Gedanken zum Ausklang des Jahres und eine Bitte für das kommende Jahr:
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@tarbonam „Geehrt*“ wäre für mich eine schöne Form, weil sie weder m noch w noch sonstwen explizit nennt. Dies würde sich vom [von rechts bekämpften, aber] einigermassen etablierten Gebrauch entfernen, also sicher mehr auffallen als „geehrte*r“.
Bei Anreden ohne Namen rennst du aber ins nächste Problem: „Sehr geehrt* Kund*“?
Streng genommen steht das Sternchen für die Spanne zwischen m und w plus die Räume ausserhalb. Wie beim Böhmermann'schen Inklusivum: „Sehr geehrte Damen und Herren und alle dazwischen und ausserhalb“.
Angewandt auf „geehrt“ wäre das „geehrte*r“. Darin steckt sichtbar „geehrte“ und "geehrter“ plus mit dem Sternchen „alle dazwischen und ausserhalb“. "Geehrte*“ lässt das gewohnte r weg; die männliche Form. Da steht also quasi „Geehrte (weiblich Singular) und alle anderen".
Heisst: Die Gewöhnung an das Sternchen zwischen e und r und dass cis binäre Menschen ihre binäre Anrede trotz Sternchen sehen, erhöht die Akzeptanz bei ihnen. Bei "Lieb*“ und „geehrt*“ sehen sie sich nicht und fühlen sich eher ausgeschlossen (Ach!).
Das alles ist aber eigentlich Optimierung hinterm Komma.
Für nichtbinäre Menschen ist der Knackpunkt, weder binär noch als Ding oder gar nicht angesprochen zu werden (Doppelnennung). BinärePersonen, egal ob trans oder cis, möchten wenn schon, dann mit dem richtigen binären Geschlecht angesprochen werden. Die einfachste Methode, Fehler ohne raten und nachfragen zu vermeiden ist, neutral zu formulieren. All-inklusive (Sternchen) ist meiner persönlichen Ansicht nach die zweitbeste Lösung.
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@tarbonam „Geehrt*“ wäre für mich eine schöne Form, weil sie weder m noch w noch sonstwen explizit nennt. Dies würde sich vom [von rechts bekämpften, aber] einigermassen etablierten Gebrauch entfernen, also sicher mehr auffallen als „geehrte*r“.
Bei Anreden ohne Namen rennst du aber ins nächste Problem: „Sehr geehrt* Kund*“?
Streng genommen steht das Sternchen für die Spanne zwischen m und w plus die Räume ausserhalb. Wie beim Böhmermann'schen Inklusivum: „Sehr geehrte Damen und Herren und alle dazwischen und ausserhalb“.
Angewandt auf „geehrt“ wäre das „geehrte*r“. Darin steckt sichtbar „geehrte“ und "geehrter“ plus mit dem Sternchen „alle dazwischen und ausserhalb“. "Geehrte*“ lässt das gewohnte r weg; die männliche Form. Da steht also quasi „Geehrte (weiblich Singular) und alle anderen".
Heisst: Die Gewöhnung an das Sternchen zwischen e und r und dass cis binäre Menschen ihre binäre Anrede trotz Sternchen sehen, erhöht die Akzeptanz bei ihnen. Bei "Lieb*“ und „geehrt*“ sehen sie sich nicht und fühlen sich eher ausgeschlossen (Ach!).
Das alles ist aber eigentlich Optimierung hinterm Komma.
Für nichtbinäre Menschen ist der Knackpunkt, weder binär noch als Ding oder gar nicht angesprochen zu werden (Doppelnennung). BinärePersonen, egal ob trans oder cis, möchten wenn schon, dann mit dem richtigen binären Geschlecht angesprochen werden. Die einfachste Methode, Fehler ohne raten und nachfragen zu vermeiden ist, neutral zu formulieren. All-inklusive (Sternchen) ist meiner persönlichen Ansicht nach die zweitbeste Lösung.
Also für dich am liebsten "Geehrt*" ohne folgenden Namen, richtig?
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Also für dich am liebsten "Geehrt*" ohne folgenden Namen, richtig?
@tarbonam Wenn es ganz persönlich ist: "Lieb*“ klingt toll

Ansonsten nehm ich alles, wo Menschen mal kurz überprüft haben, dass sie kein explkizites oder implizites er/sie/es drin haben. Weder in der Anrede, noch im Text, in Endungen, usw. Das passiert leicht; „als unserem Lieblingskunden“…

Ich komme also gut klar mit zum Beispiel „geehrte*r“, „geehrt*“, „lieb*“, "liebe*r“, … aber auch „Hallo, $vorname [$nachname]“ oder dito mit „Guten Tag, …“ oder „Moin …“
