All watched over by #MachinesOfLovingGrace?
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Ein von "KI strukturell unabhängiges Leben" finde ich hingegen eine unrealistische bzw. undurchdachte Forderung. Das liegt für mich an der Schwammigkeit des "KI" Begriffs. Wenn man das breit auslegt, klassisches ML und spezialisierte NN, ist es unrealistisch oder schädlich. Wenn man es eng auslegen würde und nur LLMs damit meint ist es nutzlos da schon vom Recht oben abgedeckt.
Das Recht auf Überprüfung durch einen Menschen fühlt sich ebenfalls nach einem grundlegenden Recht an
Beim Sigel "KI frei" frage ich mich was damit gemeint ist. Wenn es heißt, dieses Produkt versucht nicht dich zu manipulieren und hat keinen stochastischen Papageien im Produkt der dir BS erzählt und jedes deiner Worte in die Cloud lädt bin voll dabei. Wenn es ein ohne "KI" entwickelt oder gar ohne ML-Technologien wird es schwierig bis unrealistisch.
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@rupdecat
<ironie>
Achso, na dann: Soll ich löschen und ersetzen durch die Frage:Bald tolle KI! Wie groß für Euch?
Vielleicht mit so einer neutralen Abstimmung?
Wieviel KI wollt ihr in Eurem Leben?
</ironie>@AwetTesfaiesus nur zur Klarstellung: deine ursprünglichen Fragen bringen es auf den Punkt - in meinen Augen.
Das wir uns gesellschaftlich schwer tun sachlich große Fragen zu diskutieren ist eine Binsenweisheit.
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@AwetTesfaiesus Muss Mensch nicht; die Frage, bis wohin dass von der Gesellschaft mitgetragen auf deren Kosten werden muss, ist aber halt schon relevant.
Ich stehe beim "KI" Einsatz vielem sehr kritisch gegenüber (gerade aus dem Bereich Sicherheitstheater und Datenschutz). Aber Technik generell eher positiv.
Was definitiv zu regulieren wäre sind Dinge wie Kosten und Inklusion. Hier scheitert D ja leider regelmäßig. Wenn Technik, dann muss die auch für alle zugänglich sein.
Wegen solcher Haltungen frage ich das ja gerade auf Mastodon. Ich unterstelle ein wenig, dass es hier viele Geben wird, denen eine radikale Positionierung nicht leicht fällt.
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Also bringt KI uns wieder der Scheibenwelt näher?! Das könnte bestimmt einige Sekten interessieren.
@WolGus Wenn's denn nur so wäre!
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@TheOneSwit @AwetTesfaiesus Ok, aber wenn es ganz ohne genauere Definition einen Anspruch auf KI-Freiheit geben soll, dann würde ich das schon für sehr speziell und puristisch halten, entweder ein Nischenthema oder aussichtsloser Kampf.
Es ist m.E. eine Strategie der Tech-Bros, das Label KI breit überall hinzupflastern, damit du nicht leicht gegen das eine -schädliche- argumentieren kannst, ohne das andere -sinnvolle- mitzumeinen.man könnte die Diskussion evtl. umkehren indem man sagt dass der einbau oder die verwendung von KI Systemen aufgrund des hohen Energiebedarfs und des Datenschutzes erst einer genehmigung bedürfen.
Dann müssten die Tech-Bros erst begründen wozu die KI dienen soll anstatt dass sie sie einfach einbauen und wir danach diskutieren wie sinnvoll das war.
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@AwetTesfaiesus Seit es Managerversicherungen gibt ist die Kontrollfunktion und die Verantwortung z.B. von Aufsichtsräten praktisch irrelevant geworden. @larsmb
@jwildeboer @AwetTesfaiesus @larsmb TIL es gibt Managementversicherungen wirklich, ich dachte, das wär' ein Joke (ja gut, isses dann ja auch, aber auf einer anderen Ebene
) -
Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?
Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?
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@AwetTesfaiesus KI-frei sollte nicht das Ziel sein. KI wird sich IMO nach der anfänglichen Hype-Phase ähnlich in “unsichtbar” in unserem Leben festsetzen wie das Internet.
Aber eine gesetzliche Verantwortung für die Organisationen, die KI einsetzen und eine gesetzlich vorgeschriebene Nachvollziehbarkeit der KI-basierten Entscheidungen sollte es geben. Damit Firmen/Ämter/etc sich nicht mit “Computer says No” weg ducken können. -
@WolGus Ich habe vor einer Weile gehört: We will all get sold to AI, you better barter a good price as long as you have a say in the game!
1.) wer hat's gesagt?
2.) wie wir alle weiss ich nicht, wie lange ich dieses Spiel überhaupt noch mitspiele. Aber solange ich noch in der Lage bin werde ich alles tun, mich nicht in ungewollte Abhängigkeiten zu begeben. Das ist mir die letzten 69 Jahre ganz gut geglückt. -
@jwildeboer @AwetTesfaiesus @larsmb TIL es gibt Managementversicherungen wirklich, ich dachte, das wär' ein Joke (ja gut, isses dann ja auch, aber auf einer anderen Ebene
)Jeder Vereinsvorstand im Taubenzüchterverein kann eine D&O haben.
@titusDeGroan @jwildeboer @larsmb -
1.) wer hat's gesagt?
2.) wie wir alle weiss ich nicht, wie lange ich dieses Spiel überhaupt noch mitspiele. Aber solange ich noch in der Lage bin werde ich alles tun, mich nicht in ungewollte Abhängigkeiten zu begeben. Das ist mir die letzten 69 Jahre ganz gut geglückt.@WolGus Ad 1) ein junger Mensch, <18
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Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?
Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?
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@AwetTesfaiesus Sorry das zu sagen, aber ich glaub der Zug ist durch. Genauso wie das 1,5 Grad Ziel. Wir können nur noch Schaden begrenzen.
M$ hat Word durch KI Copilot ersetzt, alle Ämter hängen an US Clouds und der Bund hat auch kapituliert:
"Während im Juli 2024 noch vergleichsweise übersichtlich von über 200 KI-Anwendungen [...] die Rede war, kapituliert die Bundesregierung nun fast vor der schieren Menge. Eine "trennscharfe Abgrenzung" sei nicht mehr möglich [...]"
https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Unsichtbare-Revolution-wie-der-Bund-die-Verwaltung-mit-KI-flutet-11127439.html -
@AwetTesfaiesus KI-frei sollte nicht das Ziel sein. KI wird sich IMO nach der anfänglichen Hype-Phase ähnlich in “unsichtbar” in unserem Leben festsetzen wie das Internet.
Aber eine gesetzliche Verantwortung für die Organisationen, die KI einsetzen und eine gesetzlich vorgeschriebene Nachvollziehbarkeit der KI-basierten Entscheidungen sollte es geben. Damit Firmen/Ämter/etc sich nicht mit “Computer says No” weg ducken können.@lysis Nicht das Ziel für wen und auf welcher Ebene?
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man könnte die Diskussion evtl. umkehren indem man sagt dass der einbau oder die verwendung von KI Systemen aufgrund des hohen Energiebedarfs und des Datenschutzes erst einer genehmigung bedürfen.
Dann müssten die Tech-Bros erst begründen wozu die KI dienen soll anstatt dass sie sie einfach einbauen und wir danach diskutieren wie sinnvoll das war.
Bei Ki systemen könnte man zu prinzipiellen Genehmigungsverfahren auch problemlos mit der inneren Sicherheit argumentieren. Würde allgemein auch eher Sinn machen Dinge erst zu prüfen bevor sie auf den Markt kommen oder auf die Konsumenten losgelassen werden.
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@AwetTesfaiesus Sorry das zu sagen, aber ich glaub der Zug ist durch. Genauso wie das 1,5 Grad Ziel. Wir können nur noch Schaden begrenzen.
M$ hat Word durch KI Copilot ersetzt, alle Ämter hängen an US Clouds und der Bund hat auch kapituliert:
"Während im Juli 2024 noch vergleichsweise übersichtlich von über 200 KI-Anwendungen [...] die Rede war, kapituliert die Bundesregierung nun fast vor der schieren Menge. Eine "trennscharfe Abgrenzung" sei nicht mehr möglich [...]"
https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Unsichtbare-Revolution-wie-der-Bund-die-Verwaltung-mit-KI-flutet-11127439.htmlDas klingt aber nach Kapitulation: als Grüns Fahrradwege gefordert haben, waren die Autobahnen alle gebaut. Als wir Biosigel geschützt haben, lag der Anteil der Konventionellen LaWi bei über 99%. Als Grüns Solar gepusht haben, war der Anteil bei <1%.
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@WolGus Ad 1) ein junger Mensch, <18
Schade, wenn ein so junger Mensch sich eine so pessimistische Zukunftsvision entwirft - das tun aber nicht alle.
edit: hier sollte mensch sich engagieren und Mut schaffen
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Schade, wenn ein so junger Mensch sich eine so pessimistische Zukunftsvision entwirft - das tun aber nicht alle.
edit: hier sollte mensch sich engagieren und Mut schaffen
@WolGus Politik ist auch: die Vermittlung von Strategien für Coping und Mitigation
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Ich wüsste gern von Euch:
️ Brauchen wir dasselbe für KI?Ich denke nämlich, es ist absehbar, dass KI sehr schnell in alle Lebensbereiche diffundieren wird.
Es sind sicher mehrere Modelle denkbar. Z.B. drängt sich m.E. auf:
1. Ein Recht auf Leben, das nicht strukturell von KI abhängt
2. Ein Recht auf Leben in dem eine Interaktion mit KI (Staat/Privat) nicht erzwungen wird
3. Ein Recht auf menschliche Überprüfung einer KI Entscheidung.
4. Sigel für KI-freie Produkte/Dienstleistungen?
2/3@AwetTesfaiesus Ich finde es spannend, dass du bei deiner Aufzählung Technologien wie Computer oder das Internet nicht erwähnst.
Wenn man in der Fragestellung "KI" nämlich mal dadurch ersetzt, bekommt man imho eine realistischere Einschätzung der gangbaren Wege.
1. Ja, so wie man heutzutage theoretisch auch "ohne Computer" leben kann.
2. Schon schwieriger. Halte ich aber auch nicht für zielführend.
3. Das würde ich sehr befürworten!
4. Halte ich für nicht zielführend. -
Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?
Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?
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@AwetTesfaiesus Schwierig.
Einerseits fand ich die grünen Positionen schon bei Kernenergie und Gentechnik immer etwas sehr holzschnittartig und würde hier wieder die gleiche Gefahr sehen. Mag aber ebenso sein, dass „stabile“ Ablehnung bei den Wähler*innen in der Zielgruppe in all diesen Fällen gut ankommt.
Andererseits ist der LLM-Hype wirklich anstrengend.
Aber kriegt man da schnell genug Regelungen formuliert, die auch Sinn ergeben? Was heißt „KI-frei“? Reicht es, dass das Produkt, die Dienstleistung „KI-frei“ ist? Oder muss es auch der Support, die Kontakt-Kanäle sein? Alle? Dürfen die Entwickler*innen LLMs in ihrer Arbeit einsetzen, solange kein LLM im letztendlichen Produkt direkt enthalten ist?
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Was meint Ihr: ist das abgedrehte „Technikfeindlichkeit“ und „Spinnerei“ oder sollte es einen Anspruch auf KI-Freie Gemeinden, KI-freie Schulen, KI-freie Ämter, KI-freies Leben geben (bzw. gibt es ihn bereits, z.B. wg der Würdegaratie, vgl https://de.wikipedia.org/wiki/Objektformel)?
Und sollte er (grundrechtlich?) garantiert sein?
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@AwetTesfaiesus
Ganz klares, lautes JA! Es sollte definitiv eine Wahlfreiheit geben. Und JA, auch ich halte das für eine zutiefst grüne Position. Dazu wird es notwendig sein, "Schutzzonen" in Prozessen und in Software zu definieren damit die sogenannte KI erst nach Zustimmung aktiv werden kann.
Das wird schon allein deshalb zwingend nötig, weil es ein LLM niemals ohne Halluzinationen geben kann. Diese notwendige Fehleranfälligkeit muss man abwählen können. -
@AwetTesfaiesus Ich finde es spannend, dass du bei deiner Aufzählung Technologien wie Computer oder das Internet nicht erwähnst.
Wenn man in der Fragestellung "KI" nämlich mal dadurch ersetzt, bekommt man imho eine realistischere Einschätzung der gangbaren Wege.
1. Ja, so wie man heutzutage theoretisch auch "ohne Computer" leben kann.
2. Schon schwieriger. Halte ich aber auch nicht für zielführend.
3. Das würde ich sehr befürworten!
4. Halte ich für nicht zielführend.@fabian Die Auslassung erfolgte nicht bewußt