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  3. Zur Prüfung von NGOs durch den Verfassungsschutz:

Zur Prüfung von NGOs durch den Verfassungsschutz:

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prien
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  • stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Zur Prüfung von NGOs durch den Verfassungsschutz:

    „taz: Wann ist es sinnvoll, den Verfassungsschutz hinzuzuziehen?

    #Prien: Bei allen, bei denen es eine Veranlassung gibt.

    taz: Und das heißt was genau?

    Prien: Wenn sich aus den Berichten der Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern Erkenntnisse ergeben. Wir leben in einem Rechtsstaat, und da müssen Maßnahmen immer verhältnismäßig sein.“

    Moment. Wir müssen den Verfassungsschutz hinzuziehen, wenn es Erkenntnisse des Verfassungsschutzes gibt? Das macht irgendwie keinen Sinn, denn dann gab es bereits eine Überprüfung. Und als irgendwas Gefährliches eingestufte Gruppen sollen natürlich nicht gefördert werden. Aber das war nicht die Frage.

    https://www.taz.de/!6144384

    stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
    1
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    • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

      Zur Prüfung von NGOs durch den Verfassungsschutz:

      „taz: Wann ist es sinnvoll, den Verfassungsschutz hinzuzuziehen?

      #Prien: Bei allen, bei denen es eine Veranlassung gibt.

      taz: Und das heißt was genau?

      Prien: Wenn sich aus den Berichten der Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern Erkenntnisse ergeben. Wir leben in einem Rechtsstaat, und da müssen Maßnahmen immer verhältnismäßig sein.“

      Moment. Wir müssen den Verfassungsschutz hinzuziehen, wenn es Erkenntnisse des Verfassungsschutzes gibt? Das macht irgendwie keinen Sinn, denn dann gab es bereits eine Überprüfung. Und als irgendwas Gefährliches eingestufte Gruppen sollen natürlich nicht gefördert werden. Aber das war nicht die Frage.

      https://www.taz.de/!6144384

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      stefanmuelller@climatejustice.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      2/

      „Karin Prien: Das ist kein Kulturkampf. Ich habe nur festgelegt, dass wir alle nach den gleichen Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung schrei­ben.

      taz: Gilt das auch für Ihre Queer­beauftragte?

      Prien: Wenn es die Kommunikation mit bestimmten Gruppen erfordert, kann davon abgewichen werden.“

      Das ist eigentlich noch besser. Für die queeren (komischen, eigenartigen, verdächtigen, so die Übersetzung) darf man #gendern? Aber nur, wenn man sie direkt addressiert?

      Darf man das dann an der Uni auch? Das sind ja auch „bestimmte Gruppen“. Und ich will auch queere Menschen ansprechen. Und Frauen.

      „Prien: Sehr viele Menschen bis tief ins linksliberale Lager hinein sagen: Warum muss ich mir vorschreiben lassen, wie ich reden oder schreiben soll? Das nehme ich sehr ernst.“

      Aber das schreibt niemand vor. Außer ihr.

      Selbst in der linksliberalen taz, die schon seit den 90ern (oder früher) gendert, ist es nicht vorgeschrieben. Es gab da sogar auch immer wieder Autor*innen, die sich drüber lustig gemacht haben.

      Aber ich nehme das nicht sehr ernst. In meinem Lehrbuch, das ich gerade in einer neuen Auflage herausbringe, gibt es 90 mal „*in". Die Proofreader*innen haben mich darauf hingewiesen, dass die Sternchen an einigen Stellen gefehlt haben.

      Wenn diese Sternchen nicht der Norm entsprechen, habe ich eben 90 Fehler im Buch. Ist mir egal. =:-)

      Redet, wie Ihr wollt, aber redet. Oder schreibt.

      https://www.taz.de/!6144384

      ohweh@climatejustice.socialO zyfdnug@social.tchncs.deZ martindrogat@hessen.socialM bws@social.linux.pizzaB 4 Antworten Letzte Antwort
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      • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

        2/

        „Karin Prien: Das ist kein Kulturkampf. Ich habe nur festgelegt, dass wir alle nach den gleichen Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung schrei­ben.

        taz: Gilt das auch für Ihre Queer­beauftragte?

        Prien: Wenn es die Kommunikation mit bestimmten Gruppen erfordert, kann davon abgewichen werden.“

        Das ist eigentlich noch besser. Für die queeren (komischen, eigenartigen, verdächtigen, so die Übersetzung) darf man #gendern? Aber nur, wenn man sie direkt addressiert?

        Darf man das dann an der Uni auch? Das sind ja auch „bestimmte Gruppen“. Und ich will auch queere Menschen ansprechen. Und Frauen.

        „Prien: Sehr viele Menschen bis tief ins linksliberale Lager hinein sagen: Warum muss ich mir vorschreiben lassen, wie ich reden oder schreiben soll? Das nehme ich sehr ernst.“

        Aber das schreibt niemand vor. Außer ihr.

        Selbst in der linksliberalen taz, die schon seit den 90ern (oder früher) gendert, ist es nicht vorgeschrieben. Es gab da sogar auch immer wieder Autor*innen, die sich drüber lustig gemacht haben.

        Aber ich nehme das nicht sehr ernst. In meinem Lehrbuch, das ich gerade in einer neuen Auflage herausbringe, gibt es 90 mal „*in". Die Proofreader*innen haben mich darauf hingewiesen, dass die Sternchen an einigen Stellen gefehlt haben.

        Wenn diese Sternchen nicht der Norm entsprechen, habe ich eben 90 Fehler im Buch. Ist mir egal. =:-)

        Redet, wie Ihr wollt, aber redet. Oder schreibt.

        https://www.taz.de/!6144384

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        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @stefanmuelller

        Einen Linguisten, der 90 Fehler in einem Buch hat, würde ich ja raus werfen. Definiere das lieber als wissenschaftliche Freiheit.

        stefanmuelller@climatejustice.socialS prefec2@norden.socialP 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • ohweh@climatejustice.socialO ohweh@climatejustice.social

          @stefanmuelller

          Einen Linguisten, der 90 Fehler in einem Buch hat, würde ich ja raus werfen. Definiere das lieber als wissenschaftliche Freiheit.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @OhWeh

          Party.

          „Und? Was machst Du so?“
          „Sprachwissenschaften.“
          „Oh! Dann bist Du gut in Rechtschreibung!“
          „Nee.“
          „Aber dann kannst Du viele Sprachen!“
          „Nee.“

          =:-)

          Ich kann nur Deutsch und ein bisschen Englisch. Russisch habe ich zwar einen Fachsprachenabschluss, kann es aber nicht. Ist alles weg bzw. war nie da.

          Dafür weiß ich etwas über die Grammatik vieler Sprachen, aber sprechen kann ich die nicht.

          Die wissenschaftliche Freiheit ist bei Professor*innen eingebaut, wenn sie eine feste Stelle haben. =:-)

          prefec2@norden.socialP ohweh@climatejustice.socialO michaelgiesler@ruhr.socialM 3 Antworten Letzte Antwort
          0
          • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

            @OhWeh

            Party.

            „Und? Was machst Du so?“
            „Sprachwissenschaften.“
            „Oh! Dann bist Du gut in Rechtschreibung!“
            „Nee.“
            „Aber dann kannst Du viele Sprachen!“
            „Nee.“

            =:-)

            Ich kann nur Deutsch und ein bisschen Englisch. Russisch habe ich zwar einen Fachsprachenabschluss, kann es aber nicht. Ist alles weg bzw. war nie da.

            Dafür weiß ich etwas über die Grammatik vieler Sprachen, aber sprechen kann ich die nicht.

            Die wissenschaftliche Freiheit ist bei Professor*innen eingebaut, wenn sie eine feste Stelle haben. =:-)

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @stefanmuelller @OhWeh warum soll es euch auch anders gehen als Informatiker*innen, die auch alle Rechner reparieren können sollen und jedes Software bedienen können sollen. 😁 (Ich gehe stark davon aus, dass das auch für weitere Disziplinen gilt)

            stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • ohweh@climatejustice.socialO ohweh@climatejustice.social

              @stefanmuelller

              Einen Linguisten, der 90 Fehler in einem Buch hat, würde ich ja raus werfen. Definiere das lieber als wissenschaftliche Freiheit.

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              prefec2@norden.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @OhWeh @stefanmuelller du bist ja hart. Bei einem Buch würde ich ja eher den Verlag bzw. das Lektorat in die Pflicht nehmen.

              ohweh@climatejustice.socialO 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                @OhWeh

                Party.

                „Und? Was machst Du so?“
                „Sprachwissenschaften.“
                „Oh! Dann bist Du gut in Rechtschreibung!“
                „Nee.“
                „Aber dann kannst Du viele Sprachen!“
                „Nee.“

                =:-)

                Ich kann nur Deutsch und ein bisschen Englisch. Russisch habe ich zwar einen Fachsprachenabschluss, kann es aber nicht. Ist alles weg bzw. war nie da.

                Dafür weiß ich etwas über die Grammatik vieler Sprachen, aber sprechen kann ich die nicht.

                Die wissenschaftliche Freiheit ist bei Professor*innen eingebaut, wenn sie eine feste Stelle haben. =:-)

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                ohweh@climatejustice.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @stefanmuelller

                Meine Bemerkung kam quasi nicht von mir, sondern stellvertretend von einem Kommunalpolitiker, der Dich ärgern will.

                Partei darfst Du Dir aussuchen, sind bei Dir ja mehrere, denen Du unbequem bist.

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                  @OhWeh @stefanmuelller du bist ja hart. Bei einem Buch würde ich ja eher den Verlag bzw. das Lektorat in die Pflicht nehmen.

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                  ohweh@climatejustice.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @prefec2

                  Man unterscheide zwischen Lektorat und Korrektorat.

                  @stefanmuelller

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                    @stefanmuelller @OhWeh warum soll es euch auch anders gehen als Informatiker*innen, die auch alle Rechner reparieren können sollen und jedes Software bedienen können sollen. 😁 (Ich gehe stark davon aus, dass das auch für weitere Disziplinen gilt)

                    stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #9

                    @prefec2 @OhWeh Informatiker bin ich ja auch noch. Musste gerade Telefonberatung für jemanden machen, der ne Festplatte kaufen wollte.

                    zyfdnug@social.tchncs.deZ 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                      @prefec2 @OhWeh Informatiker bin ich ja auch noch. Musste gerade Telefonberatung für jemanden machen, der ne Festplatte kaufen wollte.

                      zyfdnug@social.tchncs.deZ This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #10

                      @stefanmuelller immerhin kein Drucker. Das sind die Endgegner...
                      @prefec2 @OhWeh

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                        2/

                        „Karin Prien: Das ist kein Kulturkampf. Ich habe nur festgelegt, dass wir alle nach den gleichen Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung schrei­ben.

                        taz: Gilt das auch für Ihre Queer­beauftragte?

                        Prien: Wenn es die Kommunikation mit bestimmten Gruppen erfordert, kann davon abgewichen werden.“

                        Das ist eigentlich noch besser. Für die queeren (komischen, eigenartigen, verdächtigen, so die Übersetzung) darf man #gendern? Aber nur, wenn man sie direkt addressiert?

                        Darf man das dann an der Uni auch? Das sind ja auch „bestimmte Gruppen“. Und ich will auch queere Menschen ansprechen. Und Frauen.

                        „Prien: Sehr viele Menschen bis tief ins linksliberale Lager hinein sagen: Warum muss ich mir vorschreiben lassen, wie ich reden oder schreiben soll? Das nehme ich sehr ernst.“

                        Aber das schreibt niemand vor. Außer ihr.

                        Selbst in der linksliberalen taz, die schon seit den 90ern (oder früher) gendert, ist es nicht vorgeschrieben. Es gab da sogar auch immer wieder Autor*innen, die sich drüber lustig gemacht haben.

                        Aber ich nehme das nicht sehr ernst. In meinem Lehrbuch, das ich gerade in einer neuen Auflage herausbringe, gibt es 90 mal „*in". Die Proofreader*innen haben mich darauf hingewiesen, dass die Sternchen an einigen Stellen gefehlt haben.

                        Wenn diese Sternchen nicht der Norm entsprechen, habe ich eben 90 Fehler im Buch. Ist mir egal. =:-)

                        Redet, wie Ihr wollt, aber redet. Oder schreibt.

                        https://www.taz.de/!6144384

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #11

                        @stefanmuelller wenn ich die paar Äusserungen von Frau Prien lese frag' ich mich ja, ob sie einfach keine Ahnung hat, worüber sie spricht, keine Ahnung hat, was die Worte bedeuten, grundsätzliche Probleme mit Logik zeigt, oder einfach versucht, auszuweichen wo sie weiss, dass sie eine Position vertritt, die nicht sinnvoll begründbar ist.

                        Ich bin ja immer etwas hin- und hergerissen zwischen Zynismus und Optimismus, aber in jedem Fall enttäuscht davon, dass man mit solchen Fähigkeiten oder Charakter in Führungspositionen kommt.

                        Bis ich dann mein eigenes Firmenmanagement bedenke.

                        Ääähhh... ja, zurück zum roten Faden -- schön, dass es Journalistinnen gibt, die solche Interviews veröffentlichen. Dafür also Danke an die @tazgetroete und Anna Lehmann und Sabine am Orde (die wohl keine...

                        1/2

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                          @stefanmuelller wenn ich die paar Äusserungen von Frau Prien lese frag' ich mich ja, ob sie einfach keine Ahnung hat, worüber sie spricht, keine Ahnung hat, was die Worte bedeuten, grundsätzliche Probleme mit Logik zeigt, oder einfach versucht, auszuweichen wo sie weiss, dass sie eine Position vertritt, die nicht sinnvoll begründbar ist.

                          Ich bin ja immer etwas hin- und hergerissen zwischen Zynismus und Optimismus, aber in jedem Fall enttäuscht davon, dass man mit solchen Fähigkeiten oder Charakter in Führungspositionen kommt.

                          Bis ich dann mein eigenes Firmenmanagement bedenke.

                          Ääähhh... ja, zurück zum roten Faden -- schön, dass es Journalistinnen gibt, die solche Interviews veröffentlichen. Dafür also Danke an die @tazgetroete und Anna Lehmann und Sabine am Orde (die wohl keine...

                          1/2

                          zyfdnug@social.tchncs.deZ This user is from outside of this forum
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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #12

                          @stefanmuelller ... Fediverse-Accounts nutzen).

                          Noch schöner wär's allerdings, wenn dann zu dem Interview auch noch etwas an Erklärungen käme -- gar nicht unbedingt so'n klisheehafter "Fact Check", sondern eine Einordnung dessen, was das, was die interviewte Person sagt, mit ihrer tatsächlichen Aktivität in Beziehung setzt, oder was das für von ihren Tätigkeiten oder ihrer Politik betroffene Leute für Folgen hat.

                          Da vermisse ich tatsächlich etwas, das grade die paar verbleibenden Redaktionen, die tatsächlich Zugang zu Politikern (und anderen wichtigen Personen) und recherchieren und aufbereiten können, leisten könnten.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                            @OhWeh

                            Party.

                            „Und? Was machst Du so?“
                            „Sprachwissenschaften.“
                            „Oh! Dann bist Du gut in Rechtschreibung!“
                            „Nee.“
                            „Aber dann kannst Du viele Sprachen!“
                            „Nee.“

                            =:-)

                            Ich kann nur Deutsch und ein bisschen Englisch. Russisch habe ich zwar einen Fachsprachenabschluss, kann es aber nicht. Ist alles weg bzw. war nie da.

                            Dafür weiß ich etwas über die Grammatik vieler Sprachen, aber sprechen kann ich die nicht.

                            Die wissenschaftliche Freiheit ist bei Professor*innen eingebaut, wenn sie eine feste Stelle haben. =:-)

                            michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #13

                            @stefanmuelller @OhWeh

                            #Linguistik taugt einfach so gar nicht zum Angeben...

                            "Ich hab mal #Nahuatl in der Uni gelernt, die Sprache der alten Azteken."
                            "Wow, sag mal was!"
                            "Nee, wir haben nur die Grammatik untersucht."

                            😞

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                            • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                              @stefanmuelller @OhWeh

                              #Linguistik taugt einfach so gar nicht zum Angeben...

                              "Ich hab mal #Nahuatl in der Uni gelernt, die Sprache der alten Azteken."
                              "Wow, sag mal was!"
                              "Nee, wir haben nur die Grammatik untersucht."

                              😞

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #14

                              @michaelgiesler @stefanmuelller

                              Aber es hat Vorteile gegenüber z.B. dem Arztberuf. Niemand will eine Diagnose.

                              michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • ohweh@climatejustice.socialO ohweh@climatejustice.social

                                @michaelgiesler @stefanmuelller

                                Aber es hat Vorteile gegenüber z.B. dem Arztberuf. Niemand will eine Diagnose.

                                michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #15

                                @OhWeh @stefanmuelller aber auch Nachteile.
                                Oder um es mit den Worten meines damaligen Profs zu formulieren: "es gibt in diesem Bereich nur eine Stelle - und die habe ich. Hargh hargh hargh... "
                                (Bezogen auf einen Job bei irgendeiner Stiftung, um noch irgendwelche aussterbenden Sprachen zu erforschen.)

                                😉

                                stefanmuelller@climatejustice.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
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                                • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                                  @OhWeh @stefanmuelller aber auch Nachteile.
                                  Oder um es mit den Worten meines damaligen Profs zu formulieren: "es gibt in diesem Bereich nur eine Stelle - und die habe ich. Hargh hargh hargh... "
                                  (Bezogen auf einen Job bei irgendeiner Stiftung, um noch irgendwelche aussterbenden Sprachen zu erforschen.)

                                  😉

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #16

                                  @michaelgiesler

                                  Du hättest wenigstens den einen Satz „I can eat glas, it doesn't hurt me“ lernen sollen.

                                  https://en.wikipedia.org/wiki/I_Can_Eat_Glass

                                  @OhWeh

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                                    @OhWeh @stefanmuelller aber auch Nachteile.
                                    Oder um es mit den Worten meines damaligen Profs zu formulieren: "es gibt in diesem Bereich nur eine Stelle - und die habe ich. Hargh hargh hargh... "
                                    (Bezogen auf einen Job bei irgendeiner Stiftung, um noch irgendwelche aussterbenden Sprachen zu erforschen.)

                                    😉

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #17

                                    @michaelgiesler

                                    In unserem Institut gehen in 10 Jahren gleich vier auf einmal in Rente. Auch eine zur Allgemeinen Sprachwissenschaft.

                                    @OhWeh

                                    ohweh@climatejustice.socialO 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                                      @michaelgiesler

                                      In unserem Institut gehen in 10 Jahren gleich vier auf einmal in Rente. Auch eine zur Allgemeinen Sprachwissenschaft.

                                      @OhWeh

                                      ohweh@climatejustice.socialO This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #18

                                      @stefanmuelller

                                      10 Jahre Zeit, vier Nachfolger*innen heranzuziehen (selbst oder von außen).

                                      @michaelgiesler

                                      michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
                                      0
                                      • ohweh@climatejustice.socialO ohweh@climatejustice.social

                                        @stefanmuelller

                                        10 Jahre Zeit, vier Nachfolger*innen heranzuziehen (selbst oder von außen).

                                        @michaelgiesler

                                        michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
                                        michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
                                        michaelgiesler@ruhr.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #19

                                        @OhWeh @stefanmuelller oder erstmal 9 Jahre gar nichts machen, weil man ja noch Zeit hat...

                                        stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                                          @OhWeh @stefanmuelller oder erstmal 9 Jahre gar nichts machen, weil man ja noch Zeit hat...

                                          stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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                                          stefanmuelller@climatejustice.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #20

                                          @michaelgiesler

                                          Also wir haben letztes Jahr schon ein Treffen gemacht, um darüber zu reden, wo das Institut überhaupt hinwill.

                                          10 Jahre sind eine relativ lange Zeit. Es handelt sich auch um W3-Stellen. Auf diese werden meistens W2er berufen. Das heißt mit mal eine Nachfolger*in heranziehen wäre das gar nicht so einfach. Man muss eher zusehen, dass die eigenen Leute in die große weite Welt gehen, damit sie dann irgendwann vielleicht wiederkommen.

                                          Das ist aber alles sehr unsicher. Die beste Strategie ist wohl, immer gute Arbeit zu leisten und wie wild zu publizieren. Dann klappt es auch mit der Professur. Irgendwann …

                                          @OhWeh

                                          ohweh@climatejustice.socialO 1 Antwort Letzte Antwort
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