Eine Lernveranstaltung: 25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
Mein erster Impuls ist immer noch: Lesen, zum Stift greifen, sortieren und per Hand durchrechnen. Nur dann zum Rechner greifen, wenn ich mit dem Kopf nicht mehr weiterkomme. Und ein solches Vorgehen ist offensichtlich ein Auslaufmodell.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma
(apologies for English)You are right to be concerned.
As a lesson, my high school math teacher gave us a worksheet assignment and said "Let's see who can finish this correctly the fastest." The trick was that almost no one read the simple directions for the math exercise at the top of the page, which said to convert all the minus equations to division and the addition equations to multiplication.
It was a life lesson for me: don't just dive in.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma Ich sehe das auch immer öfter, dass Menschen die einfachsten Dinge nicht mehr ohne Handy und Internet erledigen können. Lässt einen nicht gerade euphorisch werden, was die Zukunft dieser Rasse angeht.
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Mein erster Impuls ist immer noch: Lesen, zum Stift greifen, sortieren und per Hand durchrechnen. Nur dann zum Rechner greifen, wenn ich mit dem Kopf nicht mehr weiterkomme. Und ein solches Vorgehen ist offensichtlich ein Auslaufmodell.
@mimrma Ich bin Nachhilfelehrerin unter anderem für Mathe. Dieses Phänomen beobachte ich auch und wie sich Menschen die Freude am Herausfinden von Anfang an nehmen. Macht mir auch große Sorgen.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
Ich finde das auch bedenklich.
Seit Jahren üben wir in der Schule "Think - pair - share", weil es eben wichtig ist, erstmal selbst nachzudenken, das Gehirn zu aktivieren. Jetzt wird das ersetzt durch "read (- pair) - share".Mal abgesehen von der Frage, ob man dadurch irgendwie weiter kommt, ist es ja auch ganz schlecht für das Selbstwertgefühl, weil man ja nie eine Rückmeldung bekommt, ob man irgendwas selbst bewerkstelligen kann

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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma Man sollte den Leuten erzählen, dass KI-Chatbots bewusst immer einen Rechenfehler einbauen, damit die Leute, die den zum Cheaten nutzen, auf die Nase fallen.
Das stimmt zwar nicht, aber ist nah an der Wahrheit dran. Es ist eigentlich immer mindestens ein Rechen- oder Denkfehler drin.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
Das ist meiner Meinung nach eine Frage von Gewohnheit.
Ich hab mich auch schon erwischt, wie ich 17+8 mit dem Taschenrechner rechnete, weil ich ihn eh gerade in der Hand hatte (und kurz vorher vielleicht 170/12,2 rechnen musste oder so).Also wenn man gerade gedanklich in dem Modus ist… passiert das einfach, ich finde das nicht zu bedenklich. Sonst musst du eben "ohne Hilfsmittel" dazu sagen.
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@mimrma Ich bin Nachhilfelehrerin unter anderem für Mathe. Dieses Phänomen beobachte ich auch und wie sich Menschen die Freude am Herausfinden von Anfang an nehmen. Macht mir auch große Sorgen.
@AngelaCarstensen This! Und der Lerneffekt ist halt auch viel größer, wenn man es wirklich selbst durchdenkt und durchrechnet. Selbst wenn dann nicht das Richtige rauskommt, kann man schauen, wo der Fehler war und hat so gleich was gelernt!
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Das ist meiner Meinung nach eine Frage von Gewohnheit.
Ich hab mich auch schon erwischt, wie ich 17+8 mit dem Taschenrechner rechnete, weil ich ihn eh gerade in der Hand hatte (und kurz vorher vielleicht 170/12,2 rechnen musste oder so).Also wenn man gerade gedanklich in dem Modus ist… passiert das einfach, ich finde das nicht zu bedenklich. Sonst musst du eben "ohne Hilfsmittel" dazu sagen.
Das mit den LLMs finde ich gefährlich, ich habe eine Freundin, die das auch gerne macht und manchmal habe ich ein anderes Ergebnis raus als die AI, aber meine Freundin glaubt dann eher der als mir.
Zuweilen konnte ich sie aber überreden, dass ich nochmal drüber gucken darf und da wurde schon beim erkennen des Fotos manchmal ein ² mit einem *2 verwechselt oder eine dritte Wurzel für eine Quadratwurzel gehalten oder eine Matrix für einen Bruch…
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma Mir auch!
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@mimrma Ich sehe das auch immer öfter, dass Menschen die einfachsten Dinge nicht mehr ohne Handy und Internet erledigen können. Lässt einen nicht gerade euphorisch werden, was die Zukunft dieser Rasse angeht.
@faltenbalg @mimrma ich spreche lieber von unserer Spezies. Die erste überhaupt, die vorher schon wusste, warum sie ausstirbt.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma Dann lesen sie etwas ab, dessen Richtigkeit sie selbst nicht überprüfen oder hinterfragen (können), und sind noch stolz auf diese tolle „Leistung“.
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Mein erster Impuls ist immer noch: Lesen, zum Stift greifen, sortieren und per Hand durchrechnen. Nur dann zum Rechner greifen, wenn ich mit dem Kopf nicht mehr weiterkomme. Und ein solches Vorgehen ist offensichtlich ein Auslaufmodell.
Ich glaube ich laufe mit dir aus ..
Noch ein paar Jahre und dann wird die eine Hälfte genau das bekommen, was die Milliardär TechBros wollen, dass sie bekommen.
Wenns genau werden muss, nehme ich auch den Taschenrechner, aber den alten Texas Instruments können die Bros nicht hacken.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
Ein paar gehen sofort auf Google und suchen sich Zusatzinfos und Definitionen.
Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma Dir macht es Sorgen, dass Personen sich den bequemsten Weg für sich suchen?
Das ist per se normales menschliches Verhalten. -
T t3z@rollenspiel.social shared this topic
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@mimrma Dir macht es Sorgen, dass Personen sich den bequemsten Weg für sich suchen?
Das ist per se normales menschliches Verhalten.@electricfusionQ Nicht dann, wenn man etwas lernen will. Zumindest steht es dem Lernen - was ja Zweck der ganzen Veranstaltung war - im Weg, wenn man gleich mit dem Shortcut beginnt und es gar nicht Schritt für Schritt versucht.
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Mein erster Impuls ist immer noch: Lesen, zum Stift greifen, sortieren und per Hand durchrechnen. Nur dann zum Rechner greifen, wenn ich mit dem Kopf nicht mehr weiterkomme. Und ein solches Vorgehen ist offensichtlich ein Auslaufmodell.
@mimrma Ich sehe da den Übergang von „sich erstmal selbst orientieren“ zu „sofort ein Gerät nach einer Lösung fragen“, den wir schon beim Lesen von Karten hinter uns haben.
In einer Generation werden wir bei der kleinsten Herausforderung, die irgendeine Kompetenz erfordert, nur noch fragend in eine Kamera schauen, wie ein überforderter Hund.
Und dann macht die „AI“ irgendwas und wir werden das vehement toll finden. -
@electricfusionQ Nicht dann, wenn man etwas lernen will. Zumindest steht es dem Lernen - was ja Zweck der ganzen Veranstaltung war - im Weg, wenn man gleich mit dem Shortcut beginnt und es gar nicht Schritt für Schritt versucht.
@mimrma Du hast es vollkommen erfasst. Problem dabei ist, dass sie trotzdem den für sich bequemsten Weg gesucht haben. Ob dann Lernen auf der Agenda stand, wage ich zu bezweifeln.
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Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
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Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
Zu spät zum Sorgen machen.
Anfangen, für "the day after" zu planen. Wobei ich mir preppen von nicht mehr vorhandenen kognitive Fähigkeiten extrem schwer vorstelle. -
Eine Lernveranstaltung:
25 Menschen sitzen in einem Raum und bekommen eine Aufgabe, bei der man ein bisschen nachdenken und ein bisschen rechnen muss.
10 fotografieren das Arbeitsblatt ab und fragen direkt den Chatbot.
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Fast der gesamte Rest zückt den (Handy-)Taschenrechner, bevor sie die Aufgabe überhaupt durchlesen.Mir macht das ehrlich gesagt schon Sorgen.
@mimrma
Kling danach, als wäre das Interesse daran, das zu lernen, was das Arbeitsblat vermitteln möchte, niedrig. SchadeAber davon abgesehen: Ich rechne alles (was nicht trivial ist) schon deshalb mit Taschenrechner, weil ich dann mehr Denkkapazität für den eigentlich schwierigen Teile der Aufgabe habe. Ich meine, Kopfrechnen ist wirklich nicht die wichtigste Kompetenz, jedenfalls gibt es vieles, an dem es auch mangelt, das wichtiger wäre
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Ich glaube ich laufe mit dir aus ..
Noch ein paar Jahre und dann wird die eine Hälfte genau das bekommen, was die Milliardär TechBros wollen, dass sie bekommen.
Wenns genau werden muss, nehme ich auch den Taschenrechner, aber den alten Texas Instruments können die Bros nicht hacken.
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L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic