Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
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@2ndStar I wish...Leider arbeite ich in einem Großkonzern, in dem ich relativ allein mit diesem anliegen wär...
@svenja @2ndStar Zwar habe ich es mit einem anderen Bereich zu tun, jedoch ähnliche Problematik. Für mich sehe ich da den Ansatz an die MA heranzutreten und zu versuchen auf diesem Weg eine kritische Masse zu erreichen damit man eben nicht mehr allein dar steht.
Aber klar, leichter gesagt als getan...
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@svenja @2ndStar Zwar habe ich es mit einem anderen Bereich zu tun, jedoch ähnliche Problematik. Für mich sehe ich da den Ansatz an die MA heranzutreten und zu versuchen auf diesem Weg eine kritische Masse zu erreichen damit man eben nicht mehr allein dar steht.
Aber klar, leichter gesagt als getan...
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar hier Beispiel grössere Firma aus der Chemiebranche mit üppiger Toolbox für Datacenter & Chemie & Logistik-Anwendungen. Opensource und Linux wird eingesetzt, allerdings ist AD + M365 in Sales, Finance, Business Intelligence die Basis. Weiterhin andere übliche Verdächtigen aus den USA für Hypervisor, Netzwerk, Kommunikation. Es gibt fortgeschrittene Maßnahmen gegen div. Cybersecurity-Szenarien, aber keine gegen den kurzfristigen Ausfall grosser US-Anbieter (von denen ich wüsste)
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@Philiphobo Betriebsrat haben wir, aber ich bin schon genug damit beschäftigt, die Firma zu mehr Barrierefreiheit zu bewegen. Ich kann auch nicht überall sein. Also ja, einfacher gesagt, als getan. @ecoli @2ndStar
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T typ3typ@nrw.social shared this topic
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

Leute, ich darf mich aus alldem nicht rausnehmen.
Nachdem ich vor Monaten als IT-Admine eine ziemliche Welle verursacht habe, als alle in der Schule Abos bei Microsoft gefordert haben ... wurde ich degradiert.Und wir reden hier nur über Schule. Also kein Ort, an dem Bezahlsoftware über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet oder sonst irgendwelche Vorteile bringt.
Bei mir an der Schule wird sofort trotzig reagiert, wenn denen Windows weggenommen werden soll.Und es gibt noch etwas, was viele Schulen tun:
Sie benutzen die Smart Notebook Software mit den interaktiven Epson-Beamern. Wenn hier seitens der Behörden/Schulen keine Sonderverträge mit Smart geschlossen wurden, ist der Einsatz mit Nicht-Smart-Systemen verboten.
Dazu: Smart läuft nur über Windows oder MacOS. Und sehr viele (wenn nicht fast alle) Lehrende bereiten seit Jahren ihren Unterricht über die Smart Software vor.Den Lehrenden Smart wegzunehmen, wäre für sie noch schmerzhafter als dass sie sich in Libre Office einarbeiten müssen.
Wenn also digitale Souveränität nicht mal an Schulen machbar ist, kann ich mir vorstellen, wie fast unmöglich es in Unternehmen/Betrieben sein muss!
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Leute, ich darf mich aus alldem nicht rausnehmen.
Nachdem ich vor Monaten als IT-Admine eine ziemliche Welle verursacht habe, als alle in der Schule Abos bei Microsoft gefordert haben ... wurde ich degradiert.Und wir reden hier nur über Schule. Also kein Ort, an dem Bezahlsoftware über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet oder sonst irgendwelche Vorteile bringt.
Bei mir an der Schule wird sofort trotzig reagiert, wenn denen Windows weggenommen werden soll.Und es gibt noch etwas, was viele Schulen tun:
Sie benutzen die Smart Notebook Software mit den interaktiven Epson-Beamern. Wenn hier seitens der Behörden/Schulen keine Sonderverträge mit Smart geschlossen wurden, ist der Einsatz mit Nicht-Smart-Systemen verboten.
Dazu: Smart läuft nur über Windows oder MacOS. Und sehr viele (wenn nicht fast alle) Lehrende bereiten seit Jahren ihren Unterricht über die Smart Software vor.Den Lehrenden Smart wegzunehmen, wäre für sie noch schmerzhafter als dass sie sich in Libre Office einarbeiten müssen.
Wenn also digitale Souveränität nicht mal an Schulen machbar ist, kann ich mir vorstellen, wie fast unmöglich es in Unternehmen/Betrieben sein muss!
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar zwar nicht IT, aber rede mir seit Beginn des Arbeitsverhältnisses den Mund fusselig. Interessieren tuts keinen und da mein Arbeitsvertrag im Juni ausläuft, ist es mir inzwischen Wumpe. Vielleicht ist der nächste Arbeitgeber offener dafür.
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar
Hab mich gerade heute dafür stark gemacht, bei der selbst gehosteten OwnCloud zu bleiben und nicht zu Sharepoint zu wechseln. Haupt-Argument für Sharepoint war „weniger eigene Ressourcen“. Hardware und Zeit/Personell. Ich hab genau den Trump-Aspekt zu bedenken gegeben. Was, wenn ihn Europa wegen irgendwas nervt und der Zugriff auf MS und Co deaktiviert wird? Goodbye Daten.
Wir bleiben vorerst bei OwnCloud. -
@2ndStar
Hab mich gerade heute dafür stark gemacht, bei der selbst gehosteten OwnCloud zu bleiben und nicht zu Sharepoint zu wechseln. Haupt-Argument für Sharepoint war „weniger eigene Ressourcen“. Hardware und Zeit/Personell. Ich hab genau den Trump-Aspekt zu bedenken gegeben. Was, wenn ihn Europa wegen irgendwas nervt und der Zugriff auf MS und Co deaktiviert wird? Goodbye Daten.
Wir bleiben vorerst bei OwnCloud. -
@mindtunes
Ein Nebenaspekt war bisher noch absolute Datenhoheit -> on prem. Aber stimmt schon, es wäre zumindest ein Mittelweg. Tief bei MS drin stecken wir zum Glück nicht bisher. Außer Teams bislang alles on prem. Sharepoint kam ins Gespräch, weil wir über die Teams Lizenzen eh schon dafür bezahlen.
@2ndStar -
@mindtunes
Ein Nebenaspekt war bisher noch absolute Datenhoheit -> on prem. Aber stimmt schon, es wäre zumindest ein Mittelweg. Tief bei MS drin stecken wir zum Glück nicht bisher. Außer Teams bislang alles on prem. Sharepoint kam ins Gespräch, weil wir über die Teams Lizenzen eh schon dafür bezahlen.
@2ndStar -
Leute, ich darf mich aus alldem nicht rausnehmen.
Nachdem ich vor Monaten als IT-Admine eine ziemliche Welle verursacht habe, als alle in der Schule Abos bei Microsoft gefordert haben ... wurde ich degradiert.Und wir reden hier nur über Schule. Also kein Ort, an dem Bezahlsoftware über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet oder sonst irgendwelche Vorteile bringt.
Bei mir an der Schule wird sofort trotzig reagiert, wenn denen Windows weggenommen werden soll.Und es gibt noch etwas, was viele Schulen tun:
Sie benutzen die Smart Notebook Software mit den interaktiven Epson-Beamern. Wenn hier seitens der Behörden/Schulen keine Sonderverträge mit Smart geschlossen wurden, ist der Einsatz mit Nicht-Smart-Systemen verboten.
Dazu: Smart läuft nur über Windows oder MacOS. Und sehr viele (wenn nicht fast alle) Lehrende bereiten seit Jahren ihren Unterricht über die Smart Software vor.Den Lehrenden Smart wegzunehmen, wäre für sie noch schmerzhafter als dass sie sich in Libre Office einarbeiten müssen.
Wenn also digitale Souveränität nicht mal an Schulen machbar ist, kann ich mir vorstellen, wie fast unmöglich es in Unternehmen/Betrieben sein muss!
@2ndStar Es gibt aber immer wieder Momente, in denen man wechseln muss. Auf der Arbeit sind wir z.B. mit der Atlassian Toolchain sehr zufrieden - aber die gibt es bald nicht mehr on premise, und Cloud ist nicht akzeptabel für uns.
Und wenn man eh wechseln muss, kann man schauen, ob es nicht gute Alternativen gibt, am besten OSS, damit man ein paar Jahre später nicht wieder dumm dasteht.
Diese Momente ergeben sich naturgemäß aber nur alle paar Jahre...