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  3. Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen.

Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen.

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  • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

    Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

    Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

    Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

    Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

    Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

    Ganz toll. 😕

    adipoeserpursch@troet.cafeA This user is from outside of this forum
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    adipoeserpursch@troet.cafe
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    #2

    @Erdrandbewohner 😤

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    • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

      Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

      Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

      Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

      Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

      Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

      Ganz toll. 😕

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      schrieb zuletzt editiert von
      #3

      @Erdrandbewohner

      🤦

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      • mindtunes@troet.cafeM mindtunes@troet.cafe shared this topic
      • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

        Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

        Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

        Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

        Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

        Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #4

        @Erdrandbewohner
        Mir hat eine Verhaltenspsychologin mal gesagt, dass die ADHS-Tests auf Kinder abgestimmt sind. Weil das ja als Kinderproblem gilt. Fragen zur ADHS-Diagnose beziehen sich viel auf beobachtbares Verhalten im Unterricht (Stören, Reinrufen, „Träumen“ …), was oft auch in Zeugnissen vermerkt ist. Vielleicht gibt es fur Erwachsene kaum solche Standardfragenkataloge.

        erdrandbewohner@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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        • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

          Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

          Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

          Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

          Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

          Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

          Ganz toll. 😕

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          lizbian@chaos.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #5

          @Erdrandbewohner Interessant, hier in Essen scheint das zum Standard zu gehören. Gibt zumindest Einige Teilnehmende in meiner ADHS-Selbsthilfegruppe, die auf dem Weg überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass es ADHS sein könnte. Aber die PIA, die zur Suchtklinik gehört, hat auch mehrere Ärzt*innen, die auf ADHS spezialisiert sind, und sind das noch am ausbauen, hier scheint es mehr Interesse am Thema zu geben.

          erdrandbewohner@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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          • unionista@mastodon.socialU unionista@mastodon.social

            @Erdrandbewohner
            Mir hat eine Verhaltenspsychologin mal gesagt, dass die ADHS-Tests auf Kinder abgestimmt sind. Weil das ja als Kinderproblem gilt. Fragen zur ADHS-Diagnose beziehen sich viel auf beobachtbares Verhalten im Unterricht (Stören, Reinrufen, „Träumen“ …), was oft auch in Zeugnissen vermerkt ist. Vielleicht gibt es fur Erwachsene kaum solche Standardfragenkataloge.

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            erdrandbewohner@social.tchncs.de
            schrieb zuletzt editiert von
            #6

            @unionista Es gibt einen Screening-Fragebogen für Erwachsene mit dem schönen Namen ASRS-V1.1. Das sind nur sechs Fragen, die man per Mehrfachauswahl beantworten muss und die einen Hinweis auf ein mögliches ADHS geben. So könnte man gezielt Menschen herausfiltern, bei denen sich eine vollständige Diagnose lohnen würde.

            Die Diagnose selber ist ziemlich aufwändig, weil man einige körperliche Dinge ausschließen muss. Und ja, meist werden Eltern befragt und Zeugnisse gesichtet. Was aber nicht ganz unkritisch gesehen wird, weil Eltern oft keinen klaren, unvoreingenommenen Blick auf ihre Kinder haben, vor allem, wenn sie selber betroffen sind und es nicht wissen. Was verdammt häufig vorkommt. Und wenn keine Eltern mehr da sind, verweigern einige Diagnostiker*innen die Abklärung.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • lizbian@chaos.socialL lizbian@chaos.social

              @Erdrandbewohner Interessant, hier in Essen scheint das zum Standard zu gehören. Gibt zumindest Einige Teilnehmende in meiner ADHS-Selbsthilfegruppe, die auf dem Weg überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass es ADHS sein könnte. Aber die PIA, die zur Suchtklinik gehört, hat auch mehrere Ärzt*innen, die auf ADHS spezialisiert sind, und sind das noch am ausbauen, hier scheint es mehr Interesse am Thema zu geben.

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              erdrandbewohner@social.tchncs.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              @lizbian Ui, dann gehört Essen zu den fortschrittlicheren Kliniken. Die Ärztin im Podcast kam aus Hamburg. Und so, wie sie berichtete, scheint man dort eher Fließbandarbeit zu leisten als auf den Menschen als Individuum einzugehen.

              lizbian@chaos.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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              • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                @lizbian Ui, dann gehört Essen zu den fortschrittlicheren Kliniken. Die Ärztin im Podcast kam aus Hamburg. Und so, wie sie berichtete, scheint man dort eher Fließbandarbeit zu leisten als auf den Menschen als Individuum einzugehen.

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                lizbian@chaos.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #8

                @Erdrandbewohner Die Qualität der ADHS-Versorgung unterscheidet sich ja sowieso extrem, je nachdem an welche Praxis oder sogar welche*n Ärzt*in man gerät. Würde mal annehmen, Suchtkliniken sind da keine Ausnahme?

                erdrandbewohner@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                  Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

                  Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

                  Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

                  Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

                  Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  @Erdrandbewohner Schwieriges Thema, und ich habe den Podcast, von dem du redest, noch nicht gehört (der ist heute dran). Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass der Hauptgrund für eine Sucht immer noch die Substanz ist und dass Nüchternheit die Voraussetzung für eine weitergehende Therapie sein muss (wer druff ist, ist meist therapieresistent).

                  travellingstar@chaos.socialT erdrandbewohner@social.tchncs.deE 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • travellingstar@chaos.socialT travellingstar@chaos.social

                    @Erdrandbewohner Schwieriges Thema, und ich habe den Podcast, von dem du redest, noch nicht gehört (der ist heute dran). Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass der Hauptgrund für eine Sucht immer noch die Substanz ist und dass Nüchternheit die Voraussetzung für eine weitergehende Therapie sein muss (wer druff ist, ist meist therapieresistent).

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                    travellingstar@chaos.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    @Erdrandbewohner Der Ansatz muss sein, dass man eben nicht Alkohol oder andere Drogen zur Selbstmedikation einsetzt, egal, mit welcher Vorerkrankung, sondern andere Möglichkeiten findet. Nichtsdestotrotz ist leider die ADHS-Diagnostik noch in den Kinderschuhen und das ist natürlich zu verurteilen.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • lizbian@chaos.socialL lizbian@chaos.social

                      @Erdrandbewohner Die Qualität der ADHS-Versorgung unterscheidet sich ja sowieso extrem, je nachdem an welche Praxis oder sogar welche*n Ärzt*in man gerät. Würde mal annehmen, Suchtkliniken sind da keine Ausnahme?

                      erdrandbewohner@social.tchncs.deE This user is from outside of this forum
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                      erdrandbewohner@social.tchncs.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      @lizbian Wenn es überhaupt eine Versorgung gibt, die diese Bezeichnung verdient. Gerade in ländlichen Gebieten müssen Menschen für ne Diagnose, eine Therapie oder auch nur für ein BtM-Rezept stundenlang fahren.

                      lizbian@chaos.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                        Gestern in einer Podcastfolge wurde das Thema unerkanntes / unbehandeltes ADHS und Sucht besprochen. Unbehandelte ADHSler*innen haben eine krass erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Sucht auszubilden, in der Regel mit Substanzen, die dafür sorgen, dass die innere Unruhe gedämpft wird.

                        Als Frachfrau war eine Psychiaterin einer Suchtklinik eingeladen, die von ihrer Arbeit berichtete.

                        Auf die Frage, warum in der Suchtklink denn nicht grundsätzlich auf ADHS gescreent würde, kam die Ärztin etwas in schleudern.

                        Kurz: Ein Screening auf ADHS sei im Gegensatz zu Depressionen, die binnen 10 Minuten diagnostizierbar sind, viel zu aufwändig.

                        Die Leute werden also entgiftet, und da nicht nach der Ursache der Sucht geschaut wird, läuft die Weiterbehandlung meist ins Leere.

                        Ganz toll. 😕

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        @Erdrandbewohner du kannst halt einfach was verschreiben was die Ursachen gar nicht angeht und das läuft doch gut.
                        wenn's nicht Depression ist kann man auch gern mal einfach ohne Diagnostik extrem seltene Dinge annehmen und einfach mal um zu schauen Medikamente mit extremen Nebenwirkungen und Risikoprofilen verschreiben. und wenn die dann Symptome verschlimmern sagt man einfach den Patent*innen das die sie bitte noch länger nehmen sollen.
                        ja, haben schon Eigenerfahrung mit Psychiatrie gemacht. tatsächlich würden wir auch in einer psychiatrischen Klinik mit ADHS diagnostiziert, aber nicht in der ersten und das haben wir wohl auch nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass wir an die eine klinische Psychologin gekommen sind die sofort was bemerkt hat.

                        elexia@catcatnya.comE 1 Antwort Letzte Antwort
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                        • elexia@catcatnya.comE elexia@catcatnya.com

                          @Erdrandbewohner du kannst halt einfach was verschreiben was die Ursachen gar nicht angeht und das läuft doch gut.
                          wenn's nicht Depression ist kann man auch gern mal einfach ohne Diagnostik extrem seltene Dinge annehmen und einfach mal um zu schauen Medikamente mit extremen Nebenwirkungen und Risikoprofilen verschreiben. und wenn die dann Symptome verschlimmern sagt man einfach den Patent*innen das die sie bitte noch länger nehmen sollen.
                          ja, haben schon Eigenerfahrung mit Psychiatrie gemacht. tatsächlich würden wir auch in einer psychiatrischen Klinik mit ADHS diagnostiziert, aber nicht in der ersten und das haben wir wohl auch nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass wir an die eine klinische Psychologin gekommen sind die sofort was bemerkt hat.

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          @Erdrandbewohner in beiden Fällen waren wir nicht spezifisch wegen Sucht da, im ersten gab's Verdacht auf Depression. Diagnosen wurden auch dafür nicht gemacht, aber wie haben durch die Psychoedukation gelernt, dass es keine Depression ist 🙃

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                          • travellingstar@chaos.socialT travellingstar@chaos.social

                            @Erdrandbewohner Schwieriges Thema, und ich habe den Podcast, von dem du redest, noch nicht gehört (der ist heute dran). Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass der Hauptgrund für eine Sucht immer noch die Substanz ist und dass Nüchternheit die Voraussetzung für eine weitergehende Therapie sein muss (wer druff ist, ist meist therapieresistent).

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #14

                            @TravellingStar Da eine Substanz immer eine Funktion hat, sehe ich den Grund einer Sucht nicht in der Substanz, sondern beim Menschen. Und das meine ich absolut wertfrei.

                            Nur als kleines Beispiel: Während ich von Nikotin schwer süchtig wurde und ich erst vor ein paar Jahren mich von dieser Sucht befreien konnte, hat meine Liebste nie eine Sucht bei Nikotin entwickelt. Sie konnte jederzeit aufhören, ohne jede Entzugserscheinung.

                            Auch vom Paradigma der Nüchternheit als Voraussetzung für Therapie kommt man weg. Weil man damit einfach Leute vor die Hunde gehen lässt und der Ursprung dieses Paradigmas in religiösen Moralvorstellungen liegt. Podcasttipp: Psychoaktiv. https://stefanieboetsch.de/podcast/

                            travellingstar@chaos.socialT 1 Antwort Letzte Antwort
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                            • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                              @lizbian Wenn es überhaupt eine Versorgung gibt, die diese Bezeichnung verdient. Gerade in ländlichen Gebieten müssen Menschen für ne Diagnose, eine Therapie oder auch nur für ein BtM-Rezept stundenlang fahren.

                              lizbian@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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                              lizbian@chaos.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #15

                              @Erdrandbewohner Das betrifft ja nicht mal nur die ländlichen Gebiete. Erstmals Verdacht auf ADHS hatte ich, als ich in Berlin gewohnt hatte. Auf Kasse gab es da eigentlich nur die Charite für ADHS bei Erwachsenen, und die hatte die Warteliste geschlossen, ich solle es nächstes Jahr nochmal probieren.

                              Effektiv bin ich 400km nach Essen gefahren für die Diagnose und anschließen Behandlung. War auch nur deshalb möglich, weil ich eine Fernbeziehung hatte.

                              lizbian@chaos.socialL erdrandbewohner@social.tchncs.deE 2 Antworten Letzte Antwort
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                              • lizbian@chaos.socialL lizbian@chaos.social

                                @Erdrandbewohner Das betrifft ja nicht mal nur die ländlichen Gebiete. Erstmals Verdacht auf ADHS hatte ich, als ich in Berlin gewohnt hatte. Auf Kasse gab es da eigentlich nur die Charite für ADHS bei Erwachsenen, und die hatte die Warteliste geschlossen, ich solle es nächstes Jahr nochmal probieren.

                                Effektiv bin ich 400km nach Essen gefahren für die Diagnose und anschließen Behandlung. War auch nur deshalb möglich, weil ich eine Fernbeziehung hatte.

                                lizbian@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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                                lizbian@chaos.social
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #16

                                @Erdrandbewohner Aber ländliche Gebiete sind nochmal was ganz Anderes, wenn man darüber nachdenkt, dass man mit BTM-Medikamenten immer die Gefahr hat, den Führerschein zeitweise zu verlieren, wenn man in der Verkehrskontrolle Pech hat. Diese Grauzone ist einfach so übel, vor Allem wenn man aufs Auto angewiesen ist.

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                                • lizbian@chaos.socialL lizbian@chaos.social

                                  @Erdrandbewohner Das betrifft ja nicht mal nur die ländlichen Gebiete. Erstmals Verdacht auf ADHS hatte ich, als ich in Berlin gewohnt hatte. Auf Kasse gab es da eigentlich nur die Charite für ADHS bei Erwachsenen, und die hatte die Warteliste geschlossen, ich solle es nächstes Jahr nochmal probieren.

                                  Effektiv bin ich 400km nach Essen gefahren für die Diagnose und anschließen Behandlung. War auch nur deshalb möglich, weil ich eine Fernbeziehung hatte.

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                                  #17

                                  @lizbian Da hatte ich ein schweinemäßiges Glück. Als ich mit meinem Eigenverdacht auf ADHS nach einer Diagnostik-Möglichkeit suchte, habe ich einfach wild herumtelefoniert und bin durch Zufall an eine Psychiaterin geraten, die gerade erst ihre Praxis neu eröffnet hatte. Ich hatte "nur" eine Wartezeit von 3 Monaten.

                                  erdrandbewohner@social.tchncs.deE 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                                    @lizbian Da hatte ich ein schweinemäßiges Glück. Als ich mit meinem Eigenverdacht auf ADHS nach einer Diagnostik-Möglichkeit suchte, habe ich einfach wild herumtelefoniert und bin durch Zufall an eine Psychiaterin geraten, die gerade erst ihre Praxis neu eröffnet hatte. Ich hatte "nur" eine Wartezeit von 3 Monaten.

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                                    #18

                                    @lizbian Als Therapie gabs bei mir Ergotherapie, das war zwar ganz nett, weil ich die Therapeutin mochte, aber es war auch ziemlich sinnbefreit. Und dann gabs natürlich Methylphenidat. Das habe ich ein paar Jahre genommen, bis ich es nicht mehr vertrug und wegen Blutdruckattacken ins Krankenhaus kam. Stimulanzien sind für mich also ausgeschlossen.

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                                    • erdrandbewohner@social.tchncs.deE erdrandbewohner@social.tchncs.de

                                      @TravellingStar Da eine Substanz immer eine Funktion hat, sehe ich den Grund einer Sucht nicht in der Substanz, sondern beim Menschen. Und das meine ich absolut wertfrei.

                                      Nur als kleines Beispiel: Während ich von Nikotin schwer süchtig wurde und ich erst vor ein paar Jahren mich von dieser Sucht befreien konnte, hat meine Liebste nie eine Sucht bei Nikotin entwickelt. Sie konnte jederzeit aufhören, ohne jede Entzugserscheinung.

                                      Auch vom Paradigma der Nüchternheit als Voraussetzung für Therapie kommt man weg. Weil man damit einfach Leute vor die Hunde gehen lässt und der Ursprung dieses Paradigmas in religiösen Moralvorstellungen liegt. Podcasttipp: Psychoaktiv. https://stefanieboetsch.de/podcast/

                                      travellingstar@chaos.socialT This user is from outside of this forum
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                                      #19

                                      @Erdrandbewohner I beg to differ in vielen Details. Natürlich will ich niemanden vor die Hunde gehen lassen, aber ich bleibe dabei, dass ein hochgradig süchtiger Mensch therapieresistent ist. Im Prinzip gehen wir aber in die gleiche Richtung. Es muss mehr Hilfe her, und es muss auch Hilfe her für die, die noch nicht nüchtern sind.

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