2023 hatte ich eine Bürgerbeteiligung angeregt https://1todoinst.de/2023/VerkehrGaarden.pdf
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2023 hatte ich eine Bürgerbeteiligung angeregt https://1todoinst.de/2023/VerkehrGaarden.pdf
Drei Jahre später
Mobilitätskonzept für Gaarden mit rund 200 Einzelmaßnahmen
Meldung vom 6. Februar 2026
Eine große Untersuchung hat es gezeigt: Für eine bessere Mobilität in Kiel-Gaarden kann noch viel getan werden. Etwa 200 Einzelmaßnahmen in sechs Handlungsfeldern schlägt nun das Mobilitätskonzept | Gaarden vor. Dazu gehören unter anderem Superblocks mit Einbahnstraßen, Bewohnerparkzonen, Fahrradstraßen mit Asphaltdecke statt Großpflaster, Mobilitätsstationen, Verkehrsberuhigung, Elternhaltestellen und abgesenkte Gehwegkanten an Kreuzungen.
Mit dem verkehrsplanerischen Mobilitätskonzept für Gaarden sollen die Verkehre im Stadtteil neu geführt, Radfahren und Zufußgehen sicherer und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. In einer ersten Stufe könnten mehr als 80 Maßnahmen mit eher geringerem Aufwand noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt werden. Damit beschäftigt sich nun die Kommunalpolitik, die Ratsversammlung wird am 19. Februar darüber beraten.
Mobilitätsdezernentin Voss: Lebensqualität in Gaarden verbessern
Stadträtin Alke Elisabeth Voss, die das Konzept im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorstellte, unterstreicht, dass die Stadtverwaltung mit dem Handlungsplan auf die vielen bestehenden Herausforderungen in Gaarden reagiert. „Wir möchten in den kommenden Jahren durch organisatorische und verkehrliche Maßnahmen die Lebensqualität in Gaarden verbessern. Dabei wollen wir ausdrücklich auch nachhaltige Mobilitätsformen wie ÖPNV, Radfahren und Zufußgehen fördern. Es geht aber nicht darum, die Autos aus Gaarden zu verbannen“, sagte die Mobilitätsdezernentin. Die jetzt aufgezeigten Ziele und Maßnahmen passen zu anderen Planungen wie dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz und dem Ostuferverkehrskonzept.
Das Mobilitätskonzept | Gaarden basiert auf dem Kieler Mobilitätskonzept | ruhender Kfz-Verkehr 2035 und weitere Schritte aus dem Jahr 2022. Mit dem damaligen Beschluss wurde die Stadtverwaltung beauftragt, in sechs Handlungsfeldern auf Quartiers- beziehungsweise Stadtteilebene konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Es sollten primär das Französische Viertel (zwischen Wilhelmplatz und Westring) die Altstadt (Anna-Pogwisch-Platz, Kehden- und Küterstraße) und Gaarden planerisch bearbeitet werden.
Viele Wege mit dem Bus und zu Fuß, wenige im Auto und auf dem Rad
Der Ortsteil Gaarden ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Stückchen Kiel, das gilt auch für den Verkehr. Schon jetzt kommt dort der Umweltverbund auf einen Anteil von 79 Prozent bei der Verkehrsmittelwahl. Die darin enthaltenen 35 Prozent für den Fußverkehr sind der zweithöchste Wert in Kiel und 29 Prozent ÖPNV werden nirgendwo anders in Kiel erreicht. Dass die Quote von nur 15 Prozent Radverkehr deutlich unter dem Durchschnitt liegt, könnte an den vielen Straßen mit Kopfsteinpflaster und ohne eigene Radwege liegen. 21 Prozent Motorisierter Individualverkehr bilden den zweitniedrigsten Wert in der Landeshauptstadt, nur in der Innenstadt wird weniger mit dem eigenen Auto gefahren.
Diese Gaardener Situation wird im Konzept entsprechend berücksichtigt. Der 60-seitige Endbericht beleuchtet die Verkehrssituation im Stadtteil und nennt viele Verbesserungsmöglichkeiten in diesen sechs Handlungsfeldern: Motorisierter Individualverkehr; Radverkehr; Fußverkehr; Freiräume, Aufenthalt und Grün; ÖPNVV und Sharing; Parken.
Eine dazugehörige Liste nennt insgesamt etwa 200 Einzelmaßnahmen in drei Stufen. Die Stufe 1 mit etwa 80 Maßnahmen soll nun beschlossen werden. Erste Vorschläge könnten noch in diesem Jahr angepackt werden. Die Umsetzung aller drei Stufen könnte bis 2035 geschehen.
Kiezblocks mit Fahrradstraßen und Bewohner*innen-Parkzonen
Zu den Maßnahmen der Stufe 1 gehören Vorschläge mit eher geringerem Abstimmungs-, Planungs- und Kostenaufwand sowie nur kleinen Baumaßnahmen, die bis 2029 umgesetzt werden sollen. Dazu gehören neue Einbahnstraßenregelungen zur Vermeidung von Durchgangsverkehr, die Qualifizierung von Radverkehrsanlagen, die Verbesserung der Fußgängerinfrastruktur einschließlich Querungsstellen und die Einrichtung von Carsharing- und Bikesharing-Stationen.
Von besonderer Bedeutung sind dabei drei Kiezblocks mit Einbahnstraßen nach dem Vorbild der Superblocks in Barcelona: der Superblock im Gaardener Zentrum zwischen Werftstraße, Ostring und Karlstal / Helmholtzstraße, der „ElKi-Kiez“ um Elisabethstraße und Kirchenweg sowie das Holsteiner Viertel zwischen Sörensenstraße, Ostring, Preetzer Straße und Theodor-Heuss-Ring. In diesen Wohnvierteln bringt die neue Verkehrsführung mit Einbahnstraßen viele Verbesserungen: kein Durchgangsverkehr, neugeordnetes Parken am Straßenrand und damit mehr Platz und eine höhere Aufenthaltsqualität auf den Gehwegen.
Den Rest lesen https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/meldung.php?id=142803
#Kiel #KielGaarden #Bürgerbeteiligung #Mitwirkung -
L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic