Stoppt die Politik den Solar-Boom?
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Stromhändler brauchen keine Rücksicht auf Netze zu nehmen. Du kannst ja auch beliebig irgendwo deinen Strom kaufen. Also kann auch jeder, der online Zugang zu den Anlagen bekommt sie beliebig bündeln und als virt. Kraftwerk vermarkten. So machen das m.W. auch die DV-Anbieter für kleine Anlagen. Es war Absicht, dass die Aufgaben von Stromhändlern und Netzbetreibern getrennt wurden. M.E. macht es den meisten Sinn die kleine PV mit dem Verbrauch des Anschlusses zusammenzufassen.
@elottermann @ews genau. Leider möchte das Wirtschaftsministerium den Direktvermarkten neuderdings auch wieder Steine in den Weg legen, z.B. soll der Messtelellenbetrieb wieder weitgehend monopolisiert werden (keine Smart-Meter von wettbewerblichen Anbietern mehr!). Das wird den nötigen Einbau wieder verlangsamen. Ja, theoretisch kann jeder ein virtuelles Kraftwerk anbieten. Allerdings braucht man dafür eine große Zahl kleiner Anlagen, diese kritische Masse ist bisher nicht absehbar,
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Stoppt die Politik den Solar-Boom? Die geplante Direktvermarktungspflicht könnte das Aus für viele private Solaranlagen bedeuten. Das belegt die von uns beim Fraunhofer ISE beauftragte Studie: Der Systemwechsel kommt zu früh, ist zu teuer und technisch derzeit nicht umsetzbar.
https://www.ews-schoenau.de/blog/artikel/solar-ausbau-in-gefahr@ews Für mich erscheint es so als hätte jemand Frau Reiche gesteckt, dass Peter Altmaier in nicht mal einer Legislaturperiode die deutsche, damals weltweit führende Solarindustrie in Grund und Boden gestampft hat. Ihre Reaktion: "Challenge accepted, hold my beer"!
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