Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
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Ja, das Deutschlandticket ist eine wichtige Maßnahme für mehr soziale Gerechtigkeit und eine Förderung der Verkehrswende.
Aber es fördert dabei auch die Wirtschaft, entlastet die Straßen (einerseits weniger Stau, andererseits weniger Abnutzung und dadurch weniger Kosten zur Instandsetzung) und lässt uns unsere effizientesten Transportmittel besser auslasten.
Dagegen und im Vergleich mit anderen Subventionen wie Dienstwagenprivileg oder Kerosinsteuer ist das eine sehr lohnenswerte Investition.
@flyingtomoon Pishposh, dieses VWL Gerede ist doch linksgrün versiffte Wohlfahrtsideologie!!11(/s, um sicher zu gehen). Ist schon traurig, dass das einfache Prinzip "100 Leute erzeugen jeweils 20€ Mehreinnahmen insgesamt ist mehr als 5 Leute erzeugen 50€ beim Kauf und Unterhalt dicker Karren im selben Zeitraum" so ein Angstszenario zu sein scheint für die Konserven (Zahlen sind nur zur Verdeutlichung, entsprechen keinem Kostenreport oder so)
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Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon die Kündigungswelle gab es wohl nach der ersten Preiserhöhung.
Das 9€ Ticket war das was sich alle leisten konnten.
Das Deutschland Ticket war schon nicht mehr "für alle" vermute ich. -
@flyingtomoon bringt die Arbeit zu den Menschen!
Allein die Annahme, dass es zur Wettschöpfung beitrüge, wenn Menschen Aufwände haben, um ihren Lebensunterhalt verdienen zu können...ist so offensichtlich paradox, dass mich immer wieder wundert, wer daran glaubt.
@hsmolin grundsätzlich ja, aber leichter gesagt als getan, gerade bei Industrien mit großem Platzbedarf und hohen Grundstückspreisen im urbanen Raum.
Aber ja, es ist schon paradox, wie die einen morgens in die Städte Strömen für die Arbeit und die anderen in die entgegengesetzte Richtung.
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Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon
als mein Studenten-Status auslief habe ich recht schnell gekündigt. Da ich 90% der Wege mit dem Rad mache und danach kommen #carsharing und #opnv waren mir, so gern ich solidarisch Daseinsvorsorge mit finanzieren würde, 60€ im Monat ein zu großer Posten, um weiter zu laufen. Günstiger und ich hätte es einfach für die Freiheit behalten. -
Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon Hmm ... ich habe mein D-Ticket jetzt gekündigt. D-Ticket von 58 € auf 63 € macht eine Steigerung um 8,62%. Die Tageskarte von uns in die nächste Stadt => Preissteigerung von "nur" 4,76%!

Und da ich aufgrund meiner Beine längere Fahrten als in die nächste Stadt derzeit nicht mehr kann, rechnet sich das D-Ticket aktuell nicht mehr. 🤮

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@hsmolin grundsätzlich ja, aber leichter gesagt als getan, gerade bei Industrien mit großem Platzbedarf und hohen Grundstückspreisen im urbanen Raum.
Aber ja, es ist schon paradox, wie die einen morgens in die Städte Strömen für die Arbeit und die anderen in die entgegengesetzte Richtung.
@flyingtomoon ja, das auch.
Mein Punkt war eher, dass unsere Wirtschaftsexperten und -politiker zu denken scheinen, dass "Cost of doing business" (urspr.: "Unkosten") irgendwie etwas Gutes sei, weil ja davon auch wieder andere leben würden...
Das klappt aber nur, solange "beim Endkunden" noch genug Geld da ist, dass der nicht lieber in China einkauft...
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@flyingtomoon
als mein Studenten-Status auslief habe ich recht schnell gekündigt. Da ich 90% der Wege mit dem Rad mache und danach kommen #carsharing und #opnv waren mir, so gern ich solidarisch Daseinsvorsorge mit finanzieren würde, 60€ im Monat ein zu großer Posten, um weiter zu laufen. Günstiger und ich hätte es einfach für die Freiheit behalten.@jakob_thoboell klar, aber für die meisten ist es kaum eine Frage von ob, sondern welches Ticket sie sich kaufen
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Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon
Ich finde das so niederschmetternd.
Da hatten sie ein einziges Mal seit Langem etwas gefunden, was wirklich vielen Menschen hilft und ihr Leben verbessert. Eine populäre und konstruktive Maßnahme, die nicht viel kostet.
Und dann nehmen sie es wieder weg.
Und dann jammern sie über Politikverdrossenheit und die starke AfD -
@jakob_thoboell klar, aber für die meisten ist es kaum eine Frage von ob, sondern welches Ticket sie sich kaufen
@flyingtomoon
beides. Fur die Wirtschaftlichkeit (und die Transformation weg vom Auto) ist auch ein Faktor, wie viele Leute sich das als Gelegenheits/Ausweichoption kaufen.Und auch, welche Leute es sich leisten können.
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S svenja@mstdn.games shared this topic
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Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon Ich hatte meins deswegen gekündigt und mache jetzt alles mit dem Rad. Schade, dass mein Statement nicht ankommt, weil sonst zu wenige gekündigt haben.
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@flyingtomoon Ich hatte meins deswegen gekündigt und mache jetzt alles mit dem Rad. Schade, dass mein Statement nicht ankommt, weil sonst zu wenige gekündigt haben.
@katzkowski wobei ich die tatsächlichen Zahlen gar nicht so gering finde. Dieses Jahr waren es wohl 5,75% und letztes Jahr zur Erhöhung 8%.
Bei 14,7 Mio. Nutzenden laut VDV sind selbst 5% noch über 700 000 Menschen.
Man stelle sich vor, es gäbe von einem auf den anderen Tag 700 000 Autos weniger auf den Straßen
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Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon Da ich bisher noch nicht an einen Anbieter gebunden war hatte ich zu jeder Preiserhöhung gekündigt (und halt bei nem anderen Anbieter neu bestellt), weil ich mir dachte, dass jemand diese Statistik doch irgendwie anschaut… In Summe natürlich Nulleffekt, klar.
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Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon Ich hab aktuell Deutschlandticket per Semesterticket, wie viele, und viele andere per Jobticket
Und ich glaube, die Leute die wirklich knapp bei Kasse sind haben schon bei der letzten Erhöhung gekündigt?
Wobei
mit den ganzen gefälschten bzw nicht richtig zurückgerufenen Tickets
wer weiß wie gut deren Statistiken sind(wir haben in den Bussen übrigens QR-Code-Scanner aber niemand hält das Ticket davor)
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@flyingtomoon Ich hatte meins deswegen gekündigt und mache jetzt alles mit dem Rad. Schade, dass mein Statement nicht ankommt, weil sonst zu wenige gekündigt haben.
@katzkowski @flyingtomoon so habe ich es letztes Jahr gemacht. Und die wenigen Fahrten, die ich dann mit der Bahn gemacht habe (Nahverkehr), als Einzeltickets gekauft.
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No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
Stimmt. Genau das ist das Problem.
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L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon Da ich mit ÖPNV fast nirgendwo hinkomme, wo ich hin muss und ich damit auch keine Sachen transportieren kann, habe ich noch nie so ein Ticket gehabt.
Meine Einzelfahrten im ÖPNV liegen monatlich unter dem Preis vom D-Ticket.Die Schwelle liegt etwa bei 25€
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Gerade als Nachrichtenmeldung gesehen: "Kündigungswelle trotz Preiserhöhung beim #Deutschlandticket bleibt aus."
No shit, sherlock.
Allein mein Arbeitsweg kostet als Monatskarte über 300€. Und damit könnte ich dann nicht zum Sport oder Einkaufen hier in der Stadt oder meinen Eltern fahren.
Natürlich akzeptiere ich da eine Preiserhöhung, hab ja auch keine andere sinnvolle Wahl. Solche Preiserhöhungen treffen nur die finanziell präker lebenden Menschen. Und sind genau deshalb ein Problem.
@flyingtomoon hm, die Meldung als solche kann man vielfältig lesen. Je nachdem auf welcher Seite du stehst. Du wirst völlig richtig liegen, wenn du sagst, dass es "keine vernünftige Alternative" gibt. Und diese Annahme ist bestimmt _der_ Grund warum die Kündigungswelle ausgeblieben ist. Friss oder stirb in Perfektion
Und ja, Preiserhöhungen (...) treffen immer diejenigen, die eh ihren Tag durchrechnen müssen.
Und hier darf "müssen" auch fettgedruckt gelesen werden