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  3. "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.

"Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert.

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  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

    "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."

    https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz

    jabgoe2089@hub.netzgemeinde.euJ This user is from outside of this forum
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    jabgoe2089@hub.netzgemeinde.eu
    schrieb zuletzt editiert von
    #11
    @Somlu
    wer es lässt, trägt „Konservativ-Blau“.

    meine güte. das ist ein kurzschluss ...
    somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • H heinsc@muenster.im

      @somlu1968
      Sehr schöner Artikel.
      Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
      Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen

      helgez@mastodon.socialH This user is from outside of this forum
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      helgez@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #12

      @heinsc @somlu1968
      Den Akzent als Gender-Werkzeug habe ich noch nie als solches wahrgenommen und hätte es auch in deinem Text nicht, wenn es nicht unmittelbar als solches erklärt worden wäre.
      Insofern beeinträchtigt der Akzent das Lesen nicht, verfehlt aber komplett die Wirkung - zumindest bei mir.

      earlytwix@sueden.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • johnnythan@tuebingen.networkJ johnnythan@tuebingen.network

        @Hachka

        Sie sind aber auch ein niedliches Menschly bzw. Accountly bzw. Trolly.

        (Haben Sie den /s vergessen oder ist das ernst? Ich bin jetzt mal von ersterem ausgegangen.
        Aber extra dafür einen Account anzulegen?)

        H This user is from outside of this forum
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        hachka@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #13

        @johnnythan Ich
        bitte um Einweisung, da ich kein Wort von dem Verstehe, was Sie mir sagen wollen. Was ist ein /s und wo habe ich den vergessen? Warum bin ich ein Troll?

        johnnythan@tuebingen.networkJ 1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

          "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."

          https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz

          hartaberherzlich@sueden.socialH This user is from outside of this forum
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          hartaberherzlich@sueden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #14

          @somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
          Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.

          somlu1968@mastodon.socialS regez@troet.cafeR diritschka@squeet.meD dergiga@troet.cafeD seitansbraten@chaos.socialS 7 Antworten Letzte Antwort
          0
          • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

            "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."

            https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz

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            schrieb zuletzt editiert von
            #15

            @somlu1968 Ich bin mir sicher "entgendern" oder "korrekt gendern" hätten z.B. Renee Good geholfen. Der "kognitive Flaschenhals" ist nicht die Sprache sondern die (nicht funktionierende) Kognition.

            chaotica@nrw.socialC somlu1968@mastodon.socialS 2 Antworten Letzte Antwort
            0
            • hartaberherzlich@sueden.socialH hartaberherzlich@sueden.social

              @somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
              Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.

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              somlu1968@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #16

              @hartaberherzlich wie kommen Sie dazu mich mit ihrem hochpriviligierten Brechreiz zu belästigen? Offenbar haben Sie den Artikel nicht gelesen.

              Tschüss.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • lankohr@mastodon.socialL lankohr@mastodon.social

                @somlu1968 Ich bin mir sicher "entgendern" oder "korrekt gendern" hätten z.B. Renee Good geholfen. Der "kognitive Flaschenhals" ist nicht die Sprache sondern die (nicht funktionierende) Kognition.

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                chaotica@nrw.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #17

                @lankohr
                Das eine bedingt und befördert das andere 😉
                @somlu1968

                lankohr@mastodon.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • lankohr@mastodon.socialL lankohr@mastodon.social

                  @somlu1968 Ich bin mir sicher "entgendern" oder "korrekt gendern" hätten z.B. Renee Good geholfen. Der "kognitive Flaschenhals" ist nicht die Sprache sondern die (nicht funktionierende) Kognition.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #18

                  @lankohr kannst du die Sprache so sauber von der Kognition trennen?

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • jabgoe2089@hub.netzgemeinde.euJ jabgoe2089@hub.netzgemeinde.eu
                    @Somlu
                    wer es lässt, trägt „Konservativ-Blau“.

                    meine güte. das ist ein kurzschluss ...
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #19

                    @jabgoe2089 bitte in der Kommentarfunktion des Autors diskutieren, danke

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • johnnythan@tuebingen.networkJ johnnythan@tuebingen.network

                      @Hachka

                      Sie sind aber auch ein niedliches Menschly bzw. Accountly bzw. Trolly.

                      (Haben Sie den /s vergessen oder ist das ernst? Ich bin jetzt mal von ersterem ausgegangen.
                      Aber extra dafür einen Account anzulegen?)

                      simon@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                      simon@sueden.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #20

                      @johnnythan @Hachka Blockieren geht über Diskutieren.

                      seitansbraten@chaos.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                      0
                      • hartaberherzlich@sueden.socialH hartaberherzlich@sueden.social

                        @somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
                        Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.

                        regez@troet.cafeR This user is from outside of this forum
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                        regez@troet.cafe
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #21

                        @hartaberherzlich
                        Nicht, dass ich erwartet hätte, dass sich Denkmuster oder Bezeichnungen nach Lesen eines Blogbeitrages sofort verändern - aber eine stärker inhaltliche Auseinandersetzung hätte ich jetzt schon erwartet...
                        * Bekundungen zum körperlichen Gebaren bieten jetzt keinen diskursiven Mehrwert - aber vermutlich wurde das auch nicht angestrebt...

                        (edit: typo)

                        @somlu1968

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • H heinsc@muenster.im

                          @somlu1968
                          Sehr schöner Artikel.
                          Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
                          Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen

                          somlu1968@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                          somlu1968@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #22

                          @heinsc

                          Sehe ich so, das Sternchen hat noch eine Bedeutung, weil es für "wildcard" steht und so aus der queeren Community kommt. Das aus vermeintlich "ästhetischen" Gründen zu ändern, zerstört die wildcard Bedeutung und da ich diese Ästhetikdiskussion zuerst aus dem weißen cis hetero Feuilleton mitgekommen habe, reagiere ich auf diese Änderungen ziemlich allergisch

                          jaddy@friend.enby-box.deJ 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • hartaberherzlich@sueden.socialH hartaberherzlich@sueden.social

                            @somlu1968 10 Jahre Forschung gegen die Evolution. Warum? Und was hat es wirklich gebracht? Streit, Ärger, Spaltung, ( falsche ) Ideologie in der Gesellschaft.
                            Ich bekomme weitethin "Brechreiz und Adrinalinschübe" (kein Scherz) wenn mir gegenderte Texte vorgelegt werden akustisch oder in Schriftform. Die Bevölkerung lehnt Gendern auch weiterhin mehrheitlich ab. Die Genderideologie sorgt für Spaltung nicht für Integration. Das gehört als Ergebnis zur Forschung mit dazu.

                            diritschka@squeet.meD This user is from outside of this forum
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                            diritschka@squeet.me
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #23
                            @hartaberherzlich Alter*, was für nen shice sonderst du hier ab? Geh weg.
                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • H hachka@mastodon.social

                              @johnnythan Ich
                              bitte um Einweisung, da ich kein Wort von dem Verstehe, was Sie mir sagen wollen. Was ist ein /s und wo habe ich den vergessen? Warum bin ich ein Troll?

                              johnnythan@tuebingen.networkJ This user is from outside of this forum
                              johnnythan@tuebingen.networkJ This user is from outside of this forum
                              johnnythan@tuebingen.network
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #24

                              @Hachka
                              /s ist eine Markierung für Sarkasmus. So interpretiere ich gerade Ihre Beiträge. 🙂

                              Warum Sie ein Trolly sind, können Sie sich nur selbst beantworten.

                              --
                              Falls Sie ernsthaft über meine Verwendung der y-Form nach Phettberg diskutieren wollen, war bereits ihr Ansatz falsch: Sie behaupten, sich nicht angesprochen zu fühlen und antworten trotzdem darauf. Wenn ich mich nicht angesprochen fühle, scrolle ich einfach weiter.

                              H 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • chaotica@nrw.socialC chaotica@nrw.social

                                @lankohr
                                Das eine bedingt und befördert das andere 😉
                                @somlu1968

                                lankohr@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #25

                                @Chaotica Ne, das eine bedingt und befördert nicht das andere. Und @somlu1968 ja, ich kann das sauber trennen. Ich könnte das jetzt ausführlich in eigene Worte packen, aber ich finde South Park hat es gut ausgedrückt: In einer Folge sind die Kinder vor Gericht weil sie "Schwuchtel" sagen und die Richter meinen es sei homophob. Die Kinder erklären es habe nichts damit zu tun, sondern sei einfach eine Beleidigung wie z.B. Arschloch, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Relegion, Sexualität.

                                chaotica@nrw.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • lankohr@mastodon.socialL lankohr@mastodon.social

                                  @Chaotica Ne, das eine bedingt und befördert nicht das andere. Und @somlu1968 ja, ich kann das sauber trennen. Ich könnte das jetzt ausführlich in eigene Worte packen, aber ich finde South Park hat es gut ausgedrückt: In einer Folge sind die Kinder vor Gericht weil sie "Schwuchtel" sagen und die Richter meinen es sei homophob. Die Kinder erklären es habe nichts damit zu tun, sondern sei einfach eine Beleidigung wie z.B. Arschloch, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Relegion, Sexualität.

                                  chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
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                                  chaotica@nrw.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #26

                                  @lankohr
                                  Lies den Link und die Belege darin 😉

                                  @somlu1968

                                  lankohr@mastodon.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • somlu1968@mastodon.socialS somlu1968@mastodon.social

                                    "Das generische Maskulinum fungiert als kognitiver „Flaschenhals“, der den Zugriff auf weibliche Informationen im Gehirn erschwert. Dass diese Studie über 12 Labore hinweg repliziert wurde, macht die Ergebnisse zu einem der robustesten Befunde der modernen Psycholinguistik."

                                    https://nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-gendere-die-evidenz

                                    forthy42@mastodon.net2o.deF This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #27

                                    @somlu1968 Die Studie ist schon deshalb methodisch fragwürdig, weil man mit einer bereits längeren Praxis des Genderns das „Mitmeinen“ bewusst sabotiert hat. Wer nicht gendert, so die Einstellung, ist ohnehin konservativ und hat traditionelle Rollenmodelle, wird also eh nicht mitmeinen. Wer mitmeint und progressiv/woke ist, gendert. Und das stimmt ja auch — wir sind auch irgendwo LLMs und machen Statistik, um Dinge besser zu verstehen. Weil das Maskulinum also durch die Nutzung gendergerechter Sprache immer weniger generisch ist, meint es natürlich auch objektiv immer seltener mit. Brauchen wir gendergerechte Sprache, weil wir immer mehr gendergerechte Sprache nutzen, und ist das Ganze eine Art Zirkelschluss?

                                    Also: Sprache verändert sich durch veränderte Nutzung, man kann aber durch Analyse des Ist-Zustands gar nicht feststellen, ob die veränderte Nutzung Ursache für das andere Verstehen ist, oder ob das immer schon so war. Die Haltung, dass irgendwas „immer schon so war“, und daher nur eine aktuelle Momentaufnahme reicht, um die Vergangenheit zu rekonstruieren, ist inhärent konservativ. Klar gibt es auch noch sich ändernde Rollenmodelle, die früher mal objektiv anders waren, also etwa „Die Ärzte gingen auf Visite“ oder „Die Richter verkündeten das Urteil“ im Kontext der 1960er sind natürlich lauter Männer, das waren damals ja auch alles Männer. Heute überwiegen die Frauen diese Uni-Abschlüsse, und auch wenn es noch dauern wird, bis das die Hierarchie hoch gegangen ist, sind die Rollenmodelle heute anders.

                                    IMHO trägt Gender dazu bei, das Phänomen, dass das GM nicht generisch ist, zu verstärken. Umgekehrt ist Gendern mit * oder : in der gesprochenen Sprache einem generisches Feminimum zu ähnlich, führt also dazu, dass die Männer nicht mehr mitgemeint sind. Die implizite Nutzung, um auch nicht-binäre Personen mitzumeinen, ist zudem sehr abstrakt, und durch die kurze Pause überhaupt nicht ausgedrückt. Deshalb entgendere ich, wenn nötig, egal, ob das jetzt „zu niedlich“ klingt. Das ist in der gesprochenen Sprache zumindest eindeutig, und durch die neue Form ist auch deutlicher, dass es sich um ein bewusst geschlechtsneutrales Wort handelt.

                                    Wie sich eine Sprachänderung aus einem ursprünglich akademisch-woken Zirkel in der Bevölkerung ausbreitet, und dann nicht mehr reversibel ist, zeigt das Beispiel des „hen“ in Schweden:

                                    https://de.babbel.com/de/magazine/geschlechtsneutrales-pronomen-schwedisches-hen

                                    Man muss in der Soziologie immer berücksichtigen, dass die Realität durch die Diskussion selbst geschaffen wird, und daher eine objektive post-hoc-Analyse gar nicht möglich ist. Das ist alles inhärent subjektiv. Wir müssen gendern, weil wir gendern.

                                    somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • chaotica@nrw.socialC chaotica@nrw.social

                                      @lankohr
                                      Lies den Link und die Belege darin 😉

                                      @somlu1968

                                      lankohr@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #28

                                      @Chaotica @somlu1968 Ich glaube das die "Belege" darin leider oft zutreffen in Bezug auf "Gruppendynamik" und ähnliche für mich nicht nachvollziehbare Phänome. Vielleicht .ist Alice hinter den Spiegeln besser um meinen Punkt zu erklären: "When I use a word," Humpty Dumpty said, in rather a scornful tone, "it means just what I choose it to mean- neither more nor less."

                                      somlu1968@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • H heinsc@muenster.im

                                        @somlu1968
                                        Sehr schöner Artikel.
                                        Das Einzige, bei dem ich Zweifel hege, ist die Verneinung der Beeinträchting beim Lesen durch den "*". Hier behaupte ich, dass z.Bsp. Treema-Punkte (ï) oder Akzents (í) den Lesefluss gegenüber dem "*" erhöhen, ohne dass die Wirkung des Genderns verloren geht.
                                        Beispiele: Leserïnnen, Schülerínnen

                                        mavori@swiss.socialM This user is from outside of this forum
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                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #29

                                        @heinsc @somlu1968 Akzent als Gendermarkierung wäre in der CH durchaus leseflusshemmend, weil hier durch die Mehrsprachigkeit Begriffe mit französischen Akzentzeichen oft verwendet werden.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • aestel@troet.cafeA aestel@troet.cafe

                                          @somlu1968 Warum ist der Text eigentlich nicht gegendert, oder besser entgendert?

                                          mavori@swiss.socialM This user is from outside of this forum
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                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #30

                                          @Aestel @somlu1968 Hast du den Text gelesen? Wo ist der Text nicht entgendert?

                                          aestel@troet.cafeA 1 Antwort Letzte Antwort
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