Mein Take zum Thema #SocialMediaVerbot für Kinder und Jugendliche.
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Und dann ist da noch die Sache mit der Altersverifikation: Eine Altersgrenze für Social Media heißt Totalüberwachung des digitalen Raumes für uns alle.
Wie die Altersverifikation genau umgesetzt werden soll ist noch unklar. Es steht im Raum, dass es mit der EUDI-Wallet passieren soll. Dann hätte man die Möglichkeit, nur das Geburtsdatum zu teilen und den Rest anonym zu halten.
[9/x]@sonjalemke Nichtmal das, wozu bedarf es denn "nur" des Geburtsdatums?
Es Bedarf eigentlich doch nur einer Verfikation mit der Antwort "Ja" oder "Nein", ob etwas mit dem Alter der Person genutzt werden darf oder nicht. Mehr bedarf es nicht und ist auch nicht diskutierbar.
Ein Geburtsdatum ist ein persönliches Datenfeld, das zur Identifikation genutzt werden kann.
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Viele Plattformen werden die Altersverifikation auslagern, weil sie technisch schwierig ist. Discord ist in der Diskussion, weil sie das an Persona auslagern wollten, ein Unternehmen, das mit Peter Thiel zum MAGA-Überwachungs-Faschouniversum gehört. Altersverifiktion wird genutzt sensible Daten über alle zusammeln. Diesmal nicht nur über Werbe-IDs, sondern mit Klarnamen&Adresse.
(Dezentrale Netzwerke wie Mastodon wird die Umsetzung von Altersverifikation vor nicht lösbare Probleme stellen)[10/x]@sonjalemke das wäre eigentlich etwas, was der Staat in die Hand nehmen müsste. Idealerweise ein Token oder eine App (hier hat man dann wieder das Problem, sich nur auf bestimmte Plattformen festzulegen) welches diese Fragen zur Verfikation einfach & sicher umsetzt.
Würde man die richtigen Leute fragen und alles transparent und Open Source machen, dann würde da auch was Gutes bei rumkommen.
Das kann aber unsere besch... Regierung und dieses Land nicht, weil es lobbiiert wird.
HACK THE PLANET!
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@sonjalemke Nichtmal das, wozu bedarf es denn "nur" des Geburtsdatums?
Es Bedarf eigentlich doch nur einer Verfikation mit der Antwort "Ja" oder "Nein", ob etwas mit dem Alter der Person genutzt werden darf oder nicht. Mehr bedarf es nicht und ist auch nicht diskutierbar.
Ein Geburtsdatum ist ein persönliches Datenfeld, das zur Identifikation genutzt werden kann.
@codepilot es geht um die Lösung der EUDI-Wallet. Die kann das bisher nicht, da kannst du nur dein Geburtsdatum frei geben, wenns gut läuft (Details sind immer noch schwammig)
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Verbote helfen nicht.
Jugendliche brauchen Unterstützung statt Kontrolle!
Wir müssen die Totalüberwachung des Netzes verhindern. Es gibt ein Recht auf Anonymität! [11/11]
@sonjalemke Es geht darum, Kinder und Jugendliche zu kriminalisieren. Totalüberwachung ist bei dem Plan der SS-PD nur sekundär. Ihr müsst weiter und nichtlinear denken. Es geht der Faschismusregierung um Gesellschaftsspaltung. Reiche Kinder und Jugendliche dürfen ins Netz (Dank des Geldes der Eltern), Arme nicht. Merkt Ihr was?
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Social Media macht süchtig, schmeißt einen in Rabbit Holes, die nicht gut für einen sind, bombardiert einen so lange mit Zeug bis das Gehirn Matsche ist und man sich nicht konzentrieren kann.
Das alles ist richtig, nur ist es kein Problem, das nur Kinder und Jugendliche betrifft. Auch Erwachsene leiden darunter. Und mit 18 ist man nicht auf plötzlich und aus dem nichts erwachsen genug, damit man mit sozialen Medien umgehen kann. Auch Erwachsene macht Social Media oft einsam und depressiv. [2/x]
@sonjalemke
Danke für die Ausführung
Ein nitpick: ich wünsche mir in der Debatte mehr Differenzierung. "Social media macht süchtig" stimmt zwar, aber Wikipedia und TikTok sind z.B. zwei komplett unterschiedliche Welten von "Sucht."
Siehe auch mein rant hier:
https://chaos.social/@ki/116097687697724493 -
Statt einem Social Media Verbot braucht es sichere digitale Räume für uns alle!
Das heißt:
echte Transparenz über die Algorithmen
Verbot von süchtig machenden Patterns (und diese Verbote auch endlich durchsetzen)
Content Moderation stärken! Gute Arbeitsbedingungen für Content Moderator*innen. Schnelle und transparente Meldeverfahren und echte Konsequenzen für die Plattformen bei mangelnder Bearbeitung. [3/x]@sonjalemke strong moderation is indeed important. It also carries a high human cost. Moderators see horrible things and deal with awful people and content all day. Good working conditions has to include proper staffing, plenty of breaks, and psychological supports.
(Sorry for English; my German is good enough to read but too rough to reply clearly)
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T t3z@rollenspiel.social shared this topic
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@sonjalemke strong moderation is indeed important. It also carries a high human cost. Moderators see horrible things and deal with awful people and content all day. Good working conditions has to include proper staffing, plenty of breaks, and psychological supports.
(Sorry for English; my German is good enough to read but too rough to reply clearly)
@calcifer I know. Also PTSD must be recognized as an occupational disease. There are a lot of issues with Content Moderation, I didn't adress here.
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@7_Spatzen @sonjalemke
Moderation ≠ Moderation.
Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen "die Mods deines Mastodon-Servers hauen dir auf die Finger, wenn du Nazischeiße oder Kinderpornographie postest" und "wir füttern sämtlichen Content in heuristische Modelle, verlinken deinen Account mit deiner ID und machen dir das Leben nach staatlicher Weisung und eigener Profitgier zur Hölle" -
@7_Spatzen
Das ist das Wunder dezentraler Netze, du kannst dir deine Moderatoren aussuchen. Und andere Instanzen können deine Instanz bei sich sperren, wenn sie wollen.Es gibt Probleme, die Moderation erfordern. Ohne geht es nicht. Genauso gibt es Moderationsanliegen, die Strafverfolgung rechtfertigen. Das Kredo sollte einfach sein: sei kein Arschloch. It's simple.
EDIT: wrong @
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Verbote helfen nicht.
Jugendliche brauchen Unterstützung statt Kontrolle!
Wir müssen die Totalüberwachung des Netzes verhindern. Es gibt ein Recht auf Anonymität! [11/11]
@sonjalemke stimme grundsätzlich zu. Möchte aber auf eine Sache hinweisen: In Australien sind nicht alle Sozialen Medien für Kind und Jugendliche gesperrt, sondern nur diejenigen, die Generation von Werbeeinnahmen als Ziel haben. Discord ist zb nicht altersbeschränkt.
Ich halte das für einen sinnvollen und gangbaren Weg.
Medien die Werbeeinnahmen generieren wollen nutzen in der Regel nämlich diese süchtig machenden Algorithmen.
Anbieter stehen dann vor der Wahl: Änderst du nichts, musst du Altersverifikation einführen und Minderjährige ausschließen.
Änderst du was, musst du das nicht tun.
Dann können sich auch alle Erwachsenen mal überlegen, warum ein Medium nun eigentlich altersbeschränkt ist und ob sie da bleiben wollen. -
@7_Spatzen
sorry, da hatte ich das falsche @ aus der Nachricht gekickt.Der Jugendschutz-Sicht kann ich mich generell nicht anschließen. "Jugendschutz" ist viel zu oft eine Floskel für anlasslose Zensur. Und mein Punkt sollte eigentlich sein, dass _manuelle_ und _lokale_ Moderation viele der vorgeschobenen Probleme bei dem Thema besser lösen kann als die zuvor genannten autokratischen Mittel.
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@sonjalemke stimme grundsätzlich zu. Möchte aber auf eine Sache hinweisen: In Australien sind nicht alle Sozialen Medien für Kind und Jugendliche gesperrt, sondern nur diejenigen, die Generation von Werbeeinnahmen als Ziel haben. Discord ist zb nicht altersbeschränkt.
Ich halte das für einen sinnvollen und gangbaren Weg.
Medien die Werbeeinnahmen generieren wollen nutzen in der Regel nämlich diese süchtig machenden Algorithmen.
Anbieter stehen dann vor der Wahl: Änderst du nichts, musst du Altersverifikation einführen und Minderjährige ausschließen.
Änderst du was, musst du das nicht tun.
Dann können sich auch alle Erwachsenen mal überlegen, warum ein Medium nun eigentlich altersbeschränkt ist und ob sie da bleiben wollen.@caraplayingstuff @sonjalemke Ich finde das ist ein guter Ansatz je nach Geschäftsmodell zu differenzieren. Nicht-kommerzielles, Abofinanziertes und Werbe- und Datenklaufinanziertes müssen unterschiedlich reglementiert werden. Wir haben uns viel zu lange von letzterem anfüttern lassen. Irgendeinen Preis zahlt man da halt immer.
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Mein Take zum Thema #SocialMediaVerbot für Kinder und Jugendliche.
Holt euch n Kaffee, es wird ausführlich:
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@sonjalemke Mein Re-Take [*]:
1.) Ohne Verbot keine jugendgefährdenden Inhalte
2.) Ohne jugendgefährdende Inhalte keine KI-generierten jugendgefährdenden Inhalte
3.) Ohne KI-generierte jugendgefährdende Inhalte keine Auslastung der KI-Produktion
4.) Ohne Auslastung der KI-Produktion, kein ROI für KI-AnbieterSchluss: Wer KI sagt, muss auch Verbot sagen.
[* könnte Spuren von Sarkasmus enthalten ]
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@sonjalemke Es geht darum, Kinder und Jugendliche zu kriminalisieren. Totalüberwachung ist bei dem Plan der SS-PD nur sekundär. Ihr müsst weiter und nichtlinear denken. Es geht der Faschismusregierung um Gesellschaftsspaltung. Reiche Kinder und Jugendliche dürfen ins Netz (Dank des Geldes der Eltern), Arme nicht. Merkt Ihr was?
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️@angel
Das hier um einen social Media und nicht internetverbot gilt, möchte ich zu bedenken geben, dass es eine Reihe von wirklich reichen gibt, die ihren Kindern die Handys und social Media gerade wegen dem abhängigkeitsfaktor verbieten. -
Verbote helfen nicht.
Jugendliche brauchen Unterstützung statt Kontrolle!
Wir müssen die Totalüberwachung des Netzes verhindern. Es gibt ein Recht auf Anonymität! [11/11]
darf Ich dir dazu die letzte Folge vom Podcast: Logbuch Netzpolitik empfehlen, war da auch Thema
Ab Minute 17
LNP546
https://logbuch-netzpolitik.de/podlove/file/9040/s/feed/c/mp3/lnp546-da-explodiert-das-internet.mp3
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@sonjalemke stimme grundsätzlich zu. Möchte aber auf eine Sache hinweisen: In Australien sind nicht alle Sozialen Medien für Kind und Jugendliche gesperrt, sondern nur diejenigen, die Generation von Werbeeinnahmen als Ziel haben. Discord ist zb nicht altersbeschränkt.
Ich halte das für einen sinnvollen und gangbaren Weg.
Medien die Werbeeinnahmen generieren wollen nutzen in der Regel nämlich diese süchtig machenden Algorithmen.
Anbieter stehen dann vor der Wahl: Änderst du nichts, musst du Altersverifikation einführen und Minderjährige ausschließen.
Änderst du was, musst du das nicht tun.
Dann können sich auch alle Erwachsenen mal überlegen, warum ein Medium nun eigentlich altersbeschränkt ist und ob sie da bleiben wollen.@caraplayingstuff @sonjalemke Das würde das Problem für Mastodon & Co. entschärfen, aber die Überwachung für alle bleibt. Wenn das wirklich ernst genommen wird, müsste z.B. YouTube die Benutzung ohne Login komplett sperren.
Dass irgendwelche Erwachsene das zum Anlass nehmen nehmen würden, sich Gedanken zu machen, halte ich für einen frommen Wunsch. Ist ja nicht so als hätten sie das bisher gekonnt oder gewusste. Ich krieg desöfteren "Vorsicht Suchtalgorithmen!!!1"-Reels, die wohlmeinenden Bekannten auf ihrem allnächtlichen Instagramgescrolle "in die Timeline gespült" wurden
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P pearl22@troet.cafe shared this topic