Danke für euer Feedback zum 1.
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Erstens: Dezentralität. Das Fediverse besteht aus vielen unabhängigen Servern. Das bedeutet: Dir gehört dein Profil. Du entscheidest, was mit deinen Daten passiert. Und wenn dir die Hausordnung einer Instanz nicht mehr gefällt? Dann ziehst du einfach mit all deinen Followern um.

Diese Unabhängigkeit ist gelebte digitale Subsidiarität: Verantwortung auf der kleinstmöglichen Ebene, ohne einen alles beherrschenden Konzern im Hintergrund.
️2/🧵 #thread
Zweitens: Kein Algorithmus. In den großen Netzwerken entscheidet eine Blackbox, wer dich sieht und was du siehst – meist optimiert auf Profit.

Hier ist das anders: Du entscheidest, wann deine Posts gesehen werden. Deine Timeline ist chronologisch und ehrlich. Das schafft Kommunikation auf Augenhöhe, ohne Manipulation. Ein fairer Raum für das Evangelium und unsere Themen im Bistumsprozess.

️3/🧵 #thread
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Zweitens: Kein Algorithmus. In den großen Netzwerken entscheidet eine Blackbox, wer dich sieht und was du siehst – meist optimiert auf Profit.

Hier ist das anders: Du entscheidest, wann deine Posts gesehen werden. Deine Timeline ist chronologisch und ehrlich. Das schafft Kommunikation auf Augenhöhe, ohne Manipulation. Ein fairer Raum für das Evangelium und unsere Themen im Bistumsprozess.

️3/🧵 #thread
RE: https://kirche.social/@inklusion_ruhrbistum/115999494114540785
Drittens: Echte Moderation. Wie @inklusion_ruhrbistum es schrieb: Moderation macht den Raum lebendig!
Hier gibt es Menschen, die hinschauen, Traurige trösten, Wütende „runterholen“ und Ideen aufgreifen.
Das sorgt für eine Kultur des Respekts.Es ist ein Raum, in dem wir als Menschen wahrgenommen werden und nicht als Datensatz für Werbe-Algorithmen. Ein Ort, der zum Gestalten einlädt.
4/🧵 #thread
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RE: https://kirche.social/@inklusion_ruhrbistum/115999494114540785
Drittens: Echte Moderation. Wie @inklusion_ruhrbistum es schrieb: Moderation macht den Raum lebendig!
Hier gibt es Menschen, die hinschauen, Traurige trösten, Wütende „runterholen“ und Ideen aufgreifen.
Das sorgt für eine Kultur des Respekts.Es ist ein Raum, in dem wir als Menschen wahrgenommen werden und nicht als Datensatz für Werbe-Algorithmen. Ein Ort, der zum Gestalten einlädt.
4/🧵 #thread
Viertens: Die ökumenische Gemeinschaft. Unter dem Hashtag #FediKirche erlebe ich hier einen unglaublichen Austausch, wie z.B. erst gestern beim Stammtisch #FediKircheAmMontag. Die #FediKirche ist ein Ort für Information, gegenseitige Unterstützung und gemeinsam gelebten Glauben – über Konfessionsgrenzen hinweg.
️
Diese Vernetzung zeigt, wie digitale Nachhaltigkeit Räume für echte christliche Gemeinschaft öffnet, die nicht durch kommerzielle Interessen eingeschränkt werden.
5/🧵 #thread
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Viertens: Die ökumenische Gemeinschaft. Unter dem Hashtag #FediKirche erlebe ich hier einen unglaublichen Austausch, wie z.B. erst gestern beim Stammtisch #FediKircheAmMontag. Die #FediKirche ist ein Ort für Information, gegenseitige Unterstützung und gemeinsam gelebten Glauben – über Konfessionsgrenzen hinweg.
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Diese Vernetzung zeigt, wie digitale Nachhaltigkeit Räume für echte christliche Gemeinschaft öffnet, die nicht durch kommerzielle Interessen eingeschränkt werden.
5/🧵 #thread
RE: https://kirche.social/@elottermann/115995882896454626
Kurz: Das Fediverse stellt den Menschen ins Zentrum, nicht den Profit.

Wenn sich Kirche als Trägerin des Gemeinwohls versteht, muss sie sich aktiv in die Gestaltung der Digitalität einbringen. Das Fediverse ist ein starkes Vorbild für diese digitale Zukunft!
️Wie erlebt ihr die Kultur hier im Vergleich zu anderen Plattformen? Fühlt ihr euch hier „digital nachhaltiger“ aufgehoben?

6/6🧵 #thread
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RE: https://kirche.social/@inklusion_ruhrbistum/115999494114540785
Drittens: Echte Moderation. Wie @inklusion_ruhrbistum es schrieb: Moderation macht den Raum lebendig!
Hier gibt es Menschen, die hinschauen, Traurige trösten, Wütende „runterholen“ und Ideen aufgreifen.
Das sorgt für eine Kultur des Respekts.Es ist ein Raum, in dem wir als Menschen wahrgenommen werden und nicht als Datensatz für Werbe-Algorithmen. Ein Ort, der zum Gestalten einlädt.
4/🧵 #thread
Es gibt da einen Punkt, der oft kommt, den ich mal kritisch hinterfragen will:
>Und wenn dir die Hausordnung einer Instanz nicht mehr gefällt? Dann ziehst du einfach mit all deinen Followern um.
Was ist denn die Hausordnung? M.E. sind das die Regeln, die ursprünglich mal von Chaos.social entwickelt wurden. Und die besagen vereinfacht, dass jegliche Formen von Diskriminierung, Rassismus, Fakenews, Hate, Beschimpfungen usw usf. zu unterlassen sind.
Daher wundere ich mich jedesmal, wenn man quasi erklärt, dass es gut ist, dass „Menschenfeinde“ zu einer Instanz wechseln können, wo ihre Haltung akzeptiert wird. Die Praxis sieht natürlich so aus, es ist aber kein Vorteil und nichts, was positiv ist, sondern etwas, das man hinnehmen muss, weil es technisch nicht verhindert werden kann.
Es ist ein bisschen so als würde man zu jemandem sagen „Das Gute am Internet ist, dass wenn deine frauenfeindliche Haltung im Fediverse nicht akzeptiert wird, du zu X gehen kannst“ oder „Das Gute am Internet ist, wenn Du bei Bluesky wegen Antisemitismus rausgeschmissen wirst, kannst Du auch zu Upscrolled gehen, da kannst Du den Al Qassam Brigaden direkt schreiben.“
Das ist kein Vorzug, sondern ein Nachteil, gerade wenn man nicht an einen Werterelativismus glaubt.
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Es gibt da einen Punkt, der oft kommt, den ich mal kritisch hinterfragen will:
>Und wenn dir die Hausordnung einer Instanz nicht mehr gefällt? Dann ziehst du einfach mit all deinen Followern um.
Was ist denn die Hausordnung? M.E. sind das die Regeln, die ursprünglich mal von Chaos.social entwickelt wurden. Und die besagen vereinfacht, dass jegliche Formen von Diskriminierung, Rassismus, Fakenews, Hate, Beschimpfungen usw usf. zu unterlassen sind.
Daher wundere ich mich jedesmal, wenn man quasi erklärt, dass es gut ist, dass „Menschenfeinde“ zu einer Instanz wechseln können, wo ihre Haltung akzeptiert wird. Die Praxis sieht natürlich so aus, es ist aber kein Vorteil und nichts, was positiv ist, sondern etwas, das man hinnehmen muss, weil es technisch nicht verhindert werden kann.
Es ist ein bisschen so als würde man zu jemandem sagen „Das Gute am Internet ist, dass wenn deine frauenfeindliche Haltung im Fediverse nicht akzeptiert wird, du zu X gehen kannst“ oder „Das Gute am Internet ist, wenn Du bei Bluesky wegen Antisemitismus rausgeschmissen wirst, kannst Du auch zu Upscrolled gehen, da kannst Du den Al Qassam Brigaden direkt schreiben.“
Das ist kein Vorzug, sondern ein Nachteil, gerade wenn man nicht an einen Werterelativismus glaubt.
@zotheca
Ein wichtiger Punkt, danke für das Nachhaken!
Technische Freiheit ist zunächst einmal wertneutral. Dass Hass-Instanzen existieren können, ist eine systemische Last der Dezentralität, kein Vorteil.Der Vorzug liegt im Schutz vor Willkür: Statt einer Blackbox entscheiden wir als Gemeinschaft (Subsidiarität). Die Antwort auf Hass ist die soziale Praxis: Das Blocken von Instanzen, die Menschenwürde missachten. Wahre Freiheit braucht daher Mut zur Abgrenzung, nicht Relativismus!
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@zotheca
Ein wichtiger Punkt, danke für das Nachhaken!
Technische Freiheit ist zunächst einmal wertneutral. Dass Hass-Instanzen existieren können, ist eine systemische Last der Dezentralität, kein Vorteil.Der Vorzug liegt im Schutz vor Willkür: Statt einer Blackbox entscheiden wir als Gemeinschaft (Subsidiarität). Die Antwort auf Hass ist die soziale Praxis: Das Blocken von Instanzen, die Menschenwürde missachten. Wahre Freiheit braucht daher Mut zur Abgrenzung, nicht Relativismus!
@alex Da gehe ich mit. Du glaubst gar nicht, wieviele Instanzen ich geblockt habe

Ich sehe eben nur nicht den Vorteil, den Du ausgeführt hattest, das ist aber einer, der sehr oft genannt wird.
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@alex Da gehe ich mit. Du glaubst gar nicht, wieviele Instanzen ich geblockt habe

Ich sehe eben nur nicht den Vorteil, den Du ausgeführt hattest, das ist aber einer, der sehr oft genannt wird.
@zotheca
Meine Wechselgründe waren bisher viel basaler: Mal änderten sich Interessen, mal passte ein Format nicht mehr. Schließlich fehlte eine Instanz für das Erzbistum Paderborn – also habe ich selbst Hand angelegt. Dass ich mein Netzwerk einfach mitnehmen konnte, ist ein Vorteil, den ich sonst nirgends erlebe. Da ich mich für eine lokale Instanz einsetze, setzt sich die Plattform hier für mich nachvollziehbar ab. Aber es ist wirklich wichtig, dass deutlich zu machen.
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@zotheca
Meine Wechselgründe waren bisher viel basaler: Mal änderten sich Interessen, mal passte ein Format nicht mehr. Schließlich fehlte eine Instanz für das Erzbistum Paderborn – also habe ich selbst Hand angelegt. Dass ich mein Netzwerk einfach mitnehmen konnte, ist ein Vorteil, den ich sonst nirgends erlebe. Da ich mich für eine lokale Instanz einsetze, setzt sich die Plattform hier für mich nachvollziehbar ab. Aber es ist wirklich wichtig, dass deutlich zu machen.
Vielleicht hab ich was verpasst, aber bist Du nicht schon ewig dabei?
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Vielleicht hab ich was verpasst, aber bist Du nicht schon ewig dabei?
@zotheca
Ne, hast du nicht. Bin seit 2017 im Fediverse unterwegs und in den ersten Jahren etwas wechselfreudiger gewesen. Seit 2022 habe ich aber ein festes Zuhause gefunden. -
@zotheca
Ne, hast du nicht. Bin seit 2017 im Fediverse unterwegs und in den ersten Jahren etwas wechselfreudiger gewesen. Seit 2022 habe ich aber ein festes Zuhause gefunden.@alex Ja, so war mir das. Hatte sich jetzt so gelesen als hättest Du neu gewechselt, deshalb war ich etwas irritiert.
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@alex Ja, so war mir das. Hatte sich jetzt so gelesen als hättest Du neu gewechselt, deshalb war ich etwas irritiert.
@zotheca
Sorry.
Danke für den Austausch!!
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RE: https://kirche.social/@inklusion_ruhrbistum/115999494114540785
Drittens: Echte Moderation. Wie @inklusion_ruhrbistum es schrieb: Moderation macht den Raum lebendig!
Hier gibt es Menschen, die hinschauen, Traurige trösten, Wütende „runterholen“ und Ideen aufgreifen.
Das sorgt für eine Kultur des Respekts.Es ist ein Raum, in dem wir als Menschen wahrgenommen werden und nicht als Datensatz für Werbe-Algorithmen. Ein Ort, der zum Gestalten einlädt.
4/🧵 #thread
>Hier gibt es Menschen, die hinschauen, Traurige trösten, Wütende „runterholen“ [...]<
Nächstenliebe...
Allein das(!) wird hier (besonders bei den von Christen betriebenen Servern) sehr deutlich.
Ich habe auch schon davon profitieren dürfen.
Danke dafür. -
E ebinger@bildung.social shared this topic