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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  3. Wildes Wetter dieser Tage. Wild auch, dass offenbar vielerorts erzwungen wird, dass Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein.

Wildes Wetter dieser Tage. Wild auch, dass offenbar vielerorts erzwungen wird, dass Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein.

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    #1

    Wildes Wetter dieser Tage. Wild auch, dass offenbar vielerorts erzwungen wird, dass Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein. Wohlgemerkt zumeist ein Arbeitsplatz, an dem es nicht um Leben und Tod geht. Scheint irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein, dass die Arbeitswelt auch nur eine Erfindung des Menschen ist und kein Naturgesetz.

    Wohlan.

    lipow@norden.socialL duncan_blues@norden.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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    • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

      Wildes Wetter dieser Tage. Wild auch, dass offenbar vielerorts erzwungen wird, dass Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein. Wohlgemerkt zumeist ein Arbeitsplatz, an dem es nicht um Leben und Tod geht. Scheint irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein, dass die Arbeitswelt auch nur eine Erfindung des Menschen ist und kein Naturgesetz.

      Wohlan.

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      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      @sinnundverstand Ja, wenn ich schon "Arbeitspflicht" höre heute in den Nachrichten. Einfach unglaublich ...

      sinnundverstand@fnordon.deS 1 Antwort Letzte Antwort
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      • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

        @sinnundverstand Ja, wenn ich schon "Arbeitspflicht" höre heute in den Nachrichten. Einfach unglaublich ...

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        #3

        @lipow Denke sofort an die aktuelle Regierung, die glauben, dass "die Wirtschaft" - so, wie sie sie verstehen, also fossil und technokratisch - wichtiger ist als Klimaschutz.

        lipow@norden.socialL doncish@norden.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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        • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

          @lipow Denke sofort an die aktuelle Regierung, die glauben, dass "die Wirtschaft" - so, wie sie sie verstehen, also fossil und technokratisch - wichtiger ist als Klimaschutz.

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          #4

          @sinnundverstand Ja, auch ohne Verständnis dafür, dass Leute mit gebrochenen Knochen & nach Unfalltod dann längerfristig oder dauerhaft der Arbeitswelt entzogen sind ... ich kann echt gar nicht mehr sagen, WIE sehr mich das alles ank....

          sinnundverstand@fnordon.deS 1 Antwort Letzte Antwort
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          • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

            @sinnundverstand Ja, auch ohne Verständnis dafür, dass Leute mit gebrochenen Knochen & nach Unfalltod dann längerfristig oder dauerhaft der Arbeitswelt entzogen sind ... ich kann echt gar nicht mehr sagen, WIE sehr mich das alles ank....

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @lipow Eine unterschätzte Fähigkeit: Umsicht. (Las gerade, dass Ihr wohl raus müsst. Möge es gut klappen!)

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            • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

              @lipow Denke sofort an die aktuelle Regierung, die glauben, dass "die Wirtschaft" - so, wie sie sie verstehen, also fossil und technokratisch - wichtiger ist als Klimaschutz.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @sinnundverstand @lipow Ich spreche seit langer Zeit von Arbeitspflicht, weil es das de facto ist in Deutschland, solange es nur folgende (tw temporäre) Auswege daraus gibt: Kind-sein, Mutter-sein, Krankheit, Tod, verschiedene Rentenarten, Reichtum, Komplettausstieg/Obdachlosigkeit. Eine Gesellschaft, in der nur diese Optionen relativ sanktionsfrei arbeitsbefreiend wirken, ist eine in der generelle Arbeitspflicht herrscht - auch wenn man es nicht so nennt.

              lipow@norden.socialL sinnundverstand@fnordon.deS saupreiss@pfalz.socialS 3 Antworten Letzte Antwort
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              • doncish@norden.socialD doncish@norden.social

                @sinnundverstand @lipow Ich spreche seit langer Zeit von Arbeitspflicht, weil es das de facto ist in Deutschland, solange es nur folgende (tw temporäre) Auswege daraus gibt: Kind-sein, Mutter-sein, Krankheit, Tod, verschiedene Rentenarten, Reichtum, Komplettausstieg/Obdachlosigkeit. Eine Gesellschaft, in der nur diese Optionen relativ sanktionsfrei arbeitsbefreiend wirken, ist eine in der generelle Arbeitspflicht herrscht - auch wenn man es nicht so nennt.

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                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @doncish Man nennt es ja sogar so, wenn du nicht-selbständig erwerbstätig bist, hast du deinem Arbeitsvertrag entsprechend eine Arbeitspflicht, und natürlich ist das einerseits okay, weil wer zahlt, ja auch ein Anrecht auf die Leistung haben soll, aber mir stößt das trotzdem auf, wenn es darum geht, Leuten zu sagen: dann geht halt um 4 los und stapft unter Gesundheits- bis Lebensgefahr durch den Schnee, um um 9 im Büro zu sein.... @sinnundverstand

                evo2me@toot.communityE 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • doncish@norden.socialD doncish@norden.social

                  @sinnundverstand @lipow Ich spreche seit langer Zeit von Arbeitspflicht, weil es das de facto ist in Deutschland, solange es nur folgende (tw temporäre) Auswege daraus gibt: Kind-sein, Mutter-sein, Krankheit, Tod, verschiedene Rentenarten, Reichtum, Komplettausstieg/Obdachlosigkeit. Eine Gesellschaft, in der nur diese Optionen relativ sanktionsfrei arbeitsbefreiend wirken, ist eine in der generelle Arbeitspflicht herrscht - auch wenn man es nicht so nennt.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @doncish Ich empfinde das auch als sehr bedrückend. Es macht die Menschen so unfrei, was vermutlich genau Sinn und Zweck ist. Einstmals wurde diese soziale Kontrolle durch die Kirchen ausgeübt. Nun also Arbeit, egal, ob sie sinnvoll ist oder nicht. Hauptsache, die Menschen machen nicht, was sie wollen. @lipow

                  wortfechterin@norden.socialW unionista@mastodon.socialU 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

                    @doncish Man nennt es ja sogar so, wenn du nicht-selbständig erwerbstätig bist, hast du deinem Arbeitsvertrag entsprechend eine Arbeitspflicht, und natürlich ist das einerseits okay, weil wer zahlt, ja auch ein Anrecht auf die Leistung haben soll, aber mir stößt das trotzdem auf, wenn es darum geht, Leuten zu sagen: dann geht halt um 4 los und stapft unter Gesundheits- bis Lebensgefahr durch den Schnee, um um 9 im Büro zu sein.... @sinnundverstand

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #9

                    @lipow @doncish @sinnundverstand Deswegen gibt es auch eine Fürsorgepflicht der Arbeitgeber. Und letztendlich, was von Politiker:innen gehasst wird, weil es sie [abstrakt] haftbar macht: Katastrophenausruf.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                      @doncish Ich empfinde das auch als sehr bedrückend. Es macht die Menschen so unfrei, was vermutlich genau Sinn und Zweck ist. Einstmals wurde diese soziale Kontrolle durch die Kirchen ausgeübt. Nun also Arbeit, egal, ob sie sinnvoll ist oder nicht. Hauptsache, die Menschen machen nicht, was sie wollen. @lipow

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #10

                      @sinnundverstand @doncish @lipow Solche Tage sind ja immer auch Gradmesser für gute Arbeitgeber, schlechte Arbeitgeber.
                      Den Schulausfall heute zum Beispiel müssen Eltern irgendwie organisieren, hier wäre auch Unterstützung möglich.
                      Während Corona durfte ich beim damaligen Arbeitgeber Kinderbetreuung bei angeordnetem Schulausfall als Arbeitszeit aufschreiben. Das war eine große Erleichterung.
                      (Heute habe ich das Thema Kinder einfach nur ausgelagert.)

                      saupreiss@pfalz.socialS sinnundverstand@fnordon.deS 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • doncish@norden.socialD doncish@norden.social

                        @sinnundverstand @lipow Ich spreche seit langer Zeit von Arbeitspflicht, weil es das de facto ist in Deutschland, solange es nur folgende (tw temporäre) Auswege daraus gibt: Kind-sein, Mutter-sein, Krankheit, Tod, verschiedene Rentenarten, Reichtum, Komplettausstieg/Obdachlosigkeit. Eine Gesellschaft, in der nur diese Optionen relativ sanktionsfrei arbeitsbefreiend wirken, ist eine in der generelle Arbeitspflicht herrscht - auch wenn man es nicht so nennt.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #11

                        @doncish

                        Man kann (muss!) ja auch die Ausgestaltung, Priorisierung, Einordnung und Umfang kritisieren.

                        Allerdings kommt von nix auch nix.

                        Der Mensch ohne die Segnungen einer arbeitsteiligen Gesellschaft, der sich entschließt, nichts Anbauen/Jagen/whatever zu wollen, wird halt verhungern und erfrieren, keine medizinische Versorgung haben und schon gar kein soziales Sicherungssystem.

                        @sinnundverstand @lipow

                        lipow@norden.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • wortfechterin@norden.socialW wortfechterin@norden.social

                          @sinnundverstand @doncish @lipow Solche Tage sind ja immer auch Gradmesser für gute Arbeitgeber, schlechte Arbeitgeber.
                          Den Schulausfall heute zum Beispiel müssen Eltern irgendwie organisieren, hier wäre auch Unterstützung möglich.
                          Während Corona durfte ich beim damaligen Arbeitgeber Kinderbetreuung bei angeordnetem Schulausfall als Arbeitszeit aufschreiben. Das war eine große Erleichterung.
                          (Heute habe ich das Thema Kinder einfach nur ausgelagert.)

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                          saupreiss@pfalz.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #12

                          @wortfechterin

                          Heute Morgen vom Ex-Kollegen gehört: Bei Schulausfall ist bei Kinderbetreuung neben Home Office die Arbeitsleistung nicht okay, daher unzulässig. Man dürfe aber Minusstunden machen, so keine wichtigen Termine anstehen.

                          (Geschäftsführung sitzt anderswo.)

                          @sinnundverstand @doncish @lipow

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • wortfechterin@norden.socialW wortfechterin@norden.social

                            @sinnundverstand @doncish @lipow Solche Tage sind ja immer auch Gradmesser für gute Arbeitgeber, schlechte Arbeitgeber.
                            Den Schulausfall heute zum Beispiel müssen Eltern irgendwie organisieren, hier wäre auch Unterstützung möglich.
                            Während Corona durfte ich beim damaligen Arbeitgeber Kinderbetreuung bei angeordnetem Schulausfall als Arbeitszeit aufschreiben. Das war eine große Erleichterung.
                            (Heute habe ich das Thema Kinder einfach nur ausgelagert.)

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #13

                            @wortfechterin Ein Aspekt, der womöglich wenig bedacht wird vonseiten der Arbeitgeber*innen. Der Wert motivierter und sich als Mensch mit einem Leben gesehener Mitarbeiter*innen wird doch offenbar allzu oft unterschätzt. @doncish @lipow

                            lipow@norden.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                              @wortfechterin Ein Aspekt, der womöglich wenig bedacht wird vonseiten der Arbeitgeber*innen. Der Wert motivierter und sich als Mensch mit einem Leben gesehener Mitarbeiter*innen wird doch offenbar allzu oft unterschätzt. @doncish @lipow

                              lipow@norden.socialL This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #14

                              @sinnundverstand @wortfechterin @doncish Ja, das ist halt diese konservative Ideologiegläubigkeit, dass Härte & Zwang zu Leistung führt, obwohl x Mal widerlegt ...

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                                @doncish Ich empfinde das auch als sehr bedrückend. Es macht die Menschen so unfrei, was vermutlich genau Sinn und Zweck ist. Einstmals wurde diese soziale Kontrolle durch die Kirchen ausgeübt. Nun also Arbeit, egal, ob sie sinnvoll ist oder nicht. Hauptsache, die Menschen machen nicht, was sie wollen. @lipow

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #15

                                @sinnundverstand
                                Kleine, befristete Fluchten sind nur durch unbezahlte Auszeiten möglich, wie etwa ein Sabbatjahr. Aber auch da muss der Arbeitgeber mitspielen. Und man muss es sich leisten können.

                                @doncish @lipow

                                sinnundverstand@fnordon.deS doncish@norden.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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                                  @doncish

                                  Man kann (muss!) ja auch die Ausgestaltung, Priorisierung, Einordnung und Umfang kritisieren.

                                  Allerdings kommt von nix auch nix.

                                  Der Mensch ohne die Segnungen einer arbeitsteiligen Gesellschaft, der sich entschließt, nichts Anbauen/Jagen/whatever zu wollen, wird halt verhungern und erfrieren, keine medizinische Versorgung haben und schon gar kein soziales Sicherungssystem.

                                  @sinnundverstand @lipow

                                  lipow@norden.socialL This user is from outside of this forum
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                                  #16

                                  @Saupreiss Das ist doch allen klar, und die allermeisten Menschen suchen sich ja auch immer ne sinnvolle, sinnstiftende Betätigung - die paar, die das wirklich nicht tun, obwohl sie könnten, kann man als Gesellschaft auch mit durchbringen. Aber dieses: Ihr müsst jetzt hier antreten, um Zeug herzustellen, das weder heute noch morgen gebraucht wird, und dafür riskiert ihr euer Leben, und wenn ihr dann krank/verletzt/behindert seid, dann seht halt zu, wie ihr klarkommt> @doncish @sinnundverstand

                                  lipow@norden.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

                                    @Saupreiss Das ist doch allen klar, und die allermeisten Menschen suchen sich ja auch immer ne sinnvolle, sinnstiftende Betätigung - die paar, die das wirklich nicht tun, obwohl sie könnten, kann man als Gesellschaft auch mit durchbringen. Aber dieses: Ihr müsst jetzt hier antreten, um Zeug herzustellen, das weder heute noch morgen gebraucht wird, und dafür riskiert ihr euer Leben, und wenn ihr dann krank/verletzt/behindert seid, dann seht halt zu, wie ihr klarkommt> @doncish @sinnundverstand

                                    lipow@norden.socialL This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #17

                                    @Saupreiss > das verhindert halt, dass sich eine Gesellschaft entwickelt, das schadet der wahren Freiheit, das schadet der Demokratie & führt nur zu Verdruss & irgendwann Verweigerung. Vor allem, wenn die Gegenleistung nicht stimmt - wenn man sich über jahrzehnte Abbuckeln kann & damit gerade so durchkommt, während andere immer reicher werden, ohne etwas zu tun ... @doncish @sinnundverstand

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • unionista@mastodon.socialU unionista@mastodon.social

                                      @sinnundverstand
                                      Kleine, befristete Fluchten sind nur durch unbezahlte Auszeiten möglich, wie etwa ein Sabbatjahr. Aber auch da muss der Arbeitgeber mitspielen. Und man muss es sich leisten können.

                                      @doncish @lipow

                                      sinnundverstand@fnordon.deS This user is from outside of this forum
                                      sinnundverstand@fnordon.deS This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #18

                                      @unionista Da kann ich als überwiegend Selbstständige im prekären Kulturbereich ohnehin nur Augen machen. Wobei ich oft miterlebe, wie schwer es Menschen fällt, nach einem Sabbatjahr wieder Fuß zu fassen. @doncish @lipow

                                      unionista@mastodon.socialU 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                                        Wildes Wetter dieser Tage. Wild auch, dass offenbar vielerorts erzwungen wird, dass Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu sein. Wohlgemerkt zumeist ein Arbeitsplatz, an dem es nicht um Leben und Tod geht. Scheint irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein, dass die Arbeitswelt auch nur eine Erfindung des Menschen ist und kein Naturgesetz.

                                        Wohlan.

                                        duncan_blues@norden.socialD This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #19

                                        @sinnundverstand wohlgemerkt Arbeitsplätze, die zur Anfangszeit von Corona plötzlich problemlos remote gemacht werden konnten und vor etwa einem Jahr genauso plötzlich nicht mehr. 🤷🏻
                                        #beentheredonethat

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                                        • unionista@mastodon.socialU unionista@mastodon.social

                                          @sinnundverstand
                                          Kleine, befristete Fluchten sind nur durch unbezahlte Auszeiten möglich, wie etwa ein Sabbatjahr. Aber auch da muss der Arbeitgeber mitspielen. Und man muss es sich leisten können.

                                          @doncish @lipow

                                          doncish@norden.socialD This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #20

                                          @unionista Ja, das fällt eindeutig in die temporären Optionen, die schon vorhandener Reichtum einem ermöglicht. Ich habe im weiteren Bekanntenkreis Menschen, die das genutzt haben und gönne es ihnen, aber man muss sich das vorher erarbeiten (Stunden ansammeln) und genug Rücklagen haben, um sich so einen riskanten Stunt leisten zu können (ähnlich wie ein Studium). Diese Menschen sind schon sehr wohlhabend, auch wenn sie es selbst nicht so sehen. @sinnundverstand @lipow

                                          unionista@mastodon.socialU 1 Antwort Letzte Antwort
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