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  3. Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

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  • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

    @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

    Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
    🧵

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    #13

    @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

    und dies würde wohl auch mit dem Großteil passieren, sollten die Afder plötzlich aus dem Spiel genommen werden (z.B. durch ein Parteiverbot), damit wären sie aber nicht "zurück" bei der Demokratie. Trotzdem sollte man das anstreben, denn die Demokratie kann es durchaus besser verkraften, wenn sich 20-40% nicht beteiligen als wen sie sie aktiv zerstören wollen.

    Ceterum censeo afdem esse damnandum

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    • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

      @thorsten4future @AwetTesfaiesus @1372910

      Ich würde nicht nur die Erfordernis anzweifeln, sondern sogar dass es ein "zurück" der Afder-Wähler zur Demokratie gäbe. Die Mehrheit der Afder-Wähler war nicht irgendwann zuvor Anhänger von demokratischen Parteien, die Mehrheit waren Nichtwähler. Menschen, die sich nicht an der Demokratie beteiligt haben sind zu solchen geworden, die sie aktiv zerstören wollen. Wenn es ein "zurück" für sie gäbe, dann in den Zustand des Dauer-Nichtwählers
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      #14

      @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD

      erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

        Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

        Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

        Vortrag auch als Podcast von @1372910
        https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

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        #15

        @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
        Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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        die_leo@mastodon.socialD erikml@troet.cafeE 2 Antworten Letzte Antwort
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        • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

          @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
          Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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          #16

          @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
          Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
          Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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          awettesfaiesus@mastodon.socialA 4 Antworten Letzte Antwort
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          • soweitsogut@troet.cafeS soweitsogut@troet.cafe

            @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future @ErikML Früher gab es eine NPD, die eine Gefahr für die Demokratie bedeutete, heute ist diese Neonazi-Partei Teil der AfD

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            schrieb zuletzt editiert von
            #17

            @Soweitsogut @AwetTesfaiesus @1372910 @thorsten4future

            Die NPD war nie so eine Gefahr für die Demokratie als solche wie die Afder weil sie in ihrer revolutionären Radikalität die Mehrheit der Demokratiemuffel nicht abholen konnte, der es doch nur um den Fortbestand ihrer klein-/spieß-/schild-bürgerlichen "Normalität" geht - und genau da werden sie von den Afdern abgeholt.

            Ceterum censeo afdem esse damnandum

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            • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

              @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... etwa 66% der Wahlberechtigten haben kein Abitur ... aber mehr als 80% der Bundestagsabgeordneten ... 🤔 Ein großer Teil der Gesellschaft ist & wird demokratisch doch gar nicht mehr vertreten! Wo bleiben da die Arbeiter, Real- & Hauptschüler, Handwerker usw. ...? 🤔
              Wenn 80% der MdB zur wohlhabenden Akademikerklasse (Oberschicht) gehören, bleiben die Interessen einer großen Mehrheit der Wähler zwangsläufig auf der Strecke ... weil all diese ...

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              schrieb zuletzt editiert von
              #18

              @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

              Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
              Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

              Ceterum censeo afdem esse damnandum

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              • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                Der Bundestag soll nicht die Bevölkerung widerspiegeln (dann bräuchten wir keine Wahlen, sondern könnten ihn einfach vom Statistikamt zusammensetzen lassen), sondern das Wahlergebnis und bei der Wahl steht es auch Handwerkern frei, dass sie sich gerne von Akademikern vertreten lassen würden (und umgekehrt).
                Und dass Akademiker grundlegend wohlhabend wären, ist auch eine eher zweifelhafte Annahme.

                Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                schrieb zuletzt editiert von
                #19

                @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
                Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
                Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

                erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                  @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... schreiben Sie als Akademiker? Oder irre ich mich da jetzt? 🤔
                  Im übrigen bezog sich meine Aussage ausschließlich auf Akademiker-MdB (also auf Akademiker im Bundestag) UND NICHT auf alle Akademiker in Deutschland ...
                  Da bitte ich höflich, nicht etwas hinein zu interpretieren, das ich nicht geschrieben & nicht angedeutet habe. 🫠

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #20

                  @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                  Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

                  Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

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                  • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                    @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                    Ja, ich bin Akademiker, aus einer eher Arbeiter-/Kleinbürger-Familie und als Vertreter des akademischen Prekariats eher nicht so wohlhabend.

                    Wenn es nur um die MdB geht, wo ist dann der Wohlstandsunterschied zwischen Arbeitern und Akademikern? MdB kriegen alle die gleiche Diät, sobald man dort ist ist man finanzielle Oberschicht, bevor man dort ist gibt es sicher Tendenzen, aber keine Generalismen was den Wohlstand angeht.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #21

                    @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:

                    SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
                    https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

                    erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                      @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                      Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                      Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #22

                      @die_Leo @1372910

                      Ich verstehe nicht, was das mit Akademikerinnen oder nicht zu tun haben soll. Aber weder bin ich als Akademikerin auf die Welt gekommen, noch in einem akademischen Elternhaus aufgewachsen. Ich hatte eine Hauptschulempfehlung in BW.

                      Und ich habe ein paar gebrochene Zehen, die mich stets erinnern, wie bitter und blutig ich mir mein Studium selbst finanziert habe.

                      Zudem: die fehlende Frauenrepräsentanz ist kein größeres Problem?

                      Wieviel Fetischisierung steckt da drin?

                      die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                        @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... hier dazu ein sehr aufschlußreicher Beitrag:

                        SPD-Politikerin Claudia Moll ist eine der wenigen Abgeordneten ohne Abitur. Woher das Ungleichgewicht kommt, wie die AfD davon profitiert und was dagegen zu tun ist.
                        https://www.fr.de/politik/leichgewicht-im-bundestag-wo-ist-hier-die-arbeiterklasse-93645392.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #23

                        @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                        Meine Fragen beantwortet das nicht wirklich.
                        Dass es strukturelle Hindernisse gibt (ähnlich wie bei Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund u.ä.) und dass das ein Repräsentationsproblem sein kann sehe ich schon, aber dein 'die bösen reichen Akademiker machen die Demokratie kaputt nicht das arme unschuldige Arbeiter-Wahlvolk' (leicht zugespitzt) kommt da nicht heraus.

                        Ceterum censeo afdem esse damnandum

                        die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                          @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                          Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                          Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

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                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #24

                          @die_Leo @1372910

                          Mir scheint der Duktus oft:

                          Du kannst schon bettelarm, ausgebeutet und marginalisiert gewesen sein, aber ganz wichtig, dass Du es auf jeden fall noch warst, als Du in den Bundestag gewählt wurdest; sonst zählt das alles nicht.

                          Wenn Du dich da selbst rausgerissen hast, dann fällst Du in dieselbe Kategorie wie der Milliardärssproß da drüben.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            @die_Leo @1372910

                            Ich verstehe nicht, was das mit Akademikerinnen oder nicht zu tun haben soll. Aber weder bin ich als Akademikerin auf die Welt gekommen, noch in einem akademischen Elternhaus aufgewachsen. Ich hatte eine Hauptschulempfehlung in BW.

                            Und ich habe ein paar gebrochene Zehen, die mich stets erinnern, wie bitter und blutig ich mir mein Studium selbst finanziert habe.

                            Zudem: die fehlende Frauenrepräsentanz ist kein größeres Problem?

                            Wieviel Fetischisierung steckt da drin?

                            die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #25

                            @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                            Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA mina@berlin.socialM erikml@troet.cafeE 3 Antworten Letzte Antwort
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                            • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                              @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                              Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

                              awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #26

                              @die_Leo @1372910 das mag sein. Aber: besser?

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                Andreas Voßkuhle entwirft den Typ eines „homo frustratus masculinus“.

                                Was denkt ihr über diesen Vortrag? Und: Kennt ihr „Thorsten Müller“ (oder existiert er nur in den Köpfen von Seeheimer Sozialdemokraten)?

                                Und damit meine ich wörtlich: kennt ihr eine solche Person tatsächlich; und nicht: habt ihr schon mal gehört, dass es ihn geben soll? In allen Facetten (mit Ausnahme des Namens vielleicht).

                                Vortrag auch als Podcast von @1372910
                                https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krise-der-demokratie-wie-sich-afd-waehler-zurueckgewinnen-lassen

                                erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #27

                                @AwetTesfaiesus @1372910

                                Ich kenne schon ein paar "Torsten Müller"-artige Personen, aber im Gegensatz zu dem was sich Herr Voßkuhle zusammenfantasiert ist es in meiner Erfahrung in Kegelvereinen u.ä. eher nicht Torsten Müller, der ausgeschlossen wird, sondern diejenigen, die Torsten Müller etwas entschiedener kritisieren.

                                Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                  @AwetTesfaiesus @1372910 ... weil all diese Akademiker-MdB in ihrem politischen Elfenbeinturm überhaupt keine Ahnung & kein Verständnis von den Realitäten, Nöten, Interessen, Sorgen usw. ... in der Gesellschaft haben ...🤔😠
                                  Sollte die Demokratie scheitern, dann liegt das an den Akademiker-MdB ... nicht am Wahlvolk ...😠
                                  Hinweis: im Vergleich zu den angeblich demokratischen Parteien hat ausgerechnet die Afd den höchsten Anteil Nicht-Akademiker ... Das sollte nachdenklich stimmen, ... oder? 🤔

                                  2/2

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #28

                                  @die_Leo @1372910

                                  Mein Mann und ich sind beide nicht-akademisch aufgewachsen (PTA, Landschaftsgärtner, 2xBuchhaltung).

                                  Schwiegermama hat ihr Abitur 5 Jahre vor meinem Mann gemacht und mit über 40 noch studiert.

                                  Hat er damit aufgehört, aus einem Nicht-Akademiker-Elternhaus zu kommen?

                                  Sind wir dieselbe Art Akademiker, wie die Kollegen, die Papas Kanzlei geerbt haben?

                                  erikml@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                    @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                    Meine Fragen beantwortet das nicht wirklich.
                                    Dass es strukturelle Hindernisse gibt (ähnlich wie bei Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund u.ä.) und dass das ein Repräsentationsproblem sein kann sehe ich schon, aber dein 'die bösen reichen Akademiker machen die Demokratie kaputt nicht das arme unschuldige Arbeiter-Wahlvolk' (leicht zugespitzt) kommt da nicht heraus.

                                    Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                    die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #29

                                    @ErikML @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... wenn 80% der MdB (unabhängig davon, wer sie gewählt hat) Akademiker sind ... ja, dann sind es politische Entscheidungen von Akademikern, die die Demokratie scheitern oder nicht scheitern lassen ... oder? 🤔 Wer trifft denn final die Entscheidungen? Der Wähler oder der Abgeordnete, der ja laut Gesetz noch nicht nal an den Wählerwillen gebunden ist ... sondern frei entscheiden kann ...🤔

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                      @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                                      Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

                                      mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #30

                                      @die_Leo

                                      Ich denke, es ist wichtig, dass die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielseitigkeit repräsentiert wird, aber nicht unbedingt nach Proporz.

                                      Ich hätte es zum Beispiel schon gerne, wenn durchschnittliche MdBs besser gebildet sind als ich selbst.

                                      @AwetTesfaiesus @1372910

                                      die_leo@mastodon.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                        @die_Leo

                                        Ich denke, es ist wichtig, dass die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielseitigkeit repräsentiert wird, aber nicht unbedingt nach Proporz.

                                        Ich hätte es zum Beispiel schon gerne, wenn durchschnittliche MdBs besser gebildet sind als ich selbst.

                                        @AwetTesfaiesus @1372910

                                        die_leo@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                        die_leo@mastodon.social
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #31

                                        @mina @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... sehe ich kritisch. Wie definiert man "Bildung"? Die "Hausfrau", die kochen, putzen, waschen, Kinder erziehen usw. kann ... ist das etwa keine "Bildung", kein "Wissen" ... ? Oder der/die Dachdeckermeister/in mit Realschulabschluß ... hat der/die keine "Bildung"? Und sollte es bei demokratisch politischen Entscheidungen nicht auch um solche alltäglichen Lebens- u/o Berufserfahrungen gehen? 🤔

                                        mina@berlin.socialM 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • die_leo@mastodon.socialD die_leo@mastodon.social

                                          @AwetTesfaiesus @1372910 Hmm ... für mich sollte eine Demokratie so weit wie möglich grundlegende gesellschaftliche "Strukturen"/ soziale Gruppen repräsentieren ... wie z.B. den Anteil an Frauen, an Migranten, an Akademikern, an Nicht-Akademikern ... und, das sollte im GG verpflichtend für die Zusammensetzung des Bundestages, aller Landtage, aller Ministerposten und (!) aller Parteien gelten ...
                                          Die sog. Parteienlandschaft sähe dann gamz anders aus ... 🤔

                                          erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #32

                                          @die_Leo @AwetTesfaiesus @1372910

                                          Wenn das die Anforderung ist, gibt es nur eine Lösung: keine Wahlen mehr, sondern wir lassen die Parlamente vom Statistikamt zusammenstellen?
                                          Und in der Regierung wird dann ein Tischler Gesundheitminister, egal was er davon versteht, aber es entspricht dem Proporz?
                                          Und eine Partei darf ich mir auch nicht mehr selbst aussuchen, weil da sind schon zuviele wie ich, darum muss ich in die andere, deren Position ich ablehne?

                                          Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                          die_leo@mastodon.socialD 2 Antworten Letzte Antwort
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