Es gab eine Anregung, die Frage nach #Geoengineering anders zu fassen.
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Es gab eine Anregung, die Frage nach #Geoengineering anders zu fassen.
Würdet ihr da bitte nochmal antworten?
@AwetTesfaiesus
Die CO2 Speicherung wird angeblich auch von eigentlich ablehnenden Klimaforscher:innen als Übergangslösung zähneknirschend akzeptiert, weil die Lage gerade so ist wie sie ist.
Ich habe entsprechend mit Bauchggrummeln gestimmt. -
Es gab eine Anregung, die Frage nach #Geoengineering anders zu fassen.
Würdet ihr da bitte nochmal antworten?
@AwetTesfaiesus Ich bin kein Anhänger großtechnischer Verfahren zum CO2-Entzug, aber bspw. Wieferaufforstung und Wiederherstellung von Ökosystemen unterstütze ich
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@AwetTesfaiesus ich will Mal kurz betonen, dass wir zwar bis 2045 CO2 neutral werden möchten, aber langfristig müssen wir CO2 negativ werden.
Deshalb sind natürliche senken unglaublich wichtig. DAC kann dazu einen Beitrag leisten, aber sollte es nur dort tun, wo Emissionen nicht vermeidbar sind.
️@AwetTesfaiesus Und zum Thema Abschirmung von Solarstrahlung im All:
Das ist so selten dumm, weil dadurch sowohl natürliche Prozesse wie die Photosynthese gehemmt werden und Photovoltaik auf der Erde weniger Effizient wird, heißt die Natürliche Senkung von CO2 wird gehemmt und die simpelste CO2 ärmste Methode Strom zu erzeugen wird weniger effizient. -
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@AwetTesfaiesus Also Geoingenieering im Sinne von porösen Objekten auf ein Feld zu streuen wäre ich vollkommen okay mit (vgl. Aktivkohle oder Asche aufs Feld kippen).
CO2 in ein Gestein zu pressen, dass durch chemische Reaktionen das CO2 bindet, wäre ich auch okay mit - passiert ja in der Natur auch, nur langsamer.
Aber keine Aerosole.
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@AwetTesfaiesus Mir fehlt aktuell jeder Optimismus irgendetwas Richtung Klimanetralität hinzubekommen.
Auf dem Öand weden selbst Biberburgen illegal entfernt weil es irgendlemanden nicht passt
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@AwetTesfaiesus ich will Mal kurz betonen, dass wir zwar bis 2045 CO2 neutral werden möchten, aber langfristig müssen wir CO2 negativ werden.
Deshalb sind natürliche senken unglaublich wichtig. DAC kann dazu einen Beitrag leisten, aber sollte es nur dort tun, wo Emissionen nicht vermeidbar sind.
️Genau das! Energieaufwändig CO2 entziehen ist Quatsch, aber die natürlichen Wege, u.a. auch Vernässung der Moore, müssen wir nutzen, weil das CO2 wieder aus der Atmosphäre muss.
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@AwetTesfaiesus Mir fehlt aktuell jeder Optimismus irgendetwas Richtung Klimanetralität hinzubekommen.
Auf dem Öand weden selbst Biberburgen illegal entfernt weil es irgendlemanden nicht passt
Wenn du den Leuten keine Zukunft anbietest, werden sie ihr Heil in der Vergangenheit suchen?
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@AwetTesfaiesus Prinzipiell wäre CO2-Entzug aus der Atmosphäre nicht verwerflich, Pflanzen tun das ja jeden Tag, aber ökonomisch ist es halt unsinnig. Deswegen habe ich mit Gesamtablehnung gestimmt.
Man darf ja nicht vergessen wo das CO2 herkommt:
aus einer exothermen Reaktion mit der wir hier immer noch große Teile der Wirtschaft und Welt antreiben. Und der Rückwärtsgang ist endotherm und zwischendrin will die Thermodynamik ihren Tribut bezahlt sehen, sondern könnten wir Perpetuum mobile bauen.
Also ist die Vermeidung/Verminderung von CO2-Eintrag erst mal ganz oben auf der Liste.
Und bei irgendwelchen Methoden im Dunstkreis Carbon-Capture stellt sich immer IMHO die Frage bringt die dafür reingesteckte Energie wirklich etwas?
Verpresstes CO2 ist immer noch CO2 und eben nicht C + O. Im Einzelfall kann das sinnvoll sein (industrielle Prozesse wo sehr viel CO2 anfällt, aber weiterverarbeitet werden kann), aber nicht allgemein.
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Vielleicht sollte man statt Geoengineering lieber "terrestrial Terraforming" sagen.

@AwetTesfaiesus
Eine sehr gute Zusammenfassung zu Punkt zwei (öffentliche Wahrnehmung) gibt es im letzten State of CDR Bericht. Das gesamte Report ist übrigens empfehlenswert und absolut unverzichtbar in unserem wissenschaftlichen Disziplin.Ich wäre außerdem höchst interessiert, wie Kapitel 6 aussehen würde, wenn #fediverse statt #muskyboi im Fokus gewesen wäre....
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@AwetTesfaiesus Schwierig so zu beantworten:
Geoengineering indem man Wälder wieder herstellt, Brach und Ackerflächen in Naturwald umwandelt, 50% aller Parkplätze mit Bäumen bepflanzt; damit habe ich kein Problem.
Geoengineering bei dem Energie, die wir besser dafür benutzen könnten klimaintensive Industrien zu elektrifizieren, eingesetzt wird um CO2 der Luft zu entziehen macht für mich wenig sinn.
Solarabschirmung und Stoffe sind Science-Fiction-Experimente.
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Vielleicht sollte man statt Geoengineering lieber "terrestrial Terraforming" sagen.

@AwetTesfaiesus
das tun wir ja immer schon. Und werden wir auch weiter tun. Nur sollten wir da bei mehr die Auswirkungen aufs Erdsystem bewusst einkalkulieren. -
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@AwetTesfaiesus Habe abgestimmt in der Gewissheit nicht kompetent genug zu sein. Dafür habe ich die Politik die über ein Gremium zur Entscheidung kommt. Ich habe mich in einem Bürgerentscheid meiner Kommune falsch entschieden ( so wie die Mehrheit). Erst nach intensiver Einarbeitung konnte ich meinen Fehler erkennen, zu spät.
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Es gab eine Anregung, die Frage nach #Geoengineering anders zu fassen.
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@AwetTesfaiesus Auch wenn wir ggf. einmal um CO2-Entnahme nicht herumkommen werden, habe ich hier für "lehne Geoengineering vollständig ab" votiert, weil es derzeit wissenschaftlich von den potenziellen Entnahmemengen sowie den Unsicherheiten bzgl. möglichst dauerhafter Einlagerung noch so viele Fragezeichen gibt und keine ernstzunehmende Option ist. D.h. die Diskussion darum ist viel zu oft eine #Scheinlösung, um die tatsächlich real exisiteirenden Lösungen #Effizienzwende #Suffizienz #EreneuerbareEnergien-Ausbau zu blockieren. Wenn einmal genauso viel Aufwand finanziell und personell in die #Suffizienz-, #Effizienz- und #Konsistenz-Strategie gesteckt wird, wie in vermeintliche (idR technische) End-of-Pipe-Rettungsoptionen, dann können wir auch über CO2-Entnahme sprechen. #Actthefucknow #Klimakrise #Klimakatastrophe
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Es gab eine Anregung, die Frage nach #Geoengineering anders zu fassen.
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@AwetTesfaiesus "Entzug von CO2" ist halt ne Scheindebatte, da teurer, als CO2 gar nicht erst zu emittieren. Zumindest zum heutigen Zeitpunkt, wo dies an so vielen Stellen noch so einfach möglich wäre. Damit dient CCS lediglich als Feigenblatt, um wichtigere Lösungen weiter zu verzögern.
Deswegen lehne ich es aktuell STRATEGISCH ab.
Insgesamt ist es aber bestenfalls "Reverse-Geoengineering" und die Wechselwirkungen von CO2 in der Atmosphäre gut erforscht. Daher als ERGÄNZENDE Maßnahme richtig.
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@AwetTesfaiesus "Entzug von CO2" ist halt ne Scheindebatte, da teurer, als CO2 gar nicht erst zu emittieren. Zumindest zum heutigen Zeitpunkt, wo dies an so vielen Stellen noch so einfach möglich wäre. Damit dient CCS lediglich als Feigenblatt, um wichtigere Lösungen weiter zu verzögern.
Deswegen lehne ich es aktuell STRATEGISCH ab.
Insgesamt ist es aber bestenfalls "Reverse-Geoengineering" und die Wechselwirkungen von CO2 in der Atmosphäre gut erforscht. Daher als ERGÄNZENDE Maßnahme richtig.
@AwetTesfaiesus aber selbst wenn wir mittels CCS die Klimaerwärmung einfach stoppen könnten, während wir unverändert viel emittieren (was natürlich Quatsch ist): die massive Ausbeutung der letzten Ressourcen der Erde hinterlässt natürlich neben zu vielen Treibhausgasen in der Atmosphäre viele weitere Schäden, die uns ebenfalls lebensgefährlich werden können, angefangen beim Insektensterben (Biodiversität) und der Verseuchung des Grundwassers.
Und: wenn wir binnen weniger Jahrhunderte bereits
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@AwetTesfaiesus aber selbst wenn wir mittels CCS die Klimaerwärmung einfach stoppen könnten, während wir unverändert viel emittieren (was natürlich Quatsch ist): die massive Ausbeutung der letzten Ressourcen der Erde hinterlässt natürlich neben zu vielen Treibhausgasen in der Atmosphäre viele weitere Schäden, die uns ebenfalls lebensgefährlich werden können, angefangen beim Insektensterben (Biodiversität) und der Verseuchung des Grundwassers.
Und: wenn wir binnen weniger Jahrhunderte bereits
@AwetTesfaiesus ... alle Ressourcen verfeuern oder damit erzeugte Produkte nicht konsequent(er) recyclen, dann ist schlicht für die nachfolgenden Generationen nichts mehr da. Die Herstellung von Medikamenten ist beispielsweise nunmal auf Erdöl angewiesen, wohl auch in Zukunft noch. Auch bestimmte, technische Kunststoffe gehen nur mit fossilem Öl.
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@AwetTesfaiesus
Die CO2 Speicherung wird angeblich auch von eigentlich ablehnenden Klimaforscher:innen als Übergangslösung zähneknirschend akzeptiert, weil die Lage gerade so ist wie sie ist.
Ich habe entsprechend mit Bauchggrummeln gestimmt.@Nowhereman als Übergangslösung ja gerade nicht. Eine Übergangslösung ist etwas, das im Hier und Jetzt mehr bringt, günstiger ist oder einfacher zu bewerkstelligen (als Energiewende, Verkehrswende und Agrar- bzw. Ernährungswende). Alle 3 Punkte treffen auf CCS aber gerade NICHT zu.
CCS wird stattdessen erst in der "Endphase" wichtig werden. Entweder weil wir es bereits komplett verbockt haben, oder als ergänzende Maßnahme, dort wo CO2-Emissionen nicht oder kaum vermeidbar sind.
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@Nowhereman als Übergangslösung ja gerade nicht. Eine Übergangslösung ist etwas, das im Hier und Jetzt mehr bringt, günstiger ist oder einfacher zu bewerkstelligen (als Energiewende, Verkehrswende und Agrar- bzw. Ernährungswende). Alle 3 Punkte treffen auf CCS aber gerade NICHT zu.
CCS wird stattdessen erst in der "Endphase" wichtig werden. Entweder weil wir es bereits komplett verbockt haben, oder als ergänzende Maßnahme, dort wo CO2-Emissionen nicht oder kaum vermeidbar sind.
@Nowhereman denn Stand heute ist CCS sehr teuer und bringt fast gar nichts, gemessen an der (möglichen) Dekarbonisierung. Mit anderen Worten: 80% des efforts, um 20% (wenn überhaupt!! Aber nur, um mal auf die beliebte "80/20-Regel" zurückzugreifen) zur Lösung beizutragen, während mit 20% des efforts bereits 80% (eher mehr) erreichbar wären.
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@AwetTesfaiesus Für mich wären alle drei okay, solange sie
* nicht von anderen Maßnahmen – „natürliche“ CO₂-Senken, Energie- und Verkehrswende, Anpassung an jetzt schon unvermeidliche Änderungen – ablenken oder diese gar ersetzen und
* mit einer vernünftigen Risiko-Abschätzung, Tests, sorgfältiger und unabhängiger wissenschaftlicher Begleitung durchgeführt werden.
@HeptaSean sehr viel Wenns, aber ja, so ginge es. Mit Betonung auf ginge.