@EvaLie Moment, stop, du missverstehst mich: Zum Führen eines Fahrzeuges benötigt man derzeit schon einen Führerschein, ja. Aber als Fußgänger, Radfahrer, Rollerfahrer etc. sind Kinder ja unvermeidbar auch Teil des Straßenverkehrs und geraten leider häufig in Unfälle. Sollte man Kinder da aus dem Straßenverkehr komplett raushalten? Wäre es sinnvoll, wenn es für Fußgänger und Radfahrer ein Mindestalter gäbe (oder so etwas wie einen Führerschein)? *Das* war Gegenstand meines Vergleichs. Wollen wir Kinder von moderner Kommunikation ausschließen, weil sie neben Nutzen auch Gefahren birgt, die zum Teil auf strukturellen Fehlern und schädlichen Trends basieren? Müssten wir dann nicht aufgrund derselben Denkweise Kinder von jeglichem Straßenverkehr - also als Fußgänger, Radfahrer, vielleict sogar als Beifahrer im Auto oder Passagiere im Bus - ausschließen, weil... Straßenverkehr neben Nutzen auch Gefahren birgt, die zum Teil auf strukturellen Fehlern und schädlichen Trends basieren?
Wie gesagt, der Vergleich hinkt natürlich ein wenig (sonst wäre es kein Vergleich), weil die Gefahren durch Autos konkreter für Leib und Leben sind und ein "Verkehrsteilnahmeverbot" weniger praktikabel wäre, und die Gefahren durch Inhalte und Kommunikation im Interner wesentlich abstrakter sind und ein "Abschneiden" davon weniger dramatisch erscheint ("Wir sind als Kinder ja auch ohne ausgekommen"), aber... die Welt hat sich verändert, Straßenverkehr und Soziale Medien existieren und gehören (genau wie Straßenverkehr) mittlerweile zum Alltag, und haben jede Menge Probleme - nicht nur für Kinder. Ich finde, wir sollten eher die Probleme beseitigen als zu versuchen, Probleme durch Wegsperren zu lösen.
Äh, und davon ab, sorry, ich bin Nichtlinearität bei so was gewohnt und hab' ja damit angefangen. 



