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An alle Lehrenden aus #Niedersachsen: Zum Schuljahr 2026/2027 werden den Schülerinnen und Schülern flächendeckend Tablets zur Verfügung stehen.

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niedersachsendigitalisierungbildungfedilz
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  • andreasgoebel@bildung.socialA andreasgoebel@bildung.social

    @h2owasser @speisekarte
    Das "was" ist für Niedersachsen (darum ging es ja im Eingangspost) als Orientierungsrahmen festgelegt:
    https://www.mk.niedersachsen.de/download/152266/Orientierungsrahmen_Medienbildung_in_der_allgemein_bildenden_Schule.pdf
    Informatik ist davon nochmal unabhängig:
    https://cuvo.nibis.de/cuvo.php?p=download&upload=185
    Die *Zeit*, die dafür zur Verfügung steht, ist für Medienbildung: Gar keine, alles "On Top", für Informatik: In Jg. 9 und 10 jeweils *eine* Wochenstunde.
    Daraus resultiert das "wie": Gehetzt, ohne Tiefe, exemplarisch. Bzgl. Recherche und Quellenkritik war das Seminarfach super!

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    speisekarte@troet.cafe
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    #15

    @andreasgoebel @h2owasser Danke, aber der „Orientierungsrahmen“ ist fast sechs Jahre alt (aus 2020-02). Der kann doch hoffentlich nicht mehr aktuell sein, oder? (IMHO muss sowas mindestens alle zwei Jahre aktualisiert werden.)

    h2owasser@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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    • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

      @andreasgoebel @h2owasser Danke, aber der „Orientierungsrahmen“ ist fast sechs Jahre alt (aus 2020-02). Der kann doch hoffentlich nicht mehr aktuell sein, oder? (IMHO muss sowas mindestens alle zwei Jahre aktualisiert werden.)

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      #16

      @speisekarte @andreasgoebel
      Ich bin nicht aus Niedersachsen, aber es braucht doch logischerweise einige Jahre, bist solche Kulturveränderungen überhaupt sichtbar werden. - Ich bin zugegebener weise Kritiker einer Medienkompetenz, die man nicht an einem grundständigen Fach (Meinetwegen auch das Fach Medienbildung/Digitale Welt etc.) oder kognitiven Lerntheorie begründen kann. Dennoch ist es doch nur logisch, dass sich solche Prozesse vor allem in der Praxis bewähren müssen, anstatt nur irgendwelche Papiertiger zu erzeugen. - OK, ein Update in Bezug auf das Thema "KI" fänd' ich schon sinnvoll.

      speisekarte@troet.cafeS 2 Antworten Letzte Antwort
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      • h2owasser@social.tchncs.deH h2owasser@social.tchncs.de

        @speisekarte @andreasgoebel
        Ich bin nicht aus Niedersachsen, aber es braucht doch logischerweise einige Jahre, bist solche Kulturveränderungen überhaupt sichtbar werden. - Ich bin zugegebener weise Kritiker einer Medienkompetenz, die man nicht an einem grundständigen Fach (Meinetwegen auch das Fach Medienbildung/Digitale Welt etc.) oder kognitiven Lerntheorie begründen kann. Dennoch ist es doch nur logisch, dass sich solche Prozesse vor allem in der Praxis bewähren müssen, anstatt nur irgendwelche Papiertiger zu erzeugen. - OK, ein Update in Bezug auf das Thema "KI" fänd' ich schon sinnvoll.

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        speisekarte@troet.cafe
        schrieb zuletzt editiert von
        #17

        @h2owasser @andreasgoebel „Einige Jahre“ mag es in der Vergangenheit ja durchaus gedauert haben - und davon haben wir in Deutschland ja auch schon viele „auf dem Baum geschlafen“, was Digitalisierung angeht. Jetzt sollten wir uns dringend überlegen, was wir wie besser machen - und zwar zügig, wenn wir nicht noch mehr den Anschluss an den Rest der Welt verlieren wollen.

        h2owasser@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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        • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

          @h2owasser @andreasgoebel „Einige Jahre“ mag es in der Vergangenheit ja durchaus gedauert haben - und davon haben wir in Deutschland ja auch schon viele „auf dem Baum geschlafen“, was Digitalisierung angeht. Jetzt sollten wir uns dringend überlegen, was wir wie besser machen - und zwar zügig, wenn wir nicht noch mehr den Anschluss an den Rest der Welt verlieren wollen.

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          h2owasser@social.tchncs.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #18

          @speisekarte @andreasgoebel

          Aber doch nicht durch Aktionismus. Stell' den Lehrkräften eine gute, vertrauenswürdige, stabile und "nahbare" Lernplattform bereit und jeder wird durch subjektive Effizienzgewinne (nach einer Einarbeitszeit) diese Systeme nutzen wollen. (Im Zweifel sogar wenn diese dem nachhaltigen Lernprozess der SuS entgegensteht...)

          speisekarte@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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          • h2owasser@social.tchncs.deH h2owasser@social.tchncs.de

            @speisekarte @andreasgoebel

            Aber doch nicht durch Aktionismus. Stell' den Lehrkräften eine gute, vertrauenswürdige, stabile und "nahbare" Lernplattform bereit und jeder wird durch subjektive Effizienzgewinne (nach einer Einarbeitszeit) diese Systeme nutzen wollen. (Im Zweifel sogar wenn diese dem nachhaltigen Lernprozess der SuS entgegensteht...)

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            schrieb zuletzt editiert von
            #19

            @h2owasser @andreasgoebel Sorry, aber einfach nur Tablets „abregnen“ löst das Problem meiner Einschätzung nach nicht. Deine Meinung in allen Ehren, aber es wird eben nicht einfach mal eben so „jeder“ solche Systeme nutzen wollen (weil viele das mangels eigener Qualifikation auch gar nicht können). Da braucht es viel mehr als nur eine „leere Lehrplattform“, da braucht es eben auch Inhalte, Aufklärung, Konzepte, Schulung, Bausteine, Lernmodule u. v. a. m.

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            • h2owasser@social.tchncs.deH h2owasser@social.tchncs.de

              @speisekarte @andreasgoebel
              Ich bin nicht aus Niedersachsen, aber es braucht doch logischerweise einige Jahre, bist solche Kulturveränderungen überhaupt sichtbar werden. - Ich bin zugegebener weise Kritiker einer Medienkompetenz, die man nicht an einem grundständigen Fach (Meinetwegen auch das Fach Medienbildung/Digitale Welt etc.) oder kognitiven Lerntheorie begründen kann. Dennoch ist es doch nur logisch, dass sich solche Prozesse vor allem in der Praxis bewähren müssen, anstatt nur irgendwelche Papiertiger zu erzeugen. - OK, ein Update in Bezug auf das Thema "KI" fänd' ich schon sinnvoll.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #20

              @h2owasser @andreasgoebel „KI“ ist für mich die derzeit größte Nebelkerze von allen. Aber das wäre nochmal ein kompletter weiterer Thread.

              h2owasser@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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              • h2owasser@social.tchncs.deH h2owasser@social.tchncs.de

                @speisekarte @andreasgoebel

                Der Beweis, dass durch den Einsatz von flächendeckenden (proprietären) Endgeräten Inhalte besser erlernt werden, steht nach meinem Kenntnisstand noch aus. Rein subjektiv würde ich auch den aktuellen Erfahrungen im Klassenraum eher vermuten, dass digitale Hilfsmittel insbesondere "von KI" hier eher Fehlanreize für den Lernprozess in jungen Jahren setzen. Das unser Gehirn sich gerade in der Pubertät auch noch entwickelt, ist auf jeden Fall gesichert: siehe zB. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/2958/

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                speisekarte@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #21

                @h2owasser @andreasgoebel Mir stellt sich nur die Frage, WIE den SuS Digitalisierung, digitale Methoden und Werkzeuge angemessen näher gebracht werden. Gerne können wir uns dabei über altersgerechte Aufbereitung unterhalten. Das „Ob“ ist im 21. Jahrhundert allerdings nicht mehr diskutabel - noch weniger im Lichte der hausgemacht deutschen Rückständigkeit in diesem Feld, Stichwort „Neuland“.

                h2owasser@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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                • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

                  @h2owasser @andreasgoebel „KI“ ist für mich die derzeit größte Nebelkerze von allen. Aber das wäre nochmal ein kompletter weiterer Thread.

                  h2owasser@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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                  h2owasser@social.tchncs.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #22

                  @speisekarte

                  @andreasgoebel

                  Die Bedeutung für den Lernprozess schätze ich das Thema dennoch als "sehr hoch" ein, auch weil sich viele SuS darauf voll und ganz verlassen. Gleichzeitig sehr das Potential für eine "individualisierte" Unterrichtsgestaltung noch nicht ausgemacht. Das Thema: "Wie lernen Computer und lernen Menschen? Unterschiede und Gemeinsamkeiten" halte ich für ein interessantes (fächerübergreifendes) Thema der Infomatik bzw. Biologie.

                  speisekarte@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • h2owasser@social.tchncs.deH h2owasser@social.tchncs.de

                    @speisekarte

                    @andreasgoebel

                    Die Bedeutung für den Lernprozess schätze ich das Thema dennoch als "sehr hoch" ein, auch weil sich viele SuS darauf voll und ganz verlassen. Gleichzeitig sehr das Potential für eine "individualisierte" Unterrichtsgestaltung noch nicht ausgemacht. Das Thema: "Wie lernen Computer und lernen Menschen? Unterschiede und Gemeinsamkeiten" halte ich für ein interessantes (fächerübergreifendes) Thema der Infomatik bzw. Biologie.

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                    speisekarte@troet.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #23

                    @h2owasser @andreasgoebel Computer „lernen“ derzeit nicht, ein LLM erkennt gerade mal Muster (darin sind sie allerdings recht gut) bzw. kann erkannte Muster neu arrangieren. Von „Künstlicher Intelligenz“ sind wir meilenweit entfernt, auch wenn das IT-Marketing hier anderes verspricht. Die Funktionsweise von LLM mag für den Unbedarften beeindruckend sein, die dahinter liegenden Prinzipien sind aus Sicht der Informatik trivial.

                    h2owasser@social.tchncs.deH 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

                      @h2owasser @andreasgoebel Sorry, aber einfach nur Tablets „abregnen“ löst das Problem meiner Einschätzung nach nicht. Deine Meinung in allen Ehren, aber es wird eben nicht einfach mal eben so „jeder“ solche Systeme nutzen wollen (weil viele das mangels eigener Qualifikation auch gar nicht können). Da braucht es viel mehr als nur eine „leere Lehrplattform“, da braucht es eben auch Inhalte, Aufklärung, Konzepte, Schulung, Bausteine, Lernmodule u. v. a. m.

                      h2owasser@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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                      h2owasser@social.tchncs.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #24

                      @speisekarte

                      @andreasgoebel
                      Sag ich ja, nur landesweite Tablets braucht es eben nicht. Das Geld ist besser woanders (Inhalte, Aufklärung, Konzepte, ... aber auch Plattformen) angelegt. Und aus der Erfahrung der letzten 10 Jahren an unserer Schule(von 20% auf 80% "digitaler Unterricht" je nach Jahrgangsstufe) hängt alles daran, dass die Lehrkräfte (in einem guten Ökosystem) einen persönlichen, subjektiven Mehrwert in ihrer Arbeit empfinden (und nicht als Fremdbestimmung)

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                      • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

                        @h2owasser @andreasgoebel Computer „lernen“ derzeit nicht, ein LLM erkennt gerade mal Muster (darin sind sie allerdings recht gut) bzw. kann erkannte Muster neu arrangieren. Von „Künstlicher Intelligenz“ sind wir meilenweit entfernt, auch wenn das IT-Marketing hier anderes verspricht. Die Funktionsweise von LLM mag für den Unbedarften beeindruckend sein, die dahinter liegenden Prinzipien sind aus Sicht der Informatik trivial.

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                        h2owasser@social.tchncs.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #25

                        @speisekarte @andreasgoebel

                        Dem würde ich widersprechen: Eine Aufbereitung und Vermittlung von LLMs wie zB. hier https://www.youtube.com/watch?v=MsqL9fzOzXU oder Neurale Netze https://www.youtube.com/watch?v=cxCzhFVyUdw sind im unterrichtlichen Kontext keinesfalls "trivial".

                        Das kann unabhängig davon verstanden werden, was das für eine Definition von Intelligenz bedeutet oder gar Rückschlüsse das auf menschliche Kognitionsmodelle und Lernprozesse erlaubt.

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                        • speisekarte@troet.cafeS speisekarte@troet.cafe

                          @h2owasser @andreasgoebel Mir stellt sich nur die Frage, WIE den SuS Digitalisierung, digitale Methoden und Werkzeuge angemessen näher gebracht werden. Gerne können wir uns dabei über altersgerechte Aufbereitung unterhalten. Das „Ob“ ist im 21. Jahrhundert allerdings nicht mehr diskutabel - noch weniger im Lichte der hausgemacht deutschen Rückständigkeit in diesem Feld, Stichwort „Neuland“.

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #26

                          @speisekarte @andreasgoebel

                          Das "Ob" bezieht sich auf die Jahrgangsstufe. - Es geht also um das "Wann". - Ansonsten würde ich immer eine doppelte Strategie wählen: (1) Die Aufwertung und die Ausbildung von Lehrkräften im #Pflichtfachinformatik und (2) die Investition in niederschwellige Angebote (Lernplattformen und das "Drumrum") um Lehrkräften einen Einstieg zu ermöglichen, der aber auch noch (standardisierte) Expertenfunktionen und schulspezifische Anpassungen erlaubt. - Parallel dazu die Anregung zur Integration in die schulinternen Lehrpläne ("Medienkonzept").

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