Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme.
-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot +1
-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot privat oder beruflich? Oder wo isses schlimmer? Fürs berufliche habe ich super Erfahrung mit Kommunikationstraining gemacht. Da bekommt man eine Vorstellung von Gesprächsablauf und auch Mittel, wie man ein Gespräch führen kann.
-
@BertaBrot
Wenns dringend ist einfach winken und reingrätschen.
Ansonsten die Person, die spricht genau angucken, wenn das nicht reicht, gleichzeitig sich "reinsummen" oder "reingrooven" also zustimmend/ablehnend brummen, nicken, kopfschütteln und dabei immer lauter, agiler werden, bis quasi automatisch das Gespräch auf einen übergeht. Der andere hat dadurch Zeit seinen Punkt zuende zu bringen.
Hört sich jetzt an, als ginge das über Stunden
, ist aber nur Sekundensache.geht mir auch so. Man muß es sich antrainieren wie Ron schreibt. An passender Stelle langsam aber bestimmt reingrätschen, auch wenn's anfangs vielleicht unangenehm ist.
Sonst ist ein Gespräch womöglich in ein paar Sekunden schon wieder irgendwo anders und dann passen die Anmerkungen die man machen will auch nicht mehr rein. Und wenn's irgendwie geht, Bezug nehmen auf's gerade Laufende:
"Noch ein Punkt, den wir bedenken müssen..."
"Zustimmung (oder Einwand): Wurde auch x oder y berücksichtigt/geklärt...
"Vorschlag: Könnte man eventuell x machen...
....Je nach Kontext.
-
geht mir auch so. Man muß es sich antrainieren wie Ron schreibt. An passender Stelle langsam aber bestimmt reingrätschen, auch wenn's anfangs vielleicht unangenehm ist.
Sonst ist ein Gespräch womöglich in ein paar Sekunden schon wieder irgendwo anders und dann passen die Anmerkungen die man machen will auch nicht mehr rein. Und wenn's irgendwie geht, Bezug nehmen auf's gerade Laufende:
"Noch ein Punkt, den wir bedenken müssen..."
"Zustimmung (oder Einwand): Wurde auch x oder y berücksichtigt/geklärt...
"Vorschlag: Könnte man eventuell x machen...
....Je nach Kontext.
Ansonsten:
Wenn man ein Anliegen hat, was so gar nicht in den aktuellen Gesprächfluß reinpaßt, schauen, daß man eine Stelle findet, wo man Raum dafür machen kann. Z.B. beim Wechsel von einen TOP zum Nächsten, direkt vor Kaffeepause oder direkt danach.
Oder am Ende eines Meetings - jeder Gesprächsleiter der keine totale Pflaume ist, sollte am Ende eines Meetings fragen, was noch offen ist, Wenn die Frage nicht kommt, dann
wirklich reingrätschen. -
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot Hmm ... hat man etwas beizutragen, sich einfach selbstbewußt ins Gespräch einklinken. Das kann man üben, z. B. mit Freunden, Familie oder Kommunikationstrainern. Das Wichtigste: nicht zu viele Selbstzweifel! Einfach machen überzeugt i.d.R. mehr, als nur "dumm" rumm stehen und zugucken ...🫠

-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot ab einer gewissen Anzahl von Leuten bräuchte jedes Gespräch eigentlich Moderation und ein Protokoll.

-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot
Kenne ich. Fühle ich! Gestern hatte ich das auch... Menschen stehen in grüppchen plaudernd zusammen, man grüßt sich, ich habe eine Verständnisfrage- und komme schwer damit klar, wenn ich dann ignoriert werde, obwohl ich niemandem ins Wort gefallen bin und der Adressor klar war...Menschen sind schon...komisch. Also Introvertierte ist es da echt...herausfordernd.
-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot Ich finde es kommt sehr darauf an, wie viele Gesprächspartner man hat. Erstmal in kleineren Gruppen üben ist sicher einfacher. Ich versuche in schwierigen Situationen eher mit einer Frage zu unterbrechen. Dann versteht das Gegenüber, dass ich mitgedacht habe und hat gleichzeitig die Möglichkeit sich das Gespräch mit einer Antwort "zurückzuholen".
-
@BertaBrot
Wenns dringend ist einfach winken und reingrätschen.
Ansonsten die Person, die spricht genau angucken, wenn das nicht reicht, gleichzeitig sich "reinsummen" oder "reingrooven" also zustimmend/ablehnend brummen, nicken, kopfschütteln und dabei immer lauter, agiler werden, bis quasi automatisch das Gespräch auf einen übergeht. Der andere hat dadurch Zeit seinen Punkt zuende zu bringen.
Hört sich jetzt an, als ginge das über Stunden
, ist aber nur Sekundensache.@RonRevog danke, werd ich probieren
-
Ansonsten:
Wenn man ein Anliegen hat, was so gar nicht in den aktuellen Gesprächfluß reinpaßt, schauen, daß man eine Stelle findet, wo man Raum dafür machen kann. Z.B. beim Wechsel von einen TOP zum Nächsten, direkt vor Kaffeepause oder direkt danach.
Oder am Ende eines Meetings - jeder Gesprächsleiter der keine totale Pflaume ist, sollte am Ende eines Meetings fragen, was noch offen ist, Wenn die Frage nicht kommt, dann
wirklich reingrätschen. -
@BertaBrot
Mir geht es manchmal ähnlich, allerdings frage ich mich, woher du weißt, dass die Leute verärgert sind, vielleicht vermutest du das nur. Ein Tipp wäre vielleicht Körpersprache einzusetzen, also z.B. den Finger vor sich zu heben, deutlich zu nicken und damit zu bekunden, dass man gleich etwas beitragen möchte.@amsel oh das sagen die mir. Manchmal krieg ich das auch von alleine mit.
-
Wenn 's kein Meeting ist: Wenn der/die Redende mal Luft holt, reinhaken.
Kann man ja freundlich machen, "Muß Dich/Euch kurz unterbrechen, ich brauch ne Info zu... hab ne (An)Frage zu etc... weiß jemand wie..."
ich würde dann allerdings nicht anschließend 'ne viertel Stunde bei dem Ratsch weiter dabeistehen - sonst finde ich macht das einen merkwürdigen Eindruck.
-
Wenn 's kein Meeting ist: Wenn der/die Redende mal Luft holt, reinhaken.
Kann man ja freundlich machen, "Muß Dich/Euch kurz unterbrechen, ich brauch ne Info zu... hab ne (An)Frage zu etc... weiß jemand wie..."
ich würde dann allerdings nicht anschließend 'ne viertel Stunde bei dem Ratsch weiter dabeistehen - sonst finde ich macht das einen merkwürdigen Eindruck.
-
Seh mich ja eher als otrovertiert als introvertiert, kostete mich auch anfangs Überwindung.
-
@Thalestria @alsternerd @BertaBrot @Erdrandbewohner +1 habe das auch
@quincy Ich abonnier das hier mal ...
-
@BertaBrot Haha. Genau diese Tipps bräuchte ich auch.

-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot tatsächlich hilft es – wenn die Redenenen an der Umgebung interessiert sind – den Mund ein bisschen zu öffnen, als würde man zum Reden ansetzen.
-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot
Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich finde auch oft nicht den richtigen Moment, um mein Anliegen oder meine Position einzubringen.Das in Videokonferenzen so gut funktonierende "Hand heben" kommt mir in realen Begegnungen unpassend vor. Andere sind meistens schneller als ich damit, Lücken in Gesprächen zum Einhaken nutzen, und wenn ich noch Luft hole, haben die schon das Wort ergriffen.
So bleibt manches ungesagt.
-
Ich hab bei Gesprächen extreme Timingprobleme. Entweder ich komm in ein Gespräch rein und unterbrech die Leute oder ich steh ewig da und es sieht so aus, als wär ich an dem Gespräch interessiert und stünde quasi " nur so da" und bin neugierig. Dabei hab ich ein eigenes Anliegen. Beides sorgt bei den Leuten für Verärgerung. Irgendwelche Tipps?
@BertaBrot geht mir ebenso
-
@BertaBrot
Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich finde auch oft nicht den richtigen Moment, um mein Anliegen oder meine Position einzubringen.Das in Videokonferenzen so gut funktonierende "Hand heben" kommt mir in realen Begegnungen unpassend vor. Andere sind meistens schneller als ich damit, Lücken in Gesprächen zum Einhaken nutzen, und wenn ich noch Luft hole, haben die schon das Wort ergriffen.
So bleibt manches ungesagt.
@oausi genau so! Schön beschrieben