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  3. Wir haben seit 1990 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 % auf rund 60 % gesteigert.

Wir haben seit 1990 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 % auf rund 60 % gesteigert.

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  • leobm@norden.socialL leobm@norden.social

    @ulrichkelber @VQuaschning Die tatsächliche Aussage stammt aus den frühen 1990er Jahren, als sie Umweltministerin war, und lautete: „Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4% unseres Strombedarfs decken“

    Jetzt ist die Frage was sie mit langfristig gemeint hat.

    Bereits Mitte der 1990er Jahre haben erneuerbare Energien die Vier-Prozent-Marke geknackt. Das angeblich Unmögliche haben wir in Deutschland dann doch ziemlich schnell erreicht.

    leobm@norden.socialL This user is from outside of this forum
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    leobm@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #56

    @ulrichkelber @VQuaschning Anfang der 2000er Jahre deckten Erneuerbare dann schon acht Prozent des Strombedarfs.

    Ich sehe gerade auf meiner Originalquelle steht es anders

    https://www.sfv.de/briefe/brief97_1/sob97135

    Als hier auf klimareporter:
    https://klimareporter.de/strom/quaschning-erklaert-sind-100-prozent-erneuerbare-gar-nicht-moeglich

    „Der Ökostrom-Anteil erreicht "niemals mehr als vier Prozent", sagte Angela Merkel in den 1990ern.“
    Zwischen „niemals“ und „langfristig“ ist schon ein entscheidender Unterschied

    leobm@norden.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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    • vquaschning@mastodon.greenV vquaschning@mastodon.green

      Wir haben seit 1990 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 % auf rund 60 % gesteigert. Seit 35 Jahren höre ich aber jedes Jahr, der Ausbau erneuerbarer Energien hätte jetzt ein technisches Limit erreicht und ginge nicht weiter. Was motiviert Menschen, über Jahrzehnte gegen Zukunftstechnologien zu kämpfen, die unser Land unabhängig, resilient und klimaneutral machen und die Energiepreise auf Dauer stabilisieren?

      biglinter@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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      biglinter@mastodon.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #57

      @VQuaschning ich würde mal sagen viel geld, stell dir vor du hast erneuerbare die du nicht irgendwo in dritte welt ländern oder dikaturen zukaufen musst... wen wird dass wohl stören...

      1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • robbes0211@nrw.socialR robbes0211@nrw.social

        @VQuaschning steht doch im AfD Wahlprogramm: PV und Windenergie treiben den Strompreis nach oben. Einen Ausbau können wir uns garnicht leisten!

        oldie1955@mastodon.socialO This user is from outside of this forum
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        oldie1955@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #58

        @Robbes0211 @VQuaschning

        Stimmt ja auch!! Weidel hat gesagt die 18 Cent für Windenergie sind teurer als die 40 Cent für Atomenergie

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • leobm@norden.socialL leobm@norden.social

          @ulrichkelber @VQuaschning Anfang der 2000er Jahre deckten Erneuerbare dann schon acht Prozent des Strombedarfs.

          Ich sehe gerade auf meiner Originalquelle steht es anders

          https://www.sfv.de/briefe/brief97_1/sob97135

          Als hier auf klimareporter:
          https://klimareporter.de/strom/quaschning-erklaert-sind-100-prozent-erneuerbare-gar-nicht-moeglich

          „Der Ökostrom-Anteil erreicht "niemals mehr als vier Prozent", sagte Angela Merkel in den 1990ern.“
          Zwischen „niemals“ und „langfristig“ ist schon ein entscheidender Unterschied

          leobm@norden.socialL This user is from outside of this forum
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          leobm@norden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #59

          @ulrichkelber @VQuaschning Ok, im weiteren Text wird auch von
          langfristig gesprochen, weiter unten.

          Da sollte man aber schon genau bei bleiben.

          Anscheinend lassen sich diese Aussagen Merkels insgesamt nicht wirklich belegen, wenn man weiter nachforscht. 🤔

          Stützt sich wohl alles auf einer fragmentierten Pressemitteilung des sfv

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • ulrichkelber@bonn.socialU ulrichkelber@bonn.social

            @VQuaschning Wie war das noch, als Merkel sagte, Solar und Wind könnten aus physikalischen Gründen nicht mehr als 6% der Stromversorgung stellen?

            echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
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            echopapa@social.tchncs.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #60

            @ulrichkelber

            ich kenne die Zahlen auch von meinem Job bei einem EVU. Nur darf man PV von damals halt auch nicht mit aktuellen Zellen vergleichen. Das was es damals als unbezahlbaren Rocket-Science (im wahrsten Sinne des Wortes) gab, kriegst heute im Baumarkt. Für die Versorgung eines Bauernhofs hat man damals noch einen ganzen Acker mit PV gebraucht und die gängige Speichertechnologie hieß: offener Bleiakku, wenn das in großen Maßstab gefragt war.

            @VQuaschning

            ulrichkelber@bonn.socialU 1 Antwort Letzte Antwort
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            • codingphysicist@mstdn.socialC codingphysicist@mstdn.social

              @chris @holger @VQuaschning Die Techbro-Idee dazu ist so viel schlimmer als Deine Idee...

              https://www.reflectorbital.com/energy

              dr_hossa23@social.tchncs.deD This user is from outside of this forum
              dr_hossa23@social.tchncs.deD This user is from outside of this forum
              dr_hossa23@social.tchncs.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #61

              @CodingPhysicist @chris @holger @VQuaschning https://www.reflectorbital.com/light
              Das ist geil!

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • echopapa@social.tchncs.deE echopapa@social.tchncs.de

                @ulrichkelber

                ich kenne die Zahlen auch von meinem Job bei einem EVU. Nur darf man PV von damals halt auch nicht mit aktuellen Zellen vergleichen. Das was es damals als unbezahlbaren Rocket-Science (im wahrsten Sinne des Wortes) gab, kriegst heute im Baumarkt. Für die Versorgung eines Bauernhofs hat man damals noch einen ganzen Acker mit PV gebraucht und die gängige Speichertechnologie hieß: offener Bleiakku, wenn das in großen Maßstab gefragt war.

                @VQuaschning

                ulrichkelber@bonn.socialU This user is from outside of this forum
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                ulrichkelber@bonn.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #62

                @echopapa @VQuaschning Das war aber schon damals klar, dass PV und Wind eine irre Lernkurve hatten

                echopapa@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • vquaschning@mastodon.greenV vquaschning@mastodon.green

                  Wir haben seit 1990 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 % auf rund 60 % gesteigert. Seit 35 Jahren höre ich aber jedes Jahr, der Ausbau erneuerbarer Energien hätte jetzt ein technisches Limit erreicht und ginge nicht weiter. Was motiviert Menschen, über Jahrzehnte gegen Zukunftstechnologien zu kämpfen, die unser Land unabhängig, resilient und klimaneutral machen und die Energiepreise auf Dauer stabilisieren?

                  hans_j@kanoa.deH This user is from outside of this forum
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                  hans_j@kanoa.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #63

                  @VQuaschning
                  Mit derzeitigen Geschäftsmodellen lässt sich dann kein Geld mehr verdienen.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • vquaschning@mastodon.greenV vquaschning@mastodon.green

                    Wir haben seit 1990 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 % auf rund 60 % gesteigert. Seit 35 Jahren höre ich aber jedes Jahr, der Ausbau erneuerbarer Energien hätte jetzt ein technisches Limit erreicht und ginge nicht weiter. Was motiviert Menschen, über Jahrzehnte gegen Zukunftstechnologien zu kämpfen, die unser Land unabhängig, resilient und klimaneutral machen und die Energiepreise auf Dauer stabilisieren?

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                    franklichtlein@mastodon.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #64

                    @VQuaschning Da müsste man mal Gas- Kathi fragen.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE expertenkommision_cyberunfall@mastodon.social

                      @xberga

                      Funfactidea: Schau Dir mal die Erzeugerpreise damals an und reche dann mal die (Quer-)subventionen da mit rein.

                      @VQuaschning

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                      xberga@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #65

                      @expertenkommision_cyberunfall @VQuaschning Erzeugerpreise an sich sind nicht so einfach festzustellen, aber wenn man den Erzeugerpreisindex für Strom heranzieht, ist der bis 2022 rel. konstant. Ich unterstütze erneuerbare Energien vollkommen, aber die Kosten wurden schon hart versteckt. Ob über Marktprämien oder Einspeisevergütung im EEG oder eben auch , dass man die Umlage nicht mehr über den Strompreis sondern aus Haushaltsmitteln bestreitet. Ebenso die KfW Förderung.456 Zeichen sind zu wenig

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • ulrichkelber@bonn.socialU ulrichkelber@bonn.social

                        @echopapa @VQuaschning Das war aber schon damals klar, dass PV und Wind eine irre Lernkurve hatten

                        echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                        echopapa@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
                        echopapa@social.tchncs.de
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #66

                        @ulrichkelber

                        aber nicht in dem Ausmaß. Das war die Zeit wo das BMFT mit dem Growian demonstriert hatte, daß man keine WKAs mit >1MW bauen kann. Und PV war damals bei meist unter 15% Wirkungsgrad.

                        @VQuaschning

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