Der Tag: Weniger Schmerzensgeld für verletzte Radfahrer ohne Helm gefordert - ntv.de
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Ein Kopf, der auf dem Boden aufschlägt, ist mit einem Helm doch besser geschützt, als einer ohne.
Das ist schon Klar, natürlich schützt ein Helm. Könntest Du z.B. auch beim Autofahren sagen. Aber es passiert halt auch beim Radfahren einfach so gut wie NIE, dass ein Kopf beim Sturz auf den Boden aufschlägt. Wenn Du fällst, dann bist Du als Mensch sehr gut darauf trainierst, Deinen Kopf als wichtigstes Teil zu schützen, Du fällst höchstens auf den Kopf, wenn Du bewußtlos bist und auch dann eben nicht Kopf voraus
Dass ein Helm völlig sinnlos wäre sage ich ja nicht, aber mich nerven diese Diskussionen. Allein die Tatsache, dass in den Niederlanden, wo niemand mit Helm fährt, eben nicht eklatant mehr Kopfverletzungen/ Einwohner bei Radfahrer:innen auftreten, als in anderen Ländern wie z.B. der Schweiz, wo es Helmpflicht gibt macht das doch schon klar. Ja auch das kann nicht 1:1 verglichen werden weil andere Tradition, andere Infrastruktur usw. Mir gehts um dieses "Selber Schuld, dass er umgekommen ist, hätter er doch einen helm getragen als er vom Lastwagen beim Abbiegen überfahren wurde. Sehr oft kommt das genau von Menschen, die vorwiegend die Windschutzscheibenperspektive kennen und auch beim Überholen keine Abstand halten.
@wolf @IrrsinnHilft @hiker du hast leider unrecht. Abhängig von Geschwindigkeit, Fallwinkel und persönlicher KRaft kannst du den Sturz eben nicht mit den Händen abstützen. Bleibt weiterhin bloße Physik. Darauf trainierte Mensch rollen sich ab und vermeiden so Verletzungen (auch am Kopf) die meisten von uns können das nicht.
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@wolf
Ich oute mich jetzt: Ich hatte einen Freund, der beim Fahrradfahren mit seinem Kopf auf den Randstein aufgeschlagen war. Er lebt nicht mehr.
Ende.
@IrrsinnHilft@hiker @wolf @IrrsinnHilft einem ehemaligen Nachbarn ist bei niedriger Geschwindigkeit ein Kind vors Rad gefahren. Sturz auf den Kopf. Helm Matsch. Kleine Blutung im Kopf. Mehrer Monate im Job ausgefallen. Lebt heute noch symptomfrei. Ohne Helm wär’s ein Exitus gewesen
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@hiker das tut mir leid. Mit der furchtbaren Erfahrung würde ich warscheinlich auch öfter Helm tragen, was ich zuweilen auch tue. Aber mir ging es um die unnötige politische Diskussion um Helmpflucht (sowas sollte auf wissenschaftlichen Grundlagen entschieden werden) und wie ich finde absurde Schuldumkehr, um die es in dem Artikel oben ja geht.
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@wolf @IrrsinnHilft @hiker du hast leider unrecht. Abhängig von Geschwindigkeit, Fallwinkel und persönlicher KRaft kannst du den Sturz eben nicht mit den Händen abstützen. Bleibt weiterhin bloße Physik. Darauf trainierte Mensch rollen sich ab und vermeiden so Verletzungen (auch am Kopf) die meisten von uns können das nicht.
Zwei sachliche Anmerkungen:
Es gibt keine Helmpflicht.
Deshalb kann man hinterher niemandem vorwerfen keinen getragen zu haben.
Sonst könnte man das bei Fußgängern die bei Glatteis hinfallen ja auch einfach behaupten, das ein Helm ihnen geholfen hätte.Fahrradhelme sind für den eigenen Sturz gebaut und nicht für Kollisionen mit Autos und deren Folgen bei möglicherweise höheren Geschwindigkeiten.
Ein Helm kann im Einzelfall helfen, das hängt aber von Unfall ab. -
Ein Kopf, der auf dem Boden aufschlägt, ist mit einem Helm doch besser geschützt, als einer ohne.
Das ist schon Klar, natürlich schützt ein Helm. Könntest Du z.B. auch beim Autofahren sagen. Aber es passiert halt auch beim Radfahren einfach so gut wie NIE, dass ein Kopf beim Sturz auf den Boden aufschlägt. Wenn Du fällst, dann bist Du als Mensch sehr gut darauf trainierst, Deinen Kopf als wichtigstes Teil zu schützen, Du fällst höchstens auf den Kopf, wenn Du bewußtlos bist und auch dann eben nicht Kopf voraus
Dass ein Helm völlig sinnlos wäre sage ich ja nicht, aber mich nerven diese Diskussionen. Allein die Tatsache, dass in den Niederlanden, wo niemand mit Helm fährt, eben nicht eklatant mehr Kopfverletzungen/ Einwohner bei Radfahrer:innen auftreten, als in anderen Ländern wie z.B. der Schweiz, wo es Helmpflicht gibt macht das doch schon klar. Ja auch das kann nicht 1:1 verglichen werden weil andere Tradition, andere Infrastruktur usw. Mir gehts um dieses "Selber Schuld, dass er umgekommen ist, hätter er doch einen helm getragen als er vom Lastwagen beim Abbiegen überfahren wurde. Sehr oft kommt das genau von Menschen, die vorwiegend die Windschutzscheibenperspektive kennen und auch beim Überholen keine Abstand halten.
@wolf
Ich muss dir Recht geben, dass die Helm-Diskussion bei Radunfällen völlig falsch ist. Aber der Sturz mit einem Fahrrad ist von der Physik und Mechanik her völlig anders. Allein die Tatsache, dass die Energie im Quadrat zur Geschwindigkeit steigt. Versuch mal 15km/h zu laufen, was mit dem Fahrrad kein Tempo ist.
Ich muss leider auch aus anekdotischer Evidenz sagen, dass ein Helm schützt und rücksichtslose Autofahrer ein Teil des Problems sind.
@IrrsinnHilft @hiker -
Zwei sachliche Anmerkungen:
Es gibt keine Helmpflicht.
Deshalb kann man hinterher niemandem vorwerfen keinen getragen zu haben.
Sonst könnte man das bei Fußgängern die bei Glatteis hinfallen ja auch einfach behaupten, das ein Helm ihnen geholfen hätte.Fahrradhelme sind für den eigenen Sturz gebaut und nicht für Kollisionen mit Autos und deren Folgen bei möglicherweise höheren Geschwindigkeiten.
Ein Helm kann im Einzelfall helfen, das hängt aber von Unfall ab.@IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Es gab da diese BBC Dokumentation übers Fahrradfahren mit oder ohne Helm. Da konnten sie nachweisen, dass eine Helmpflicht dazu führt, dass a) Fahrradfahrerende sich eher überschätzen und mehr Risiken eingehen und b) Autofahrende rücksichtsloser fahren, sehen sie, dass die Person auf dem Rad "geschützt" ist. Außerdem wurde klargestellt: es bräuchte Helmpflicht für Autofahrende, da sie statistisch gesehen am ehesten Kopfverletzungen davon tragen.
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@IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Es gab da diese BBC Dokumentation übers Fahrradfahren mit oder ohne Helm. Da konnten sie nachweisen, dass eine Helmpflicht dazu führt, dass a) Fahrradfahrerende sich eher überschätzen und mehr Risiken eingehen und b) Autofahrende rücksichtsloser fahren, sehen sie, dass die Person auf dem Rad "geschützt" ist. Außerdem wurde klargestellt: es bräuchte Helmpflicht für Autofahrende, da sie statistisch gesehen am ehesten Kopfverletzungen davon tragen.
Bin mal bei Regen, Nebel und Dunkelheit über eine Rheinbrücke mit dem Rad gefahren. Mir kam eine Radfahrerin entgegen, die ich kaum sehen konnte, weil sie kein Licht hatte und dunkle Klamotten trug und keine Weste aber einen Helm. (Grundsätzlich, finde ich, braucht es keine leuchtende Kleidung aber in diesem speziellen Fall hätte halt irgendwas geholfen sie sichtbarer zu machen.)
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Bin mal bei Regen, Nebel und Dunkelheit über eine Rheinbrücke mit dem Rad gefahren. Mir kam eine Radfahrerin entgegen, die ich kaum sehen konnte, weil sie kein Licht hatte und dunkle Klamotten trug und keine Weste aber einen Helm. (Grundsätzlich, finde ich, braucht es keine leuchtende Kleidung aber in diesem speziellen Fall hätte halt irgendwas geholfen sie sichtbarer zu machen.)
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@IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Es gab da diese BBC Dokumentation übers Fahrradfahren mit oder ohne Helm. Da konnten sie nachweisen, dass eine Helmpflicht dazu führt, dass a) Fahrradfahrerende sich eher überschätzen und mehr Risiken eingehen und b) Autofahrende rücksichtsloser fahren, sehen sie, dass die Person auf dem Rad "geschützt" ist. Außerdem wurde klargestellt: es bräuchte Helmpflicht für Autofahrende, da sie statistisch gesehen am ehesten Kopfverletzungen davon tragen.
@Tautropfen @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf das ist mir völlig egal. Ich fahre immer mit Helm. Warum auch nicht, was spricht dagegen? Mich erinnert diese Diskussion an die Einführung der Gurtpflicht. Übrigens: selbst in Frankreich fährt kaum noch jemand ohne Helm Fahrrad.
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@Tautropfen @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf das ist mir völlig egal. Ich fahre immer mit Helm. Warum auch nicht, was spricht dagegen? Mich erinnert diese Diskussion an die Einführung der Gurtpflicht. Übrigens: selbst in Frankreich fährt kaum noch jemand ohne Helm Fahrrad.
@luki @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Moment, es ging um die Pflicht. Natürlich schützt ein Helm eher bei kleineren Unfällen. Kommt halt immer darauf an. Das wurde alles gar nicht infrage gestellt. Es hieß halt, dass eine Helmpflicht alle Beteiligten in falscher Sicherheit wiegt. Am besten wäre natürlich, die Autos aus Innenstädte zu verbannen und Fahrradwege von Fußgänger*innenwegen zu trennen.
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Der Tag: Weniger Schmerzensgeld für verletzte Radfahrer ohne Helm gefordert - ntv.de
Dazu müssten sie dann aber schon gerichtsfest nachweisen, welche der Verletzungen der Fahrradhelm verhindert hätte. Hätte, hätte Fahrradkette reicht dabei nicht.
️
Dagegen kann definitiv festgestellt werden, dass ohne durch ein Auto angefahren zu werden, alle Verletzungen vermieden worden wären.
Krass, oder?
@IrrsinnHilft Hab ich schon 1995 als Kind weniger Schmerzensgeld bekommen aufgrund des fehlenden Helms. Da hat mir eine Autofahrerin beim abbiegen die Vorfahrt genommen und ich bin über ihre Motorhaube geflogen. Wüsste nicht was daran neu ist?
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@IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Es gab da diese BBC Dokumentation übers Fahrradfahren mit oder ohne Helm. Da konnten sie nachweisen, dass eine Helmpflicht dazu führt, dass a) Fahrradfahrerende sich eher überschätzen und mehr Risiken eingehen und b) Autofahrende rücksichtsloser fahren, sehen sie, dass die Person auf dem Rad "geschützt" ist. Außerdem wurde klargestellt: es bräuchte Helmpflicht für Autofahrende, da sie statistisch gesehen am ehesten Kopfverletzungen davon tragen.
@Tautropfen @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Und dort, wo eine Helmpflicht eingeführt wurde ging die Nutzung des
deutlich zurück.
Radfahren an sich ist sicher, Gefahren entstehen in erster Linie durch
und deren Fahrer. -
@luki @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf Moment, es ging um die Pflicht. Natürlich schützt ein Helm eher bei kleineren Unfällen. Kommt halt immer darauf an. Das wurde alles gar nicht infrage gestellt. Es hieß halt, dass eine Helmpflicht alle Beteiligten in falscher Sicherheit wiegt. Am besten wäre natürlich, die Autos aus Innenstädte zu verbannen und Fahrradwege von Fußgänger*innenwegen zu trennen.
@Tautropfen @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf ich hätte auch kein Problem mit einer Pflicht. Wie oft sehe ich Eltern mit Kindern. Die Kinder haben alle einen Helm auf, die Eltern nicht. Tolles Vorbild. Klar, die Verkehrswende mit Focus auf Radfahrer und Fußgänger bedarf noch vieles andere, schließt aber Helmpflicht für Radfahrer (evtl. auch für Scooter) nicht aus.
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@Tautropfen @IrrsinnHilft @EarlyTwix @wolf ich hätte auch kein Problem mit einer Pflicht. Wie oft sehe ich Eltern mit Kindern. Die Kinder haben alle einen Helm auf, die Eltern nicht. Tolles Vorbild. Klar, die Verkehrswende mit Focus auf Radfahrer und Fußgänger bedarf noch vieles andere, schließt aber Helmpflicht für Radfahrer (evtl. auch für Scooter) nicht aus.
@luki @Tautropfen @IrrsinnHilft @wolf
Doch ich hätte ein Problem mit der Pflicht.
Das steht dem dass ich einen Helm befürworte nicht entgegen.Eine Pflicht heißt Radfahren vom Vorhandensein eines Helms abhängig machen und ist das Ende von Leihfahrrädern und diese sind ein wichtiges Konzept innerstädtisch.