"Mir/uns geht's ja gut, also warum so viel jammern?" übergeht argumentativ eine ganze Ebene. Nämlich die, dass man auch im Interesse und für das Wohlergehen Anderer jammern kann.
frog_reborn@mstdn.social
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Danke für die vielen Antworten. -
Danke für die vielen Antworten.Das klingt für mich so, als sei "Jammern auf hohem Niveau" weniger berechtigt. Ich finde, man kann das aber auch genau umgekehrt sehen. Je "besser" wir dastehen, desto unverantwortlicher und schwerer zu ertragen ist es, dass so viele Menschen hier auf der Straße oder in prekären Verhältnissen leben, dass wir so wenig dagegen tun, wie wir unser aller Lebensgrundlage zerstören. Im Gegensatz zu vielen Ländern haben wir ja genug Ressourcen, Menschen zu helfen. Wir tun's nur nicht/zu wenig