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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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  3. Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben.

Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben.

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  • tarbonam@troet.cafeT tarbonam@troet.cafe

    @sonjdol

    Vielleicht steckt da die Idee drin, hinter ein (eingegrenztes) Thema einen Haken machen zu können à la "das ist mein Bereich, da kenn ich mich aus". Wunschdenken 😉

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    sonjdol@ohai.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #18

    @tarbonam jede*r, der sich in einem Bereich wirklich auskennt, weiß, wondie offenen Fragen sind. Und das sind meist viele

    tarbonam@troet.cafeT 1 Antwort Letzte Antwort
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    • ueberlauch@mastodon.socialU ueberlauch@mastodon.social

      @sonjdol @todzi
      Ich würde hier zwischen known unknown und unknown unknown unterscheiden.
      Mir geht's beim Nicht-Wissen grundsätzlich ähnlich und ich habe eine Idee, was ich alles nicht weiß.
      Überrascht bin ich halt manchmal, wenn ich etwas lernen, von dem ich nicht mal wusste, das ich nichts weiß ... also unknown unknown. 🥸

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      schrieb zuletzt editiert von
      #19

      @todzi @ueberlauch Ja, das auch st ein guter Punkt.

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      • slowtiger@berlin.socialS slowtiger@berlin.social

        @sonjdol
        Ich hab seit Kindheit immer noch dieses "Boah, wattet allet jibt!"-Gefühl, daß es immer noch Neues und mir Unbekanntes zu entdecken gibt, und freue mich jedesmal drüber. Daß ich andererseits so einiges weiß, hab ich bis vor einigen Jahren eher verborgen gehalten, ich kann es eigentlich erst jetzt einschätzen. Ich bin allerdings ein aktiver Wissensabschnorchler, egal wann und wo.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #20

        @slowtiger Same. 😁

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        • sonjdol@ohai.socialS sonjdol@ohai.social

          Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben. Denn das setzt voraus, dass diese Menschen dachten, bereits alles zu wissen.

          Diese Annahme ist mir sehr fremd, aber sie begegnet mir immer wieder. Für mich ist "Nicht-Wissen" der Ausgangspunkt und der "Normal"-Zustand. Ich weiß sehr wenig. Und ich kann immer zu allen Themen etwas lernen

          Habt Ihr Gedanken dazu? Als Lehrende beschäftigt mich das immer wieder.

          mike_g_hyrm@literatur.socialM This user is from outside of this forum
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          schrieb zuletzt editiert von
          #21

          @sonjdol

          Eine neue Dinogattung zu entdecken, ist für die Forschenden bestimmt auch überraschend und doch werden sie sicherlich nicht so naiv sein zu denken, dass sie schon alle Dinoarten entdeckt hätten, welche je existierten. Kommunikativ denke ich, dass oftmals mit „Überraschung“ die Freude gemeint ist, etwas unbekanntes entdecken/erleben/erlernen zu dürfen.

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          • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

            @sonjdol Und umgekehrt wird gern vorausgesetzt, daß Menschen all das wissen, was man selbst weiß. Weil das ja „normal“ sei. Aber jeder Mensch hat ein eigenes „Normal“.

            spitfire@mastodon.deS This user is from outside of this forum
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            spitfire@mastodon.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #22

            @atarifrosch oh ja z.b. immer dieses gestellt entsetzte "WIE? DU KENNST XYZ NICHT?" - da bekomm ich immer Gewaltphantasien 🙄

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • B burt_cokain@don.linxx.net

              @sonjdol bedeutet im Umkehrschluss, dass Menschen die meinen alles zu wissen einen sehr kleinen Wissenshorizont haben müssen

              lordcaramac@discordian.socialL This user is from outside of this forum
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              lordcaramac@discordian.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #23

              @burt_cokain @sonjdol Die Summe allen Wissens ist immer endlich, die Summe allen Nichtwissens unendlich. Und je mehr man weiß, desto mehr "unknown unknowns" werden zu "known unknowns".

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • B burt_cokain@don.linxx.net

                @sonjdol ich mag dieses Modell mit dem Wissenshorizont als Kreis, und je mehr man weiß desto größer wird der Kreis und damit auch der Horizont, hinter dem das liegt, was man nicht weiß - je mehr man weiß, desto mehr weiß man was man alles noch nicht weiß

                burningtyger@nrw.socialB This user is from outside of this forum
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                burningtyger@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #24

                @burt_cokain @sonjdol ich dachte vorgestern an das Modell und erinnerte mich an das Comic dazu: https://matt.might.net/articles/phd-school-in-pictures/
                Allerdings hat das Modell einen Fehler, es ist eher ein Donut, denn Wissen geht jeden Tag verloren. Man denke an Sprachen, Handwerkskunst etc.

                sonjdol@ohai.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                • burningtyger@nrw.socialB burningtyger@nrw.social

                  @burt_cokain @sonjdol ich dachte vorgestern an das Modell und erinnerte mich an das Comic dazu: https://matt.might.net/articles/phd-school-in-pictures/
                  Allerdings hat das Modell einen Fehler, es ist eher ein Donut, denn Wissen geht jeden Tag verloren. Man denke an Sprachen, Handwerkskunst etc.

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                  sonjdol@ohai.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #25

                  @burt_cokain @burningTyger schöne Visualisierung

                  B 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • sonjdol@ohai.socialS sonjdol@ohai.social

                    @xriss Ok, das ist eine Interpretation des "Nicht-Wissens", die ich nachvollziehen kann. Aber die gesetzte Norm ist nach wie vor: Eigentlich hätte man das wissen sollen. Aber warum? Woher kommt diese Norm?

                    donnegro@skeptics.socialD This user is from outside of this forum
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                    donnegro@skeptics.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #26

                    @sonjdol @xriss Ich glaube, dass für viele Menschen es a) beruhigend und b) Alltagserfahrung ist, dass man sich ab einem gewissen Punkt *auskennt* in der Welt. Und ab da Suchen viele nicht mehr nach dem Neuen unbekannten und überspielen kleine Irritationen.
                    Dieses Bewusstsein dafür, dass Wissen eher die Ausnahme als die Regel ist, ist mE v.a. für eine wissenschaftlicher Sozialisation typisch. Zumindest in dem Sinne, dass man neugierig, wissbegierig und an weiterbilden interessiert (geblieben) ist.

                    carsten_hb@norden.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • sonjdol@ohai.socialS sonjdol@ohai.social

                      Es überrascht mich immer wieder, wenn Menschen, überrascht sind, dass sie etwas nicht wussten oder etwas dazu gelernt haben. Denn das setzt voraus, dass diese Menschen dachten, bereits alles zu wissen.

                      Diese Annahme ist mir sehr fremd, aber sie begegnet mir immer wieder. Für mich ist "Nicht-Wissen" der Ausgangspunkt und der "Normal"-Zustand. Ich weiß sehr wenig. Und ich kann immer zu allen Themen etwas lernen

                      Habt Ihr Gedanken dazu? Als Lehrende beschäftigt mich das immer wieder.

                      kraemer_hb@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
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                      kraemer_hb@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #27

                      @sonjdol Ich denke, ein Ausdruck der Überraschung über neu Erfahrenes drückt eigentlich aus, dass man unerwartet etwas erfährt, was einem *wichtig* ist.

                      1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • sonjdol@ohai.socialS sonjdol@ohai.social

                        @burt_cokain @burningTyger schöne Visualisierung

                        B This user is from outside of this forum
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                        burt_cokain@don.linxx.net
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #28

                        @burningTyger @sonjdol aber wir haben ja von persönlichem Wissen und nicht von gesellschaftlichem gesprochen. Das was in der Mitte ist weiß ich persönlich vielleicht nicht mehr im Detail, aber das ist kein Loch, vielleicht hat nur die Zeit ein paar Synapsen gekappt

                        B 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • B burt_cokain@don.linxx.net

                          @burningTyger @sonjdol aber wir haben ja von persönlichem Wissen und nicht von gesellschaftlichem gesprochen. Das was in der Mitte ist weiß ich persönlich vielleicht nicht mehr im Detail, aber das ist kein Loch, vielleicht hat nur die Zeit ein paar Synapsen gekappt

                          B This user is from outside of this forum
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                          burt_cokain@don.linxx.net
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #29

                          @burningTyger @sonjdol fürs gesellschaftliche Wissen finde ich das Bild sehr treffend

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • sonjdol@ohai.socialS sonjdol@ohai.social

                            @tarbonam jede*r, der sich in einem Bereich wirklich auskennt, weiß, wondie offenen Fragen sind. Und das sind meist viele

                            tarbonam@troet.cafeT This user is from outside of this forum
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                            tarbonam@troet.cafe
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #30

                            @sonjdol

                            eventuell gibt es da Unterschiede zwischen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Technik?

                            sonjdol@ohai.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • donnegro@skeptics.socialD donnegro@skeptics.social

                              @sonjdol @xriss Ich glaube, dass für viele Menschen es a) beruhigend und b) Alltagserfahrung ist, dass man sich ab einem gewissen Punkt *auskennt* in der Welt. Und ab da Suchen viele nicht mehr nach dem Neuen unbekannten und überspielen kleine Irritationen.
                              Dieses Bewusstsein dafür, dass Wissen eher die Ausnahme als die Regel ist, ist mE v.a. für eine wissenschaftlicher Sozialisation typisch. Zumindest in dem Sinne, dass man neugierig, wissbegierig und an weiterbilden interessiert (geblieben) ist.

                              carsten_hb@norden.socialC This user is from outside of this forum
                              carsten_hb@norden.socialC This user is from outside of this forum
                              carsten_hb@norden.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #31

                              @DonNegro @sonjdol @xriss
                              Interessanter Gedanke mit dem "auskennen in der Welt". Ich finde das passt tatsächlich bei einigen Menschen, die mit der Einstellung "ich kenne mich in meinem (Fach-)Gebiet aus und vom Rest weiß ich genug für den Alltag" das aktive Lernen bzw. das Suchen nach Informationen irgendwann einstellen. Dadurch werden sie leider von jeglichen Entwicklungen abgeschnitten.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • tarbonam@troet.cafeT tarbonam@troet.cafe

                                @sonjdol

                                eventuell gibt es da Unterschiede zwischen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften und Technik?

                                sonjdol@ohai.socialS This user is from outside of this forum
                                sonjdol@ohai.socialS This user is from outside of this forum
                                sonjdol@ohai.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #32

                                @tarbonam das weiß ich nicht, aber ich würde vermuten, dass nicht

                                1 Antwort Letzte Antwort
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