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  3. Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

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  • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

    @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
    Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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    #16

    @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
    Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
    Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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    awettesfaiesus@mastodon.socialA 4 Antworten Letzte Antwort
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    • soweitsogut@troet.cafeS soweitsogut@troet.cafe

      @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD

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      #17

      @Soweitsogut @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future

      Die NPD war nie so eine Gefahr für die Demokratie als solche wie die Afder weil sie in ihrer revolutionären Radikalität die Mehrheit der Demokratiemuffel nicht abholen konnte, der es doch nur um den Fortbestand ihrer klein-/spieß-/schild-bürgerlichen "Normalität" geht - und genau da werden sie von den Afdern abgeholt.

      Ceterum censeo afdem esse damnandum

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      • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

        @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
        Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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        #18

        @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

        Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
        Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

        Ceterum censeo afdem esse damnandum

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        • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

          @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

          Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
          Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

          Ceterum censeo afdem esse damnandum

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          schrieb zuletzt editiert von
          #19

          @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
          Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
          Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

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          • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

            @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
            Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
            Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

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            #20

            @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

            Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

            Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

            Ceterum censeo afdem esse damnandum

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              @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

              Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

              Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

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              #21

              @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:

              SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
              https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

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                @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                schrieb zuletzt editiert von
                #22

                @die_Leo @1372910

                Ich verstehe nicht, was das mit Akademikerinnen oder nicht zu tun haben soll. Aber weder bin ich als Akademikerin auf die Welt gekommen, noch in einem akademischen Elternhaus aufgewachsen. Ich hatte eine Hauptschulempfehlung in BW.

                Und ich habe ein paar gebrochene Zehen, die mich stets erinnern, wie bitter und blutig ich mir mein Studium selbst finanziert habe.

                Zudem: die fehlende Frauenrepräsentanz ist kein größeres Problem?

                Wieviel Fetischisierung steckt da drin?

                die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                  @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:

                  SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
                  https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #23

                  @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                  Meine Fragen beantwortet das nicht wirklich.
                  Dass es strukturelle Hindernisse gibt (ähnlich wie bei Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund u.ä.) und dass das ein Repräsentationsproblem sein kann sehe ich schon, aber dein 'die bösen reichen Akademiker machen die Demokratie kaputt nicht das arme unschuldige Arbeiter-Wahlvolk' (leicht zugespitzt) kommt da nicht heraus.

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                  • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                    @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                    Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                    Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #24

                    @die_Leo @1372910

                    Mir scheint der Duktus oft:

                    Du kannst schon bettelarm, ausgebeutet und marginalisiert gewesen sein, aber ganz wichtig, dass Du es auf jeden fall noch warst, als Du in den Bundestag gewählt wurdest; sonst zählt das alles nicht.

                    Wenn Du dich da selbst rausgerissen hast, dann fällst Du in dieselbe Kategorie wie der Milliardärssproß da drüben.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @die_Leo @1372910

                      Ich verstehe nicht, was das mit Akademikerinnen oder nicht zu tun haben soll. Aber weder bin ich als Akademikerin auf die Welt gekommen, noch in einem akademischen Elternhaus aufgewachsen. Ich hatte eine Hauptschulempfehlung in BW.

                      Und ich habe ein paar gebrochene Zehen, die mich stets erinnern, wie bitter und blutig ich mir mein Studium selbst finanziert habe.

                      Zudem: die fehlende Frauenrepräsentanz ist kein größeres Problem?

                      Wieviel Fetischisierung steckt da drin?

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #25

                      @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                      Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA mina@berlin.socialM erikml@troet.cafeE 3 Antworten Letzte Antwort
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                      • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                        @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                        Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

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                        awettesfaiesus@mastodon.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #26

                        @die_Leo @1372910 das mag sein. Aber: besser?

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

                          Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

                          Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

                          Vortrag auch als Podcast von @1372910
                          https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #27

                          @AwetTesfaiesus @1372910

                          Ich kenne schon ein paar "Torsten Müller"-artige Personen, aber im Gegensatz zu dem was sich Herr Voßkuhle zusammenfantasiert ist es in meiner Erfahrung in Kegelvereinen u.ä. eher nicht Torsten Müller, der ausgeschlossen wird, sondern diejenigen, die Torsten Müller etwas entschiedener kritisieren.

                          Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                          • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                            @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                            Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                            Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #28

                            @die_Leo @1372910

                            Mein Mann und ich sind beide nicht-akademisch aufgewachsen (PTA, Landschaftsgärtner, 2xBuchhaltung).

                            Schwiegermama hat ihr Abitur 5 Jahre vor meinem Mann gemacht und mit über 40 noch studiert.

                            Hat er damit aufgehört, aus einem Nicht-Akademiker-Elternhaus zu kommen?

                            Sind wir dieselbe Art Akademiker, wie die Kollegen, die Papas Kanzlei geerbt haben?

                            erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                              @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                              Meine Fragen beantwortet das nicht wirklich.
                              Dass es strukturelle Hindernisse gibt (ähnlich wie bei Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund u.ä.) und dass das ein Repräsentationsproblem sein kann sehe ich schon, aber dein 'die bösen reichen Akademiker machen die Demokratie kaputt nicht das arme unschuldige Arbeiter-Wahlvolk' (leicht zugespitzt) kommt da nicht heraus.

                              Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #29

                              @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... wenn 80% der MdB (unabhängig davon, wer sie gewählt hat) Akademiker sind ... ja, dann sind es politische Entscheidungen von Akademikern, die die Demokratie scheitern oder nicht scheitern lassen ... oder? 🤔 Wer trifft denn final die Entscheidungen? Der Wähler oder der Abgeordnete, der ja laut Gesetz noch nicht nal an den Wählerwillen gebunden ist ... sondern frei entscheiden kann ...🤔

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                                Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #30

                                @die_Leo

                                Ich denke, es ist wichtig, dass die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielseitigkeit repräsentiert wird, aber nicht unbedingt nach Proporz.

                                Ich hätte es zum Beispiel schon gerne, wenn durchschnittliche MdBs besser gebildet sind als ich selbst.

                                @AwetTesfaiesus @1372910

                                die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                                • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                  @die_Leo

                                  Ich denke, es ist wichtig, dass die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielseitigkeit repräsentiert wird, aber nicht unbedingt nach Proporz.

                                  Ich hätte es zum Beispiel schon gerne, wenn durchschnittliche MdBs besser gebildet sind als ich selbst.

                                  @AwetTesfaiesus @1372910

                                  die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #31

                                  @mina @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... sehe ich kritisch. Wie definiert man "Bildung"? Die "Hausfrau", die kochen, putzen, waschen, Kinder erziehen usw. kann ... ist das etwa keine "Bildung", kein "Wissen" ... ? Oder der/die Dachdeckermeister/in mit Realschulabschluß ... hat der/die keine "Bildung"? Und sollte es bei demokratisch politischen Entscheidungen nicht auch um solche alltäglichen Lebens- u/o Berufserfahrungen gehen? 🤔

                                  mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                    @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                                    Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #32

                                    @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                    Wenn das die Anforderung ist, gibt es nur eine Lösung: keine Wahlen mehr, sondern wir lassen die Parlamente vom Statistikamt zusammenstellen?
                                    Und in der Regierung wird dann ein Tischler Gesundheitminister, egal was er davon versteht, aber es entspricht dem Proporz?
                                    Und eine Partei darf ich mir auch nicht mehr selbst aussuchen, weil da sind schon zuviele wie ich, darum muss ich in die andere, deren Position ich ablehne?

                                    Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                    die_leo@mastodon.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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                                    • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                      @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                      Wenn das die Anforderung ist, gibt es nur eine Lösung: keine Wahlen mehr, sondern wir lassen die Parlamente vom Statistikamt zusammenstellen?
                                      Und in der Regierung wird dann ein Tischler Gesundheitminister, egal was er davon versteht, aber es entspricht dem Proporz?
                                      Und eine Partei darf ich mir auch nicht mehr selbst aussuchen, weil da sind schon zuviele wie ich, darum muss ich in die andere, deren Position ich ablehne?

                                      Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #33

                                      @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... die meisten Gesundheitsminister waren auch keine Ärzte, soweit mir bekannt ... und die derzeitige Gesundheitsministerin ist Juristin ... Als wäre ein Studium per se die Qualifikation schlechthin, Minister werden zu dürfen? 🤔 Und welche Qualifikation bräuchte (Ihrer Logik folgend) ein Verkehrs-, ein Bau-, ein Verteidigungs- und andere Minister? 🤔

                                      erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        @die_Leo @1372910

                                        Mein Mann und ich sind beide nicht-akademisch aufgewachsen (PTA, Landschaftsgärtner, 2xBuchhaltung).

                                        Schwiegermama hat ihr Abitur 5 Jahre vor meinem Mann gemacht und mit über 40 noch studiert.

                                        Hat er damit aufgehört, aus einem Nicht-Akademiker-Elternhaus zu kommen?

                                        Sind wir dieselbe Art Akademiker, wie die Kollegen, die Papas Kanzlei geerbt haben?

                                        erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #34

                                        @AwetTesfaiesus @die_Leo @1372910

                                        Ich frage mich bei solchem (altsozialistischen) Klassendenken auch immer, wo ich hingehöre:
                                        Bin ich einer von den 'Guten', weil ich aus einer Arbeiterfamilie stamme?
                                        Aber ich habe 'brotlose Kunst' studiert, bin ich damit einer dieser unnützen Intellektuellen, die man gut maoistisch 10 Jahre zum Kartoffelklauben prügeln sollte, damit sie mal die 'echte Welt' kennenlernen?
                                        🧵

                                        erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                          @AwetTesfaiesus @die_Leo @1372910

                                          Ich frage mich bei solchem (altsozialistischen) Klassendenken auch immer, wo ich hingehöre:
                                          Bin ich einer von den 'Guten', weil ich aus einer Arbeiterfamilie stamme?
                                          Aber ich habe 'brotlose Kunst' studiert, bin ich damit einer dieser unnützen Intellektuellen, die man gut maoistisch 10 Jahre zum Kartoffelklauben prügeln sollte, damit sie mal die 'echte Welt' kennenlernen?
                                          🧵

                                          erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                          erikml@troet.cafe
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #35

                                          @AwetTesfaiesus @die_Leo @1372910

                                          Und als Akademiker müsste ich doch wohlhabend werden, warum erscheint mir dann das was ein Fließbandarbeiter laut VW-IGM-Tarifvertrag kriegt in Höhe und Sicherheit als ein absoluter Traum?

                                          Ceterum censeo afdem esse damnandum

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