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  3. #Heizungsbau #Wärmepumpe Ich betreue eine Viessmann Vitocal 200S, die über einen Puffer Vitocell 360-M einen Fussbodenheizkreis bedient.

#Heizungsbau #Wärmepumpe Ich betreue eine Viessmann Vitocal 200S, die über einen Puffer Vitocell 360-M einen Fussbodenheizkreis bedient.

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heizungsbauwarmepumpe
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    #1

    #Heizungsbau #Wärmepumpe Ich betreue eine Viessmann Vitocal 200S, die über einen Puffer Vitocell 360-M einen Fussbodenheizkreis bedient. Puffer max muss daher nicht höher als ~35°C liegen. Der Wartungstechniker hatte aber vor ca. 2 Jahren den von mir initial richtig konfigurierten Wert auf 60°C erhöht. Wie sich nun zeigt, hat dieser eine Wert ca. 1500€ unnötig an Strom gekostet. Wieviele WP-Systeme wohl laufen, die aus Bequemlichkeit bei der Konfiguration unwirtschaftlich eingestellt sind?

    morsuapri@troet.cafeM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM 2 Antworten Letzte Antwort
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    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

      #Heizungsbau #Wärmepumpe Ich betreue eine Viessmann Vitocal 200S, die über einen Puffer Vitocell 360-M einen Fussbodenheizkreis bedient. Puffer max muss daher nicht höher als ~35°C liegen. Der Wartungstechniker hatte aber vor ca. 2 Jahren den von mir initial richtig konfigurierten Wert auf 60°C erhöht. Wie sich nun zeigt, hat dieser eine Wert ca. 1500€ unnötig an Strom gekostet. Wieviele WP-Systeme wohl laufen, die aus Bequemlichkeit bei der Konfiguration unwirtschaftlich eingestellt sind?

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      #2

      @plinubius
      Nach meiner Erfahrung aus der Energieberatung sehr, sehr viele. Betrifft allerdings auch sehr viele andere Heizanlagen.
      Vor Jahren Haus gekauft, die Gastherme, die seit 12 Jahren mit den Standardeinstellungen in Betrieb war, richtig eingestellt (Heizkurve, Absenkbetrieb Heizung und Warmwasser, Trinkwassertemperatur) und den Gasverbrauch um knapp die Hälfte gegenüber den Vorbesitzern (auch 3 Personen) reduziert.

      plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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      • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

        #Heizungsbau #Wärmepumpe Ich betreue eine Viessmann Vitocal 200S, die über einen Puffer Vitocell 360-M einen Fussbodenheizkreis bedient. Puffer max muss daher nicht höher als ~35°C liegen. Der Wartungstechniker hatte aber vor ca. 2 Jahren den von mir initial richtig konfigurierten Wert auf 60°C erhöht. Wie sich nun zeigt, hat dieser eine Wert ca. 1500€ unnötig an Strom gekostet. Wieviele WP-Systeme wohl laufen, die aus Bequemlichkeit bei der Konfiguration unwirtschaftlich eingestellt sind?

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        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @plinubius ...und immer wieder neu. Hier noch ne Gasheizung im Keller - mit jeder Wartung steht das Ding wieder auf 60 Grad

        plinubius@chaos.socialP 1 Antwort Letzte Antwort
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        • morsuapri@troet.cafeM morsuapri@troet.cafe

          @plinubius
          Nach meiner Erfahrung aus der Energieberatung sehr, sehr viele. Betrifft allerdings auch sehr viele andere Heizanlagen.
          Vor Jahren Haus gekauft, die Gastherme, die seit 12 Jahren mit den Standardeinstellungen in Betrieb war, richtig eingestellt (Heizkurve, Absenkbetrieb Heizung und Warmwasser, Trinkwassertemperatur) und den Gasverbrauch um knapp die Hälfte gegenüber den Vorbesitzern (auch 3 Personen) reduziert.

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          plinubius@chaos.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @morsuapri Ich bin wirklich etwas verärgert wegen dieser Sache, weil es eine unerwartete Fortsetzung einer unsäglichen Geschichte ist. Der "Viessmann-Fachpartner" war kläglich am Umbau des alten Ölheizungssystems auf Wärmepumpe gescheitert. Also habe ich mich als SoWi eingelesen, mir eine Rems-Presszange besorgt, ein passendes Hydraulikschema und die fehlenden Komponenten, hab es komplett neu gebaut, verkabelt, konfiguiert und an die Viessmann-Fernwarte übergeben. Und dann das? Mann, Mann, Mann!

          morsuapri@troet.cafeM 1 Antwort Letzte Antwort
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          • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

            @plinubius ...und immer wieder neu. Hier noch ne Gasheizung im Keller - mit jeder Wartung steht das Ding wieder auf 60 Grad

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @Muellers_Kabinett Neulich fragte mich einer, ob es (Heizwasserspeicher mit Trinkwasserdurchlauferhitzung) nicht "wegen Legionellen" auf 60°C durchheizen müsse. Ja, schon! Aber: Nur einmal im Jahr, und das besorgt dann in diesem System die Sonne im Sommer!
            Leute stellen 60°C ein, weil, sobald sie irgendwo einen Heizkörper oder Warmwasser sehen, da sofort reflexhaft 60°C gedacht wird.
            Ich glaube, hier koppelt (Aus-)Bildung unmittelbar an Klimaschutz und Energieeffizienz.

            aubrieta@social.tchncs.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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            • morsuapri@troet.cafeM morsuapri@troet.cafe

              @plinubius
              Vereinfacht gesagt, hat das Heizungsbauerhandwerk durch Ignoranz und den Unwillen zur Erneuerung die Wärmepumpe schon zweimal an die Wand gefahren.
              Wir haben in der Vergangenheit „klassische“ Heizzentralen mit BHKW oder Holzkessel (Pellets und Hackschnitzel) und Spitzenlastkessel gebaut. Und da wir die Anlagen selbst betreiben, ist ein sicherer und natürlich effizienter Betrieb oberste Prämisse.
              Was wir uns wegen der Hydraulik und der Steuerung mit Heizungsbauern
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              morsuapri@troet.cafeM This user is from outside of this forum
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              morsuapri@troet.cafe
              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @plinubius
              2/2
              und Herstellern herum geärgert haben, geht auf keine Kuhhaut.
              Und in 90 % der Störungen (kalt, kein Warmwasser, hoher Verbrauch) war das Problem die sekundäreseitige Installation durch Heizungsbaufirmen.
              Oft ist es leider immer noch so, dass schlechte Hydraulik und schlechte Regelung durch überdimensionierte Wärmeerzeuger und Pumpen und zu hohe Temperaturen kompensiert werden soll. Auf Kosten der Nutzer:innen, finanziell und Komfort.

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              • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                @morsuapri Ich bin wirklich etwas verärgert wegen dieser Sache, weil es eine unerwartete Fortsetzung einer unsäglichen Geschichte ist. Der "Viessmann-Fachpartner" war kläglich am Umbau des alten Ölheizungssystems auf Wärmepumpe gescheitert. Also habe ich mich als SoWi eingelesen, mir eine Rems-Presszange besorgt, ein passendes Hydraulikschema und die fehlenden Komponenten, hab es komplett neu gebaut, verkabelt, konfiguiert und an die Viessmann-Fernwarte übergeben. Und dann das? Mann, Mann, Mann!

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                morsuapri@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @plinubius
                Vereinfacht gesagt, hat das Heizungsbauerhandwerk durch Ignoranz und den Unwillen zur Erneuerung die Wärmepumpe schon zweimal an die Wand gefahren.
                Wir haben in der Vergangenheit „klassische“ Heizzentralen mit BHKW oder Holzkessel (Pellets und Hackschnitzel) und Spitzenlastkessel gebaut. Und da wir die Anlagen selbst betreiben, ist ein sicherer und natürlich effizienter Betrieb oberste Prämisse.
                Was wir uns wegen der Hydraulik und der Steuerung mit Heizungsbauern
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                morsuapri@troet.cafeM 1 Antwort Letzte Antwort
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                • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

                  @Muellers_Kabinett Neulich fragte mich einer, ob es (Heizwasserspeicher mit Trinkwasserdurchlauferhitzung) nicht "wegen Legionellen" auf 60°C durchheizen müsse. Ja, schon! Aber: Nur einmal im Jahr, und das besorgt dann in diesem System die Sonne im Sommer!
                  Leute stellen 60°C ein, weil, sobald sie irgendwo einen Heizkörper oder Warmwasser sehen, da sofort reflexhaft 60°C gedacht wird.
                  Ich glaube, hier koppelt (Aus-)Bildung unmittelbar an Klimaschutz und Energieeffizienz.

                  aubrieta@social.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                  aubrieta@social.tchncs.de
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @plinubius
                  Ah, danke für den Hinweis.

                  Legionellen sind ja als fein verteilter Wasserdampf ein Problem, noch nicht mal unbedingt beim Trinken (Atemwege sind vulnerabler und haben eine größere Oberfläche als Schleimhäute und Magen).
                  Mein Kenntnisstand zum erhitzen ist "1x die Woche für Trinkwasser".
                  Da die Heizung ein geschlossenes System ist und nicht zum Duschen verwendet wird, dann pro forma 1x im Jahr.

                  Passt das so?
                  @Muellers_Kabinett

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