ließ die Kristalle funkeln, als hätte jemand tausend kleine Spiegel über das Land gestreut.Bei jedem Schritt knirschte der Schnee, ein leises, beruhigendes Geräusch, das mehr versprach als jede Tablette.„Spaziergang als Teil der Genesung,“ dachte er, „heißt nicht, dass man stark sein muss.“Herr Kreidl blieb stehen, spürte die Kälte, die Wärme – und irgendwo dazwischen dieses leise Gefühl: Ich komme zurück.#KreidlsNotizbuch