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  3. Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.

Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.

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  • labonitamascota@muenchen.socialL labonitamascota@muenchen.social

    @mimrma Gar nicht. Wir 99,5% müssen halt arbeiten gehen wie alle anderen auch.

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    labonitamascota@muenchen.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #18

    @mimrma Sorry, hatte das mit dem Brotjob überlesen. Dann hilft Bürgergeld, Grundversorgung, keine Ahnung wie das bei euch heißt. Bin inzwischen immer mehr Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Aber das wird wohl eine Utopie bleiben. Nach unserem aktuellen Kanzler dürfen wir nicht einmal mehr krank sein.

    Sonst: Erbschaft oder reicher Partner.

    susannelilith@rheinneckar.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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    • labonitamascota@muenchen.socialL labonitamascota@muenchen.social

      @mimrma Sorry, hatte das mit dem Brotjob überlesen. Dann hilft Bürgergeld, Grundversorgung, keine Ahnung wie das bei euch heißt. Bin inzwischen immer mehr Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Aber das wird wohl eine Utopie bleiben. Nach unserem aktuellen Kanzler dürfen wir nicht einmal mehr krank sein.

      Sonst: Erbschaft oder reicher Partner.

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      susannelilith@rheinneckar.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #19

      @Labonitamascota @mimrma

      Du kannst so krank sein wie du willst, solange du weiter arbeitest und seinen Wohlstand sicherst, hat er kein Problem damit.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

        Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?

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        amalia12@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #20

        @mimrma
        Schließe mich dem an, was Nike geschrieben hat. Und darüber hinaus:

        Ich habe eine Liste mit deutschsprachigen Kleinverlagen zusammengestellt, diese gibt es hier in einem Google Doc, komplett mit Webseiten und Genres. Manche dieser Verlage verfügen auch über eigene Shops.

        https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Qyq9Uwpfidz6Pogc2KrMPRU3Q2-ZOhVS7gbnDEKdBwE/edit?gid=0#gid=0

        Und ja, ich weiß, Google Docs sind hier sehr unbeliebt, aber ich hatte noch keine Ruhe, die Tabelle in ein anderes online Medium zu übertragen. Mache ich später mal.

        amalia12@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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        • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

          Und Anschlussfragen für uns alle zum Nachdenken: Finden wir es okay, dass nur so wenige - also die kommerziell außergewöhnlich erfolgreichen - Autor*innen von ihrem Schreiben leben können? Was bedeutet das für die, die Geschichten schreiben, die nicht 100% Mainstream/massentauglich sind? Und für die, deren Brotjob nicht genug zahlt, um ihre Schreibtätigkeit querzufinanzieren? Wie können wir insbesondere diese Autor*innen besser unterstützen, um Vielfalt in der Literatur zu fördern?

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          schrieb zuletzt editiert von
          #21

          @mimrma

          Als "Hobby"-Musiker, der 25 Jahre harte Arbeit und gelegentliches internationales Touren reingesteckt hat: Die Quote 1/200 erreichen veröffentlichte Musikschaffende m.E. niemals. Selbst die bekannteren müssen ewig touren, weil man auf Tour kaum Lebenshaltungskosten hat - das weiß ich aus Roadie-Zeiten. Von seiner Kunst leben heißt nämlich für die meisten prekär leben. Ich liebe es, zu arbeiten und die Musik in absoluter Freiheit zu schreiben. Wer davon lebt, muss immer wieder gefallen.

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          • amalia12@mastodon.socialA amalia12@mastodon.social

            @mimrma
            Schließe mich dem an, was Nike geschrieben hat. Und darüber hinaus:

            Ich habe eine Liste mit deutschsprachigen Kleinverlagen zusammengestellt, diese gibt es hier in einem Google Doc, komplett mit Webseiten und Genres. Manche dieser Verlage verfügen auch über eigene Shops.

            https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Qyq9Uwpfidz6Pogc2KrMPRU3Q2-ZOhVS7gbnDEKdBwE/edit?gid=0#gid=0

            Und ja, ich weiß, Google Docs sind hier sehr unbeliebt, aber ich hatte noch keine Ruhe, die Tabelle in ein anderes online Medium zu übertragen. Mache ich später mal.

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            amalia12@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #22

            @mimrma

            Nachtrag: Hier ist die Kleinverlagsliste nun auf einem Yopad:

            https://yopad.eu/p/deutschsprachige_Kleinverlage-365days

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            • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

              Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.

              Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
              Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?

              bricks@det.socialB This user is from outside of this forum
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              bricks@det.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #23

              @mimrma Welche Antwort ist denn nun richtig?

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                Gerade im Radio gehört, welcher Anteil der (ich nehme an in klassischen Publikumsverlagen) veröffentlichten Schriftsteller*innen mit Büchern, Lesungen & Co. genug verdient, um allein davon leben (oder eher überleben) zu können.

                Kleines Quiz für die, die es noch nicht wissen:
                Was schätzt ihr, wie viele Schriftsteller*innen leben in etwa allein von ihrem Kunstschaffen?

                mimrma@mastodon.wurzelmann.atM This user is from outside of this forum
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                mimrma@mastodon.wurzelmann.at
                schrieb zuletzt editiert von
                #24

                Die Auflösung (das wurde zumindest gestern im Radio bei SWR Kultur genannt): 2%. War auch mehr, als ich erwartet hätte - mit Büchern allein kommt man da sicher nicht ran. Mit (mehreren) Büchern + Lizenzen + Lesungen + bezahlte Vorträge + (TV)Auftritte + Podcast + Stipendien/Preise ... vielleicht? Ist aber wahrscheinlich mehr ein Überleben als ein gut davon leben.

                frauzet@mastodon.socialF mock@social.cologneM 2 Antworten Letzte Antwort
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                • tehabe@norden.socialT tehabe@norden.social

                  @mimrma dank exklusiven urheberrecht und buchpreisbindung erhalten autor'innen meist nur 10% vom buchpreis, während der handel 50% einbehält.

                  ridscherli@troet.cafeR This user is from outside of this forum
                  ridscherli@troet.cafeR This user is from outside of this forum
                  ridscherli@troet.cafe
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #25

                  @tehabe @mimrma Dank Buchpreisbindung können Verlage das Risiko von unbekannten Autor*innen besser kalkulieren.
                  Beim Endpreis ist es so, dass Handel, Logistik und Verwaltung immer den größten Batzen ausmachen, egal ob du Kartoffeln oder Geschichten produzierst.
                  Durch den gut durchorganisierten Buchgroßhandel in DE ist das, was im Mainstream hier verfügbar ist, zumindest ein bisschen breiter aufgestellt als in nicht-regulierten Märkten.

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                  • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                    Die Auflösung (das wurde zumindest gestern im Radio bei SWR Kultur genannt): 2%. War auch mehr, als ich erwartet hätte - mit Büchern allein kommt man da sicher nicht ran. Mit (mehreren) Büchern + Lizenzen + Lesungen + bezahlte Vorträge + (TV)Auftritte + Podcast + Stipendien/Preise ... vielleicht? Ist aber wahrscheinlich mehr ein Überleben als ein gut davon leben.

                    frauzet@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                    frauzet@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #26

                    @mimrma
                    Schreiben muss man sich auf diversen Ebenen leisten können.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mimrma@mastodon.wurzelmann.atM mimrma@mastodon.wurzelmann.at

                      Die Auflösung (das wurde zumindest gestern im Radio bei SWR Kultur genannt): 2%. War auch mehr, als ich erwartet hätte - mit Büchern allein kommt man da sicher nicht ran. Mit (mehreren) Büchern + Lizenzen + Lesungen + bezahlte Vorträge + (TV)Auftritte + Podcast + Stipendien/Preise ... vielleicht? Ist aber wahrscheinlich mehr ein Überleben als ein gut davon leben.

                      mock@social.cologneM This user is from outside of this forum
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                      mock@social.cologne
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #27

                      @mimrma juhu, ich lag richtig!

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