Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft.
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Vor allem, wenn das schon vor 20 oder 25 Jahren begonnen worden wäre.
@caravantraveller
Wobei man bis in die 10er Jahre dieses Jahrhunderts immer noch glaubte, "1984" von Orwell wäre dystopische Science Fiction. Welche Konsequenzen die Abhängigkeit amerikanischer Software unter einer autokratischen Regierung der USA haben wird, haben wohl vor Trump nur paranoide Propheten vorausgesagt.
@ulrichkelber -
@ulrichkelber Ja, die Situation ist leider so und sehr unbefriedigend. Insbesondere, wenn man sich die aktuelle Weltlage anschaut. Verstanden haben das bisher offenbar nur die Verantwortlichen in Schleswig-Holstein und Thüringen und entsprechend reagiert.
@61hein
Wenigstens dje ... Aber jetzt könnten die Verantwortlichen anderer Länder mal beginnen, sich an der Stirn zu kratzen. Und Raumfahrt-Söder kratzt sich bestenfalls am Hintern. Es ist so zynisch, je dümmer sie sich hier stellen, desto sicherer sind die Stimmen. Nur nichts ändern.
@ulrichkelber -
@ulrichkelber @mfeilner wahrscheinlich wäre es auf lange Sicht sogar sehr viel billiger 0,1 oder 0,2 % des Haushaltes, ca. 1 Milliarde jedes Jahr in Opensource zu investieren. Von dem gesellschaftlichen Fortschritt und der Teilhabe ganz zu schweigen.
Ungefähr gleich viel geben wir scheinbar aktuell für Microsoft Lizenzen aus. insgesamt im Deutschland. Im Bund sind es knappe 500 Millionen.
@Openhuman @ulrichkelber hat glaube ich @BlumeEvolution mal vorgeschlagen, dass Open Source-Investitionen eigentlich dem Verteidigungshaushalt zugeordnet werden müssten.
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@ulrichkelber Wenn jetzt noch große deutsche Konzerne hinzukämen, die auch hunderte Millionen oder gar Milliarden € an Microsoft zahlen...
@makake @ulrichkelber (1) oder die EU es ist ja nicht so, dass man vielleicht sogar langfristig noch Effizienzgewinne hätte, wenn man eben Dinge individuell anpassen kann, Unabhängig ist und das dann auch jeder nutzen kann, wenn es erst mal entwickelt ist.
Wenn man das selbe Geld für Open Source ausgeben würde, würde man kombinierten internationalen Entwicklern Budgets
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@makake @ulrichkelber (1) oder die EU es ist ja nicht so, dass man vielleicht sogar langfristig noch Effizienzgewinne hätte, wenn man eben Dinge individuell anpassen kann, Unabhängig ist und das dann auch jeder nutzen kann, wenn es erst mal entwickelt ist.
Wenn man das selbe Geld für Open Source ausgeben würde, würde man kombinierten internationalen Entwicklern Budgets
(2) Circa um 50 % steigern für den Bund, oder für ganz Deutschland verdoppeln.
Wenn man die EU nimmt oder ein paar weitere Länder könnt ihr euch das selber vorstellen. Das wird auch nicht alle Probleme lösen, aber es ist einfach langfristig das viel überzeugender Konzept. Wenn es einmal entwickelt ist, ist das kopieren und teilen fast umsonst.
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@ulrichkelber In Frankreich haben die das shon fertig, ab ende 2027 2.5 million beamte auf open-source - auf wiedersehn Microsoft..
https://lasuite.numerique.gouv.fr/Auch Europees mahl sehn was dar spielt: https://interoperable-europe.ec.europa.eu/
Entschuldigung fur mein Deutsch ..
Die Franzosen sind oft ehrlicher mit ihrer Unabhängigkeit,
das sollten wir uns etwas davon abschauen. -
@makake @ulrichkelber (1) oder die EU es ist ja nicht so, dass man vielleicht sogar langfristig noch Effizienzgewinne hätte, wenn man eben Dinge individuell anpassen kann, Unabhängig ist und das dann auch jeder nutzen kann, wenn es erst mal entwickelt ist.
Wenn man das selbe Geld für Open Source ausgeben würde, würde man kombinierten internationalen Entwicklern Budgets
@Openhuman Ich wollte nur drauf hinweisen, dass auch deutsche Konzerne großes Potential haben. Zufälligerweise arbeite ich in einem, der sich freiwillig eng von Microsoft knebeln ließ und lieber Arbeit nach Indien verlagert, weil Microsoft immer mehr Geld verlangt, aber die IT-Budgets aufgrund v. Börsenversprechen immer geringer werden. Dabei reden wir von über 100.000 Windows-Clients zzgl. Smartphones & Macbooks, die mit M$ verwaltet werden. @ulrichkelber
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Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
@ulrichkelber wir bleiben dann lieber in der Abhängigkeitsfalle und lassen unsere Daten als Geisel nehmen.
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@Openhuman @ulrichkelber hat glaube ich @BlumeEvolution mal vorgeschlagen, dass Open Source-Investitionen eigentlich dem Verteidigungshaushalt zugeordnet werden müssten.
@TruthMattersww @Openhuman @ulrichkelber
Ja, das ist so. Aus meiner Sicht sollten #FOSS - Investitionen den Verteidigungsausgaben zugerechnet & damit auch der sog. Schuldenbremse enthoben sein, da sie direkt die Infrastruktur resilienter machen, Daten schützen & die Abhängigkeit von potentiell feindseligen Konzernen & Nationen verhindern.
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@ulrichkelber Laufen die ganzen Behörden-"Programme" nicht eh auf Browser?
Elster ist ja auch über Browser zu erreichen als Beispiel.@apnoe_soeren @ulrichkelber Das denke ich nicht. Ich gehe davon aus, dass die meisten Programme schon älter sind und das sind dann eher Windows Programme.
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Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
@ulrichkelber
Das stimmt!
Wir wollen unabhängig und aufrichtig sein!
Es gibt Länder wie Schleswig-Holstein die das erkannt haben.
Aber die Regierungen - Deutschland und Europa, müssen eine klare Direktive vorgeben und Vorbild sein.
Warum erkennen Politiker:innen die Problematiken erst, wenn die Furcht da ist. Obwohl die individuellen und gesellschaftlichen Vorteile schon lange vorher eindeutig sind.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/open-source-strategie-in-sh-erst-belaechelt-jetzt-vorbild,digital-112.html -
Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
@ulrichkelber
Wenn man dann noch das eingesparte geld durch das nutzen von open source einsetzt um quantenkyptografie bei europäischen und kanadischen anbietern zu kaufen dann hätten wir #Souveranität und #Cybersicherheit -
@ulrichkelber @mfeilner wahrscheinlich wäre es auf lange Sicht sogar sehr viel billiger 0,1 oder 0,2 % des Haushaltes, ca. 1 Milliarde jedes Jahr in Opensource zu investieren. Von dem gesellschaftlichen Fortschritt und der Teilhabe ganz zu schweigen.
Ungefähr gleich viel geben wir scheinbar aktuell für Microsoft Lizenzen aus. insgesamt im Deutschland. Im Bund sind es knappe 500 Millionen.
Das würde die kombinierten Entwicklung Budgets weltweit für Open Source Projekte ungefähr um +50% bei 500 Millionen oder sogar ca 100 % steigern.
Man würde Unabhängigkeit und volle Kontrolle bekommen, auch um Dinge individuelle anpassen zu können. Und nebenbei oben schon genannte.
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@ulrichkelber Welche Kommunen haben ein Benchmarking für Digitale Souveränität?
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@apnoe_soeren @ulrichkelber Das denke ich nicht. Ich gehe davon aus, dass die meisten Programme schon älter sind und das sind dann eher Windows Programme.
@Holger_Nick
... und drüber hinaus ein beachtliche Menge an Schnittstellen nicht offen sondern proprietär implementiert wurde. Das erschwert den Wechsel zusätzlich. -
Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
@ulrichkelber
Gibt es dafür nicht irgendwo ein Sondervermögen?
Entschuldigt bitte ich weis nicht ob ich weinen oder lachen soll?
Da sitzen bestimmt Leute mit im Gremium die einen Vertrag mit Microsoft haben. -
Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
@ulrichkelber finde es sollte ne Monopol Steuer geben, deren einsame dann in die Entwicklung von alternativen fließt
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Knapp 500 Mio. Euro alleine an Mitteln der Bundesebene fließen jährlich an Microsoft. Welche Wertschöpfung und Innovation man damit in Deutschland auslösen würde, wenn in Open Source und europäische Cloud investiert würde. Von digitaler Souveränität ganz zu schweigen
https://digitalrechte.de/news/microsoft-ausgaben-des-bundes-steigen-immer-weiter
Darüberhinaus könnte der Staat die Vorgaben machen, was umgesetzt wird. Jetzt muss der Staat nehmen, was die Konzerne umsetzen und das nennt man Enshittification.
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Ich arbeite im öD im saarländischen Finanzwesen (weit außerhalb der Entscheidungsfindungsblase). Dieses Jahr wurde von Server 2016 auf Server 2022 umgestellt und die älteren Office-Versionen alle auf 365. Die Systeme sind noch langsamer als sie vorher schon waren. Ich könnte 🤮 .
Dann bekommen wir dieses Jahr auch neue Laptops für die Arbeit vor Ort in den Ämtern und im Home-Office. Natürlich alle mit Winzigweich als BS.
Was für ein Müll.
@Terranerin
Was kann man eigentlich dagegen tun, dass man auf der Arbeit gezwungen wird, unfreie Spionagesoftware zu nutzen? Same here. Ist das nicht kurzsichtig, toxisch, euroverräterisch und dazu Geldverbrennung? Eigentlich sollte das längst auf die Agenda der Gewerkschaften.
@ulrichkelber -
@Terranerin
Was kann man eigentlich dagegen tun, dass man auf der Arbeit gezwungen wird, unfreie Spionagesoftware zu nutzen? Same here. Ist das nicht kurzsichtig, toxisch, euroverräterisch und dazu Geldverbrennung? Eigentlich sollte das längst auf die Agenda der Gewerkschaften.
@ulrichkelberGar nichts. Es sei denn kündigen. Nur ob es beim neuen AG - so man einen findet (in meinem Alter ist die Chance dafür NULL) - besser ist?