Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

Tatsächlich gibt es in meiner Firma da durchaus Diskussionen - gerade aus Sicht von Security. Aber Business funktioniert nochmal ein wenig anders als privat. Da hängen Verträge dran, Zertifizierungen, Budgets etc.
Das Problem ist leider oft auch, dass OpenSource Projekte nicht immer alle (zum Teil speziellen) Anforderungen einer Firma bedienen können. Hier muss man also dann umdenken. Aber ich fände es cool, wenn man was passieren würde.
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Tatsächlich gibt es in meiner Firma da durchaus Diskussionen - gerade aus Sicht von Security. Aber Business funktioniert nochmal ein wenig anders als privat. Da hängen Verträge dran, Zertifizierungen, Budgets etc.
Das Problem ist leider oft auch, dass OpenSource Projekte nicht immer alle (zum Teil speziellen) Anforderungen einer Firma bedienen können. Hier muss man also dann umdenken. Aber ich fände es cool, wenn man was passieren würde.
@marquito
Gut würden das viele finden - es macht halt nur keiner. Heutzutage ist Software darauf ausgelegt, damit (viel) Geld zu verdienen und Open Source ist dafür nicht so geeignet. -
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar @necrosis Bei mir in der Firma wird sich seit einigen Monaten ein spezieller Anbieter aus Frankreich angeguckt und geprüft, ob und wie (schnell) gewechselt werden kann. Auch und gerade im Hinblick auf Cyber Security. Dieser Anbieter scheint aber für die Größenordnung noch nicht bereit zu sein. Bin allerdings nicht nah dran in dem Team und weiss nur das, was bei uns in Teammeetings und so mitgeteilt wird.
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@marquito
Gut würden das viele finden - es macht halt nur keiner. Heutzutage ist Software darauf ausgelegt, damit (viel) Geld zu verdienen und Open Source ist dafür nicht so geeignet.Es gibt durchaus Konzepte, um mit OpenSource Geld zu verdienen. Es gibt beispielsweise Firmen, die professionellen Support für Debian anbieten etc. Ubuntu bietet das ja auch an.
Firmen würden davon profitieren, wenn sie wenige Entwickler einstellen würden, die an den OpenSource Projekten mitarbeiten und primär für die Belange ihrer eigenen Firma #FOSS weiter entwickeln und den Code dann auch ins Projekt zurück geben. Aber das ist radikales umdenken. Das ist..schwierig.
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Es gibt durchaus Konzepte, um mit OpenSource Geld zu verdienen. Es gibt beispielsweise Firmen, die professionellen Support für Debian anbieten etc. Ubuntu bietet das ja auch an.
Firmen würden davon profitieren, wenn sie wenige Entwickler einstellen würden, die an den OpenSource Projekten mitarbeiten und primär für die Belange ihrer eigenen Firma #FOSS weiter entwickeln und den Code dann auch ins Projekt zurück geben. Aber das ist radikales umdenken. Das ist..schwierig.
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
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@2ndStar I wish...Leider arbeite ich in einem Großkonzern, in dem ich relativ allein mit diesem anliegen wär...
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar Das Thema versuchen einige unter uns schon seit Jahren regelmäßig voranzutreiben. Hier und da gibt es kleine Erfolge, aber insgesamt ist es nicht mehr, als wenn man versucht, einen Berg mit Schmirgelpapier abzutragen

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@2ndStar I wish...Leider arbeite ich in einem Großkonzern, in dem ich relativ allein mit diesem anliegen wär...
@svenja @2ndStar Zwar habe ich es mit einem anderen Bereich zu tun, jedoch ähnliche Problematik. Für mich sehe ich da den Ansatz an die MA heranzutreten und zu versuchen auf diesem Weg eine kritische Masse zu erreichen damit man eben nicht mehr allein dar steht.
Aber klar, leichter gesagt als getan...
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@svenja @2ndStar Zwar habe ich es mit einem anderen Bereich zu tun, jedoch ähnliche Problematik. Für mich sehe ich da den Ansatz an die MA heranzutreten und zu versuchen auf diesem Weg eine kritische Masse zu erreichen damit man eben nicht mehr allein dar steht.
Aber klar, leichter gesagt als getan...
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar hier Beispiel grössere Firma aus der Chemiebranche mit üppiger Toolbox für Datacenter & Chemie & Logistik-Anwendungen. Opensource und Linux wird eingesetzt, allerdings ist AD + M365 in Sales, Finance, Business Intelligence die Basis. Weiterhin andere übliche Verdächtigen aus den USA für Hypervisor, Netzwerk, Kommunikation. Es gibt fortgeschrittene Maßnahmen gegen div. Cybersecurity-Szenarien, aber keine gegen den kurzfristigen Ausfall grosser US-Anbieter (von denen ich wüsste)
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@Philiphobo Betriebsrat haben wir, aber ich bin schon genug damit beschäftigt, die Firma zu mehr Barrierefreiheit zu bewegen. Ich kann auch nicht überall sein. Also ja, einfacher gesagt, als getan. @ecoli @2ndStar
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Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
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Leute, ich darf mich aus alldem nicht rausnehmen.
Nachdem ich vor Monaten als IT-Admine eine ziemliche Welle verursacht habe, als alle in der Schule Abos bei Microsoft gefordert haben ... wurde ich degradiert.Und wir reden hier nur über Schule. Also kein Ort, an dem Bezahlsoftware über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet oder sonst irgendwelche Vorteile bringt.
Bei mir an der Schule wird sofort trotzig reagiert, wenn denen Windows weggenommen werden soll.Und es gibt noch etwas, was viele Schulen tun:
Sie benutzen die Smart Notebook Software mit den interaktiven Epson-Beamern. Wenn hier seitens der Behörden/Schulen keine Sonderverträge mit Smart geschlossen wurden, ist der Einsatz mit Nicht-Smart-Systemen verboten.
Dazu: Smart läuft nur über Windows oder MacOS. Und sehr viele (wenn nicht fast alle) Lehrende bereiten seit Jahren ihren Unterricht über die Smart Software vor.Den Lehrenden Smart wegzunehmen, wäre für sie noch schmerzhafter als dass sie sich in Libre Office einarbeiten müssen.
Wenn also digitale Souveränität nicht mal an Schulen machbar ist, kann ich mir vorstellen, wie fast unmöglich es in Unternehmen/Betrieben sein muss!
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Leute, ich darf mich aus alldem nicht rausnehmen.
Nachdem ich vor Monaten als IT-Admine eine ziemliche Welle verursacht habe, als alle in der Schule Abos bei Microsoft gefordert haben ... wurde ich degradiert.Und wir reden hier nur über Schule. Also kein Ort, an dem Bezahlsoftware über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet oder sonst irgendwelche Vorteile bringt.
Bei mir an der Schule wird sofort trotzig reagiert, wenn denen Windows weggenommen werden soll.Und es gibt noch etwas, was viele Schulen tun:
Sie benutzen die Smart Notebook Software mit den interaktiven Epson-Beamern. Wenn hier seitens der Behörden/Schulen keine Sonderverträge mit Smart geschlossen wurden, ist der Einsatz mit Nicht-Smart-Systemen verboten.
Dazu: Smart läuft nur über Windows oder MacOS. Und sehr viele (wenn nicht fast alle) Lehrende bereiten seit Jahren ihren Unterricht über die Smart Software vor.Den Lehrenden Smart wegzunehmen, wäre für sie noch schmerzhafter als dass sie sich in Libre Office einarbeiten müssen.
Wenn also digitale Souveränität nicht mal an Schulen machbar ist, kann ich mir vorstellen, wie fast unmöglich es in Unternehmen/Betrieben sein muss!
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Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar zwar nicht IT, aber rede mir seit Beginn des Arbeitsverhältnisses den Mund fusselig. Interessieren tuts keinen und da mein Arbeitsvertrag im Juni ausläuft, ist es mir inzwischen Wumpe. Vielleicht ist der nächste Arbeitgeber offener dafür.
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Wie ist das eigentlich bei allen hier, die in der IT einer Firma arbeiten?
Werden nun ganz viele morgen zu ihren Chefs hingehen und erklären, dass es Zeit ist, sich ab jetzt digital unabhängig zu machen und jede Software und andere Plattformen abzuschaffen, die irgendwie mit Amazon, Alphabet, MS, GitHub, Linkedin, X, Meta, Oracle, etc. zu tun haben?
Immerhin ist das B2B-Segment das "Hidden Value" dieser Tech-Bros

@2ndStar
Hab mich gerade heute dafür stark gemacht, bei der selbst gehosteten OwnCloud zu bleiben und nicht zu Sharepoint zu wechseln. Haupt-Argument für Sharepoint war „weniger eigene Ressourcen“. Hardware und Zeit/Personell. Ich hab genau den Trump-Aspekt zu bedenken gegeben. Was, wenn ihn Europa wegen irgendwas nervt und der Zugriff auf MS und Co deaktiviert wird? Goodbye Daten.
Wir bleiben vorerst bei OwnCloud. -
@2ndStar
Hab mich gerade heute dafür stark gemacht, bei der selbst gehosteten OwnCloud zu bleiben und nicht zu Sharepoint zu wechseln. Haupt-Argument für Sharepoint war „weniger eigene Ressourcen“. Hardware und Zeit/Personell. Ich hab genau den Trump-Aspekt zu bedenken gegeben. Was, wenn ihn Europa wegen irgendwas nervt und der Zugriff auf MS und Co deaktiviert wird? Goodbye Daten.
Wir bleiben vorerst bei OwnCloud.