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  3. Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut

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31 Beiträge 18 Kommentatoren 1 Aufrufe
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  • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

    @christianschwaegerl
    Aber hat die Reduktion denn bisher wirklich wem wehgetan? Oder sind das Selbstläufer, weil mit den Investitionen in EE sowieso günstigere Preise erreicht werden, was dazu fürht, dass man die Zertifikate nicht gebraucht hätte?
    @reticuleena

    christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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    christianschwaegerl@mastodon.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #22

    @asltf @reticuleena Der ETS-1 umfasst Kraftwerke, Industrieanlagen sowie innereuropäische Fluglinien und Schifffahrt. Mit dem ETS konnten die Emissionen dieser Sektoren seit 2005 bereits kontrolliert halbiert werden. Ob das ohne Preissignal und Mengenbegrenzung passiert wäre bezweifle ich – zumal sich ja wachsende Erneuerbarenanteile wegen hoher Modernisierungskosten und den Regeln des Stromhandels (merit order) nicht 1:1 in Preissenkungen übersetzen (Sonne schickt halt doch eine Rechnung).

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    • bjoerne@norden.socialB bjoerne@norden.social shared this topic
    • cyb3rrunn3r@troet.cafeC cyb3rrunn3r@troet.cafe

      @reticuleena ich hoffe, dass sich durch das gestrige Urteil etwas ändern wird.

      Ja, diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch.

      tommy@fediver.deT This user is from outside of this forum
      tommy@fediver.deT This user is from outside of this forum
      tommy@fediver.de
      schrieb zuletzt editiert von
      #23

      @cyb3rrunn3r @reticuleena könnt ihr mir Kontext geben? Wer macht Vorstöße aufzuweichen und welches Urteil?

      cyb3rrunn3r@troet.cafeC 1 Antwort Letzte Antwort
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      • opili@social.tchncs.deO opili@social.tchncs.de shared this topic
      • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

        Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
        Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
        Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

        1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

        2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

        3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

        kastanie@digitalcourage.socialK This user is from outside of this forum
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        kastanie@digitalcourage.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #24

        @reticuleena

        Den Gedanken, auf alles (hier CO2) ein Preisschild zu kleben, fand ich persönlich immer schon ziemlich absurd. Und auch der Gedanke, dass jemand "Verschmutzungsrechte" habe, kommt meines Erachtens ziemlich rüpelhaft daher.

        Ich wünsche mir eine ganz andere Gesellschaft... aber du hast ja recht mit deinem Tröt.

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        • tommy@fediver.deT tommy@fediver.de

          @cyb3rrunn3r @reticuleena könnt ihr mir Kontext geben? Wer macht Vorstöße aufzuweichen und welches Urteil?

          cyb3rrunn3r@troet.cafeC This user is from outside of this forum
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          cyb3rrunn3r@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #25

          @tommy @reticuleena https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-erzielt-grundsatzurteil-fuer-den-klimaschutz-bundesverwaltungsgericht-verurteil/

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

            Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
            Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
            Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

            1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

            2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

            3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

            hans_j@kanoa.deH This user is from outside of this forum
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            hans_j@kanoa.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #26

            @reticuleena
            Der Handel hat in Schweden, soweit ich weis, gut funktioniert. War da deutlich teurer und hat z.B. die Industrie zu Investitionen bewegt, um CO2 zu reduzieren.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

              Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
              Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
              Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

              1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

              2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

              3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

              hans_j@kanoa.deH This user is from outside of this forum
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              hans_j@kanoa.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #27

              @reticuleena
              CDU wickelt die gesamte Umwelt-/Klimapolitik der letzten Jahre ab.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • nullbockgeneration@mastodon.socialN nullbockgeneration@mastodon.social

                @reticuleena Und ich überlege mir immer ernsthafter dieses Land zu verlassen!

                logorok@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                logorok@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
                logorok@social.tchncs.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #28

                @nullbockgeneration @reticuleena
                Welches Land wo man nicht verarscht wird hast du da im Sinn?

                nullbockgeneration@mastodon.socialN 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                  @christianschwaegerl Haargenau. Und in der Verzögerung wird ja genau klar, was der Plan ist: Wenn es dann so weit ist, werden sie erklären, dass das unzumutbar ist.
                  Und dann ist völlig egal, dass ihnen das alle permanent gesagt haben, dass es früher steigen muss, weil man sonst alles in die Zukunft verschiebt und damit unnötige Härten erzeugt. Dann ist es *plötzlich* unzumutbar geworden. Damit konnte ja niemand rechnen und man muss doch anpassen, wenn etwas unvorhergesehene problematische Wirkung hat... blablabla.

                  Womit ich bei Punkt 2 bin. Warum soll ich denen noch irgendwas glauben, wenn die Strategie so offensichtlich ist: Maßnahmen in die Zukunft verschieben und dann wenn es so weit ist, den Plan "anpassen".

                  distincteclare@social.tchncs.deD This user is from outside of this forum
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                  distincteclare@social.tchncs.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #29

                  @reticuleena @christianschwaegerl

                  Yepp. Spätestens als das zu DEM Argument der fckFDP geworden war, musste jedes wissen, wies gehen wird.

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • logorok@social.tchncs.deL logorok@social.tchncs.de

                    @nullbockgeneration @reticuleena
                    Welches Land wo man nicht verarscht wird hast du da im Sinn?

                    nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
                    nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
                    nullbockgeneration@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #30

                    @logorok @reticuleena Frankreich, Spanien...aber spätestens falls die AfD mitreagieren darf!

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • reticuleena@digitalcourage.socialR reticuleena@digitalcourage.social

                      Wenn sie jetzt wirklich den CO2-Handel aufweichen, kriege ich eine massive Wut.
                      Seit 20 Jahren erzählen sie uns, dass das ein tolles und wirksames Werkzeug ist, und dass man ansonsten keine Maßnahmen brauche, weil ja der CO2-Handel das alles prima löst.
                      Mal abgesehen davon, dass das schon damals Quatsch war und eben nicht reichte, wird die Verzögerungstaktik halt maximal widerlich, wenn sie dann genau in dem Moment alles aushebeln, sobald es anfängt weh zu tun aka endlich zu wirken.

                      1) Über Jahrzehnte haben sie damit das Ausbleiben anderer Maßnahmen begründet. Sie schulden uns also rückwirkend für 20 Jahre jede Menge Maßnahmen, wenn sie das jetzt untergraben.

                      2) Es untergräbt die letzte Glaubwürdigkeit in langfristige demokratische Maßnahmen. Und ja, das ist ein Schaden. Auch wenns keinen mehr wirklich überrascht.

                      3) Firmen, die getan haben, was angeraten war und sich (wie vorgesehen) langsfristig auf die steigenden CO2-Kosten eingestellt haben und investiert haben, sind angeschmiert. Ein schlimmes Signal.

                      eingemaischt@chaos.socialE This user is from outside of this forum
                      eingemaischt@chaos.socialE This user is from outside of this forum
                      eingemaischt@chaos.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #31

                      @reticuleena 3) ist das schlimmste Signal.

                      In Deutschland lohnt es sich nicht mehr, auf langfristig gesteckte politische Ziele zu setzen. Wenn man nichts tut, wird man auch gerettet.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • dsw28@norden.socialD dsw28@norden.social shared this topic
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