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  3. Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss.

Ellenlanger Rant-Thread hier wie Scheiße Spektrum ist, weil man da bezahlen muss.

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  • andreas_tengicki@hessen.socialA andreas_tengicki@hessen.social

    @Fischblog @Chaotica @NeussWave Es ist halt völlig absurd, ohne Druck- und Verteilkosten eine Sammlung von Artikeln als ganzes zu verkaufen, wenn der Markt seit Jahrzehnten nach Lösungen je Artikel oder bis zu x Artikel dürstet. Da man aber nicht kooperieren kann/will, nicht mal innerhalb von Verlagen, verkackt man es, und beschwert sich das keiner zahlt.
    Das Angebot ist halt nicht zeitgemäß.

    goetz@rheinneckar.socialG This user is from outside of this forum
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    goetz@rheinneckar.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #142

    @andreas_tengicki @Fischblog @Chaotica @NeussWave "Der Markt" dürstet gerade nicht nach so einem Modell. Blendle hat sich aus dem deutschen Markt zurückgezogen, weil er zu klein und unrentabel ist. Heißt: es gibt zu wenig Menschen, die dieses Produkt wollen. Selbes beim Einzelartikelverkauf: hohe Kosten für die Verlage bei niedrigsten Erträgen wegen der geringen Nachfrage. Ich zitiere mich mal selber: https://rheinneckar.social/@goetz/115871204529900428

    andreas_tengicki@hessen.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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    • egghat@mastodon.socialE egghat@mastodon.social

      @lostgen mein take: Nachrichten sind (überwiegend) Infrastruktur. In Infrastruktur funktioniert Wettbewerb quasi nie. Meist gibt es einen Qualitäts-Wettbewerb nach unten. Dienstleistung wird immer schlechter, Kundenservice ebenfalls. Fluggesellschaften, Paketdienste, etc. sind gute Beispiele. Wenige, einigermaßen gut regulierte Anbieter wären ein möglicher Ausweg.
      Aber wegen „Staatsferne“ beginnt die Diskussion erst gar nicht.
      @Fischblog @ojelabii

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      schrieb zuletzt editiert von
      #143

      @egghat @lostgen @ojelabii Naja, im Wissenschaftsjournalismus versuchen Organisationen seit ner Weile, das BMBF an Bord zu kriegen.

      Und ja, das mit der Infrastruktur stimmt.

      lostgen@det.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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      • fischblog@chaos.socialF fischblog@chaos.social

        @egghat @lostgen @ojelabii Naja, im Wissenschaftsjournalismus versuchen Organisationen seit ner Weile, das BMBF an Bord zu kriegen.

        Und ja, das mit der Infrastruktur stimmt.

        lostgen@det.socialL This user is from outside of this forum
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        lostgen@det.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #144

        @Fischblog
        Wir definitiv brauchen eine Art Grundeinkommen für Journalismus. Bei anderer Infrastruktur würde ich nach einem staatlichen Akteur rufen, aber bei Journalismus scheint das ja auch keine gute Idee zu sein.
        @egghat @ojelabii

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        • regez@troet.cafeR regez@troet.cafe

          @Fischblog

          Ich schiebe das mal ganz vorsichtig ins Blickfeld von @brembs und @laborjournal
          (nachdem ich hier auch einige Kommentare gelesen habe und auch keine wurklich gute Lösung weiss)...
          @Lars: Ich weiss auch nicht, ob es wirklich gut ist, da allein Rede & Antwort stehen zu müssen...

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          brembs@mastodon.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #145

          @Regez @Fischblog @laborjournal

          Spektrum publiziert ja keine originären Forschungsergebnisse mit öffentlich Angestellten Forschenden als Primärliteratur, sondern veröffentlicht Sekundärliterarur. In diesem Fall sind ja nicht nahezu alle Beteiligten öffentlich finanziert, meist eher im Gegenteil. Folglich kann es ja gar nicht gegen, hier Material ohne Kompensation zur Verfügung zu stellen. Wie sollte sich das tragen?

          brembs@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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          • brembs@mastodon.socialB brembs@mastodon.social

            @Regez @Fischblog @laborjournal

            Spektrum publiziert ja keine originären Forschungsergebnisse mit öffentlich Angestellten Forschenden als Primärliteratur, sondern veröffentlicht Sekundärliterarur. In diesem Fall sind ja nicht nahezu alle Beteiligten öffentlich finanziert, meist eher im Gegenteil. Folglich kann es ja gar nicht gegen, hier Material ohne Kompensation zur Verfügung zu stellen. Wie sollte sich das tragen?

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            schrieb zuletzt editiert von
            #146

            @Regez @Fischblog @laborjournal

            Hier greift eher das Dilemma, das jedwedem Journalismus seit gut 30 Jahren zu schaffen macht: wie kann man journalistische Arbeit fair und langfristig haltbar vergüten?

            Ich persönlich finde unsere öffentlich rechtliche Lösung da schon einen wichtigen, aber nicht hinreichenden Baustein.

            Es wäre klasse, wenn dazu noch eine Möglichkeit dazu käme, jenseits von Abonnements konsumierte Artikel/Clips nach Gebrauch in Rechnung zu stellen.

            brembs@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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            • brembs@mastodon.socialB brembs@mastodon.social

              @Regez @Fischblog @laborjournal

              Hier greift eher das Dilemma, das jedwedem Journalismus seit gut 30 Jahren zu schaffen macht: wie kann man journalistische Arbeit fair und langfristig haltbar vergüten?

              Ich persönlich finde unsere öffentlich rechtliche Lösung da schon einen wichtigen, aber nicht hinreichenden Baustein.

              Es wäre klasse, wenn dazu noch eine Möglichkeit dazu käme, jenseits von Abonnements konsumierte Artikel/Clips nach Gebrauch in Rechnung zu stellen.

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              brembs@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #147

              @Regez @Fischblog @laborjournal

              Vor vielen Jahren hat Der Spiegel so etwas mal probiert, lief aber offensichtlich nicht so gut. Ich fand es damals klasse, und hoffte, das sich das breit durchsetzen würde, denn heute mehr denn je sollte auch dem/der letzten klar geworden sein, wie wertvoll professioneller Journalismus ist.

              Gleichzeitig ist es weder durchführbar noch sinnvoll, dass alle jetzt alle Zeitungen und Zeitschriften in denen man evtl. mal einen Artikel lesen würde gleich abonniert.

              brembs@mastodon.socialB 1 Antwort Letzte Antwort
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              • brembs@mastodon.socialB brembs@mastodon.social

                @Regez @Fischblog @laborjournal

                Vor vielen Jahren hat Der Spiegel so etwas mal probiert, lief aber offensichtlich nicht so gut. Ich fand es damals klasse, und hoffte, das sich das breit durchsetzen würde, denn heute mehr denn je sollte auch dem/der letzten klar geworden sein, wie wertvoll professioneller Journalismus ist.

                Gleichzeitig ist es weder durchführbar noch sinnvoll, dass alle jetzt alle Zeitungen und Zeitschriften in denen man evtl. mal einen Artikel lesen würde gleich abonniert.

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                brembs@mastodon.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #148

                @Regez @Fischblog @laborjournal

                Hier muss es jetzt, nach über 30 Jahren mit dem gleichen Problem, endlich mal eine Lösung geben, würde ich hoffen.

                Ich persönlich bin mehr als gerne bereit für das zu zahlen, was ich lese, aber ich bin nicht bereit, für jeden 5-Minuten Artikel, 15 Minuten für Kontoerstellung und Bezahlvariante zu investieren.

                regez@troet.cafeR 1 Antwort Letzte Antwort
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                • goetz@rheinneckar.socialG goetz@rheinneckar.social

                  @andreas_tengicki @Fischblog @Chaotica @NeussWave "Der Markt" dürstet gerade nicht nach so einem Modell. Blendle hat sich aus dem deutschen Markt zurückgezogen, weil er zu klein und unrentabel ist. Heißt: es gibt zu wenig Menschen, die dieses Produkt wollen. Selbes beim Einzelartikelverkauf: hohe Kosten für die Verlage bei niedrigsten Erträgen wegen der geringen Nachfrage. Ich zitiere mich mal selber: https://rheinneckar.social/@goetz/115871204529900428

                  andreas_tengicki@hessen.socialA This user is from outside of this forum
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                  andreas_tengicki@hessen.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #149

                  @goetz @Fischblog @Chaotica @NeussWave Hinter Spektrum der Wissenschaft steht mit Springer Nature (nicht verwandt oder verschwägert mit Springer SE) ein sehr grosser Verlag mit vielen gut gebildeten und damit tendenziel finanzstarken Lesern.
                  Wenn man da statt Dividende in eigene Plattformen investieren würde, keine kleinen Versuchen mit x Dienstleistern, dann müsste das funktionieren, denke ich als Aussenstehebder zumindestend.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • brembs@mastodon.socialB brembs@mastodon.social

                    @Regez @Fischblog @laborjournal

                    Hier muss es jetzt, nach über 30 Jahren mit dem gleichen Problem, endlich mal eine Lösung geben, würde ich hoffen.

                    Ich persönlich bin mehr als gerne bereit für das zu zahlen, was ich lese, aber ich bin nicht bereit, für jeden 5-Minuten Artikel, 15 Minuten für Kontoerstellung und Bezahlvariante zu investieren.

                    regez@troet.cafeR This user is from outside of this forum
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                    regez@troet.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #150

                    @brembs
                    Wie gut auch ein zeitlich begrenztes, gemeinsames (aufgestocktes) Probe-Abo-Modell bspw. mit @riffreporter
                    u./o. @Krautreporter laufen würde, kann ich so gar nicht einschätzen (das können nur die Verantwortlichen beurteilen)...ich machen mir auch Sorgen um die verständlich aufbereitete Wissenschaftskommunikation, wenn jeder, nur auf sich allein gestellt, künftig um den weiteren Fortbestand kämpft...

                    @Fischblog war jetzt nur mal ins Blaue (und nicht konkreter) gedacht..

                    @laborjournal

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                      @blauamsee

                      Nur, wenn du eine Berliner Postleitzahl hast.

                      @hanghuhn @Fischblog

                      hanghuhn@nrw.socialH This user is from outside of this forum
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                      hanghuhn@nrw.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #151

                      @mina meine PLZ ist weit entfernt von der Berlins @blauamsee @Fischblog

                      mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • hanghuhn@nrw.socialH hanghuhn@nrw.social

                        @mina meine PLZ ist weit entfernt von der Berlins @blauamsee @Fischblog

                        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                        mina@berlin.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #152

                        @hanghuhn

                        Hat trotzdem geklappt?

                        Dann ist das ja prima!

                        @blauamsee @Fischblog

                        hanghuhn@nrw.socialH 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                          @hanghuhn

                          Hat trotzdem geklappt?

                          Dann ist das ja prima!

                          @blauamsee @Fischblog

                          hanghuhn@nrw.socialH This user is from outside of this forum
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                          hanghuhn@nrw.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #153

                          @mina ich hab's nicht ausprobiert, aber man kann eh nur Berliner PLZ auswählen. Meine beginnt halt nicht mit 1, sondern 5 😄 @blauamsee @Fischblog

                          1 Antwort Letzte Antwort
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