Bei vielen ist noch nicht angekommen, mit wieviel Energie die Social-Media-Verbote und damit #Altersverifizierung für alle gerade gepusht werden.
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Nein, es existiert keine Schnittstelle, die mit Menschen und Communities entwickelt wurde, um Kids & ihren Eltern Souveränität und Datensparsamkeit zu garantieren - und die verhindert, dass sich Internet-Nutzer:innen überall ausweisen müssen.
Wir haben einen Gold-Standard für derartige Anwendugnsentwicklungen und der heißt #CWA, Corona Warn App.
Statt diesem Standard sehen wir imo, wie Lobby-Gruppen und die Monopolplattformen um die Herrschaft über unsere Daten feilschen
@peter_koenig @anneroth Das ist ,mir völlig egal, obs die gibt oder nicht, oder was schon da ist

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Bei vielen ist noch nicht angekommen, mit wieviel Energie die Social-Media-Verbote und damit #Altersverifizierung für alle gerade gepusht werden.
Für Plattformen Win-Win: Kein Eingriff in ihr Geschäftsmodell Doomscrolling - und dazu mehr Daten von den Nutzer*innen.
Die schlechteste Lösung, denn dass Kinder und Jugendliche und im übrigen auch alle anderen Altersgruppen ein besseres Internet brauchen, geht dabei unter.
https://www.zeit.de/digital/2026-02/social-media-verbot-eu-virkkunen-gxe
@anneroth@systemli.social Das ist ja genau das Problem. Die Lösung, die gepusht wird, können sich nur die Big Tech-Plattformen leisten. Alle anderen - auch das Fediverse - können sich die Verifizierung per AI nicht leisten, und werden daher illegal.
Mein Gegenvorschlag:
- Ja zum Social-Media-Verbot unter Alter 14.
- Durchsetzen müssen es die Eltern. Unbeaufsichtigte Social-Media-Nutzung der Kinder ist unterlassene Aufsichtspflicht (§ 832 BGB, § 171 StGB).
- Was Aufsicht heißt, können die Eltern bestimmen. Solange kein offensichtlicher Missbrauch stattfindet, hat sich der Staat ansonsten rauszuhalten.
Technisch:
- Jugendschutzsoftware bzw. Jugendschutzfunktionen (z.B. Google Family Link) müssen einen HTTP-Header mit ungefährer und unscharfer Altersangabe mitsenden. Evtl. Geburtsjahr, oder evtl. eine Alterskategorie, die von den Eltern eingestellt wird. Definitiv nicht das Geburtsdatum und nicht das genaue Alter in Jahren, da sich beim Umspringen das Geburtsdatum ermitteln lässt. Eltern müssen solche Software zwar nicht einsetzen, sie kann aber enorm helfen.
- Plattformen müssen anhand dieses HTTP-Headers Einschränkungen durchführen und unter 14 den Zugriff komplett verweigern.
- Eltern können der Software aber sagen, dass gerade eine Aufsicht stattfindet. Dies wird dann im Header vermerkt und Zugriff freigeschaltet (aber kein Tracking!). Meinetwegen kann in diesem Fall der Jugendschutz-Header komplett durch Do-Not-Track ersetzt werden.
Zudem:
- Volles Verbot jeglicher Werbung (online und offline), die an <14jährige gerichtet ist.
- Volles Verbot von Tracking, wenn der Nutzer unter 14 ist anhand dieses Headers, ob beaufsichtigt oder nicht.
- Menschen über 14 sollen Do-Not-Track einsetzen können, was ebenfalls vollständig rechtsverbindlich sein muss.
- Plattformen müssen Optionen bieten, um Doomscrolling-Effekte zu vermeiden, und diese bei Nutzern unter 14 (auch im Eltern-Aufsichtsmodus) standardmäßig aktivieren. Im Falle von Misskey z.B. lässt sich "Automatically load more" bereits abschalten, die Integration davon wird also trivial sein.
- Verbot von Alterskontrolle per Personalausweis, da diese persönlichen Daten dem Anbieter nicht zustehen. -
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Bei vielen ist noch nicht angekommen, mit wieviel Energie die Social-Media-Verbote und damit #Altersverifizierung für alle gerade gepusht werden.
Für Plattformen Win-Win: Kein Eingriff in ihr Geschäftsmodell Doomscrolling - und dazu mehr Daten von den Nutzer*innen.
Die schlechteste Lösung, denn dass Kinder und Jugendliche und im übrigen auch alle anderen Altersgruppen ein besseres Internet brauchen, geht dabei unter.
https://www.zeit.de/digital/2026-02/social-media-verbot-eu-virkkunen-gxe
@anneroth in diesem Sinne hab ich auch gerade gepostet.
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und wenn man das schon unbedingt regeln will, find ich den hardware-ansatz immernoch spannend:
https://epicenter.works/content/altersverifikation-neu-gedacht-ein-moeglicher-loesungsansatzDieser Vorschlag klingt ja fast zu simpel. Aber ich kann da im Moment keine logische Lücke finden. Im Prinzip gibt es das schon auf Android mit family link, nur als Aktiv seitens der Anwender und nicht der Anbieter.
Danke für diese (vorerst) einfache Lösung des Problems. -
Dieser Vorschlag klingt ja fast zu simpel. Aber ich kann da im Moment keine logische Lücke finden. Im Prinzip gibt es das schon auf Android mit family link, nur als Aktiv seitens der Anwender und nicht der Anbieter.
Danke für diese (vorerst) einfache Lösung des Problems. -
Dieser Vorschlag klingt ja fast zu simpel. Aber ich kann da im Moment keine logische Lücke finden. Im Prinzip gibt es das schon auf Android mit family link, nur als Aktiv seitens der Anwender und nicht der Anbieter.
Danke für diese (vorerst) einfache Lösung des Problems.@ironium @virgil_tibbs @anneroth
Die logische Lücke sind die Eltern. Wie du sagtest ist es jetzt schon möglich. Aber meist sind es die Kinder und Jugendlichen die sich besser mit der Technik auskennen als die Eltern.Für die Eltern ist es zur jetzigen Zeit schon zu aufwendig sich damit auseinander zu setzen. Auch findet man, wenn man unbedingt will, auch wege diese zu umgehen.
Besser wäre es nicht zu zu lassen, das die Firmen mit ihren Algorytmen ein Sucht erzeugendes System zu errichten.
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@ironium @virgil_tibbs @anneroth
Die logische Lücke sind die Eltern. Wie du sagtest ist es jetzt schon möglich. Aber meist sind es die Kinder und Jugendlichen die sich besser mit der Technik auskennen als die Eltern.Für die Eltern ist es zur jetzigen Zeit schon zu aufwendig sich damit auseinander zu setzen. Auch findet man, wenn man unbedingt will, auch wege diese zu umgehen.
Besser wäre es nicht zu zu lassen, das die Firmen mit ihren Algorytmen ein Sucht erzeugendes System zu errichten.
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@ironium @virgil_tibbs @anneroth
Die logische Lücke sind die Eltern. Wie du sagtest ist es jetzt schon möglich. Aber meist sind es die Kinder und Jugendlichen die sich besser mit der Technik auskennen als die Eltern.Für die Eltern ist es zur jetzigen Zeit schon zu aufwendig sich damit auseinander zu setzen. Auch findet man, wenn man unbedingt will, auch wege diese zu umgehen.
Besser wäre es nicht zu zu lassen, das die Firmen mit ihren Algorytmen ein Sucht erzeugendes System zu errichten.
@Thirty_Thirty @ironium @anneroth
ich bin auch nicht für das aussperren der jugendlichen. ich denk nur, WENN man schon bspw u14 aussperren will, dann sollen sich verdammt nochmal die eltern damit auseinandersetzen, wie die scheiße geht, damit sich nicht die gesammte bevölkerung identifizieren muss. bei 16 jähringen hat das eh keinen sinn mehr,
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@Thirty_Thirty @ironium @anneroth
ich bin auch nicht für das aussperren der jugendlichen. ich denk nur, WENN man schon bspw u14 aussperren will, dann sollen sich verdammt nochmal die eltern damit auseinandersetzen, wie die scheiße geht, damit sich nicht die gesammte bevölkerung identifizieren muss. bei 16 jähringen hat das eh keinen sinn mehr,
@virgil_tibbs @ironium @anneroth
Sollten, ja. Aber das sollten sie ja auch jetzt schon.
Auch Politiker sollten sich an Gesetze halten. Die Firmen sollten das auch. Eigentlich sollten einge mal ihr Hirn zu mehr benutzen.
Auch ich sollte so einiges. Wie jeder von uns.
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@virgil_tibbs @ironium @anneroth
Sollten, ja. Aber das sollten sie ja auch jetzt schon.
Auch Politiker sollten sich an Gesetze halten. Die Firmen sollten das auch. Eigentlich sollten einge mal ihr Hirn zu mehr benutzen.
Auch ich sollte so einiges. Wie jeder von uns.
@Thirty_Thirty @ironium @anneroth
ich stimme dir vollkommen zu, daß zuerst die gelten DSA-rechte etc durchgesetzt werden müssen.
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@Thirty_Thirty @ironium @anneroth
ich stimme dir vollkommen zu, daß zuerst die gelten DSA-rechte etc durchgesetzt werden müssen.
@virgil_tibbs @ironium @anneroth
Ja, eigentlich braucht es nicht noch mehr Bürokratie, Regeln und/oder Verbote.
Man "sollte" erst einmal umsetzten was schon sein sollte.
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@anneroth Ja, aber es gibt dennoch einen guten Grund für ein Verbot: Es tut sich sonst nichts: https://www.droid-boy.de/ich-bin-fuer-ein-social-media-verbot/
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M mindtunes@troet.cafe shared this topic
Kommentare gelesen? Ich glaube, es wird sich ja sowieso nic tun, egal was wir fordern.