In Diskussionen über die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten sagt manchmal jemand sehr überzeugt und apodiktisch: "Die geschlechtliche Identitätsfindung ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist."
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Off topic: Wie mich persönlich das Thema Geschlechtsidentität tatsächlich nervt. Ich finde schlimm, damit aufgewachsen zu sein, dass es überhaupt eine Rolle zu spielen hat und dass es sich in übelsten Klischees und Schubladen manifestiert, sich binärsprachlich niederschlägt und fortträgt.
Das soll jetzt nicht daran wackeln, innerhalb dieser Sicht eine Zuordnung für sich gefunden haben. 4️⃣/5️⃣
@der_zaunfinkNatürlich haben wir Empfindungen zu all den vorgefundenen Labels und assoziierten damit Körper-, ästhetische und sehr viele weitere Empfindungen. Je nachdem fühlen wir uns hingezogen, abgestoßen, neutral dazu und uns damit mal mehr und mal weniger getroffen, spielen vielleicht damit, gehen vielleicht in Opposition oder schreiben sie für uns persönlich um. 5️⃣/5️⃣ @der_zaunfink
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oder ständig Selbstschau zu betreiben, ob sich da was verschiebt. Es könnte sich um sowas wie die von mir geteilte Position handeln, dass Geschlechtsidentität wie andere Dinge, die mit Identität zu tun haben, mit ständigen mehr oder weniger bewussten Findungsprozessen einhergeht, und zwar auch dann, wenn dabei das eigene Selbstkonzept stets innerlich bestätigt wird und sich deshalb fest anfühlt oder jedes Mal noch fester wird. 3️⃣/5️⃣
@der_zaunfink@moeria Ich glaube zwar nicht, dass es so gemeint war, aber diesen Blick auf das Phänomen finde ich sehr interessant und auch total plausibel. Da wäre ich gar nicht drauf gekommen. Wieda wat jelernt, danke!
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@moeria Ich glaube zwar nicht, dass es so gemeint war, aber diesen Blick auf das Phänomen finde ich sehr interessant und auch total plausibel. Da wäre ich gar nicht drauf gekommen. Wieda wat jelernt, danke!
@der_zaunfink
🫶 Da fühle ich mich geehrt. Wo ich doch so viel von Dir lerne. -
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