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PeerTube statt YouTube: Wie wir über 1.000 Videos umgezogen haben

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13 Beiträge 11 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

    Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

    Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

    Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

    PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

    PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

    PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

    Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

    Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

    Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

    Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

    Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

    Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

    Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

    https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

    Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

    • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
    • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
    • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
    • Keine Fremdwerbung
    • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
    • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
    • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
    • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
    • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

    Fazit: Peertube lohnt sich!

    PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

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    macnutzer94@sueden.socialM This user is from outside of this forum
    macnutzer94@sueden.socialM This user is from outside of this forum
    macnutzer94@sueden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #2

    @bonn.digital So muss das. 👍
    Danke @pallenberg und bonn.digital.
    Jetzt sollte nur der Link noch funktionieren. Ich krieg ständig einen Timeout 😞
    Edit: Jetzt läufts.

    kaisa@chaos.socialK 1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • macnutzer94@sueden.socialM macnutzer94@sueden.social

      @bonn.digital So muss das. 👍
      Danke @pallenberg und bonn.digital.
      Jetzt sollte nur der Link noch funktionieren. Ich krieg ständig einen Timeout 😞
      Edit: Jetzt läufts.

      kaisa@chaos.socialK This user is from outside of this forum
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      kaisa@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #3

      @Macnutzer94
      Geht mir genauso = timeout!
      @bonn.digital @pallenberg

      sascha@bonn.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

        Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

        Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

        Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

        PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

        PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

        PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

        Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

        Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

        Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

        Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

        Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

        Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

        Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

        https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

        Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

        • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
        • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
        • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
        • Keine Fremdwerbung
        • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
        • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
        • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
        • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
        • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

        Fazit: Peertube lohnt sich!

        PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

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        dieterffm@hessen.socialD This user is from outside of this forum
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        dieterffm@hessen.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #4

        @bonn.digital @pallenberg 👍

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • bilchi@nrw.socialB bilchi@nrw.social shared this topic
        • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

          Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

          Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

          Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

          PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

          PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

          PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

          Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

          Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

          Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

          Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

          Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

          Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

          Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

          https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

          Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

          • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
          • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
          • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
          • Keine Fremdwerbung
          • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
          • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
          • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
          • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
          • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

          Fazit: Peertube lohnt sich!

          PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

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          steffifn@genealogie.socialS This user is from outside of this forum
          steffifn@genealogie.socialS This user is from outside of this forum
          steffifn@genealogie.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #5

          @bonn.digital @pallenberg das ist Nachahmenswert für andere Städte und Einrichtungen, super

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • jantietje@norden.socialJ jantietje@norden.social shared this topic
            angelacarstensen@mastodon.onlineA angelacarstensen@mastodon.online shared this topic
            caos@plasmatrap.comC caos@plasmatrap.com shared this topic
          • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

            Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

            Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

            Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

            PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

            PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

            PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

            Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

            Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

            Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

            Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

            Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

            Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

            Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

            https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

            Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

            • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
            • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
            • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
            • Keine Fremdwerbung
            • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
            • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
            • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
            • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
            • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

            Fazit: Peertube lohnt sich!

            PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

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            lowfluencer@social.anoxinon.deL This user is from outside of this forum
            lowfluencer@social.anoxinon.deL This user is from outside of this forum
            lowfluencer@social.anoxinon.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #6

            @bonn.digital @pallenberg
            Zum #diday gleich mal die peertube App auf den Homescreen nach vorne legen!

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • kaisa@chaos.socialK kaisa@chaos.social

              @Macnutzer94
              Geht mir genauso = timeout!
              @bonn.digital @pallenberg

              sascha@bonn.socialS This user is from outside of this forum
              sascha@bonn.socialS This user is from outside of this forum
              sascha@bonn.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              @KaiSa @Macnutzer94 @bonn.digital @pallenberg Das ist manchmal so, wenn ein WordPress-Artikel im Fediverse oft geteilt wird. Der Fediverse „Hug of Death“ wenn zu viele Server auf einmal die Inhalte abrufen. 🙂

              kaffeeringe@social.tchncs.deK 1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • sascha@bonn.socialS sascha@bonn.social

                @KaiSa @Macnutzer94 @bonn.digital @pallenberg Das ist manchmal so, wenn ein WordPress-Artikel im Fediverse oft geteilt wird. Der Fediverse „Hug of Death“ wenn zu viele Server auf einmal die Inhalte abrufen. 🙂

                kaffeeringe@social.tchncs.deK This user is from outside of this forum
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                kaffeeringe@social.tchncs.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #8

                @Sascha @KaiSa @Macnutzer94 @bonn.digital @pallenberg Es gibt ein REST API Cache Plugin. Das scheint das gut abzufangen.

                sascha@bonn.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

                  Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

                  Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

                  Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

                  PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

                  PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

                  PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

                  Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

                  Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

                  Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

                  Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

                  Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

                  Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

                  Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

                  https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

                  Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

                  • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
                  • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
                  • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
                  • Keine Fremdwerbung
                  • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
                  • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
                  • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
                  • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
                  • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

                  Fazit: Peertube lohnt sich!

                  PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

                  Hier geht es zum Kontaktformular

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  @bonn.digital @pallenberg Sieht so aus als hättet ihr damit eine hübsche Vorlage gebaut, um es einfach nachzubauen. Danke dafür!
                  Wollt ihr ein bisschen über Kosten reden? Mich interessiert dabei weniger was ihr als Agentur kostet. Ihr seid jeden Pfennig wert 🙂 Sondern was "Materialkosten" sind. Wenn ich alles selber machen würde, womit muss man rechnen für Umstieg und Betrieb?

                  pallenberg@mastodon.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • kaffeeringe@social.tchncs.deK kaffeeringe@social.tchncs.de

                    @Sascha @KaiSa @Macnutzer94 @bonn.digital @pallenberg Es gibt ein REST API Cache Plugin. Das scheint das gut abzufangen.

                    sascha@bonn.socialS This user is from outside of this forum
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                    sascha@bonn.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    @kaffeeringe @KaiSa @Macnutzer94 @bonn.digital @pallenberg WordPress. Oder wie ich es nenne: „NochEinPlugin“ 🤪

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • droidboy@social.cologneD droidboy@social.cologne

                      @bonn.digital @pallenberg Sieht so aus als hättet ihr damit eine hübsche Vorlage gebaut, um es einfach nachzubauen. Danke dafür!
                      Wollt ihr ein bisschen über Kosten reden? Mich interessiert dabei weniger was ihr als Agentur kostet. Ihr seid jeden Pfennig wert 🙂 Sondern was "Materialkosten" sind. Wenn ich alles selber machen würde, womit muss man rechnen für Umstieg und Betrieb?

                      pallenberg@mastodon.socialP This user is from outside of this forum
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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      @droidboy @bonn.digital

                      will das gleich noch ergaenzen... bzw. ins gleiche Horn stossen: Das sind sie!

                      sascha@bonn.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • bonn.digital@bonn.digitalB bonn.digital@bonn.digital

                        Videos lädt man bei YouTube hoch. Das ist bequem, kostet scheinbar nichts und funktioniert. Aber gerade wer eine Community aufbaut, Inhalte monetarisiert oder Videos auf der eigenen Website einbettet, zahlt dafür einen Preis: Abhängigkeit von Plattformregeln, Tracking, Fremdwerbung und im Zweifel der komplette Verlust des Kanals. In einem aktuellen Projekt haben wir gezeigt, wie es anders geht: Tech-Blogger Sascha Pallenberg hat seinen YouTube-Account mit rund 1.000 Videos auf eine eigene Video-Plattform umgezogen: zu pallenberg.video, umgesetzt mit PeerTube.

                        Warum YouTube mehr als ein Videoplayer ist

                        Viele Unternehmen nutzen YouTube, die Video-Plattform von Google, vor allem als kostenlose Video-Ablage, um Inhalte anschließend auf der eigenen Website einzubetten. Das funktioniert ohne großes technisches Knowhow und man spart man sich den Betrieb eines vermeintlich teuren Video-Servers. Andere, wie unser Kunde Sascha Pallenberg, haben Community-basierte Video-Channels, machen Livestreams und treten dort in direkten Kontakt mit ihren Abonnenten. Der Preis für die scheinbar kostenlose Dienstleistung von YouTube: Google setzt Cookies und bekommt mit, was sich User auf Drittwebseiten anschauen. Dazu kommt Werbung vor, während und nach Videos, auf die man wenig Einfluss hat. Und wenn ein Kanal aus unerfindlichen Gründen mal gesperrt wird, sind Inhalte und Follower verloren.

                        PeerTube ist Teil des Fediverse. (Grafik: Peertube)

                        PeerTube als Alternative für die eigene Video-Plattform

                        PeerTube ist eine freie Open-Source-Software zum Veröffentlichen und Hosten von Videos ohne Lizenzkosten. PeerTube ist Teil des Fediverse, also eines Netzwerks dezentraler Social-Media-Plattformen (z. B. Mastodon, Pixelfed & Co.), die miteinander kommunizieren können. Der zentrale Unterschied zu YouTube: Es gibt nicht „den einen“ Betreiber. Stattdessen können Unternehmen, Organisationen oder Creator ihre eigene PeerTube-Instanz betreiben: unter eigener Domain, mit eigenem Design, eigenen Regeln und eigener Datenhoheit. Besonders spannend für viele: PeerTube unterstützt auch Livestreams und kann im Anschluss automatisch eine Aufzeichnung als Video veröffentlichen.

                        Aus der Praxis: Unser PeerTube-Server Bonn.video

                        Wir betreiben seit Januar 2023 unseren eigenen PeerTube-Server unter Bonn.video. Wir haben dafür einen Server (virtuelle Maschinen) bei unserem Hoster tänzer:digital in Bonn gemietet. PeerTube ist vergleichsweise sparsam bei den Ressourcen. Der meiste Aufwand entsteht beim Hochladen, weil PeerTube die Videos in mehrere Qualitätsstufen umrechnet, damit die Videos auch auf einem Handy mit geringer Bandbreite flüssig laufen. Danach muss der Server aber nur noch Dateien ausliefern, was nur noch vergleichsweise wenig Ressourcen benötigt.

                        Ein echtes Highlight ist der Import aus YouTube. PeerTube kann öffentliche Videos eines YouTube-Kanals automatisch übernehmen. Titel, Beschreibungen, Schlagwörter und Vorschaubilder werden dabei mitgezogen. Damit entsteht nicht nur eine Kopie, sondern ein echtes Sicherheitsnetz. Selbst wenn man PeerTube zunächst nur als Backup nutzt, hat man die eigene Videobibliothek plötzlich wieder in der Hand. Und natürlich kann man die Videos dann auch auf der eigenen Website einbetten, ohne dass Werbung eingeblendet wird oder man sich mit typischen Drittanbieter-Lösungen behelfen muss, die vor dem Abspielen erst einmal eine Zustimmung erzwingen.

                        Screenshot aus dem PeerTube-Backend mit den synchronisierten Kanälen Bonn.digital, Barcamp Bonn und Bundesstadt.com

                        Das Projekt pallenberg.video: über 1.000 Videos umziehen, ohne den Alltag zu sprengen

                        Sascha Pallenberg ist mit seinem Format MeTacheles ein in Tech-Kreisen sehr bekannter Blogger. Über tausend Videos hat er in den letzten Jahren auf seinem Kanal gesammelt. Die sollten auf eine PeerTube-Instanz unter der Adresse pallenberg.video umgezogen werden.

                        Sascha wünschte sich eine „fully managed“-Lösung, ohne sich neben seinem Tagesgeschäft noch mit dem Serverbetrieb beschäftigen zu müssen. Gemeinsam mit unserem Technikpartner Sebastian Tänzer haben wir das Setup geplant und umgesetzt. tänzer:digital hat dabei den soliden Unterbau geliefert, also alles, was man im Hintergrund braucht, damit ein Dienst zuverlässig und sicher läuft (Firewall, Backups, Monitoring, Updates, Testumgebung). Wir haben die PeerTube-Instanz anschließend so eingerichtet, dass sie direkt nutzbar ist. Dazu gehörten Accounts, Kanäle, Design, Plugins, die Anbindung ans Fediverse und natürlich der abgestimmte YouTube-Import. Am 18. Januar 2026 waren alle Importe abgeschlossen, alle Videos transkodiert und Sascha konnte seinen Video-Server übernehmen, zur Freude der Fediverse-Community und seiner selbst. Das Ergebnis könnt ihr euch unter pallenberg.video anschauen.

                        https://bonn.social/@pallenberg@mastodon.social/115915195547757947

                        Vorteile einer eigenen PeerTube-Instanz?

                        • Eigene Plattform: Inhalte, Regeln und Verfügbarkeit liegen bei euch
                        • Automatisches Backup aller Videos, die ihr produziert habt
                        • Datenschutzfreundliches Einbetten auf der eigenen Website – ohne YouTube-Tracking
                        • Keine Fremdwerbung
                        • Livestreams ohne Werbeunterbrechung (und mit automatischer Aufzeichnung)
                        • Fediverse-Reichweite: Inhalte sind abonnierbar und kommentierbar auch aus Mastodon und Co.
                        • Erweiterbar per Plugins (z. B. bessere Player-Funktionen, Untertitel-Tools, Streaming-Features bis hin zu eigenen Werbeanzeigen)
                        • Automatischer YouTube-Import (solange verfügbar): weniger manueller Aufwand, kein Doppel-Upload.
                        • Ein gutes Gefühl, die eigene Videobibliothek wirklich unter eigener Kontrolle zu haben.

                        Fazit: Peertube lohnt sich!

                        PeerTube lohnt sich vor allem dann, wenn ihr nicht nur gelegentlich mal ein Video hochladet. Wer Videos datenschutzfreundlich einbetten möchte, keine Lust auf Fremdwerbung hat und die eigenen Inhalte langfristig absichern möchte, sollte sich eine eigene Instanz anschauen. Wenn ihr das nicht selbst betreiben wollt, setzen wir euch zusammen mit tänzer:digital PeerTube auf und kümmern uns um Betrieb, Updates und die saubere Migration eurer Inhalte.

                        Hier geht es zum Kontaktformular

                        fholldorff@sueden.socialF This user is from outside of this forum
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                        fholldorff@sueden.social
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        Ein toller move. Cool, wenn die Videos nun so verfügbar sind.
                        Aber mal eine Fragen @pallenberg Wie ist es mit dem 'Marketingaspekt'? Nicht der Monetarisierung, was ist mit den Leuten, die über YT auf das Video aufmerksam werden? Vernachlässigbar?
                        @bonn.digital

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • pallenberg@mastodon.socialP pallenberg@mastodon.social

                          @droidboy @bonn.digital

                          will das gleich noch ergaenzen... bzw. ins gleiche Horn stossen: Das sind sie!

                          sascha@bonn.socialS This user is from outside of this forum
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                          sascha@bonn.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          @pallenberg @droidboy @bonn.digital 🥰 Danke Euch. Wenn Du alles selbst machst, kommst du vermutlich mit einer 4CPU- Cloud bei einem europäischen Anbieter mehr als gut klar:
                          https://joinpeertube.org/news/stress-test-2023
                          Was Server-Ressourcen kostet ist das Transkodieren und ggfs. Traffic, wenn man viele Videos mit hohen Abrufzahlen hat. Aber für 99% der YouTube-Kanäle reicht vermutlich ein Server um die 20-30€ im Monat (selbst gemanaged).

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • luettdeern@plasmatrap.comL luettdeern@plasmatrap.com shared this topic
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