Liebe Tierfreundïnnen,
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Liebe Tierfreundïnnen,
haben Sie gut geschlafen? Wir wünschen es sehr, denn es hat Ihnen sicher gutgetan. Aber warum mussten Sie es überhaupt? Die Frage nach dem Sinn des Schlafs ist „wahrscheinlich die größte offene Frage der Biologie“, so der Schlafforscher Allan Rechtschaffen schon vor Jahrzehnten.
Bis heute wissen wir nicht, warum sich im Zuge der Evolution ein derart gefährliches Verhalten durchsetzen konnte. Worin liegen seine Vorteile? Sie müssen so groß sein, dass sie die offensichtlichen Nachteile eines abgeschalteten Wachbewusstseins und einer stark reduzierten Aufmerksamkeit mehr als kompensieren können.
Unser Tier-Reporter Peter Spork veröffentlichte vor fast 20 Jahren „Das Schlafbuch“. Es endet mit dem Satz: „Ohne Schlaf gibt es kein Bewusstsein.“ Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer fand das so bemerkenswert, dass er das Erscheinungsjahr des Buches, 2007, und diesen Satz in eine Tabelle mit den Meilensteinen der modernen Schlafforschung aufnahm.
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Liebe Tierfreundïnnen,
haben Sie gut geschlafen? Wir wünschen es sehr, denn es hat Ihnen sicher gutgetan. Aber warum mussten Sie es überhaupt? Die Frage nach dem Sinn des Schlafs ist „wahrscheinlich die größte offene Frage der Biologie“, so der Schlafforscher Allan Rechtschaffen schon vor Jahrzehnten.
Bis heute wissen wir nicht, warum sich im Zuge der Evolution ein derart gefährliches Verhalten durchsetzen konnte. Worin liegen seine Vorteile? Sie müssen so groß sein, dass sie die offensichtlichen Nachteile eines abgeschalteten Wachbewusstseins und einer stark reduzierten Aufmerksamkeit mehr als kompensieren können.
Unser Tier-Reporter Peter Spork veröffentlichte vor fast 20 Jahren „Das Schlafbuch“. Es endet mit dem Satz: „Ohne Schlaf gibt es kein Bewusstsein.“ Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer fand das so bemerkenswert, dass er das Erscheinungsjahr des Buches, 2007, und diesen Satz in eine Tabelle mit den Meilensteinen der modernen Schlafforschung aufnahm.
... (1/3)Damals lautete Sporks Fazit, der Schlaf sei im Lauf der Evolution mit dem ersten Gehirn in die Welt gekommen. Doch das muss er heute revidieren. Denn nun gibt es neue Erkenntnisse. Spork berichtet bei RiffReporter über eine bahnbrechende Studie, der zufolge auch Tiere schlafen müssen, die gar kein Gehirn haben, sondern nur ein Netzwerk aus über den Körper verteilten Nervenzellen: Es handelt sich dabei um Quallen und Seeanemonen (Foto).
Doch damit nicht genug: Die Studie zeigt auch, dass der Schlaf der Nesseltiere ähnlichen Gesetzmäßigkeiten folgt wie der des Menschen: Quallen schlafen wie wir!
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Damals lautete Sporks Fazit, der Schlaf sei im Lauf der Evolution mit dem ersten Gehirn in die Welt gekommen. Doch das muss er heute revidieren. Denn nun gibt es neue Erkenntnisse. Spork berichtet bei RiffReporter über eine bahnbrechende Studie, der zufolge auch Tiere schlafen müssen, die gar kein Gehirn haben, sondern nur ein Netzwerk aus über den Körper verteilten Nervenzellen: Es handelt sich dabei um Quallen und Seeanemonen (Foto).
Doch damit nicht genug: Die Studie zeigt auch, dass der Schlaf der Nesseltiere ähnlichen Gesetzmäßigkeiten folgt wie der des Menschen: Quallen schlafen wie wir!
... (2/3)Und eine der wichtigsten Aufgaben, die zumindest bei den Nesseltieren im Schlaf erledigt werden, ist wohl die Reparatur von Schäden am Erbgut der Nervenzellen: Je mehr Schäden die Zellen aufweisen, desto mehr Schlaf brauchen die Tiere. Werden sie wieder wach, ist alles repariert. Es scheint so, dass Ernst Peter Fischer seiner Tabelle eine neue Zeile hinzufügen sollte.
So weit der Einstieg in den Tier-Report #53, den Newsletter der Tier-Reporter von @riffreporter , der morgen früh erscheint.
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