Lesekreis zu Sakine Cansiz "Mein Ganzes Leben war ein Kampf"
Am 9. Januar 2013 ermordete ein Faschist im Auftrag des türkischen Geheimdienstes MIT die drei kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız (Sara), Leyla Şaylemez (Ronahî) und Fidan Doğan (Rojbîn) in Paris.
Leyla lebte eine Zeit lang in Halle und studierte, beteiligte sich dann aber noch stärker an der internationalistischen Arbeit. Fidan arbeitete für den Kurdischen Nationalkongress in Paris und stärkte die kurdische Selbstbestimmung in der europäischen Politik und Sakine war Mitbegründerin der PKK, wurde in der Türkei verfolgt und gefoltert, erhielt politisches Asyl in Frankreich und kämpfte gegen den Faschismus und die Repression des türkischen Staates.
Zur Erinnerung an die drei wollen wir uns mit der Theorie und Praxis der linken und feministischen Freiheitsbewegung beschäftigen. Dazu wollen wir unseren Lesekreis zu Sakine Cansız Werk „Mein ganzes Leben war ein Kampf“ starten, in dem die Revolutionärin ihren politischen Werdegang und ihre Biografie eindringlich beschreibt.
Wir starten mit dem ersten Band („Jugendjahre“) und wollen dann gemeinsam schauen, wie wir weitermachen. Wir treffen uns am 9. Januar 2026 ab 16 Uhr im StuRa (Universitätsplatz 7) zum ersten Treffen. Ihr könnt den Text entweder online lesen (https://archive.org/details/CansizMeinGanzesLebenWarEinKampfBandII/mode/2up), über den Unrast-Verlag bestellen (https://unrast-verlag.de/produkt/mein-ganzes-leben-war-ein-kampf-bd-1/) oder zu unserer ersten Sitzung kommen, wo wir euch Bücher ausleihen können.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
GEMEINSAM für ein solidarisches Bleiberecht
24.01.2026
13:00
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