Bin letztes Jahr in #Zittau mal die B96 hoch geradelt, um zu dokumentieren, ob bzw.
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»Mit dem bisherigen Vorgehen« meint was? Das Ordnungssystem mit Anzeigen fluten (oder soll ich sagen: behelligen?), die dann doch nur angeblich mangels öffentlichen Interesses in der Ablage Rund entsorgt werden?
@Azetbur @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix @advancingu
@mango
Niemand flutet das Ordnungssystem. Eine Anzeige ist auch immer aufwand. Wenn überhaupt angezeigt wird, dann nur die richtig krassen fälle. Ansonsten müsste man dafür Geld verlangen.
Und wir haben auch als Radfahrende das Recht, dass unsere Rechte gewahrt und unsere Sicherheit gewährleistet wird.Dazukommt, dass die Vorfälle aktenkundig werden müssen. Die ganzen Statistiken blenden sonst die Probleme des Fuß- und Radverkehrs aus. Entsprechend sieht dann auch niemand Handlungsbedarf.
Ebenso müssen Gefährder entschärft werden. Wer sein Auto als Waffe einsetzt, macht das wieder. Und es ist den meisten leider egal, solange es nicht die eigenen liebsten trifft. Aber eben nicht allen.
@GegenAutogewalt @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix @advancingu
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»Mit dem bisherigen Vorgehen« meint was? Das Ordnungssystem mit Anzeigen fluten (oder soll ich sagen: behelligen?), die dann doch nur angeblich mangels öffentlichen Interesses in der Ablage Rund entsorgt werden?
@Azetbur @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix @advancingu
@mango
Damit ist gemeint, dass die Regeln geändert werden müssen, konkret die Anweisungen für die Staatsanwaltschaften, dass Strafverfahren nicht mehr "mangels öffentlichen Interesses" eingestellt werden dürfen, wenn Fuß- und Radverkehr geschädigt wurde.@GegenAutogewalt @Azetbur @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix
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@mango
Damit ist gemeint, dass die Regeln geändert werden müssen, konkret die Anweisungen für die Staatsanwaltschaften, dass Strafverfahren nicht mehr "mangels öffentlichen Interesses" eingestellt werden dürfen, wenn Fuß- und Radverkehr geschädigt wurde.@GegenAutogewalt @Azetbur @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix
@advancingu Andersherum: Dass #öffentlichesInteresse automatisch vorliegt, sobald jemand ein Kraftfahrzeug als Waffe einsetzt. (Wobei sich die Eigenschaft als Waffe automatisch aus Fahrzeuggewicht und Motorleistung ableitet.)
@mango @GegenAutogewalt @Azetbur @Lichdi @kdhberlin_ @EarlyTwix -
»Mit dem bisherigen Vorgehen« meint was? Das Ordnungssystem mit Anzeigen fluten (oder soll ich sagen: behelligen?), die dann doch nur angeblich mangels öffentlichen Interesses in der Ablage Rund entsorgt werden?
@Azetbur @Lichdi @quino_schuetz @kdhberlin_ @EarlyTwix @advancingu
@mango Der Begriff "fluten" bedient das Narrativ, dass derjenige als Nestbeschmutzer gilt, der auf den Dreck hinweist, und nicht der, der ihn macht. Kann man machen, ist aber scheiße.
Das Problem sind nicht die, die die Behörden mit der Nase auf Regelverstöße stoßen, sondern die, die mit ihren Regelverstößen andere gefährden.
@GegenAutogewalt @Azetbur @Lichdi -
@mango Der Begriff "fluten" bedient das Narrativ, dass derjenige als Nestbeschmutzer gilt, der auf den Dreck hinweist, und nicht der, der ihn macht. Kann man machen, ist aber scheiße.
Das Problem sind nicht die, die die Behörden mit der Nase auf Regelverstöße stoßen, sondern die, die mit ihren Regelverstößen andere gefährden.
@GegenAutogewalt @Azetbur @LichdiMag sein, dass in manchen lokalen Sprachräumen das Wort »fluten« eine pejorative Konnotation hat.
In meinem hat es das nicht, trotzdem täte es mir leid und ist nicht meine Absicht, ein Sprachgefühl zu verletzen.Gemeint ist: Wenn alle, deren Rechte als Radfahrende durch andere Verkehrsteilnehmer verletzt wurden, Anzeige erstatteten, wäre das fürwahr eine Flut an Anzeigen; Polizeidienststellen und Staatsanwaltschaften wären buchstäblich geflutet davon.
END
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Mag sein, dass in manchen lokalen Sprachräumen das Wort »fluten« eine pejorative Konnotation hat.
In meinem hat es das nicht, trotzdem täte es mir leid und ist nicht meine Absicht, ein Sprachgefühl zu verletzen.Gemeint ist: Wenn alle, deren Rechte als Radfahrende durch andere Verkehrsteilnehmer verletzt wurden, Anzeige erstatteten, wäre das fürwahr eine Flut an Anzeigen; Polizeidienststellen und Staatsanwaltschaften wären buchstäblich geflutet davon.
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@mango @quino_schuetz es geht hier um die Straftaten. Wenn denen das Umstände bereitet, dann ist das deren Problem. Bisher werden diese Straftaten nicht verfolgt. Das motiviert die Täter zu weiteren Straftaten. Bei einer Durchsetzung geltenden Rechts hätte das sicher auch abschreckenden charakter. Es wären also keine Fluten. Zumal die meisten eh nicht anzeigen. Deine sorge um den Arbeitsaufwand bei den Täterschützern ist also unbegründet
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@mango Der Begriff "fluten" bedient das Narrativ, dass derjenige als Nestbeschmutzer gilt, der auf den Dreck hinweist, und nicht der, der ihn macht. Kann man machen, ist aber scheiße.
Das Problem sind nicht die, die die Behörden mit der Nase auf Regelverstöße stoßen, sondern die, die mit ihren Regelverstößen andere gefährden.
@GegenAutogewalt @Azetbur @Lichdi -
Bin letztes Jahr in #Zittau mal die B96 hoch geradelt, um zu dokumentieren, ob bzw. wie gefährlich die Strecke mit dem Fahrrad ist, wenn man sich an die StVO hält. Das Ergebnis im Video, aufgenommen von der Mitte des Lenkers aus.
Dann Strafanzeige gestellt mit mehreren Verstößen gegen StVO und nach StGB eine Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und versuchte Körperverletzung.
Nach einem halben Jahr werden die Ermittlungen aufgenommen.
Ergebnis u.A.: Meine Gefährdung wurde zwar bejaht, aber ich hätte das Rechtsfahrgebot nicht eingehalten und damit Nötigung aller Nachfolgenden begangen (Straftat).
Nun die Preisfrage: Was macht die Staatsanwaltschaft als Nächstes?@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Solche Menschen haben ihre Emotionen nicht im Griff und müssen aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie irgendwann doch Menschen verletzen oder gar töten.
Danke, dass Du am Ball bleibst.
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Bin letztes Jahr in #Zittau mal die B96 hoch geradelt, um zu dokumentieren, ob bzw. wie gefährlich die Strecke mit dem Fahrrad ist, wenn man sich an die StVO hält. Das Ergebnis im Video, aufgenommen von der Mitte des Lenkers aus.
Dann Strafanzeige gestellt mit mehreren Verstößen gegen StVO und nach StGB eine Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und versuchte Körperverletzung.
Nach einem halben Jahr werden die Ermittlungen aufgenommen.
Ergebnis u.A.: Meine Gefährdung wurde zwar bejaht, aber ich hätte das Rechtsfahrgebot nicht eingehalten und damit Nötigung aller Nachfolgenden begangen (Straftat).
Nun die Preisfrage: Was macht die Staatsanwaltschaft als Nächstes?@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Einstellung des Verfahrens wegen Belanglosigkeit!
️🤬
Sorry aber diese Sorte sog. Autofahrer kann ich als selbst meist Autofahrer ab wie Fusspilz! Ich wette der bettelt auch in der 30er Zone darum, dass ich anhalten und ihm kurz die Fahrweise in einer 30er Zone erkläre ... wäre nicht der erste! 🤮 -
@advancingu @Ente_Bullitt @Azetbur das würde bei den Autofahrenden vorausschauendes Fahren voraussetzen. Das was die Autopolizei uns immer nahe legt. Aber wir machen es bereits. Wäre schön, wenn andere nun auch mal anfangen mitzudenken
Nicht vorausschauend genug! Radfahrys sollen offenbar vorausschauend gar nicht erst irgendwo sein, wo sie Carbraims stören könnten.
Ich wünschte, ich würde scherzen...
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Nicht vorausschauend genug! Radfahrys sollen offenbar vorausschauend gar nicht erst irgendwo sein, wo sie Carbraims stören könnten.
Ich wünschte, ich würde scherzen...
@wonka @GegenAutogewalt @advancingu @Ente_Bullitt es ist ja tatsächlich oft so. Man kann es den petrolheads sowieso nicht recht machen. Daher stumpf regelkonform fahren, dann ist man nicht angreifbar
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Hier nun das Schreiben der Staatsanwaltschaft mit Begründung der Einstellung.
Immerhin wurde bestätigt, dass eine Nötigung gegen mich vorliegt. Die ist nun aber nur auf dem Privatklageweg einzuklagen.
Ich prüfe gerade, wie ich eine Spendenkampagne starten kann, um die ca. 2.000€ Klagekosten dafür vorzustrecken. Sofern der Prozess gewonnen wird und die Kosten zurückerstattet werden, spende ich den Betrag dann an die Kampagne https://www.oeffentliches-interesse-autogewalt.de/
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@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Solche Menschen haben ihre Emotionen nicht im Griff und müssen aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie irgendwann doch Menschen verletzen oder gar töten.
Danke, dass Du am Ball bleibst.
@thijs_lucas Klar, gerne. Und danke für die Unterstützung!
Besonders erschreckend ist ja in der ersten Stufe eigentlich immer schon die krasse Unkenntnis der Verkehrsregeln. Und anschließend kommt in der zweiten Stufe bei Kontakt mit den Regeln dann meist eine emotional aufgeladene Trotzreaktion oben drauf. In der Kombination ist das hochgradig gefährlich.
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@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Einstellung des Verfahrens wegen Belanglosigkeit!
️🤬
Sorry aber diese Sorte sog. Autofahrer kann ich als selbst meist Autofahrer ab wie Fusspilz! Ich wette der bettelt auch in der 30er Zone darum, dass ich anhalten und ihm kurz die Fahrweise in einer 30er Zone erkläre ... wäre nicht der erste! 🤮@stiefel_fan Zumindest die Regeln zum Überholabstand und die Rechte von Radfahrenden im Straßenverkehr schienen im Fall hier komplett unbekannt.
Nach der Petition gibt es dann hoffentlich irgendwann die Änderung, dass solche Anzeigen bundesweit einem öffentlichen Interesse unterliegen und fortgeführt werden müssen.
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Nicht vorausschauend genug! Radfahrys sollen offenbar vorausschauend gar nicht erst irgendwo sein, wo sie Carbraims stören könnten.
Ich wünschte, ich würde scherzen...
@wonka Für manche Leute scheint man als Rad Fahrender bereits durch seine Existenz eine Nötigung des "echten Verkehrs
" zu betreiben.Ich fahre deshalb - soweit möglichst mir bekannt - regelkonform. Wer damit ernsthafte Probleme hat und mit Gewalt irgendwelche Fantasieregeln durchsetzen will, muss halt mit entsprechenden Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten rechnen. Ist zwar unendlich nervig und aufwendig, aber ich sehe keinen anderen Weg.
Wenn ich dagegen auch regelwidrig z.B. auf dem Gehweg fahren würde zum Eigenschutz, würde ich ja am Ende nur noch "schwächere" Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, gefährden. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.
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@thijs_lucas Klar, gerne. Und danke für die Unterstützung!
Besonders erschreckend ist ja in der ersten Stufe eigentlich immer schon die krasse Unkenntnis der Verkehrsregeln. Und anschließend kommt in der zweiten Stufe bei Kontakt mit den Regeln dann meist eine emotional aufgeladene Trotzreaktion oben drauf. In der Kombination ist das hochgradig gefährlich.
@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Die Trotzreaktion wird dann in der Regel noch durch das Verhalten von Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigt und verstärkt. "Ich bekomme keine Strafe, Verfahren eingestellt, also hatte ich recht!"
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@advancingu @GegenAutogewalt @Azetbur
Die Trotzreaktion wird dann in der Regel noch durch das Verhalten von Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigt und verstärkt. "Ich bekomme keine Strafe, Verfahren eingestellt, also hatte ich recht!"
@advancingu PS: Ich hatte es nicht mehr geschafft zu überweisen. Es gab Probleme mit Paypal. Immerwieder der gleiche undefinierte Fehler.
Falls Du noch in eine zweite Runde gehst oder Geld für Öffentlichkeitsarbeit brauchst oder die Prozesskosten steigen, würde ich es noch mal versuchen. Jetzt bist Du erstmal im Ziel.
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@wonka Für manche Leute scheint man als Rad Fahrender bereits durch seine Existenz eine Nötigung des "echten Verkehrs
" zu betreiben.Ich fahre deshalb - soweit möglichst mir bekannt - regelkonform. Wer damit ernsthafte Probleme hat und mit Gewalt irgendwelche Fantasieregeln durchsetzen will, muss halt mit entsprechenden Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten rechnen. Ist zwar unendlich nervig und aufwendig, aber ich sehe keinen anderen Weg.
Wenn ich dagegen auch regelwidrig z.B. auf dem Gehweg fahren würde zum Eigenschutz, würde ich ja am Ende nur noch "schwächere" Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, gefährden. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.
@advancingu @wonka @GegenAutogewalt @Ente_Bullitt @Azetbur Hi Markus, ich fahre wegen der teils mäßigen Infra sehr kurze Abschnitte auf dem Gehweg (statt Kopfsteinpflaster). Das geschieht immer nur unter höchster Rücksichtnahme, weil ich da nicht hingehöre. Alle Fußgänger, denen ich begegne, grüßen (oft freundlich!), da sie verstehen, warum ich dort fahre. Ich klingel nicht, ich drängel nicht. Auf dem Gehweg habe ich so lange Zeit wie die Fußgänger. Das geht, besser wäre anständige Infra!
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@wonka Für manche Leute scheint man als Rad Fahrender bereits durch seine Existenz eine Nötigung des "echten Verkehrs
" zu betreiben.Ich fahre deshalb - soweit möglichst mir bekannt - regelkonform. Wer damit ernsthafte Probleme hat und mit Gewalt irgendwelche Fantasieregeln durchsetzen will, muss halt mit entsprechenden Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten rechnen. Ist zwar unendlich nervig und aufwendig, aber ich sehe keinen anderen Weg.
Wenn ich dagegen auch regelwidrig z.B. auf dem Gehweg fahren würde zum Eigenschutz, würde ich ja am Ende nur noch "schwächere" Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, gefährden. Das kann ja auch nicht die Lösung sein.
@advancingu @wonka @GegenAutogewalt @Ente_Bullitt @Azetbur
In den Altstädten von Stralsund und Wismar ist das Kopfsteinpflaster so rau, dass man dort kaum radeln kann. Also dort Gehweg, aber bitte nur im Schritttempo, und wenn es Not tut, auch mal anhalten um Fußgängys nicht zu gefährden. -
@advancingu @wonka @GegenAutogewalt @Ente_Bullitt @Azetbur Hi Markus, ich fahre wegen der teils mäßigen Infra sehr kurze Abschnitte auf dem Gehweg (statt Kopfsteinpflaster). Das geschieht immer nur unter höchster Rücksichtnahme, weil ich da nicht hingehöre. Alle Fußgänger, denen ich begegne, grüßen (oft freundlich!), da sie verstehen, warum ich dort fahre. Ich klingel nicht, ich drängel nicht. Auf dem Gehweg habe ich so lange Zeit wie die Fußgänger. Das geht, besser wäre anständige Infra!
@Leija Das hängt stark vom Einzelfall ab (Streckenbeschaffenheit, eigene körperliche Verfassung, Witterung, Tageszeit, Autoverkehr, etc.) und kann dann punktuell vertretbar sein.
Mir ging es vielmehr um den pauschalen Wunsch mancher Leute aus Auto-Perspektive, Radverkehr auf Gehwege zu verlagern, damit ja niemand dem Autoverkehr im Weg ist. Dazu gibt es weder eine rechtliche Grundlage, noch ist es ein guter Vorschlag.
Bessere Radinfrastruktur ist ein großer Teil der Lösung, aber es sollten auch geltende Verkehrsregeln durchgesetzt werden. Deshalb die Petition.
