Ich habe eine Frage ans #FediLZ - Demnächst stehen bei meinem Kind (4.
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Ich habe eine Frage ans #FediLZ - Demnächst stehen bei meinem Kind (4. Klasse) wieder Referate an.
Als Elternbeirätin habe ich viel Kontakt zu den anderen Eltern und nahezu alle berichteten im letzten Jahr, dass das doch viel zu schwer sei für die Kleinen, und dass sie das Referat selbst erstellt haben, so dass die Kinder lediglich von den Kärtchen ablesend den Vortrag üben mussten. Diese Kinder erschienen dann mit den von den Eltern gebastelten Plakaten und
1/2wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
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wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
2/2@AbyssCannonball Das Problem gibt's immer: In der Grundschule die Eltern, in höheren Klassen dann ChatGPT oder Nachhilfeinstitute. Hilf deinem Kind intensiv, sofern du die Möglichkeit hast. Aber halt so, das es noch den Eindruck hat, viel selbst geleistet zu haben. So das es noch stolz auf das Referat ist (Stichwort Selbstwirksamkeit).
Ist nur eine Meinung.
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wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
2/2@AbyssCannonball
Mein Ansatz wäre, hier auf die Lehrkraft zuzugehen und das Thema anzusprechen.Wenn du deinem Kind alles abnimmst, dann lernt es nichts und hat auch keinen "Stolz" auf seine Leistung, aber man will ja nicht unnötig schlechte Noten provozieren.
Vielleicht können die Referate ja in der Unterrichts- oder Freiarbeitszeit erstellt werden? Dann gibt es Unterstützung durch die Lehrkraft und es sind fairere Chancen imho.
Zumindest wäre es meine Variante in Klasse 4 - ich bin aber Lehrer für Sek1+2, also ja...
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wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
2/2Schwierig. Hausaufgaben, die benotet werden halte ich danke Eltern, aber auch Internet inklusive KI für völlig überholt.
Als Übung sind sie ok (auch wenn ich keine gebe), und DANN möchte ich aber bitte die echte Leistung der SchülerInnen sehen, nur so weiß ich, woran wir noch arbeiten müssen.
Wenn sie benotet werden... ganz ehrlich, das ist DIE Einladung zum bescheißen schlechthin.da wäre ich fast eher im Team "helfen, soviel es geht".
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@AbyssCannonball Das Problem gibt's immer: In der Grundschule die Eltern, in höheren Klassen dann ChatGPT oder Nachhilfeinstitute. Hilf deinem Kind intensiv, sofern du die Möglichkeit hast. Aber halt so, das es noch den Eindruck hat, viel selbst geleistet zu haben. So das es noch stolz auf das Referat ist (Stichwort Selbstwirksamkeit).
Ist nur eine Meinung.
@DanKen @AbyssCannonball
Das ist nahe am "Rasenmäher-Eltern"-Dasein... -
wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
2/2@AbyssCannonball Ich würde der Lehrperson spiegeln, dass sie gerade keine Referate bewertet, sondern die Fähigkeit, oder den Willen der Eltern, ihren Kindern die Arbeit abzunehmen.
Und dann kann man gemeinsam überlegen, ob sich die Aufgaben so gestalten lassen, dass sie nicht an die Eltern delegiert werden, oder aber, wie sich der Eigenanteil der Schüler*innen herausfiltern lässt, um dann nur den zu bewerten.
Das absolute Minimum wäre Transparenz: Dass die Kids angeben, was sie selbst gemacht haben und wobei sie unterstützt wurden.
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@AbyssCannonball Das Problem gibt's immer: In der Grundschule die Eltern, in höheren Klassen dann ChatGPT oder Nachhilfeinstitute. Hilf deinem Kind intensiv, sofern du die Möglichkeit hast. Aber halt so, das es noch den Eindruck hat, viel selbst geleistet zu haben. So das es noch stolz auf das Referat ist (Stichwort Selbstwirksamkeit).
Ist nur eine Meinung.
@DanKen @AbyssCannonball
Ich lasse offene Leistungsnachweise mittlerweile nur noch in der Schule erarbeiten. Also genau das, was ich früher als "sinnvolle Hausaufgabe" gesehen habe, mache ich nicht mehr. Ja, das kostet mehr wertvolle Unterrichtszeit, aber mich interessiert weder, was Chat GPT noch Mama und Papa zu dem Thema meinen. #FediLZ -
Schwierig. Hausaufgaben, die benotet werden halte ich danke Eltern, aber auch Internet inklusive KI für völlig überholt.
Als Übung sind sie ok (auch wenn ich keine gebe), und DANN möchte ich aber bitte die echte Leistung der SchülerInnen sehen, nur so weiß ich, woran wir noch arbeiten müssen.
Wenn sie benotet werden... ganz ehrlich, das ist DIE Einladung zum bescheißen schlechthin.da wäre ich fast eher im Team "helfen, soviel es geht".
@DePaelzerBu Das ist deprimierend. 🥴
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@DanKen @AbyssCannonball
Ich lasse offene Leistungsnachweise mittlerweile nur noch in der Schule erarbeiten. Also genau das, was ich früher als "sinnvolle Hausaufgabe" gesehen habe, mache ich nicht mehr. Ja, das kostet mehr wertvolle Unterrichtszeit, aber mich interessiert weder, was Chat GPT noch Mama und Papa zu dem Thema meinen. #FediLZ@Giliell
Ich wünschte, das würde unsere Lehrerin auch so sehen. Ich sollte vielleicht mal mit ihr sprechen. Aber das ist immer so dünnes Eis. Man beerbt halt auch immer die Sorte Eltern, die den Lehrkräften jede Lust auf Elterngespräche ausgetrieben haben… -
@AbyssCannonball Ich würde der Lehrperson spiegeln, dass sie gerade keine Referate bewertet, sondern die Fähigkeit, oder den Willen der Eltern, ihren Kindern die Arbeit abzunehmen.
Und dann kann man gemeinsam überlegen, ob sich die Aufgaben so gestalten lassen, dass sie nicht an die Eltern delegiert werden, oder aber, wie sich der Eigenanteil der Schüler*innen herausfiltern lässt, um dann nur den zu bewerten.
Das absolute Minimum wäre Transparenz: Dass die Kids angeben, was sie selbst gemacht haben und wobei sie unterstützt wurden.
@AbyssCannonball Nachtrag: Der große pädagogische Sprung wäre dann, anzuerkennen, dass Kinder gar nicht durch Bewertung lernen, sondern durch gutes Feedback (oder besser noch Feed-Forward).
Also im Endeffekt, dass Bewertung unnötiger Quatsch ist.
Das stößt aber in der Regel auf gewissen Widerstand

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@Giliell
Ich wünschte, das würde unsere Lehrerin auch so sehen. Ich sollte vielleicht mal mit ihr sprechen. Aber das ist immer so dünnes Eis. Man beerbt halt auch immer die Sorte Eltern, die den Lehrkräften jede Lust auf Elterngespräche ausgetrieben haben…@AbyssCannonball Ich würde es trotzdem mal vorsichtig ansprechen. Es gibt 3 Möglichkeiten:
-Der Person ist es sch... egal, dann ist auch dein Gespräch egal
-Die Person sieht es, hat sich selbst schon darüber geärgert, fühlt sich aber hilflos / unsicher, wie sie vorgehen soll. Dann bestärkst du sie
-Die Person hat irgendwo hinter den Wolken ihr zuhause und merkt es nicht. Dann bist du vielleicht der Weckruf -
Schwierig. Hausaufgaben, die benotet werden halte ich danke Eltern, aber auch Internet inklusive KI für völlig überholt.
Als Übung sind sie ok (auch wenn ich keine gebe), und DANN möchte ich aber bitte die echte Leistung der SchülerInnen sehen, nur so weiß ich, woran wir noch arbeiten müssen.
Wenn sie benotet werden... ganz ehrlich, das ist DIE Einladung zum bescheißen schlechthin.da wäre ich fast eher im Team "helfen, soviel es geht".
@DePaelzerBu @AbyssCannonball @Giliell
Es wäre von der Lehrkraft schon zu überdenken, was sie bewertet. Bei Referaten ist es relativ einfach zu sehen, ob die Leistung über dem Niveau liegt, dass sonst im Unterricht gezeigt wird.
Von daher ist es definitiv klarer, wenn das Referat in der Schule erarbeitet wird. -
wurden durchweg mit 1 oder 2 benotet.
Mein Kind hatte das Referat und das Plakat mit etwas Unterstützung meinerseits sehr mühsam selbst erarbeitet, war als eines der Letzten dran und hat eine 3 dafür bekommen.
Nun frage ich mich, ob ich bei meiner Haltung bleiben oder mich verhalten soll wie die anderen Eltern, damit mein Kind nicht wieder denkt, es sei „schlechter als die anderen“.
2/2@AbyssCannonball
Nun, in Deutschland ist Erfolg in der Schule (im Gymnasium insbes.) ja vor allem als sozialer Filter implementiert. Systemseitig _soll_ offenbar v.a. getestet werden, wie gut Eltern – finanziell, zeitlich und seitens der Herkunft – ihre Kinder unterstützen können.
Ergo: reiße an dich, was geht.(Ja, da spricht nur der Frust aus mir – zwei Kinder im bayrischen Gymnasium … Wir konnten uns zum Glück paar Hundert € Nachhilfe im Monat leisten und sind Akademiker. Passt also soweit. Wir haben sie aber ansonsten immer selbst machen lassen, abgesehen von „normaler“ Hilfestellung.)
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@AbyssCannonball Ich würde es trotzdem mal vorsichtig ansprechen. Es gibt 3 Möglichkeiten:
-Der Person ist es sch... egal, dann ist auch dein Gespräch egal
-Die Person sieht es, hat sich selbst schon darüber geärgert, fühlt sich aber hilflos / unsicher, wie sie vorgehen soll. Dann bestärkst du sie
-Die Person hat irgendwo hinter den Wolken ihr zuhause und merkt es nicht. Dann bist du vielleicht der Weckruf@Giliell @AbyssCannonball
Das hast du sehr treffend analysiert. -
@AbyssCannonball Ich würde es trotzdem mal vorsichtig ansprechen. Es gibt 3 Möglichkeiten:
-Der Person ist es sch... egal, dann ist auch dein Gespräch egal
-Die Person sieht es, hat sich selbst schon darüber geärgert, fühlt sich aber hilflos / unsicher, wie sie vorgehen soll. Dann bestärkst du sie
-Die Person hat irgendwo hinter den Wolken ihr zuhause und merkt es nicht. Dann bist du vielleicht der WeckrufIch finde das gar nicht so banal, das man so etwas "nicht mehr machen" soll: Ich denke, Eltern verbringen so Zeit mit ihrem Kind, das Kind lernt vielleicht auch was dabei, übt vor Publikum zu Sprechen etc. ...
Aber die Leistung des Kindes kann man so natürlich nicht bewerten.
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@DePaelzerBu @AbyssCannonball @Giliell
Es wäre von der Lehrkraft schon zu überdenken, was sie bewertet. Bei Referaten ist es relativ einfach zu sehen, ob die Leistung über dem Niveau liegt, dass sonst im Unterricht gezeigt wird.
Von daher ist es definitiv klarer, wenn das Referat in der Schule erarbeitet wird.@fuexla @DePaelzerBu @AbyssCannonball
Eben. Ich sehe bislang würde ich sagen recht zuverlässig, wennetwas nicht selbst erarbeitet wurde. Das Problem ist natürlich, dass ich in der Nachweispflicht bin. -
@DePaelzerBu Das ist deprimierend. 🥴
@AbyssCannonball
Ja, ist es. Und ein Grund, warum ich keine Hausaufgaben gebe (der andere ist, dass meine Berufsschüler ja an 3-4 Tagen die Woche arbeiten und somit wirklich nicht so arg viel Zeit haben). -
Ich finde das gar nicht so banal, das man so etwas "nicht mehr machen" soll: Ich denke, Eltern verbringen so Zeit mit ihrem Kind, das Kind lernt vielleicht auch was dabei, übt vor Publikum zu Sprechen etc. ...
Aber die Leistung des Kindes kann man so natürlich nicht bewerten.
@DanKen @AbyssCannonball Das heißt aber wieder nur: Kinder, die Glück mit ihrem Elternhaus haben (denn wer kann das denn leisten, ganz richtig, Eltern mit hohem Bildungsstand), haben wieder mehr Vorteile.
Abgesehen davon erledigen die meisten Eltern es einfach selbst ohne das Kind, das stört nur. -
@DePaelzerBu @AbyssCannonball @Giliell
Es wäre von der Lehrkraft schon zu überdenken, was sie bewertet. Bei Referaten ist es relativ einfach zu sehen, ob die Leistung über dem Niveau liegt, dass sonst im Unterricht gezeigt wird.
Von daher ist es definitiv klarer, wenn das Referat in der Schule erarbeitet wird.@fuexla
Eben. Alternativ - ich weiß aber nicht, ob das für 4. Klasse zu heftig ist - ein Kolloquium hintendran hängen und daraus einen Bewertungsschwerpunkt machen. So läuft's bei uns in den Abschlussprojekten der Techniker, da merkt man schnell, ob die das wirklich selbst gemacht haben. -
@fuexla @DePaelzerBu @AbyssCannonball
Eben. Ich sehe bislang würde ich sagen recht zuverlässig, wennetwas nicht selbst erarbeitet wurde. Das Problem ist natürlich, dass ich in der Nachweispflicht bin.@Giliell
Bist Du genau genommen nicht, bei Betrugsversuchen zählt der "Anscheinsbeweis". Aber es gibt halt dann nur unnötiges rumgezacker. Kann man sich auch sparen.