#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
-
#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
Besonders #Vielfahrer mit eigener #Ladestation profitieren und sparen laut Studie mehrere Tausend Euro pro Jahr. Auch öffentliches Laden bleibt meist günstiger, sofern passende Tarife genutzt werden. Trotz sinkender Preise sind E-Autos derzeit vor allem bei Haushalten mit höherem Einkommen verbreitet.
#Individualverkehr #Ladeinfrastruktur #Energieverbrauch #Elektromobilität
@tinoeberl
Bei uns in der Straße stehen inzwischen überwiegend e-Autos. Die Ladekonstruktionen sind teilweise allerdings abenteuerlich. -
#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
Besonders #Vielfahrer mit eigener #Ladestation profitieren und sparen laut Studie mehrere Tausend Euro pro Jahr. Auch öffentliches Laden bleibt meist günstiger, sofern passende Tarife genutzt werden. Trotz sinkender Preise sind E-Autos derzeit vor allem bei Haushalten mit höherem Einkommen verbreitet.
#Individualverkehr #Ladeinfrastruktur #Energieverbrauch #Elektromobilität
@tinoeberl "Doppelt so günstig" klingt komisch, "halb so teuer" sollte das heißen?
-
@benedikt_lauenburg @tinoeberl Na, dann sparen weniger Wohlhabende dann eben nicht Tausende, sondern nur Hunderte. Ausserdem ist die #Antriebswende auch ohne „Spareffekt“ eine notwendige Freude.
@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl Weniger Wohlhabende können die Anschaffung oft nicht stemmen. (Selbst mit der neuen Subvention nicht.)
-
@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl Weniger Wohlhabende können die Anschaffung oft nicht stemmen. (Selbst mit der neuen Subvention nicht.)
@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl
Da nützt es auch nicht so viel, wenn es sich irgendwann (vielleicht sogar bald) amortisiert.
-
#Elektroautos sind im Unterhalt inzwischen bis zu doppelt so günstig wie #Diesel oder #Hybride.
Besonders #Vielfahrer mit eigener #Ladestation profitieren und sparen laut Studie mehrere Tausend Euro pro Jahr. Auch öffentliches Laden bleibt meist günstiger, sofern passende Tarife genutzt werden. Trotz sinkender Preise sind E-Autos derzeit vor allem bei Haushalten mit höherem Einkommen verbreitet.
#Individualverkehr #Ladeinfrastruktur #Energieverbrauch #Elektromobilität
@tinoeberl @padeluun ich habe im letzten Jahr 2.000 Euro für Reparatur des Notrufsystems, TÜV, Wartung und Austausch der 12-Volt Batterie meines VW ID.3 bezahlt. Achja, und die Reifen mussten auch erneuert werden.
-
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex
Zu den Akkuzuständen:
Mein E-Auto ist zwar erst gut 3 Jahre alt aber als Vielfahrer bin ich damit über 130.000km gefahren.
Bei der letzten Inspektion gab es ein Akkuzertifikat über 100% SoH.
Allerdings lade ich auch nur mit Wechselstrom. Mag helfen.
Toyota gibt mittlerweile 250.000km/10 Jahre auf die Batterie...(Soweit ich weiß)
@Reinald @tinoeberl -
@tinoeberl wir zahlen rund 120€ pro Monat für unseren elektrischen Kleinwagen zum Pendeln an die Leasing Gesellschaft für 15.000km/Jahr und 3 Jahre.
Die Reichweite im Winter liegt bei rund 150km pro Ladung. Geladen wird mit 2kW und einem 230V Ladeziegel direkt aus der Steckdose. Damit keiner auf dem Gehweg über das Kabel stürzt, gibt es noch eine flexible Kabelbrücke.
Es geht!
Heute gibt es auch noch Förderungen....
@dueark das klingt zu gut. Welcher Wagen ist das? Ist das ne normale Leasingrate oder durch irgendwas begünstigt?
Werde wahrscheinlich nicht mehr allzu lang meinen Golf 4 von 2001 fahren können und dann muss eine Entscheidung getroffen werden...
-
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex es macht sicher einen Unterschied, ob der Akku in der freien Wildbahn älter wird oder in der Garage, oder?
Also wegen Temperaturen? Hab da im Kopf, dass Hitze und Kälte nicht so super sind für die Kapazität...?
War der Wagen der Eltern ein Garagen Auto? -
@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl
Da nützt es auch nicht so viel, wenn es sich irgendwann (vielleicht sogar bald) amortisiert.
@project1enigma @benedikt_lauenburg @tinoeberl Es amortisiert sich an Lebensqualität (für sich selbst UND andere). Ja, ich weiß wovon ich rede

-
@emil @tinoeberl Wer hat, dem wird gegeben.
Ich fahre lieber Elektrofahrzeuge mit Chauffeur auf Schienen.
Die CO2-Emissionen sind auch nur ein problematischer Aspekt des MIV. Hinzu kommen noch Lärmemissionen, der Blutzoll, raumplanerische Aspekte, gesundheitliche Aspekte.
@benedikt_lauenburg @tinoeberl Du hast ja recht. Und dennoch freuen wir uns über die Möglichkeiten, die uns der motorisierte Individualverkehr bietet. Ich möchte das nicht missen. Das gehört zum „Macht Euch die Erde untertan“ (was nicht heißt: „Beutet sie gnadenlos aus“) dazu.
-
@project1enigma @benedikt_lauenburg @tinoeberl Es amortisiert sich an Lebensqualität (für sich selbst UND andere). Ja, ich weiß wovon ich rede

@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl
Schön wenn du die Möglichkeit hattest.
(Ich bin ein wenig außen vor, weil ich noch nie ein eigenes Kfz besessen habe, und auch sehr selten am Steuer eines solchen gesessen habe.)
-
@littlealex es macht sicher einen Unterschied, ob der Akku in der freien Wildbahn älter wird oder in der Garage, oder?
Also wegen Temperaturen? Hab da im Kopf, dass Hitze und Kälte nicht so super sind für die Kapazität...?
War der Wagen der Eltern ein Garagen Auto?@effken_von_nebenan Nein, es gibt nur einen Carport.
-
@littlealex es macht sicher einen Unterschied, ob der Akku in der freien Wildbahn älter wird oder in der Garage, oder?
Also wegen Temperaturen? Hab da im Kopf, dass Hitze und Kälte nicht so super sind für die Kapazität...?
War der Wagen der Eltern ein Garagen Auto?@effken_von_nebenan @littlealex An besten für Akkus ist: langsam laden

-
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl Niedlich! Die Story und das Auto. Ich glaube viele EVs zu kennen, aber der C-Zero war mir nicht bekannt, die Anzeige innen geht Richtung kultig - erinnert mich an bisschen an den Gameboy... anyhow, coole Story, wünsche euch noch lange viel Freude damit!
-
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex
Kannst du was dazu sagen wie sich die Batterie verhält wenn er Recht lange umgeladen Rum steht? Bei mir wären es regelmäßig ca. 14 Tage am Bahnhof. Gibt es da relevante Selbstentladung?
@Reinald @tinoeberl -
@dueark das klingt zu gut. Welcher Wagen ist das? Ist das ne normale Leasingrate oder durch irgendwas begünstigt?
Werde wahrscheinlich nicht mehr allzu lang meinen Golf 4 von 2001 fahren können und dann muss eine Entscheidung getroffen werden...
@effken_von_nebenan
fiat 500e
gutes angebot ohne vitamin b
viel erfolg. sollte jetzt mit foerderung ohne problem gehen -
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex @Reinald @tinoeberl ich bin den paar mal bei @cambioCarSharing in Köln gefahren und fand den super. Danke für den Bericht
-
@littlealex
Kannst du was dazu sagen wie sich die Batterie verhält wenn er Recht lange umgeladen Rum steht? Bei mir wären es regelmäßig ca. 14 Tage am Bahnhof. Gibt es da relevante Selbstentladung?
@Reinald @tinoeberlRelevante Selbstentladung konnte ich in meinen 5 Jahren e-Auto Erfahrung nicht feststellen. Auch nicht über Stehzeiten im Urlaub oder die drei Monate, bevor der Leasinggeber das erste Fahrzeug abgeholt hat, im Winter, draußen mit ca. 18% Ladung.
Das mögen 1-2 Prozent gewesen sein.
(Habe mich aber immer gefragt, wieviel Sprit im Tank so verdunstet, wenn es warm ist)
-
@emil @benedikt_lauenburg @tinoeberl Weniger Wohlhabende können die Anschaffung oft nicht stemmen. (Selbst mit der neuen Subvention nicht.)
In diesem Kontext ist mir auch die Formulierung "doppelt so günstig" bitter aufgestoßen. Als wäre der Unterhalt (und vorherige Erwerb!) eines Kfz ein günstiges Unterfangen, das nun NOCH preiswerter ist.
"Halb so teuer" hätte warum genau nicht funktioniert?!Mir ist es am Ende wurscht, da ich weder einen Fossilen noch einen Stromer je besitzen oder fahren werde.
Aber "doppelt so günstig" würde ich lieber bei wirklich nachhaltigen und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln lesen.

-
@Reinald @tinoeberl Dazu kann ich was sagen. Vor zwei+ Jahren oder so ein kleines Experiment gemacht. Meine Eltern, beide Rentner, brauchten ein neues Auto. Sie leben auf dem Dorf, ÖPNV ist keine Alternative, der fährt nur früh in die Stadt und abends zurück. Supermarkt sind ca. 10km, Dorfladen gibt es nicht mehr, die meisten anderen Ziele wie Behörden sind im Radius vom 30-40km, bergige Landschaft. Fahrrad ist ausgeschlossen, Mutter hat COPD und Vater Artrose.
Also sollte ein Kleinwagen her und das möglichst elektrisch. Diverse Modelle bei Händlern angeschaut, 30k€ als idiotisch abgehakt und dann auf dem Gebrauchtmarkt geschaut und da kam uns die Idee ein Experiment zu machen. Wir haben dann gezielt ein älteres E-Auto gesucht und sind bei einem 11 Jahre alten Citroen C-Zero fündig geworden, ca. 70000km Laufleistung. Kosten waren 4500€. Das ist ein E-Auto der 1. Generation, Kleinwagen und ohne Schnörkel. Plan war zu sehen wie lange er hält, was der Akku taugt usw.
Kurz zusammengefasst, das Auto fährt immer noch, hat 110000km auf der Uhr und meine Eltern fahren damit täglich und man muss auch sagen der Großteil sind Spassfahrten. Bisher keine Reparaturen, nur einmal einen Satz Reifen und Kleinkram wie Scheibenwischer. Angegebener Verbrauch 14kWh/100km, realistisch 15-16kwh/100km, im Winter etwas mehr. Reichweite im Sommer realistische 100km, im WInter 80-90km. Angegeben ist das Fahrzeug mit 120km Reichweite, aber wie ich von anderen E-Autos gelernt habe, ist das nahezu nicht zu erreichen, vermutlich hat das Auto mal 110km geschafft, was für ein Stadtauto, als das es entworfen wurde, völlig ausreichend ist. Was aber der eigentliche Punkt ist, der Akku hat inzwischen 13 Jahre runter und keinen Kapazitätsverlust, der in der Praxis relavant wäre. Dafür hat das Fahrzeug die typischen E-Auto-Vorteile wie eine Heizung, die sofort warm ist, nicht erst wenn man am Ziel angekommen ist, wie beim Verbrenner.
Mein Onkel fährt inzwischen den gleichen Typ, obwohl er immer E-Auto-Feind war, aber nachdem sein Passat abgebrannt ist, hat er umgedacht.@littlealex
4,5k€? Das klingt bezahlbar. Mein Junior braucht früher oder später eine Karre. Selbe Situation mit unterirdischem ÖPNV auf dem Land. Schön zu lesen, danke.