Gerade verschiebt sich was in der deutschen Politik.
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1. weil Jugendliche lernen muessen mit diesen Medien umzugehen.
2. weil du eine flaechendeckende Ueberwachungsinfrastruktur brauchst, um es umsetzen zu koennen.
3. Deutschland hat kaum Bodenschaetze, etc., es ist daher wichtig in anderen Bereichen gut aufgestellt zu sein, haette ich in jungen Jahren bestimmte Dinge nicht tun duerfen, haette ich garantiert jetzt einen anderen Job, sehr wahrscheinlich keinen besseren.Die bestehenden Probleme anders geloest werden muessen.
Punkt 2. halte ich für oberflächlich und zudem für sachlich falsch. Meiner Ansicht nach ließe sich das durchaus gesetzlich so ausgestalten und technisch so umsetzen, dass keine Überwachung damit verbunden bzw. „möglich“ wäre.
Hatte dazu an andere Stelle schon paar Stichworte auf die schnelle genannt. -
@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Ja, Social Media ist in seinem aktuellen Zustand bei großen Tech-Unternehmen aus meiner Sicht insgesamt schädlich für unsere Gesellschaft und sollte stark reguliert werden.
Wenn man jedoch keine Altersverifikation einführen möchte, dann müsste konsequenterweise jeder einzelne Inhalt ohne Ausnahme kindgerecht sein. Das wirft jedoch grundlegende Fragen auf. -
@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Ja, Social Media ist in seinem aktuellen Zustand bei großen Tech-Unternehmen aus meiner Sicht insgesamt schädlich für unsere Gesellschaft und sollte stark reguliert werden.
Wenn man jedoch keine Altersverifikation einführen möchte, dann müsste konsequenterweise jeder einzelne Inhalt ohne Ausnahme kindgerecht sein. Das wirft jedoch grundlegende Fragen auf.@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Was ist mit politischer Propaganda oder populistischen Inhalten? Wer legt überhaupt fest (wer entscheidet das), was als kindgerecht gilt? Und wie sollen Plattformen zuverlässig erkennen und durchsetzen, welche Inhalte diesen Kriterien entsprechen?
Also was wir als Gesellschaft für schlecht für unsere Kinder befinden. Bei Pornografie ist die Abgrenzung möglicherweise noch vergleichsweise eindeutig. -
@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Was ist mit politischer Propaganda oder populistischen Inhalten? Wer legt überhaupt fest (wer entscheidet das), was als kindgerecht gilt? Und wie sollen Plattformen zuverlässig erkennen und durchsetzen, welche Inhalte diesen Kriterien entsprechen?
Also was wir als Gesellschaft für schlecht für unsere Kinder befinden. Bei Pornografie ist die Abgrenzung möglicherweise noch vergleichsweise eindeutig.@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Die Welt, die du beschreibst, funktioniert in der Praxis kaum, selbst dann nicht, wenn man die Unternehmen gesetzlich dazu verpflichten würde.
Ich sehe es daher ähnlich wie @gruebler. Eine Altersverifikation wäre zumindest ein realistischer Ansatz. Kinder und Jugendliche sind häufig noch nicht in der Lage, die langfristigen Folgen bestimmter Inhalte oder Mechanismen vollständig -
@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Die Welt, die du beschreibst, funktioniert in der Praxis kaum, selbst dann nicht, wenn man die Unternehmen gesetzlich dazu verpflichten würde.
Ich sehe es daher ähnlich wie @gruebler. Eine Altersverifikation wäre zumindest ein realistischer Ansatz. Kinder und Jugendliche sind häufig noch nicht in der Lage, die langfristigen Folgen bestimmter Inhalte oder Mechanismen vollständig -
Weitere Argumente: Verbotenes weckt Interesse, aber birgt dann das Problem, dass wenn man dann auf etwas trifft, mit dem man nicht umgehen kann, ist es noch schwerer sich jemandem anzuvertrauen. Genau die Gefahren vor denen man Kinder angeblich damit schuetzen will, werden damit viel groesser.
Dem stimme ich ebenfalls nicht zu. Früher gab es kein Social Media, und ich hatte nicht den Eindruck, dass es Kindern, Jugendlichen oder uns insgesamt deshalb schlechter ging beziehungsweise dass es heute dadurch besser wäre. Im Gegenteil, ich habe eher den Eindruck, dass soziale Medien Ausgrenzung und Mobbing zusätzlich erleichtern und verstärken.
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@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Was ist mit politischer Propaganda oder populistischen Inhalten? Wer legt überhaupt fest (wer entscheidet das), was als kindgerecht gilt? Und wie sollen Plattformen zuverlässig erkennen und durchsetzen, welche Inhalte diesen Kriterien entsprechen?
Also was wir als Gesellschaft für schlecht für unsere Kinder befinden. Bei Pornografie ist die Abgrenzung möglicherweise noch vergleichsweise eindeutig.@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Aber schon beim Thema Gewalt wird es deutlich schwieriger.
Die Debatte um sogenannte „Killerspiele“ hat gezeigt, wie unterschiedlich Einschätzungen hier ausfallen können.
Und wie ist es mit KI-generierten Inhalten oder gezielten Falschinformationen, die lediglich dazu dienen, bestimmte Narrative zu verbreiten oder -
@gpk @unnon89 @gruebler @pneutig Aber schon beim Thema Gewalt wird es deutlich schwieriger.
Die Debatte um sogenannte „Killerspiele“ hat gezeigt, wie unterschiedlich Einschätzungen hier ausfallen können.
Und wie ist es mit KI-generierten Inhalten oder gezielten Falschinformationen, die lediglich dazu dienen, bestimmte Narrative zu verbreiten oder -
Ich denke das passende Alter und der Umfang sind sehr individuell. Das muessen die Eltern selbst entscheiden. Das duerfte auch niemanden ueberfordern, denn das muessen Eltern ja staendig tun. Bei einer technischen Umsetzung wird es sicher schwieriger, aber ich denke in den meisten Faellen ist das auch nicht noetig. Du hast ja auch keinen Tresor fuer Suessigkeiten. Aber sicher eine Regel, was es welche gibt und wieviel, Suchtpotenzial gibt es da auch.
@gpk
Ich verstehe, was du sagen willst. Und trotzdem sehe ich es anders.
Das Kapital dahinter ist anders, die (Un)Sichbarkeit der Algorithmen, die Geschwindigkeit der Änderungen, die Dimension.
Gebe zu, ich weiss nicht, was Politiker machen könnten, aber nich tun. Und klar liegt die Verantwortung bei den Techfirmen. Und Prävention ist besser als Repression. Und doch verschärft sich die Situation seit Jahren.
@gruebler @pneutig -
@pneutig Ich bin etwas irritiert, dass es sich so liest, als ob du möchtest, dass wir etwas dagegen tun, dass die Grünen noch nicht gekippt sind. Somit könnte man es für einen Appell halten, dass die Grünen doch bitte kippen mögen.
@funqr
Oh, die Formulierung ist durchaus potentiell missverständlich.
Aber ich denke mal der Kontext und das verlinkte Pad sollten dann doch klar machen, was gemeint ist. -
Dem stimme ich ebenfalls nicht zu. Früher gab es kein Social Media, und ich hatte nicht den Eindruck, dass es Kindern, Jugendlichen oder uns insgesamt deshalb schlechter ging beziehungsweise dass es heute dadurch besser wäre. Im Gegenteil, ich habe eher den Eindruck, dass soziale Medien Ausgrenzung und Mobbing zusätzlich erleichtern und verstärken.
@gpk @leobm @pneutig @gruebler Nicht ganz zu verstehen, welche Position Du vertreten sehen willst. Wir erwachsenen Bürger sind es und sind es trotzdem nicht, die Social Media gestalten, solange dort Werbung und Algorithmus läuft und unsere Daten gemint werden. Werbefreie, nicht manipulative datengeschützte Plattformen mit einer Beitragspflicht einführen, die auf unsere Gesetze verpflichtet sind. Warum nicht so + gefährliche abschalten?
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@gpk @leobm @pneutig @gruebler Nicht ganz zu verstehen, welche Position Du vertreten sehen willst. Wir erwachsenen Bürger sind es und sind es trotzdem nicht, die Social Media gestalten, solange dort Werbung und Algorithmus läuft und unsere Daten gemint werden. Werbefreie, nicht manipulative datengeschützte Plattformen mit einer Beitragspflicht einführen, die auf unsere Gesetze verpflichtet sind. Warum nicht so + gefährliche abschalten?
@venande @gpk @pneutig @gruebler
Dann müsste man die meisten Plattformen abschalten und würde damit nicht noch mehr Freiheitsrechte einschränken? Das Paradoxe ist, dass diese sozialen Netzwerke den Menschen auf der einen Seite mehr Freiheit und Einfluss gegeben haben. Würde man diese Möglichkeiten wieder entziehen, würde man allen genau diese Freiheit nehmen.
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@venande @gpk @pneutig @gruebler
Dann müsste man die meisten Plattformen abschalten und würde damit nicht noch mehr Freiheitsrechte einschränken? Das Paradoxe ist, dass diese sozialen Netzwerke den Menschen auf der einen Seite mehr Freiheit und Einfluss gegeben haben. Würde man diese Möglichkeiten wieder entziehen, würde man allen genau diese Freiheit nehmen.
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@venande @gpk @pneutig @gruebler
Dann müsste man die meisten Plattformen abschalten und würde damit nicht noch mehr Freiheitsrechte einschränken? Das Paradoxe ist, dass diese sozialen Netzwerke den Menschen auf der einen Seite mehr Freiheit und Einfluss gegeben haben. Würde man diese Möglichkeiten wieder entziehen, würde man allen genau diese Freiheit nehmen.
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@venande @gpk @pneutig @gruebler
Dann müsste man die meisten Plattformen abschalten und würde damit nicht noch mehr Freiheitsrechte einschränken? Das Paradoxe ist, dass diese sozialen Netzwerke den Menschen auf der einen Seite mehr Freiheit und Einfluss gegeben haben. Würde man diese Möglichkeiten wieder entziehen, würde man allen genau diese Freiheit nehmen.
@venande @gpk @pneutig @gruebler Mir ist gerade eine Idee gekommen, vielleicht ist sie auch dumm: Was wäre, wenn jeder, der solche Plattformen nutzt, einen verpflichtenden Medienführerschein absolvieren müsste, unabhängig vom Alter? Wichtig wäre dabei, dass Inhalte und Prüfungen nicht von den Unternehmen selbst erstellt oder durchgeführt werden.
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@venande @gpk @pneutig @gruebler Mir ist gerade eine Idee gekommen, vielleicht ist sie auch dumm: Was wäre, wenn jeder, der solche Plattformen nutzt, einen verpflichtenden Medienführerschein absolvieren müsste, unabhängig vom Alter? Wichtig wäre dabei, dass Inhalte und Prüfungen nicht von den Unternehmen selbst erstellt oder durchgeführt werden.
@venande @gpk @pneutig @gruebler Um sich anzumelden oder einzuloggen, muss man ein gültiges Prüfungszertifikat (Hashkey) besitzen. Dieses kann theoretisch auch entzogen werden (also als ungültig erklärt werden), wenn man gegen Gesetze verstößt. Ähnlich wie bei Punkten in Flensburg. Okay, mit den Punkten ist es vielleicht doof. Damit müsste man das Zertifikat einer ganz bestimmten Person zuordnen. Damit könnte man wieder Überwachung betreiben.
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Dem stimme ich ebenfalls nicht zu. Früher gab es kein Social Media, und ich hatte nicht den Eindruck, dass es Kindern, Jugendlichen oder uns insgesamt deshalb schlechter ging beziehungsweise dass es heute dadurch besser wäre. Im Gegenteil, ich habe eher den Eindruck, dass soziale Medien Ausgrenzung und Mobbing zusätzlich erleichtern und verstärken.
Ich glaube, du hast mich missverstanden. Natuerlich ist Onlinemobbing schlimm. Aber wenn Socials verboten wuerden und ein Kind macht es heimlich dennoch und wird dann gemobbt... Meinst du es vertraut sich dann eher seinen Eltern gegenueber an? Oder doch eher dann, wenn es etwas nicht verbotenes getan hat?
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@venande @gpk @pneutig @gruebler Um sich anzumelden oder einzuloggen, muss man ein gültiges Prüfungszertifikat (Hashkey) besitzen. Dieses kann theoretisch auch entzogen werden (also als ungültig erklärt werden), wenn man gegen Gesetze verstößt. Ähnlich wie bei Punkten in Flensburg. Okay, mit den Punkten ist es vielleicht doof. Damit müsste man das Zertifikat einer ganz bestimmten Person zuordnen. Damit könnte man wieder Überwachung betreiben.
