So, neues Jahr und so.
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So, neues Jahr und so. Das letzte Jahr war rough, ich war arbeitslos und habe live miterlebt, wie es ist, in Zeiten des "Fachkräftemangels" als hochqualifizierter aber nicht mehr ganz junger Mensch über 80 Absagen auf Bewerbungen zu bekommen.
Übermorgen werde ich aber nun meine neue Stelle antreten und freue mich schon sehr drauf, auch weil ich das Gefühl habe, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der wirklich meine Erfahrung und meine Skills haben wollte und (auch finanziell) wertschätzt ...
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So, neues Jahr und so. Das letzte Jahr war rough, ich war arbeitslos und habe live miterlebt, wie es ist, in Zeiten des "Fachkräftemangels" als hochqualifizierter aber nicht mehr ganz junger Mensch über 80 Absagen auf Bewerbungen zu bekommen.
Übermorgen werde ich aber nun meine neue Stelle antreten und freue mich schon sehr drauf, auch weil ich das Gefühl habe, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der wirklich meine Erfahrung und meine Skills haben wollte und (auch finanziell) wertschätzt ...
Herzlichen Glückwunsch! Viel Freude im neuen Job wünsche ich dir!
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So, neues Jahr und so. Das letzte Jahr war rough, ich war arbeitslos und habe live miterlebt, wie es ist, in Zeiten des "Fachkräftemangels" als hochqualifizierter aber nicht mehr ganz junger Mensch über 80 Absagen auf Bewerbungen zu bekommen.
Übermorgen werde ich aber nun meine neue Stelle antreten und freue mich schon sehr drauf, auch weil ich das Gefühl habe, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der wirklich meine Erfahrung und meine Skills haben wollte und (auch finanziell) wertschätzt ...
... Meine Erkenntnisse aus den Erfahrungen des letzten Jahres: Ich hatte nie finanzielle Probleme, weil ich nebenher ein kleines feines Freelancerprojekt am Laufen hatte, das mir sehr gutes Geld eingebracht hat und die 40% Verlust an Einkommen deutlich mehr als ausgelichen hat, soweit, dass ich dieses Jahr und die neue Stelle mit einem sehr guten finanziellen Polster beginnen kann.
Trotzdem hatte ich immense Existenzängste, die sogar körperliche Beschwerden verursachten, wegen denen ...
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... Meine Erkenntnisse aus den Erfahrungen des letzten Jahres: Ich hatte nie finanzielle Probleme, weil ich nebenher ein kleines feines Freelancerprojekt am Laufen hatte, das mir sehr gutes Geld eingebracht hat und die 40% Verlust an Einkommen deutlich mehr als ausgelichen hat, soweit, dass ich dieses Jahr und die neue Stelle mit einem sehr guten finanziellen Polster beginnen kann.
Trotzdem hatte ich immense Existenzängste, die sogar körperliche Beschwerden verursachten, wegen denen ...
... ich das erste Mal in meinem Leben psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen musste. Was rational gesehen schräg war, denn ich gehe aus meiner Arbitslosenzeit mit einem Kontostand raus, den ich so weit im Plus noch nie in meinem Leben hatte.
Hier der Tipp an alle, die "eine Therapie machen" als irgendwie "Schwäche" oder "Failure" sehen: Scheiß drauf, es bringt was, es hilft, macht es. Ich hätte das schon viel früher machen sollen.
Jedenfalls: looking forward, jetzt. ...
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... ich das erste Mal in meinem Leben psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen musste. Was rational gesehen schräg war, denn ich gehe aus meiner Arbitslosenzeit mit einem Kontostand raus, den ich so weit im Plus noch nie in meinem Leben hatte.
Hier der Tipp an alle, die "eine Therapie machen" als irgendwie "Schwäche" oder "Failure" sehen: Scheiß drauf, es bringt was, es hilft, macht es. Ich hätte das schon viel früher machen sollen.
Jedenfalls: looking forward, jetzt. ...
... Ich freue mich tatsächlich auf dieses Jahr. Ich beginne es mit einem finanziellen Polster, das es mir das erste Mal im Leben ermöglicht, nicht jeden Cent umzudrehen sondern die Freiheit zu haben, ein paar Dinge anzugehen, von denen ich lange nur träumen konnte:
Das größte Projekt, das ich mehr oder weniger "sofort" angehen werde: endlich weg vom Verbrenner, weil ich mir tatsächlich ein E-Auto leisten können werde.
Ansonsten Kleinigkeiten wie eine neue Kamera (Umstieg auf Spiegellos) ...
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... Ich freue mich tatsächlich auf dieses Jahr. Ich beginne es mit einem finanziellen Polster, das es mir das erste Mal im Leben ermöglicht, nicht jeden Cent umzudrehen sondern die Freiheit zu haben, ein paar Dinge anzugehen, von denen ich lange nur träumen konnte:
Das größte Projekt, das ich mehr oder weniger "sofort" angehen werde: endlich weg vom Verbrenner, weil ich mir tatsächlich ein E-Auto leisten können werde.
Ansonsten Kleinigkeiten wie eine neue Kamera (Umstieg auf Spiegellos) ...
... Das beste aber - und etwas, an das ich mich erst einmal gewöhnen muss - ist die Aussicht auf eine Zeit, in der ich mich nicht mehr ständig um jeden Euro, den ich ausgebe, Gedanken machen muss. Nein, ich bin nicht stinkend reich und im Vergleich dürfte ich im sogenannten "mittleren" Einkommensbereich liegen, aber da ich ja Jahrzehnte gewohnt bin, auf meine Ausgaben zu achten, habe ich das erste Mal im Leben das Gefühl, das nicht mehr zu müssen sondern "zu wollen". Ein riesen Unterschied. ...
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... Das beste aber - und etwas, an das ich mich erst einmal gewöhnen muss - ist die Aussicht auf eine Zeit, in der ich mich nicht mehr ständig um jeden Euro, den ich ausgebe, Gedanken machen muss. Nein, ich bin nicht stinkend reich und im Vergleich dürfte ich im sogenannten "mittleren" Einkommensbereich liegen, aber da ich ja Jahrzehnte gewohnt bin, auf meine Ausgaben zu achten, habe ich das erste Mal im Leben das Gefühl, das nicht mehr zu müssen sondern "zu wollen". Ein riesen Unterschied. ...
... Und das schönste daran ist, dass ich dieses existenzielle Sicherheitsgefühl weitergeben kann. Ich muss nicht drüber nachdenken, wenn ein*e Freund*in grade mal ein Problem hat, ich kann auftretende Feuer einfach so löschen, wenn ich eins sehe. Weil das so muss, IMO, das habe ich aus meinem Elternhaus so gelernt und mitgenommen: wenns brennt wird nicht lang rumgemacht sondern erst mal gelöscht.
Dass ich das lange Jahre lang kaum konnte hat mich tatsächlich sehr belastet. Dass ich das ...
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... Und das schönste daran ist, dass ich dieses existenzielle Sicherheitsgefühl weitergeben kann. Ich muss nicht drüber nachdenken, wenn ein*e Freund*in grade mal ein Problem hat, ich kann auftretende Feuer einfach so löschen, wenn ich eins sehe. Weil das so muss, IMO, das habe ich aus meinem Elternhaus so gelernt und mitgenommen: wenns brennt wird nicht lang rumgemacht sondern erst mal gelöscht.
Dass ich das lange Jahre lang kaum konnte hat mich tatsächlich sehr belastet. Dass ich das ...
... jetzt mehr denn je kann rechne ich für mich unter "Quality of Life". Weil es mir gut geht, wenn es anderen gut geht. Und schlecht, wenn es anderen schlecht geht.
Das Gegenteil vom AfD- (und Union- und inzwischen auch manchem SPD-) Wähler also, dem es nur gut zu gehen scheint, wenn es anderen schlecht geht.
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So, neues Jahr und so. Das letzte Jahr war rough, ich war arbeitslos und habe live miterlebt, wie es ist, in Zeiten des "Fachkräftemangels" als hochqualifizierter aber nicht mehr ganz junger Mensch über 80 Absagen auf Bewerbungen zu bekommen.
Übermorgen werde ich aber nun meine neue Stelle antreten und freue mich schon sehr drauf, auch weil ich das Gefühl habe, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der wirklich meine Erfahrung und meine Skills haben wollte und (auch finanziell) wertschätzt ...
@svenscholz
Ich bin sehr froh für dich, erstens weil du jetzt eine neue Aufgabe hast und zweitens weil du dir zur richtigen Zeit Hilfe geholt hast
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P pearl22@troet.cafe shared this topic
E energisch_@troet.cafe shared this topic